Wie trainiert ihr?

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Hi Leute!

Ich würde es mal interessant finden zu erfahren, wie die einzelnen Fahrer hier trainieren.

Für Las Vegas bereite ich mich so vor:

Fixed Setup, 30 % Rennlänge mit 20 Gegner, KI Stärke 95% - Start ohne Quali - also immer vom letzten Platz.

Beim gestrigen Train gabs nur eine YF (durch KI verursacht :) ) und ich konnte mich bis auf Platz 2 vor arbeiten.

Einen kleinen Nachteil hat es allerdings... ich nehme nähmlich an, daß keiner von uns den Bremspunkt so wählen wird, wie die KI
 
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User 162

Hi Viktor,
also meine Trainingsmethode ähnelt in etwa auch Deiner. Am Anfang ein paar Trainingssession und dann gegen die KI mit 30% Distanz. Nur hab ich 35 Fahrzeuge aktiviert und hab dann den BJ-Rooster gewählt um mich gleichzeitig auch an die Carskins zu gewöhnen. Aber im Moment stehe ich mit Las Vegas noch etwas auf Kriegsfuß X( . Ich habe besonders noch etwas Probleme in T1 und T3(geht besser), da geht das Heck sehr schnell weg wenn man etwas zu schnell reinfährt oder etwas zu stark bremst ;( , aber ich habe ja noch was Zeit daran zu arbeiten :] .
 
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User 217

Erstmal einige Testing Sessions, in denen ich mir zuerst das Quali- und dann das Rennsetup erarbeite. Danach vielleicht ein Longrun gegen die KI (wahrscheinlich @ 100+x %), vielleicht mach ich den Longrun auch im practice vor dem Rennen.
 
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User 157

ich versuche zunächst mal ausgiebig das setup zu "erfahren", dazu nutze ich die testing sessions.
wenn ich damit nicht klarkomme, wende ich mich an meinen nachbarn, der hat immer nen guten tip parat und mit ihm trainiere ich auch im lan. da alle grids die gleichen dtrecken fahren passt das gut.

wenn ich mich fit fühle geht es auf sierra.com und ich such mir nen server mit der strecke. sollte es keine rennen gegen menschliche gegner geben fahre ich gegen die ki, das variiert aber je nach lust und laune.
 
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User

Original von Michael Neuberger
Ich habe besonders noch etwas Probleme in T1 und T3(geht besser), da geht das Heck sehr schnell weg wenn man etwas zu schnell reinfährt oder etwas zu stark bremst ;( , aber ich habe ja noch was Zeit daran zu arbeiten :] .


Da habe ich vielleicht einen Tip.. versuch mal auf dem Gas zu bleiben, bzw, wenn du merkst, daß das heck kommt, bisserl gas zu geben, ohne von der bremse zu gehne... das musst dich ein bisserl spielen.. ich habe das so unter kontrolle bekommen.
 
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User 88

Ist die Strecke neu für mich - also hab ich keine zeitmässige Orientierung, stell ich die KI auf 100% ein, schau mir deren Linie an und deren Zeiten. Dann ein 50% - Race gegen die KI (von letzter Position), meist mit den Doug Arnao-setup.

Dann geh ich setups basteln! zuerst ein stabiles Renn-setup, wobei ich mich bei den vielen setup-bastlern bedanken möchte. Denn ich "klau" mir die Ideen meist von anderen. Dh, ein paar Sachen übernehm ich von Andy Wilke, ein paar hints aus den Huttu-setups, ein bisschen Doug Arnao und die Dämpfer, Questabilisatoren und track-bar Einstellung dann nach meinem Geschmack bzw. nach Temperatur.

Passt das Race setup, dann die gleiche Prozedur, allerdings weniger zeitaufwendig (nicht jedesmal 30 Runden) fürs Quali-setup.

Da geht ganz schön viel Zeit drauf!

