Warum laufen Menschen Verschwörungstheorien nach?

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User 2446

@Maecus
Deine Worten " Viel Text Schön" habe ich ebenfalls als Persönlichen Angriff auf meine Person gewertet da jegliche Erklärung warum du es schön findest, ganz einfach fehlte. Somit muss ich annehmen das meine Meinung bei dir nichts zählt.
Ich bin es gewohnt aus der Lebenserfahrung heraus bei Foren mit gewissen Themen auch zwischen den Zeilen zu lesen, was so einem entgegnet wird.
User 99
Frage, wie viele Millionen an Euro werden von der Österreichischen Bundesregierung den Medien als Presseförderung zu Verfügung gestellt? Wie viele Millionen an Euro werden den Medien für die Werbung der Impfkampagne überlassen ohne irgendeiner Kontrolle. Immerhin handelt es sich hier um Steuergeld. Und du bist der Meinung das ist eine Verschwörungstheorie meinerseits?

Jungs ich bin wieder draußen von diesem Diskurs, denn hier scheint nur die einzige, wahre Meinung zu zählen, nämlich jene von Leuten die der Meinung sind das nur ihre Meinung zu einem Thema die einzig wahre ist.
Wenn man Dir etwas schreibt, gehst Du gleich von bösen Absichten aus und liest zwischen den Zeilen Dinge, die da gar nicht stehen. Wenn man Deine Meinung nicht teilt, ziehst Du beleidigt von dannen und jammerst.

Walter, Du solltest an Deiner Einstellung und Erwartungshaltung arbeiten, wenn Du an Diskussionen teilnehmen willst.
 
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User 11197

Ohne jetzt hier alles nachgelesen zu haben, kann ich da nur den Dokumentarfim "das Dilemma mit den sozialen Medien" empfehlen. Da wird auch gezeigt wie die Algorythmen arbeiten, das ist erschreckend. Da sprechen auch ehemalige Chefs von Google,Facebook, twitter usw.

Der Film sollte eigentlich Pflicht in Schulen sein! DAs jeder weiß wie der ganze Kram so funktioniert.

Wenn quasi einer mal anfängt etwas Querzudenken, dann bekommt er auch automatisch mehr Vorschläge aus dieser Richtung usw. Das ist dann ganz schnell so weit das man halt nur noch Vorschläge aus fragwürdigen Quellen bekommt und diese dann halt für wahr hält, weil so viele können sich ja nicht irren.

Und ja die sozialen Medien sind der Grund warum das so extrem geworden ist. Ist ja auch leicht hier wirkliche Fakenews zu verbreiten. Sei es Photoshop, falsche Orte, falsche Zeit usw. und keiner merkt es.

Aber man muss auch unterscheiden, nicht alles ist gleich Verschwörung und bei vielen Sachen ist dann doch einiges Faul.
Daher ist eher die Frage, wo fängt eine angebliche Verschwörung an und wo hört sie auf.
 
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User 13109

Aber man muss auch unterscheiden, nicht alles ist gleich Verschwörung und bei vielen Sachen ist dann doch einiges Faul.
Daher ist eher die Frage, wo fängt eine angebliche Verschwörung an und wo hört sie auf.
Das ist aber doch ganz klar: Eine Verschwörung ist wenn mehrere Leute im geheimen etwas zum Nachteil anderer machen.

Das zu Wissen ist ganz wichtig. Denn das erklärt ja auch ganz genau, was eine Verschwörungstheorie beinhaltet.
Diese Verschwörungstheoretiker behaupten halt Dinge zu Wissen, wo Leute zusammen etwas tun, was anderen schadet. Wie die böse Regierung, die wieder hinter verschlossenen Türen Dinge beschließt, Flugzeuge mit Aerosolen starten lässt, damit unser Gehirn manipuliert wird. Oder ähnliches.
Immer dieses Diffuse "Die wollen uns was"
 
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User 15038

Der Tag, an dem ich anfing, viele Dinge zu hinterfragen, war der Tag, an dem meine Oma mir erzählte, dass man in Ihrer Kindheit ganz schnell als Lügner und Verräter abgestelmpelt war, wenn man auch nur ansatzweise darüber nachdachte, was mit den ganzen Juden passierte, die immer wieder verschwanden.

