VRGT4C I | Feedback zur Saison

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User 21826

Hallo zusammen,
die Saison neigt sich dem Ende, der letzte Lauf steht heute an, das Finale kommt auch bald.
Nun war es die erste Saison der GT4s, die Strecken waren sehr britisch.

Kurzes Resümee von mir vorweg: Für die erste Saison war es sicherlich akzeptabel. Die Anmeldezahlen waren gut, haben sich auch vergleichsweise gut gehalten. Zum Ende hin war das zweite Grid etwas dünn besiedelt. Allerdings denke ich trotz dessen, dass die Eröffnung von diesem der richtige Schritt war, weil so jeder Fahrer auf seine Kosten kam.
Zur ReKo, die Entscheidungen waren meines empfinden sehr stringent. Wir hatten wenig Hinterfragungen und wenn konnte man dies produktiv lösen. Dies sorgte auch für ein etwas entspannteres Klima. Eine Beschleunigung des Vorgangs sollte aber auch hier für die nächste Saison angegangen werden.
Bei der Streckenauswahl müsste man wohl man von der Insel runter. Dafür haben wir ja zum Glück noch ein paar weitere Strecken.
Einhergehend damit hat sich für mich gezeigt, dass die BoP der GT4-Fahrzeuge vergleichsweise balanced ist. Jedes Auto hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Im Endeffekt muss man, wenn man eine gute Streckenvariabilität im Kalender hat, wohl nicht gegen arbeiten.
Zum Stream, naja, da bin ich auf euch gespannt, mir haben die Rennen stehts gefallen, möchte aber nicht unsere Arbeit selber bewerten. Vielleicht haben wir ja hier ein paar findige "Streamkritiker".

Ansonsten, feuer frei, teilt mir mit, was hat euch gefallen, wo seht ihr Schwachstellen, was waren No-Gos. Und vielleicht sei eine weitere Frage gewagt: Würdet ihr nochmal teilnehmen? :)
 
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User 21002

Also ich habe aktuell nicht viel zu bemängeln, außer das die Strecken eben sehr "britisch" waren ;-)
Ich freue mich darauf das wir nächste Saison wohl auf Strecken fahren können auf denen besser gekämpft werden kann als auf der Insel.

Es war zwar meine erste Saison im GT4, aber sicher nicht meine letzte.
Das Racing ist um einiges intensiver als mit den GT3, da die Kisten nicht sofort abbiegen wenn es mal einen Kontakt gibt.
 
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User 18235

Zu den Streams fällt mir nur ein, dass man mehr auf die Benennung und #-tags achten sollte, damit mehr Leute auf die Übertragungen und somit auf die Liga aufmerksam werden. Nach #ACC wird weniger gesucht, als nach dem ausgeschriebenen Namen zum Beispiel. Vielleicht kann man sich da mit den Streamern in der VR Community mal kurzschließen?
Evtl. wäre auch ein Squad Stream wie auf Twitch ein Benefit für die Zuschauer, dass sie zwischen verschiedenen Cockpits und dem VR-Stream als TV-Übertragung hin und herspringen könnten. Das könnte man als VR USP aufbauen, solange es niemand anders nachmacht.

Die Autos passen eigentlich gut und machen Spaß. Man muss sich zwischen GT3 und GT4 nicht sehr viel umgewöhnen, das hilft schon viel.

Teilnehmen werde ich auf jeden Fall wieder!
 
U

User 16072

Ich muss sagen, dass es wohl eine der entspanntesten Saisons ever war - keine großen Diskussionen (auch wenn es Klärungen bedurfte), aber alles lief geradlinig, ohne ausreisser. Die Streams waren toll anzusehen, auch da hab ich nichts einzuwenden.

Die Streckenwahl fand ich fast zu perfekt....das liegt aber an meinem Geschmack, mag ichs halt gern alt und englisch (bitte?)

BOP ist für mich nen sehr zweischneidiges Schwert - die Autos haben teils echt krasse Stärken und Schwächen und allein der Wetterumschwung kann das favorisierte Auto zum benachteiligten machen - Roundabout find ich das aber klasse und bringt ne tolle Stimmung mit sich. Somit auch da keine Kritik.