Und im Rennen setz ich dann meinen Wagen kurz vor Halbzeit "durch" die Wand *grrr*
 
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User 129

ich guck mir erst mal in aller ruhe die track infos und den genauen streckenverlauf an. irgendwie komme ich danach fast immer zu dem schluss, daß es hauptächlich links rum geht...

dann gucke ich mir gerne eine gespeicherte "hotlap" an auch wenn die mitgelieferten so hot oft nicht sind. dennoch bekommt man einen ersten eindruck über mögliche linienführung...

dann raus auf die strecke. erst mal ganz langsam um zu gucken, wo es orientierungspunkte gibt an denen man seine brems- & beschleunigungspunkte in etwa festmachen kann.

gerne drehe ich dann einige schnellere runden ohne bremse. eine "altbekannte" methode, um ein gutes gefühl für die strecke zu bekommen.

wenn ich in etwa weiß was geht, wird der quast auf's virtuelle blech gepinnt und ab geht's. bremspunkte sortieren, verschiedene linien ausprobieren und auch daran denken mal die linien zu nehmen die man freiwillig nie fahren würde. das hilft in notsituationen ungemein.

dann fahre ich auch gerne gegen 95% gegnerstärke und schaue was die reifen machen. finde auch, daß die KI ziemlich gut als (genügsamer und nicht nachtragender) trainingspartner geeignet ist, vor allen dingen weil man einfach immer wieder gezwungen wird seine "eigentliche" linie zu verlassen.

so mach ich das.
 
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Original von Reinhard Frey

Da geht ganz schön viel Zeit drauf!


Das ist ein Grund, warum ich mich freue in der BJ zu sein. Hier kann ich mich vorerst mal aufs Fahren konzentrieren ohne Setupgedanken haben zu müssen :)
 
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User 75

hallo,

wie trainieren? ?( :D

ich mache es genauso wie ihr.erstmal alleine setups testen mit denen ich am besten klar komme und um die strecke kennen zu lernen.danach gegen ki s 100% und montags gegen euch. :)

irgendwie komme ich danach fast immer zu dem schluss, daß es hauptächlich links rum geht...
:)) :)) :))

gruss micha
 
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User 141

Original von Martin Nachtsheim
ich guck mir erst mal in aller ruhe die track infos und den genauen streckenverlauf an. irgendwie komme ich danach fast immer zu dem schluss, daß es hauptächlich links rum geht...

so mach ich das.

:))

North Carolina war ich z.B. vor diesem Event noch nie gefahren. Ich bin vor einer Woche mal auf sierra.com gegangen und da mit dem fixed setup zwei 59-Runden-Rennen gefahren.

Danach wußte ich die Linien in T1 und in T3 und dann ging es nur noch darum, ein Setup zu basteln, das bei allen erdenklichen Temperaturen stabil ist und nur an den Eckdaten nachgestellt werden muß. Wenn das drin ist, geht es für mich hauptsächlich nicht darum zu fahren, sondern Respekt zu verlieren vor den anderen. Meist bin ich total nervös und oft macht mich das langsamer als nötig. :rolleyes:
 
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hehe, das sollte jetzt eigentlich nicht hier rein, denn ich
trainier überhaupt nicht. Naja, überhaupt nicht ist etwas gelogen, mir reichen die 20 Minuten Practise und 20 Minuten
Warmup vor dem Race vollkommen aus um mich auf die gegebenheiten einzustellen. Dannach weiss ich eigentlich was ich machen kann und was nicht. Natürlich wird man mit der einstellung niemals schnell werden, aber das muss man auch nicht um spass zu haben. Nascar bedeudet was anderes für mich als nur eine aneinanderreihung von schnellen Laps
auf dem Kurs. Ich versuche auf einer Strecke alle linien fahren zu können, nicht nur die schnelle. Verblasen vom Speed her tun mich die meisten im Busch, aber das ist etwas
was für das Rennen total zweitrangig ist.
Da kommt es eben auf andere Sachen an wie schnell fahren.
Ich gehe grundsätzlich ohne erwartungen in ein Rennen und versuche nichts zu erzwingen. Egal wo ich am Schluss lande.
Mir ist nur wichtig das ich niemand auf dem gewissen habe wo ich mich nach dem Rennen dafür entschuldigen müsste.
Dann war das ein Race für mich.
Risiken einzugehen, dass ist einfach, es tut halt nicht weh wenns nicht klappt. Ich persönlich versuche solche Sachen zu vermeiden. Das kann man aber nicht trainieren, dass nennt man Einstellung.
Ich hatte schoneinmal gesagt, ich will nicht Nascar spielen, ich will es erleben. Dazu gehören dann für mich die Sachen dazu, im Spiel keine Sachen zu machen die ich im realen auch nicht machen würde. Das ist meine Art des spielens.
 