Der Vergleich ist sicher etwas schief. Aber das war eben mein Anstoß. Während meiner eigenen Dienstzeit in den Streitkräften habe ich mich viel mit Geopolitik und Militärgeschichte, welche ja leider Hand in Hand gehen, beschäftigt. Es gibt so viele glaubhafte und nachvollziehbare Beispiele für Verschwörungen, dass es mir manchmal schwer fällt, bei den großen Entscheidungen und Ereignissen unserer Zeit, etwas anderes zu erwarten, z. B. aufrichtiges Interesse am Wohlergehen der Menschen. Heutzutage informiere ich mich aus Mainstream und alternativen Medien gleichermaßen, egalitär, konservativ und unabhängig der geopolitischen Ausrichtung. Und es ist gar nicht so einfach, sich immer wieder aus den Blasen zu befreien, die einen unweigerlich umschließen und zugegebenermaßen auch beeinflussen.

Ich will damit sagen, dass das Problem meines Erachtens nicht bei den Konsumenten von Informationen liegt. Ich halte mich für einigermaßen gebildet, objektiv und emotionslos. Dennoch bin ich gefährdet, irgendwann wahlweise in schwarz-weiß-roten Klamotten "Wir sind das Volk" zu brüllen oder mich vor einem besetzten Haus an ein Bahngleis zu ketten. Schön ist, dass das Feindbild in jedem Fall auch den armen Polizisten beinhaltet. Das macht es einfach.

Wir leben in einer sehr gefährlichen Zeit. Ich glaube, wir selbst entscheiden in den nächsten zehn Jahren, was aus dem Tier Mensch mal wird...
 
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User 2446

Eine Verschwörungstheorie kann aber auch zutreffend sein. Sie muss nicht immer diffus sein.

Verwunderlich ist eigentlich hauptsächlich, was für absurde Ideen Anhänger finden. Die erste Frage, die man sich stellen sollte, wäre doch immer die nach der Motivation der angeblichen Verschwörer.

Nehmen wir irgendein Ereignis, das anderen in die Schuhe geschoben wird und dann als Rechtfertigung für folgende Handlungen dient. Massenvernichtungswaffen, die einen Krieg rechtfertigen, aber nie gefunden werden.
Hier haben wir zunächst eine Verschwörungstheorie. Aber sie kann sich als wahr herausstellen. Sie ist auch schlüssig. Die Motivation zur Handlung der Verschwörer ist plausibel.

Aber dann haben wir Sachen wie die Flat Earth. Was hat nun jemand davon, der Bevölkerung zu erzählen, die Erde sei anders geformt, als sie es wirklich ist? Wo ist die Motivation, wo das Ziel, das erreicht werden kann?
Da wird es schon unsinnig. Will vielleicht eine anonyme Elite, dass wir unbedarft in Schiffe steigen, um einen Urlaub zu machen und dann massenhaft vom den Rand der Welt fallen? Was haben die davon?
So entlarvt sich diese Theorie sehr einfach als Humbug.

Bei anderen Sachen ist es nicht gar so offensichtlich, aber eigentlich auch nicht sonderlich kompliziert.
Nehmen wir an, die angesprochene anonyme Elite verfolgt wirklich irgendeinen Plan. Was wollen sie erreichen? Reich und mächtig werden? Das sind sie ja. Darum sind sie ja die Elite, können tun und lassen, was sie wollen. Bill Gates wird's eher nicht ums Geld gehen. Regierungen auch nicht um die Macht, die sie schon haben.
Und warum der Aufwand? Warum die Leute hinters Licht führen, damit sie sich impfen lassen? Die Herrschenden könnten das ja auch mit Zwang durchsetzen. Da alle unter einer Decke stecken, gibt es niemanden, der sich ihnen in den Weg stellen würde. Die Opposition in einer Demokratie vielleicht? Quatsch, die sind ja auch irgendwann in der Regierung und dann wieder genauso mit den anderen verbandelt. Und wenn sie es nicht sind, kann die Verschwörung ja nicht funktionieren, weil die sie auffliegen lassen würden.

