Wreckfest

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User 11646

Also ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen: Auch wenn die Eltern es nicht kaufen, kommt man irgendwo irgendwo ran. Ich schätze jetzt mal so, dass ich mit ca. 13 mein erstes ab 18 Spiel gespielt habe (und sicherlich mit 11-12 die ersten Schwarzenegger Filme, damals. Oder etwas später die Zombie-Horror-Streifen). Ich war noch nie in meinem Leben in eine Schlägerei oder ähnliches verwickelt, und bei echter Gewalt wird mir schlecht, und ich möchte wegrennen. Ich sehe einfach diese unheimliche Gefahr nicht, die der Jugendschutz in Spielen oder Filmen immer sehen wollte. Meiner Meinung nach muss sehr viel zusammen kommen, und sowas kann maximal bei ohnehin latent zur Gewalt neigenden Menschen ein Katalysator sein, oder etwas, woran man sich vielleicht sogar aufgeilt. Aber, wenn man das verbieten will, dann sollte man vielleicht auch demnächst das Denken verbieten, denn die Fantasie kann ebenfalls als Katalysator dienen.

Und Game of Thrones und The Walking Dead kommen im Free-TV, zu Zeiten, zu denen mit Sicherheit noch einige 14-15 jährige wach sind, und sich das anschauen.

Hab mir übrigens erst vor ein paar Tagen einen Zombie-Film, der hierzulande damals indiziert war, ungeschnitten auf Youtube angeschaut. Da kann jede Altersklasse drauf zugreifen, zu jeder Zeit. Ich denke, es ist relativ sinnlos, gegen sowas ankommen zu wollen. Es ist doch immer die Frage, was man daraus macht. Ich sage mal, ein gesunder, normaler 14-jähriger wird wegen solcher Filme mit Sicherheit kein Gewaltverbrecher. Genausowenig vom Counterstrike spielen.
So sieht es aus. Früher haben wir mit 12 jeden Kopfschuss 7 mal geschaut, bevor der Film weiter ging aber wenn mir einer heute Gewaltvideos in WhatsApp schickt kann ich das A nicht gutheißen und B auch mal komisch werden mir sowas ungefragt zu schicken.

Echt Gewalt geht garnicht.

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User 13351

Also ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen: Auch wenn die Eltern es nicht kaufen, kommt man irgendwo irgendwo ran. Ich schätze jetzt mal so, dass ich mit ca. 13 mein erstes ab 18 Spiel gespielt habe (und sicherlich mit 11-12 die ersten Schwarzenegger Filme, damals. Oder etwas später die Zombie-Horror-Streifen). Ich war noch nie in meinem Leben in eine Schlägerei oder ähnliches verwickelt, und bei echter Gewalt wird mir schlecht, und ich möchte wegrennen. Ich sehe einfach diese unheimliche Gefahr nicht, die der Jugendschutz in Spielen oder Filmen immer sehen wollte. Meiner Meinung nach muss sehr viel zusammen kommen, und sowas kann maximal bei ohnehin latent zur Gewalt neigenden Menschen ein Katalysator sein, oder etwas, woran man sich vielleicht sogar aufgeilt. Aber, wenn man das verbieten will, dann sollte man vielleicht auch demnächst das Denken verbieten, denn die Fantasie kann ebenfalls als Katalysator dienen.

Und Game of Thrones und The Walking Dead kommen im Free-TV, zu Zeiten, zu denen mit Sicherheit noch einige 14-15 jährige wach sind, und sich das anschauen.

Hab mir übrigens erst vor ein paar Tagen einen Zombie-Film, der hierzulande damals indiziert war, ungeschnitten auf Youtube angeschaut. Da kann jede Altersklasse drauf zugreifen, zu jeder Zeit. Ich denke, es ist relativ sinnlos, gegen sowas ankommen zu wollen. Es ist doch immer die Frage, was man daraus macht. Ich sage mal, ein gesunder, normaler 14-jähriger wird wegen solcher Filme mit Sicherheit kein Gewaltverbrecher. Genausowenig vom Counterstrike spielen.
So sieht es aus. Früher haben wir mit 12 jeden Kopfschuss 7 mal geschaut, bevor der Film weiter ging aber wenn mir einer heute Gewaltvideos in WhatsApp schickt kann ich das A nicht gutheißen und B auch mal komisch werden mir sowas ungefragt zu schicken.

Echt Gewalt geht garnicht.