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User 88

Original von Klausi Wember
hehe, das sollte jetzt eigentlich nicht hier rein, denn ich
trainier überhaupt nicht. Naja, überhaupt nicht ist etwas gelogen, mir reichen die 20 Minuten Practise und 20 Minuten
Warmup vor dem Race vollkommen aus um mich auf die gegebenheiten einzustellen. Da kommt es eben auf andere Sachen an wie schnell fahren.

Im Gegensatz dazu kommt es mir vor allem darauf an, den Wagen im Grenzbereich bewegen zu können. Erst wenn man sich da rangetastet hat weiss man auch - und kann darauf auch richtig reagieren - was die Karre in brenzligen Situationen macht.

Original von Klausi Wember
Risiken einzugehen, dass ist einfach, es tut halt nicht weh wenns nicht klappt.

Muss ich dir widersprechen. Das tut sehr wohl "W", der Unterschied liegt halt darin, nicht wochenlang im Krankenhaus zu liegen. Und ohne Risiko geht es nicht. Da hilft es auch nichts, selbst vorsichtig zu fahren. Den richtigen Mittelweg finden ist die Kunst.

Original von Klausi Wember
Ich hatte schoneinmal gesagt, ich will nicht Nascar spielen, ich will es erleben. Dazu gehören dann für mich die Sachen dazu, im Spiel keine Sachen zu machen die ich im realen auch nicht machen würde. Das ist meine Art des spielens.

Dann könnt ich sofort den Computer abschalten. Denn in ein echtes Nascar, Formel-Ford, Formel-3 oder Rally Auto würd ich mich nur setzen wenn der Zündschlüssel NICHT steckt. Und weil ich die Hosen im echten Rennsport gestrichen voll hätte fahr ich virtuell. Weil ich hier eben all das machen kann wozu ich im "richtigen Leben" nicht den Mumm habe.

Fazit:
Jeder hat einen anderen Zugang, eine andere Einstellung zum "Spiel". Welcher der richtige ist kann ich nicht beurteilen. Spaß solls machen, und zwar möglichst vielen. Und den macht es - zumindest mir - wenn ich mit anderen messen kann. Ob ich dabei gewinne oder verliere ist Zweitrangig.
 
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Und ohne Risiko geht es nicht.
Klar, das hab ich anders gemeint. Schon wenn ich in der
früh...ähhh beziehungsweis mittags :D aus dem Bett entweiche birgt das schon ein gewisses Risiko in sich.
Risiko ist eine feine Sache wenn man das kontrolliert einsetzt. Aber Risiko gekoppelt mit unvermögen ergibt im allgemeinen ne Yellow. Da führt kein wenn und aber drann vorbei. Schnell zu sein und dennoch in seinen verhältnissen zu bleiben wäre das optimum. Von oben her seine grenzen zu erfahren, dass macht man besser offline
und sollte dies online unter Kontrolle haben.
Ich sehe immer nur in den Replays das jede Menge Yellows
auf die Tatsache des unvermögens enstehen. Das heisst, es
gibt keine Hemmschwelle die dies unterbindet. Wo wir wieder bei dem es geht oder es geht nicht wären.
Genau dieser Punkt macht die Rennen "schlecht". Ich kann mir gut vorstellen wie es in Winston grad abgeht wo jeder 2te Dale heisst. Die Leistungsdichte ist so eng beieinander
das jeder ohne weiteres 1 oder 20 werden könnte.
Nur wer ist bereit in Winston 20ter zu werden. Nicht viele
wenn ich mir die Aktionen ansehe die dort gefahren werden.
Das ist beileibe nicht winstonwürdig.
Vom Speed her ist das ein Aliengrid, aber auch leider nur vom Speed her. Aber Speed ist Formel 1 und nicht Nascar.
Die wenigen Nascarfahrer die Winston hat werden sicher bei
15 Yellows nicht zu glänzen beginnen können. Das unterbinden dann die Hotlapper und High Risk Racer das sowas ähnliches zustande kommt das man ein Nascar Rennen nennen könnte. Wenn ihr euch damit zufrieden gebt, ok, ist
euer Bier.
 