Das mit dem Wetter hab ich dann so doch nicht ganz verstanden. Man hat sich ja am Wetter des Vorjahres zum jeweiligen Datum orientiert - laut meiner Recherchen hätte es demnach aber nur im Oulton Park regnen sollen -> Und jetzt kommen wir dann wieder zur BOP....Kein Regen hätte auf Oulton Park und wohl auch heute Abend ganz andere Autos bevorzugt...Snetterton bin ich mir nicht so sicher....aber nochmal, das ist für mich Teil und Reiz der GT4 und keine Kritik. Und dennoch wars ja am Ende des Tages dennoch so, dass wir und auch Jura mit Regenschwachen Fahrzeugen ordentliche Rennen fahren konnten.

Das bringt mich zum großen Pluspunkt der Saison....Innerhalb der Top 6/7 war jedes einzelne Rennen und jeder Zweikampf fair und allererste Sahne - keine Vorkommnisse trotz einiger Spannung - das muss man erstmal so nachmachen.
 
U

User 15143

Ja, die Strecken… Als ich von einer eigenen GT4-Serie Wind bekam, habe ich mich zunächst gefreut, bei den Strecken kam dann eine leichte Ernüchterung, da ich zB auf Oulton und Snetterton noch nie in irgendeiner SIM oder Rennspiel zu Gast war. Da freut man sich dann plötzlich sogar über den Hungaroring, da man den schon kennt.

An Auto habe ich das genommen, was mir gefallen hat, da ich nicht die Zeit hatte alle auf Stärken und Schwächen durchzutesten, beim Setup war es eher ein Hoffen, dass die Auswirkungen nicht so gravierend sind wie beim GT3. Zur BoP möchte ich daher nichts belastbares Schreiben, mein Eindruck sagt aber, dass es Stärken und Schwächen je nach Strecke gibt, diese sich jedoch unterm Strich ausgleichen. Sicher ist auf unser aller Level viel Abweichung bei der Vorbereitung drin und auch der persönliche Fahrstil ausschlaggebend.

Zum Umfeld möchte ich ein Lob aussprechen (auch wenn man den Tag nicht vor dem Abend loben soll). In der bisherigen Saison lief es vernünftig und geräuschlos ab, Ungereimtheiten ließen sich auf direktem Wege besprechen und ausräumen, allgemein meine ich hier weniger Tunnelblicke im Feld zu haben. Sicherlich kann man über die ein oder andere Situation die Augenbrauen hochziehen, das gehört aber dazu. Der Teilnehmerschwund über die Saison ist ja normal, hier in meinen Augen jedoch im Rahmen.

Wenn wir die britischen Kurse in dieser Saison alle durchhaben, keine Fish & Chips mehr sehen können, wissen wir ja für 2022, dass wir uns auf Pasta, Paella, belgische Fritten, Schnitzel, Frikandel oder auch Burger und Sushi freuen können ;)
 
U

User 17072

Hier kommt Feedback :-)

Erstmal vielen vielen Dank für die Ausrichtung dieser Serie, organisatorisch auf einem hohen Niveau und mit viel liebe zum Detail :daumen:

Ich fand die Streckenauswahl absolut genial ! Endlich mal Strecken die man sonst nicht fährt bzw. auch aus AC nicht kennt, und für die GT4 sind engere Kurse auch viel interessanter als z.B. Barcelona und dergleichen. Auch die Wetter- und Lichtbedingungen fand ich immer sehr interessant.

Was würde ich mir anders wünschen ?
-5 Rennen sind für eine halbjahres-Saison zu wenig
-es gibt definitiv zu viele Provisionals pro Rennen und Grid, die Teilnahme-Moral ist recht lasch, in der GTC haben sich 3 Provs bewährt
-ansonsten würde ich tatsächlich nichts ändern :-)

Als ACC-Neuling muss ich sagen ist dies die perfekte Serie um sich als Einsteiger zurecht zu finden !
 
U

User 18643

Auch ich möchte mich zunächst einmal bedanken bei der Orga für diese schöne Idee eine GT4 Serie ins Leben zu rufen. Die, wenn wir auch ähnliche Autos wie in der GT3 fahren, doch so viel anders gewesen ist.