Sobald man keine sehr gut definierbare Gruppe von Handelnden hat, mit nachvollziehbarer, überzeugender Motivation, müsste eigentlich jeder hellhörig werden.
Aber tatsächlich wird dann doch wieder geglaubt, Bill Gates wolle die Welt beherrschen, indem er Leute impfen lässt und alle Regierungen würden mitspielen, dabei hätte er doch als Chef von Microsoft einfach sämtliche Windows-Computer übernehmen können, was viel einfacher gewesen wäre...

Vielen Menschen reicht es offensichtlich, dass etwas aufsehenerregend ist. Schon ist man geneigt, die Idee zu glauben. Weil man doch schon immer wusste, dass da was nicht stimmt.
Dasselbe kann man ja auch bei den weit verbreiteten Urban Legends sehen. Dinge, die nie passiert sind, aber sie werden einem immer wieder berichtet. Und die, die sie erzählen, kennen doch immer irgendwen, der irgendwen kennt, der einen Freund hat, der dabei war. Und wenn in der Geschichte jemand draufzahlt, dem man es eh gönnt (z.B. die Sache mit der antiautoritären Erziehung), oder eine Angst angesprochen wird, die man hat (Tarantel in der Zimmerpalme), glaubt man die Story selbst nur allzu gerne.
 
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User 15950

Eine Verschwörung ist einfach eine gemeinsame Planung gegen jemanden oder etwas. Das muss ja erst einmal nichts negatives sein, aber der Begriff ist negativ behaftet. Der Begriff Verschwörungstheorie existiert ja schon länger und wird inzwischen gerne als Kampfbegriff benutzt u.a. um sich nicht mit den Personen, welche diese Theorien aufstellen oder vertreten, auseinander setzen zu müssen bzw. diese zu diskreditieren. Bestes Beispiel dafür ist natürlich das Wort "Querdenken". Früher stand das mal für Menschen die um die Ecke denken, hinterfragen und Dinge aus anderen Blickwinkeln betrachten. Heute ist es zum Schimpfwort mutiert.

Weshalb Menschen den größten Unsinn glauben? Ich denke das war schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte so und wird auch sich auch nicht ändern. Die Welt ist komplexer den je und unser Verstand sucht die Wahrheit oftmals in der Einfachheit. Speziell dann, wenn wir uns Dinge nicht erklären bzw. vorstellen können. Dabei ist es völlig egal, um welches Thema es sich handelt. Niemand wird die ganze Welt begreifen können und es werden sich immer solche finden, die neue Theorien durch Fragen aufstellen oder mit Absicht verbreiten. Durch das schwindende Vertrauen in die Medien und den Staat liegen viele Menschen sehr schnell den merkwürdigsten Theorien auf. Man muss wirklich aufpassen sich nicht in den (a)sozialen Medien zu verlieren. Die Corona-Blase zeigt das aktuell ganz schön auf beiden Seiten. Manchmal hilft auch einfach Abstand von dem ganzen Trubel um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Es liegt in unserer Natur, dass wir unser Weltbild nicht aufgeben wollen. Haben wir uns einmal eine Meinung gebildet, klammern wir uns verzweifelt mit allem daran fest. Erst recht, wenn unser Weltbild in Frage gestellt wird. Nicht viele schaffen es aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Ich denke man kann sich nur weiter entwickeln, wenn man immer in Betracht zieht sich evtl. zu irren. Natürlich gibt es Kluge und Dumme Menschen. Niemand hält sich für dumm, doch wenn der vermeintlich kluge dann andere z.B. als Schwurbler, Spinner oder Verschwörungstheoretiker bezeichnet, was sagt das über ihn selbst aus? Das führt ja nur dazu, dass sich der andere angegriffen und nicht ernstgenommen fühlt. Und da haben wir die Spaltung. Menschen auszuschließen oder gar zu diffamieren kann nur kontraproduktiv sein. Man muss ja auch nicht mit jedem gut klar kommen. Der Weg den wir zur Zeit beschreiten ist sehr gefährlich und ich hoffe sehr, dass wir uns zukünftig wieder auf ein Miteinander als ein Gegeneinander besinnen.
 
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User 13298

Natürlich sollte man es immer auf einem Weg des Miteinander versuchen. Wo mir persönlich mulmig wird, ist wenn andere unbeteiligte Personen gefährdet werden. Sei es durch sowas banalem wie AHA-Regeln nicht beachten wollen oder im extremen Anschläge. Jeder darf denken was er will und seine eigene Meinung haben, solange er das persönliche und leibliche Wohl des anderen nicht gefährdet.