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Ich denke es geht mehr um die generelle Abstumpfung gegenüber Gewalttätigkeit (und damit mangelnde Empathie/ echte, nicht von irgendwelchen NGOs/Parteien inszenierte Schein-Solidarität, um Wählerstimmen einzufangen, "Solidarisch" ist ja auch schon zu einem Fremdwort geworden), als darum, dass gleich jeder überdrehte Ego-Shooter Fan in die nächste Schule rennt um mobbende Mitschüler und verhasste Lehrer abzuknallen. Bei den durch Wikileaks veröffentlichen Drohnen-Piloten Videos wirds dann schon interessanter, weil da durch den fehlenden Direktkontakt im Gefecht schon Shooter-ähnliches Verhalten aufkam und selbst wenn Millitär & Co das nicht offen fördern oder propagieren, werden die sich sicherlich auch nicht beschweren solch "funktionierende 3rd-Party-Befehlsempfänger" zu bekommen.

Persönliches Beispiel wäre noch "John Wick" : War ich im ersten Teil noch überrascht, so drastische Kampf- und Gewaltszenen zu sehen zu bekommen (zwar choreografiert aber dennoch dreckiger und direkter als in vergleichbaren Actionfilmen - man hört und sieht Keanu Reeves bluten, keuchen und schwitzen - seit Wick geht der Trend eh dahin) hatte ich das im ausufernden 2. Teil bereits als filmisches Stilmittel akzeptiert und da gings gleich in die Hunderte an menschlichem Kollateralschaden. Das ganze jetzt in einem Film, der sich bierernst nimmt (tut JW ja nicht) und noch propagandistische Untertöne mitbringt - da sähe es mit dem "negativen" Einfluss schon anders aus...

Also ganz von der Hand zu weisen ist die Verbindung Zocken = Verhalten in der wirklichkeit meiner Meinung nach nicht (zumindest für problematische/traumatisierte/instabile Charaktere), trägt aber zumindest zur allgemeinen Abstumpfung/gesellschaftlichen Gleichgültigkeit & Fragmentierung bei.....
 
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User 11646

Der Amokläufer wählt Counter Strike aus, weil es ihm sympathisch ist und nicht Counter Strike macht den Amokläufer.
Ich fahre auch gerne Simulationen, weil ich Rennsport und dessen Handwerk toll finde und nicht, Simracing macht mich zum Raser auf der Straße.

Wir sind hier aber im Wreckfest-Thread.
 
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User

Der Amokläufer wählt Counter Strike aus, weil es ihm sympathisch ist und nicht Counter Strike macht den Amokläufer.
Ich fahre auch gerne Simulationen, weil ich Rennsport und dessen Handwerk toll finde und nicht, Simracing macht mich zum Raser auf der Straße.

Wir sind hier aber im Wreckfest-Thread.

Ich gebe dir im Grunde recht, aber ich kenne nicht wenige die tatsächlich glauben, sie könnten ganz toll Auto fahren weil sie in AC schnell sind, könnten Golf spielen weil sie in irgend so nem Golf Game immer unter Par spielen. Vielleicht - aber auch nur vielleicht, gibts ja auch so ein paar Nasen, die sich vom CS spielen zu höherem berufen fühlen? Ich würde es zumindest nicht ganz ausschließen. Ob man deswegen dieses Genre komplett verteufeln muss - da mag jeder seine eigene Meinung zu haben. Ich denke es werden mehr Menschen durch Handynutzung getötet, als durch durchgeknallte 3rd Person shooter user und über ein Handyverbot diskutiert kein Mensch. Ein absolut sicheres Leben wäre ein Leben ohne jede Freiheit - und wer will das schon.
 
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Der Amokläufer wählt Counter Strike aus, weil es ihm sympathisch ist und nicht Counter Strike macht den Amokläufer.
Ich fahre auch gerne Simulationen, weil ich Rennsport und dessen Handwerk toll finde und nicht, Simracing macht mich zum Raser auf der Straße.

Wir sind hier aber im Wreckfest-Thread.

Ich gebe dir im Grunde recht, aber ich kenne nicht wenige die tatsächlich glauben, sie könnten ganz toll Auto fahren weil sie in AC schnell sind, könnten Golf spielen weil sie in irgend so nem Golf Game immer unter Par spielen.

Wobei du dabei aber auch überhaupt nicht weißt, ob diese Leute nicht auch rasen würden, wenn sie nie eine Sim gespielt hätten. Das ist eben, was ich meine. Man muss da sehr vorsichtig sein, wenn man solche Sachen beurteilen will. Das Offensichtliche ist vielleicht überhaupt nicht das Offensichtliche.

Aber, gut, ich sehe da auch deutlich ein Umdenken bei den Jugendschützern. Heutzutage sind Sachen ab 16, die vor 20 Jahren indiziert worden wären, insofern denke ich schon, dass man auf dem richtigen Weg ist. Nämlich dem, dass man keinen eindeutigen Schluss ziehen kann, was den Einfluss solcher Medien angeht.
 