So ein GT4 ist einfach nicht so Aerolastig, somit hat man wieder mehr mit dem reinen mechanischen Grip zu tun und das ist für mich der jahrelang in GTLegends unterwegs war, (was ist Aero? :-) ) geradezu "Urlaub auf Rädern"...
Hat einfach Spaß gemacht den AMG völlig stressfrei über Teils etwas unbekanntere Strecken zu scheuchen.

Apropos Unbekannte englische Strecken User 27908 B.... ich kenne "Snett" noch in der Version von 1963 als ein gewisser J.Clark dort mit einem Formel"1" Fahrzeug über den nahezu dreieckigen Kurs einem Royal Air Force Flugplatz fetzte denn erst seit 2011 ist Snetterton in dieser "heutigen" Version präsent. LINK-> Snetterton 1963 und heute exGTR2 und GTL Fahrer werden die Mod-Strecke kennen :-)

Aber genau das machte auch den Reiz dieser Saison aus, einfach mal los und schauen was rauskommt. Für mich persönlich war es die angenehmere der beiden Meisterschaften und ich fahre sicher nochmal eine Runde mit im GT4. Vielleicht in einem anderen Wagen obschon der AMG ein sehr ruhiges, gut balanciertes Auto ist, im Nassen wie auch im Trockenen.

Schön auch die recht aufgeräumte und sachliche Diskussion innerhalb der ReKo zu dem ein oder anderen Thema, was mal gezeigt hat das es eben nicht nur schwarz oder weiß gibt und das ein Strafen bzw. Regelkatalog nicht immer ALLES abdecken kann.

Zum Schluss freue ich mich mit meinen Teamkollegen Sandro C. und Alexander Gr. über P4 in der Teamwertung, denn damit war nun wirklich so gar nicht zu rechnen bei dieser Konkurrenz.

Bleibt also der Blick ins nächste Jahr, wo wir uns hoffentlich, ebenfalls wieder zahlreich, gegenseitig fair die Außenspiegel verbiegen.


rennsportliche Grüße
D.
 
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User 4396

Kurzes Feedback von mir.
Ich fand es gut, dass im Rennkalender auch die britischen Strecken gefahren wurden, denn mit GT3 machen die wenig Sinn, aber mit GT4 schon eher.

Mir hat die Saison schon Spaß gemacht, denn in ACC kommen die GT4 meist zu kurz.
Apropo "kurz" ....... die Saison bot insgesamt zu wenige Rennen. Da ich persönlich ja noch in der VRGT3C fahre, war das jetzt nicht unbedingt ein Dealbreaker. Aber wenn man das Multiclass-Finale mal außen vor läßt, und dann auch noch ein Streichresultat berücksichtigt, kommen nur 4 Rennen in die Wertung. Das ist für eine Saison dann doch zu mager. War deshalb eigentlich nur eine Schnuppersaison.

Gestört hat mich ein bisschen die Absagenflut, die mangels begrenzter Provisionals (wie beispielsweise in der GTC) auch regen Einsatz fand. Wenn man dann am Rennabend sieht, dass es teilweise Abmeldungen im zweistelligen Bereich gibt, ist das für die Rennteilnehmer schon etwas ernüchternd. Schließlich möchte man in gut gefüllten Grids fahren. Zudem hatte ich den Eindruck, dass auch Fahrer im Grid fehlten, die sich nicht abgemeldet hatten.

Und dann ist da noch die Sache mit den Reko-Berichten. Ich verstehe die Unterbesetzung der Rennleitung, aber ich würde mir trotzdem wünschen, wenn die Rekoberichte etwas zeitnaher veröffentlicht werden. Teilweise kam der Rekobericht erst am Vorabend des Rennens, was dazu führte, dass die Einteilung der Grids durch Auf/Absteiger manchmal auch erst am Renntag feststand. Das ist einfach zu knapp, wenn man bedenkt, dass 4 Wochen zwischen den Rennevents liegen.

Und das soll's auch von mir gewesen sein. Mehr fällt mir spontan nicht ein.
 

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