Die Frage ist immer, wieviel Mitgefühl und Verständnis muss man aufbringen und wo ist irgendwann die Grenze erreicht? Für mich teilweise sehr schwer zu beantworten. Ich selber habe jahrelang versucht mit Argumenten zu arbeiten. Das endete meistens in großem Chaos. In letzter Zeit versuche ich solche Situationen zu vermeiden durch "weghören", nicht reagieren oder einfach keinen Kontakt mehr.
Wer z.B. Facebook Kommentare unter einem zufälligen Beitrag liest der muss schon sehr hart im Nehmen sein.

Und ich habe etwas Sorgen das es immer mehr Themen gibt, die größere Randgruppen vereinigen und wo die Unterschiede dann nicht mehr so wichtig sind.
Die ganze Corona Problematik hat schon das Potential dazu, es werden weitere neue Themen in Zukunft auf uns zu kommen.
Wer da eine super Idee hat bitte raus damit :)
 
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User 14873

Ich glaube schon, dass Verschwörungsmythen (gefällt mir als Begriff besser) von Verschwörungshypothesen - auf Grund derer echte Verschwörungen aufgedeckt oder ausgeschlossen werden könnten - unterscheidbar sind. Eine echte Verschwörung hat m.E. immer konkret benennbare handelnde Personen, die die Mittel haben, die Verschwörung durchzuführen, und die ein konsistentes gemeinsames Ziel mit der Verschwörung erreichen (wollen). Damit wird eine Verschwörungshypothese überprüfbar, wenn auch oft nur mit Mitteln, die der einzelne halt nicht zur Verfügung hat. Aber dafür gibt es Spezialisten.

Für mich stellt sich der Verdacht auf einen Verschwörungsmythos immer dann, wenn diese Bedingungen nicht gegeben sind. Die handelnden Personen können nicht konkret benannt werden bzw. werden Menschen mit völlig unterschiedlichen, häufig entgegengesetzten Interessen zu einer scheinbar homogenen Gruppe subsumiert. Beispiel "Die Politik"; "Die Medien". Es gibt nicht "die Politik" sondern hunderte Politiker mit sehr oft diametral entgegengesetzten Interessen. Jeder Linke wäre scharf drauf, der Union eine Verschwörung zum Nachteil des Volkes nachzuweisen, wenn er denn könnte. Er müsste also Teil der Verschwörung sein, aber dann zu welchem gemeinsamen Ziel? Den aktuell Regierenden zu ermöglichen, das Volk zu kontrollieren, wo man doch am liebsten selbst nächster Regierender sein wöllte?

Medien das selbe: es wird in Österreich nicht anders sein als hier: es gibt eine breit gefächerte Medienlandschaft von hellrot bis dunkelbraun. kein investigativer Reporter des "Neuen Deutschland" würde es sich nehmen lassen, ein Komplott zwischen Union und "Spiegel" aufzudecken. Wenn es denn eines gäbe.

Welche Mittel braucht man, um Nanochips in Impfampullen unterzubringen? Wer müsste beteiligt sein, mit welchem gemeinsamen Interesse? Wie, wann und wo soll das passieren? Es wären wohl zigtausende handelnde und eingeweihte Personen nötig, um so etwas durchzuziehen. Warum sollten sie das tun und warum quatscht dann keiner von denen?

Verschwörungshypothesen sind nicht überprüfbar, die angeblich handelnden Personen werden eher verschleiert als benannt, Mittel, Wege und das Ziel bleiben - zum Teil absichtsvoll - unklar.
 
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User 2446

Respektvoller Umgang miteinander wäre selbstverständlich stets wünschenswert. Auf der anderen Seite bringt es uns weder in einem Gespräch, noch als Gesellschaft weiter, wenn man ewig so tut, als müsse man jemanden, der haarsträubenden Unsinn von sich gibt, ernst nehmen und seine Wortmeldungen gleichbedeutend neben solchen stehen lassen, die tatsächlich einen interessanten, lehrreichen Inhalt haben.