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User 173

hmmm

also ich kann mcih am meisten Klausi anschließen

Warum ?

Training für jeden Kurs muß ich nicht mehr soooooooo heftig absolvieren, weil ich auf den meisten Strecken mindestens schon ein oderer mehrere Rennen hatte. Ich fahre nebenbei die normale series gegen die AI, da bekommt man viel mit, die meisten Rennen hatte ich auch bereits bei ESCORS oder bei Jay Büchners N4 Ligen und so kommt doch einiges an Erfahrung zusammen - man fängt irgendwann einfach nicht mehr bei Null an ( Und das ist gut so, weil kaum Zeit )

Ich kann auch so meinen Spass haben, ohne immer vorn zu bleiben - meine pos ist mir eigentlich egal, hauptsache ich bleibe sauber und mach keinen Unsinn auf der Strecke. Mit der Einstellung konnte ich bereits ein offizielles ESCORS Rennen und einige Trainingsrennen gewinnen ( Auch wenn glück oft dazu kam ) und war oft in den Top 5 in der Liga.
Generell finde ich, man sollte nur so weit gehen, wie man fahren kann und es nicht übertreiben.

Grundsätzlich drehe ich aber vor jedem Ligarennen mindestens einmal ein 50% Race gegen den AI um zu sehen, wie mein Setup bei gelben Reifen ist. Erst wenn die Reifen runter sind, merkt man ob ein setup wirklich gut ist.

@ MArtin Nachtsheim : versuch mal Trenteon mit N4 :P :)) :D
 
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User 57

Am Wochenende mal 50 Runden, um zu gucken, ob ich mit Andys Setup klar komme, dann am Montag abend das Trainingsrennen und Mittwoch auf die Piste. Wobei ich angesichts des letzten Montagstrainings überlege, das ganz wegzulassen.

Bernard
 
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User 179

ich übe so ein halbes stündchen vor dem rennen(setup angucken) und dann halt noch die halbe stunde training. wenn man schon seit nascar 2 dabei ist, brauch man nur wieder kurz die strecken und das setuo anzufahren und man ist drin.
früher war die zeitverteilung anders: 90% setup basteln und 10% rennen fahren. aber meistens hatte ich nach dem setup-basteln keine lust mehr ein rennen zu fahren. das mit dem setup fällt ja bei den juniors leider weg-ist zwar nicht schlimm, aber bei den boxenstops müsste man eigentlich immer am auto was neu einstellen damit es hinten raus besser liegt.


bis dienstag
 
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User 217

Hmpf, zu den Setups:
Ich benutz für jede Strecke erstmal das gleiche "Grundgerüst" (Federn, Stabis, Gewicht und noch 2 oder 3 andere Sachen). Die Dämpfereinstellungen übernehm ich vom Standardsetup (trau mich nicht so recht ran). Dann werden Übersetzung und Reifendruck so eingestellt, dass sie schon so ziemlich passen. Danach fahre ich jede Menge Qualirunden, (Ich ahre mit Q-Setup um a) die Linie zu finden und dies b) die Ganze zeit am Limit zu sein), und suche die richtige Balance (die stell ich ausschließlich mit der Track Bar ein), exakten Reifendruck, Übersetzung und Bodenfreiheit. Wenn ich schnell genug bin (In Las Vegas bin ich im Quali bei 70°F nur ein paar Hundertstel über Huttus 65°F-Zeit), geh ich über zum Race-Setup. Dazu mach ich das Getreibe meistens nen Klick länger, reduzier den Reifendruck (in Las Vegas 8 psi rechts und 5 psi links gegenüber dem Quali), stelle einen niedrigeren Wert für's Differential ein und stelle eventuell die Track Bar höher ein (keine Veränderung in Bristol oder Dover, dafür beidseitig 4 clicks mehr in Atlanta oder Charlotte). Das erfolgt erstmal auf gut Glück, und wird oft noch kurz vor'm Rennstart geändert. Das schwierige ist halt, dass man mit alten Reifen ziemlich leicht unforced Spins hinlegt, wenn man's mit der Track Bar übertreibt.
 
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