Yellows???

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User 229

Moin!

Eine kurze Frage: wieso gibt es bei uns so viele Yellows?



Anm.: Falls jetzt jmd. versuchen sollte, zwischen den Zeilen zu lesen (auch wenns nur eine ist): die Frage sellt sich ohne jeglichen Zynismus! Es muss ja schliesslich einen (od. auch mehrere) rationale Begründungen für solche ... ähm ... "Rundfahrten" geben. Und wenn die jetzt einer nennt, kann man diese dann bei den folgenden Rennen abstellen.
 
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User 88

"Ganz einfach" :happy:

Pocono ist von der Top-Speed her eine schnelle Strecke mit Kurven die man Anbremsen MUSS. Dh, es gibt da schon mal die erste Gefahrenquelle:

UNTERSCHIEDLICHE BREMSPUNKTE

Dazu kommt, dass Pocono keine Steilkurven hat und diese "flachen" Dinger von Haus aus ein wenig haariger zu fahren sind als z.B. Texas. Heisst im Klartext, ein stabiles Setup zu finden ist sooo einfach auch wieder nicht. Und bei fixed-setups ist man halt sehr verleitet "mal mehr zu riskieren".

Zum "Drüberstreuen" hat Pocono auch noch 3!!! unterschiedliche Kurven. Macht das Setup-bauen auch nicht grade einfach, denn passt es in T1 gehts in T3 gar nicht...

Einen hab ich noch!
Was war das denn??
Ach ja, der Indianerfriedhof!!
 
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User 204

Individuelle Fehler.

Es sind natürlich zuviele Yellows um ein schönes Nascarrennen hinzubekommen.

Aber:
Es waren gestern 8 Yellows, gestartet sind 26 Fahrer.
Das bedeutet noch nichtmal jeder Dritte hat eine Yellow ausgelöst, exakt 30,8% der Fahrer.

Ich denke das muss man sich vor Augen halten.

Es muss einfach das oberste Ziel jedes Einzelnen sein ein Race ohne Yellow hinzubekommen.

Nur so kann man auf eine gute Anzahl kommen.
Trotzdem wird es immer noch Yellows geben, Konzentration/Unachtsamkeit lassen werden immer noch genügend Unforced's und Abschüsse (der Vordermann hat einen unerwartet frühen Bremspunkt, toter Winkel, nicht in den Spiegel gesehen, etc.) entstehen lassen.

Ausserdem sollte man sich jede Yellow an der man beteiligt war sehr sorgfältig ansehen und sich selbst fragen, ob man es nicht verhindern hätte können.
Auch wenn der andere die Strafe bekommen hat.

Die Erfahrung zeigt doch, wer ohne Unfall durchkommt, der landet normal immer unter den ersten 20.
Und für den 20. gibt es immer noch 103 (!) Punkte.
Mal 19 Rennen macht das 1957 Punkte, das wäre Platz 4 in der Fahrerwertung. Nur mal so bisschen gerechnet...
 
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User 151

Die zweite Yellow wurde von mir ausgelöst. Mein Wheel hat sich selbstständig gemacht und lenke allein zur Seite. Ich weiss nicht woran das gelegen hat, nur das es ne Yellow verursachte weiss ich.
Vor dem nächsten Rennen werd ich alles im Hintergrund abschalten.
 
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User

Es müssten mal die Yellows analysiert werden... warum passieren sie. Fahrfehler, Übereifer, zu energisches Fahren, Unüberlegtheit, ..... oder eine Kombination aus all diesem...

Andererseits wird es nicht all zu viel bringen hier herum zu diskutieren. Es liegt an jedem einzelnen die Rennen sauberer zu gestalten.

Mich persönlich regen die High Risk fahrer etwas auf (in die Kurve rein stechen, um jeden Preis überholen, ....).

Über "Rennunfälle" die passieren verliere ich kein Wort... nur eben die "sinnlosen" Crashes sind ärgerlich. Obwohl - das jetzt genau zu definieren, was was ist sicherlich eine eigene Sache ist :) ich habe für mich persönlichh eine Definition :) und mit der bin ich bis jetzt immer recht gut gefahren.
 