Die sogenannten Schwurbler und Spinner gibt es. Gar nicht mal so selten. Aber egal, wie deutlich jemand bereits demonstriert hat, dass er solche Bezeichnungen redlich verdient, er wird sich stets empören, wenn man sie in den Mund nimmt. Und er wird Leute finden, die sich genau deswegen auf seine Seite schlagen und ihm damit wieder Rückenwind geben. Sei es, weil sie wirklich gleich denken wie er, sei es, weil sie sich nur gegen den stellen wollen, der gerade mit besagtem Spinner redet, sei es gar, weil sie Freude daran haben, den Konflikt anzuheizen und vorsätzlich denjenigen, der auf dem Holzweg ist, in seinem Glauben bestärken.

Die Eskalation entsteht nie einseitig und nie ist die Sichtweise derer, die laut aufschreien, behaupten, sie würden unterdrückt und sich als unschuldiges Opfer darstellen die ganze Wahrheit. Nicht in einem Umfeld, in dem man tatsächlich seine Meinung äußern kann, ohne sich vor Konsequenzen fürchten zu müssen.

Wir verlernen auch, Klartext zu sprechen, aus übertriebener Rücksichtnahme, aus zu viel Toleranz gegenüber allem, egal ob man es tolerieren sollte, oder nicht, aus Angst vor einem Shitstorm, der ja sowieso kommt und nur dann Bedeutung hat, wenn man ihm Beachtung schenkt.
Daraus entsteht sinnloses Gefasel unter der Vorgabe, nur ja niemanden vor den Kopf zu stoßen und Frustration, weil eben nicht mehr gesagt wird, was gesagt werden sollte. Und nimmt sich dann einer kein Blatt vor den Mund und schimpft ungeniert in jede Richtung, benimmt sich wie der Elefant im Porzelanladen, dann laufen ihm haufenweise Leute nach, die nicht mehr darauf achten, was der eigentlich sagt, sondern nur mehr toll finden, dass endlich mal jemand etwas sagt und eine Richtung vorgibt.
 
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User 561

Ich will damit sagen, dass das Problem meines Erachtens nicht bei den Konsumenten von Informationen liegt.
Ich finde Dein Posting echt klasse. Ich weiß aber nicht, ob ich Dir bei dieser speziellen Aussage zustimmen kann. Ich denke schon, dass die Konsumenten einen sehr großen Anteil tragen.

Es steht außer Frage, dass es Dinge im Verborgenen gibt, die nicht an die Öffentlichkeit kommen (sollen). Es ist vollkommen klar, dass gerade in der Politik (und garantiert in der Geo-Politik) hier und da Dinge passieren, die komplett anders dargestellt werden. Es gibt Verschwörungen. Das wird kaum einer bestreiten und ich bin fest davon überzeugt, jeder hier wird das unterschreiben.

Ein Duktus von Verschwörungstheoretikern ist ja leider, dass der Rest hörig alles glaubt, was man ihm erzählt. Ich behaupte ganz im Gegenteil: dem ist überhaupt nicht so. Der Rest, oder zumindest ein Großteil davon, bewertet die Dinge schon auch kritisch. Aber eben unter logischen Gesichtspunkten und unter Einbeziehung der Naturgesetze. Und dann kommt man eben zu dem Schluss, dass das, was da erzählt wird, in sich stimmig und plausibel ist. Oder halt eben auch nicht stimmig und nicht plausibel.

Und genau an dem Punkt widerspreche ich Deiner obigen Aussage. Denn den Argumentationen von Verschwörungstheoretikern fehlt es sehr oft einfach an Logik. Und diese Logiklücken sind teilweise so groß, dass man einfache Grundlagen bewusst über Bord wirft, um die Geschichte aufrecht erhalten zu können; wie im Falle der Flatearther, die dafür die komplette Physik und Mathematik bewusst auf Links drehen. Logik anwenden zu können, ist scheinbar nicht allzu Vielen gegeben. Das merkt man bei diesen wilden Theorien, aber das geht auch schon im Kleinen los. Wenn ich z. B. mit meiner Freundin darüber diskutiere, warum sie tagsüber die Fenster zu lassen soll und sie argumentiert, es sei doch logisch, dass es mit durchziehender, "frischer" Aussenluft (35°C warm) angenehmer sei, als mit der stehenden, "stickigen" Innenluft (27°C warm), dann wird mir bewusst, dass Logik und "Logik" zwei grundverschiedene Dinge sein können.
 