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User

Ich meinte damit auch nicht, dass die dann „rasen“, sondern einfach daran glauben, dass die erlernten Fähigkeiten vor dem Bildschirm, etwas mit der Realität zu tun haben. Ich will mich da selbst gar nicht mal zu 100 % ausschließen, aber ich kenne eine Geschichte, bei der der Nachbarssohnemann bei Glatteis mit der Handbremse mal ums Eck zirkeln wollte. Drehte sich und ab in den Graben. Er gab zu, dass er glaubte das zu können, weil er das bei einer Sim geübt habe.
Will damit nicht sagen, dass irgendein Shooter die gleichen Auswirkungen hätte, denn sich beim Autofahren zu überschätzen ist ein gewaltiger Unterschied zu einem Amoklauf, aber so manche Wahrnehmung könnte eventuell doch verwirrt werden. Ich wüßte auch nicht wie man das kontrollieren könnte, denn etwas zu verbieten, weil ein Promillewert der User damit nicht umgehen kann, halte ich eben falsch, sonst müsste man vieles regulieren oder verbieten.


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User

Mag sein, aber... wo fangen wir da an, und wo hören wir auf? Auch jemand, der den ganzen Tag Onboard-Aufnahmen aus der Formel 1 schaut, könnte meinen, dass er das, was da gezeigt wird, morgens beim Weg zur Arbeit genauso umsetzen könnte. Oder er stellt sich einfach nur im Geiste vor, dass er dies und jenes, und das könnte. Sollen deshalb Gedanken verboten werden?

Jemand, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kennt den Unterschied zwischen Realität, Vorstellung, und Spiel oder Film. Jemand, bei dem diese Unterschiede verwischen, wird auch nicht nur durch Spiel oder Film dazu verleitet, Dinge zu tun, die ihm oder anderen schaden. Ich denke, es gibt auch genügend Beispiele von Amokläufern, die niemals gezockt haben, oder Gewalt in Filmen nicht als Katalysator, oder etwa sogar als Inspiration für seine Taten genutzt hat. Und, vor allen Dingen sollten solche Überlegungen auch nicht auf diese Medien beschränkt sind. Nicht umsonst spricht man ja auch von Trittbrettfahrern, die aus der Presse von Taten erfahren haben, und die teilweise nachahmen. Nochmals: So etwas sehe ich allerdings nicht als Katalysator oder als Inspiration, denn der Drang zu solchen Taten ist bereits vorher vorhanden, und sowas kann dann maximal enthemmen, nicht auslösen.
 
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User 12187

Ich habe Wreckfest länger nicht gestartet gehabt. Nun gab es ja Updates. Und Wreckfest ist äußerst zäh geworden.
Die Ladezeit bis man überhaupt im Menü ist, ist gefühlt unendlich. Es dauert Minuten !
Und wenn man dann auf eine Strecke geht, dauert dies ebenfall Minuten !
Was ist da los, bzw. was läuft da falsch ?
Zu letzt im Juli gestartet, gab es diese Probleme nicht.
 
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User 13206

Seit August Update ist es nicht mehr das was es mal war oder werden sollte. THQ hat das Spiel in eine Arcade Raserei mutieren lassen und somit die guten Sim Eigenschaften total zerstört. Als "Destruction Derby"-Simulation hätte es die beste Sim werden können. Nun ist ein Flatout daraus geworden. Schade!
 
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User

Was meinst du damit? Haben sie an der Fahrphysik gedreht?

Flatout 1 war übrigens großartig. ;)
 
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User 13206

Ja, das haben sie. definitiv! um es für Konsolen besser verkaufen zu können! Flatout 1 war ein tolles Spiel, aber Destruction Derby 1 ebefalls und Wreckfest war eher ein Destruction Derby - Nachfolger mit sehr realistischer Fahrphysik.
 
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User

Hmm... das wäre in der Tat sehr schade. Ist jetzt sicherlich ein Jahr her, dass ich Wreckfest zuletzt gespielt habe, aber, da war die Fahrphysik sehr gut.
 
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User 12187

Ich bin vor einer Woche gefahren, u. das Fahrgefühl hatte sich für mich nicht geändert. Ich fand es sehr gut. Davor hatte ich es im Juli zuletzt gestartet.
Nur hat es jetzt längere Ladezeiten. Die aber mit der Zeit weniger wurden.
 
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User 10763

Da hat sich auch nix geändert. Die Änderungen zum großen Update wurden wie in der hier verlinkten Stellungnahme zurückgenommen.
 

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