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User 198

Original von Peter Mueller
Nur so kann man auf eine gute Anzahl kommen.
Trotzdem wird es immer noch Yellows geben, Konzentration/Unachtsamkeit lassen werden immer noch genügend Unforced's und Abschüsse (der Vordermann hat einen unerwartet frühen Bremspunkt, toter Winkel, nicht in den Spiegel gesehen, etc.) entstehen lassen.

das argument "unerwarteter bremspunkt" zählt meiner meinung nach einfach nicht. Es muss jedem bewußt sein dass die einzelnen fahrer nun mal eine individuelle linie fahren, deshalb sollte man IMMER darauf vorbereitet sein abzubremsen, wenn man denn nah zum vordermann auffährt.
Unforced spin's sollte man in den meisten fällen einfach abfangen können und die sache mit dem "in die kurve reinstechen" was victor angesprochen hat, gehört für mich zu den größten sauerein ;) die man machen kann...
 
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User 204

Original von Daniel Szabo
das argument "unerwarteter bremspunkt" zählt meiner meinung nach einfach nicht. Es muss jedem bewußt sein dass die einzelnen fahrer nun mal eine individuelle linie fahren, deshalb sollte man IMMER darauf vorbereitet sein abzubremsen, wenn man denn nah zum vordermann auffährt.

Dazu will ich jetzt noch nichts sagen, da warte ich ab bis die Strafen für Pocono draussen sind.

Original von Daniel Szabo
Unforced spin's sollte man in den meisten fällen einfach abfangen können und die sache mit dem "in die kurve reinstechen" was victor angesprochen hat, gehört für mich zu den größten sauerein ;) die man machen kann...

Wenn Du einen unforced Spin abfangen könntest, dann wäre es kein Spin.
In Pocono waren es ja auch sehr wenige, aber in New Hampshire hab ich allein ja 3 von den Dingern produziert. Das ist schon stark streckenabhängig, bzw. auch setupabhängig.
 
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User 41

das argument "unerwarteter bremspunkt" zählt meiner meinung nach einfach nicht. Es muss jedem bewußt sein dass die einzelnen fahrer nun mal eine individuelle linie fahren, deshalb sollte man IMMER darauf vorbereitet sein abzubremsen, wenn man denn nah zum vordermann auffährt.

Ich hab neulich mal spässiehalber ausbrobiert wie sich die spoilereinstellung in Pocono auswirkt.

Mit 45 grad spoilereinstellung muss man 4-5 virtuelle meter früher bremsen als mit 65 grad einstellung ist dafür auf der geraden schneller.

Ich will damit sagen dass schon die setupeinstellung für unterschiedliche bremsbunkte sorgen.
Also lieber mal früher vom gas gehen wenn man einen vor sich hat und erstmal checken wo dem sein bremspunkt liegt bevor man gleich seinen bremsp. bis aufn letzten cm ausnutzt.

Gruss Andy
 
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User 146

Original von Andreas Uehlein
Also lieber mal früher vom gas gehen wenn man einen vor sich hat und erstmal checken wo dem sein bremspunkt liegt bevor man gleich seinen bremsp. bis aufn letzten cm ausnutzt.
Najo, so einfach ist das auch wieder nicht ;)
Habe ich gestern beispielsweise im ShootOut gemerkt - obwohl ich schon sehr früh auf die Bremse bin, habe ich meinen Vordermann trotzdem leicht berührt und war der Depp. Grund: während ich es gewohnt bin, eher weich und sanft in den Turn zu bremsen, muß wohl mein Vordermann voll auf die Eisen sein und ich kam ihm plötzlich schneller näher, als mir lieb war. Eine Patentlösung für Pocono gibt es also scheinbar nicht. Zwar hätte ich wiederum noch eher mit meinem Bremsvorgang beginnen können, jedoch, wo sollen dann erst meine Hinterleute mit bremsen anfangen?
Ein Quentchen Glück bzw. Pech spielt eben auch immer eine gewisse Rolle...
 
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User 198

Original von Peter Mueller

Wenn Du einen unforced Spin abfangen könntest, dann wäre es kein Spin.

ich überlege jetzt schon eine ganze weile, aber DAGEGEN will mir einfach kein treffendes argument einfallen ;)
trotzdem bin ich mir sicher du weisst was ich gemeint habe :)
 
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User 204

:happy: :happy: :happy:

Klar, Du wolltest sagen: 'Einen drohenden unforced Spin sollte man in den meisten Fällen problemlos abfangen können.'

Ich geb' zu, da war ich wirklich oberlehrerhaft.

Ändert allerdings nichts an meiner Meinung dazu.
Schau Dir dazu mal die Strafenlisten aller Cups von New Hampshire an.
 
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