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User 532

Wie, die Erde ist nicht flach? Was ist dass denn bitte für eine Verschwörungstheorie?? Nachher muss ich noch Angst haben auf den Kopf gedreht zu werden oder was lol.
 
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User 15038

Ich finde Dein Posting echt klasse. Ich weiß aber nicht, ob ich Dir bei dieser speziellen Aussage zustimmen kann. Ich denke schon, dass die Konsumenten einen sehr großen Anteil tragen.

Es steht außer Frage, dass es Dinge im Verborgenen gibt, die nicht an die Öffentlichkeit kommen (sollen). Es ist vollkommen klar, dass gerade in der Politik (und garantiert in der Geo-Politik) hier und da Dinge passieren, die komplett anders dargestellt werden. Es gibt Verschwörungen. Das wird kaum einer bestreiten und ich bin fest davon überzeugt, jeder hier wird das unterschreiben.

Ein Duktus von Verschwörungstheoretikern ist ja leider, dass der Rest hörig alles glaubt, was man ihm erzählt. Ich behaupte ganz im Gegenteil: dem ist überhaupt nicht so. Der Rest, oder zumindest ein Großteil davon, bewertet die Dinge schon auch kritisch. Aber eben unter logischen Gesichtspunkten und unter Einbeziehung der Naturgesetze. Und dann kommt man eben zu dem Schluss, dass das, was da erzählt wird, in sich stimmig und plausibel ist. Oder halt eben auch nicht stimmig und nicht plausibel.

Und genau an dem Punkt widerspreche ich Deiner obigen Aussage. Denn den Argumentationen von Verschwörungstheoretikern fehlt es sehr oft einfach an Logik. Und diese Logiklücken sind teilweise so groß, dass man einfache Grundlagen bewusst über Bord wirft, um die Geschichte aufrecht erhalten zu können; wie im Falle der Flatearther, die dafür die komplette Physik und Mathematik bewusst auf Links drehen. Logik anwenden zu können, ist scheinbar nicht allzu Vielen gegeben. Das merkt man bei diesen wilden Theorien, aber das geht auch schon im Kleinen los. Wenn ich z. B. mit meiner Freundin darüber diskutiere, warum sie tagsüber die Fenster zu lassen soll und sie argumentiert, es sei doch logisch, dass es mit durchziehender, "frischer" Aussenluft (35°C warm) angenehmer sei, als mit der stehenden, "stickigen" Innenluft (27°C warm), dann wird mir bewusst, dass Logik und "Logik" zwei grundverschiedene Dinge sein können.
Ich muss Dir vollkommen Recht geben und meine Aussage etwas anpassen. Insbesondere im Hinblick auf den im OP beschriebenen Schwerpunkt auf den "harten Tobak", der uns mitllerweile regelmäßig aufgetischt wird.

Doch ich bleibe dabei, wenn es um den etwas schwerer zu erkennenden Blödsinn geht. Vor Allem zum Thema Corona fällt mir dazu eine Menge ein. Aus eigentlich seriösen Quellen bekomme ich reichlich fragwürdige Informationen. Und das finde ich bedenklich, denn vermutlich stehen uns die wirklich gefährlichen Pandemien noch bevor. Wenn die Menschen aber schon jetzt edrart verunsichert sind, haben wir keine Chance.

Und dass ein Großteil der Menschen, die nicht zu den "Verschwörungstheoretikern" gehören, Sachverhalte empirisch und logisch bewertet, würde ich mir zwar wünschen, glaube aber, dass dies tatsächlich nur die wenigsten tun. Mag sein, dass viele Menschen zumindest das objektiv Richtige tun. Aber ich bezweifle, dass sie auf Grund eigener Entscheidungsprozesse zu dem Punkt gelangt sind.

Das letzte Beispiel ist klasse und sicher von vielen nachvollziehbar :streit: ...:vogel:...:nudelholz:
 
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User 13109

Dann fragt mal den Kachelmann zu dem Thema "Durchzug vs stehende Luft"
 
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User 15376

Ein Duktus von Verschwörungstheoretikern ist ja leider, dass der Rest hörig alles glaubt, was man ihm erzählt.
Ich würde behaupten, dass es in den meisten Fällen eher genau umgekehrt ist. Daher funktionieren ja auch praktisch alle dieser Verschwörungstheorien, egal wie absurd das noch sein mag.

Das Schema gibt es aber auch an anderer Stelle. Stichwort Homöopathie oder auch diverse andere Pseudo-Heilmittel.
Absurdestes Beispiel das ich bisher gehört habe war in meinen Augen MMS, wo mailab mal ein Video drüber gemacht haben.
Da trinken Leute Bleichmittel oder machen sich einen Einlauf und wundern sich, dass es ihnen schlecht geht.
Das "schlecht gehen" wird dann aber von den Leuten mit denen sie im Kontakt stehen als "dann wirkt es ja" interpretiert und man wird ermuntert weiter zu machen.
Dass es schlicht darum geht, dass es Gift für den Körper ist und man sich damit Schleimhäute etc. zerstört, solche Infos werden dann natürlich nicht mehr gehört …
 
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User 15376

Doch ich bleibe dabei, wenn es um den etwas schwerer zu erkennenden Blödsinn geht. Vor Allem zum Thema Corona fällt mir dazu eine Menge ein. Aus eigentlich seriösen Quellen bekomme ich reichlich fragwürdige Informationen.
Da ist schon etwas dran. Das liegt aber auch daran, dass sich die Informationslage zu dem Thema immer wieder ändert.
Stichpunkt Masken und deren Effektivität.
Eine laufende Pandemie ist halt leider auch ein bisschen ein laufendes Experiment in dem sich die Sachlage immer wieder ändert.
Dass viele Menschen damit Schwierigkeiten haben ist sehr verständlich. Den Medien geht das genauso, dort arbeiten ja letztendlich auch nur Menschen und die wenigsten davon sind Wissenschaftler, welche mit solchen Situationen vertrauter sind.
 
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User 29412

...es fängt doch schon mit dem begriff "Verschwörungstherorie" an! hat sich damit mal jemand beschäftigt?! ;)
 
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User 656

Eine laufende Pandemie ist halt leider auch ein bisschen ein laufendes Experiment in dem sich die Sachlage immer wieder ändert.
Dass viele Menschen damit Schwierigkeiten haben ist sehr verständlich.
Was ich einfach erwarte, ist simples Hinschauen.
Stichwort soziale Medien, da werden bei mir im Bekanntenkreis im April 2021 "Artikel" aus September oder Oktober 2020 geteilt mit Aussagen eines Bhakdi, die schon zichmal widerlegt wurden.
1. Datum des Artikels
2. Googeln nach Stichworten und feststellen, da gibt es Faktenchecks zu.

Da musst du nicht mal Abi haben, um zu verstehen, dass du gerade dabei bist, sinnlosen Blödsinn zu posten.
 
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User 13351

Da musst du nicht mal Abi haben, um zu verstehen, dass du gerade dabei bist, sinnlosen Blödsinn zu posten.
Entschuldige mein lieber Torsten aber insbesondere bei dir bzw. deinen Beiträgen ist mir schon öfter aufgefallen , dass du einfach nur rüde, aggressiv und komplett intolerant gegenüber jeglicher Anschauungen reagierst, die nicht deinen privaten Glaubens- und Denkkonstrukten entsprechen und anscheinend nicht realisierst, dass du dich damit lediglich überhöhst und dich damit als wirklicher Gesprächs - bzw. Diskussionspartner im Grunde genommen diskreditierst - warum soll ich mit einem bellenden Kettenhund diskutieren der bei jeder Gelegenheit inkl. Hundehütte und Kette auf mich losgeht nur um Recht zu behalten ? Es gibt da wohl einige Defizite auf persönlich/charakterlicher Ebene bei dir, die du, woher diese Defizite auch immer rühren mögen, vielleicht mal aufarbeiten solltest.

Danke.

Ich habe mich mit zahllosen Verschwörungstheorien u. Verschwörungsmythen beschäftigt, vieles davon wie z.B. diese ganze QAnon Geschichte erscheint dabei wie aus dem Internet zusammengeklaubtes Zeug, welches schon seit Jahrzehnten durchs Netz geistert und in dem Wahrheit, Halbwahrheit und Unsinn zugkräftig und auf die jeweilige "peer-group" zugeschnitten zurechtgebogen wird und mittlerweile sogar via Algorithmus über die (a)sozialen Medien zielgerichtet verteilt wird. Hat hier ja auch schon jemand treffend angemerkt.

Selbst Wikipedia, was ja schon klar nachgewiesen wurde, mischt bei dieser Art Gesinnungsmache kräftig mit und framing ist zu einem zwar unlauteren aber mittlerweile allgegenwärtigen Mittel der inhaltlichen Auseinandersetzung geworden. Und was wir allgemein so gern mit der Fahne der "Freien Meinungsäußerung" hochhalten sehe ich mittlerweile durch z.B. oben beschriebene Prozesse als komplett verwässert bzw. korrumpiert .

Und das alles nimmt auch allgemein immer groteskere Formen an, wobei ich auch zu bedenken gebe, dass in-ich nenne es mal "Umbruchszeiten"- wie jenen in denen wir gerade stecken, alle möglichen Ratten aus ihren Löchern gekrochen kommen um ihre politischen, ideologischen und sonstigen Agenden in die Welt zu tragen- im Mainstream genauso wie ausserhalb davon.
Aus dem Grund habe ich mich aus dieser Art von Diskussion über VTs und überhaupt zurückgezogen versuche so wachsam und unvoreingenommen zu beobachten was um mich herum vor sich geht und treffe darüber meine ganz persönlichen Entscheidungen, die letztlich niemanden etwas angehen und die ich auch nicht zur Diskussion stelle. So definiert sich mir u.a. "Freiheit" : Hier in meinem Recht auf unbehinderte persönliche Entfaltung (oder auch Nicht-Entfaltung :) )

Wie glaube ich Lars schon sagte, geht es mir damit besser, denn der immer mehr ausufernde "Info-War" (der ja nun tatsächlich stattfindet , da stimme ich dem Brüllheini-A. Jones tatsächlich zu) macht mich persönlich depressiv und raubt mir die Energie die ich an anderen Stellen viel besser gebrauchen kann.

Außerdem: Was nützen jetzt lange Erklärungsversuche warum wer was, wie zu glauben bereit ist ?
Um sich darüber selbst zu beruhigen z.B. in dem man sein Gegenüber abwertet ? Oder zu glauben irgendetwas damit beeinflussen oder ändern zu können ?

Zeitverschwendung....

Aber steht natürlich jedem frei....
 
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User 656

Entschuldige mein lieber Torsten aber insbesondere bei dir bzw. deinen Beiträgen ist mir schon öfter aufgefallen , dass du einfach nur rüde, aggressiv und komplett intolerant gegenüber jeglicher Anschauungen reagierst, die nicht deinen privaten Glaubens- und Denkkonstrukten entsprechen und anscheinend nicht realisierst, dass du dich damit lediglich überhöhst und dich damit als wirklicher Gesprächs - bzw. Diskussionspartner im Grunde genommen diskreditierst
Wenn jemand an VT der jüdischen Weltelite glaubt oder dass die NWO kommt oder dass mehrere Millionen Menschen totgeimpft werden sollen...

Oder jemand in Diskussionen zum Thema Corona absolut null wissenschaftliches Verständnis hat, sondern was von Corona-Diktatur oder ner Grippe schwafelt... Sorry. Da geht es nicht um MEINUNG.

Wenn wir diskutieren, ob 1+1=2 ist & jemand stolpert in den Thread und labert was von, neee 3, ihr Schlafschafe... dann brauch ich mich nicht überhöhen. Derjenige hat sich mit seiner Aussage selbst diskreditiert. :D

Meinung, das kann sein: Ich finde das Lied nicht so toll, weil... ich finde, die und die Farbe schön, weil.
Da kann ich durchaus sagen, ja gut, nicht mein Fall, aber ich kann nachvollziehen, was du für dich gut findest.

Wenn mir aber jemand bspw erklären will, dass Globuli was ganz wunderbar Tolles sein sollen, dann ist seine Meinung, sorry: Bullshit. Wissenschaftlich faktisch bewiesener Blödsinn. Und wenn jemand Blödsinn erzählt, ist es meine Meinungsfreiheit, ihm das genauso zu sagen und oftmals liefer ich sogar Quellen dazu. Die interessieren die Leute dann bloß nicht, sondern schreien was von "Lügenpresse" und "Einschränkung der Meinungsfreiheit"

Großer Unterschied, oder?
 
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