Track IR in 2021

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User 23210

Hallo zusammen,

ich bin eigentlich VR Spieler aber der Sommer steht an und es wird so langsam unangenehm warm. Daher hab ich mal wieder angefangen am Bildschirm (34 Zoll in 21:9) zu fahren.

Dabei ist es mir doch recht schwer gefallen die ein oder andere Kurze richtig zu treffen. Nach ein bisschen googeln bin ich über Track IR gestolpert. Leider habe ich dazu keinen wirklich aktuellen Erfahrungsbericht gefunden.

Hat einer von euch Track IR in Nutzung? Wie läuft es und wie genau ist das Ganze? Gibt es irgendwelche Dinge die ich beachten muss? Lohnt sich der Kauf?

Ich hab auch etwas mit Tracking Apps auf dem Handy rumgespielt....es ging...naja eher schlecht als recht. ACC war nicht ganz so schlimm. Bei Raceroom ist mir richtig schlecht geworden(obwohl ich mein Magen in VR keine Probleme macht). Allerdings war es ganz angenehm auch am Bildschirm in die Kurve zu schauen.
 
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User 24216

Es soll wohl, gerade mit Ultrawide, eine gute Sache sein. Nur das Track IR immer noch eine Menge Geld kostet. Meistens wird alternativ DELANCLiP empfohlen. Das kenne ich zumindest aus der Spacesim-Ecke.
 
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User 13109

Ich nutze es nach längerer Zeit tatsächlich mit meinem Ultrawidescreen und muß sagen, dass ich ohne tatsächlich langsamer unterwegs bin. Ich habe aber die vertikale Achse bei den Rennsimulationen ausgeschaltet und horizontal bewegt es sich auch erst, wenn ich den Kopf etwas weiter bewege. Sonst wäre es mir zu unruhig. Und das hilft dann nicht beim Treffen des Apex und es kann einem übel werden.
Ich nutze mittlerweile die aktive Variante wo man halt noch ein Kabel zum Kopf führt. Das habe ich aber einfach um das Headset Kabel gedreht, damit stört es mich sich nicht weiter. Mit dem passiven hatte ich öfters unschöne Aussetzer, da mein monitor sehr nah (55cm) an meiner Nasenspitze ist.
Also ich mags nicht missen, nach VR schon gar nicht, aber zum Glück kann man Profile anlegen für die einzelnen Games. Im Flugsimulator fliege ich dann zB mit komplettem Tracking und jeder mm wird vernünftig ungemdetzt. So kann man sich dann super umsehen.
 
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User 14733

Ich nutze es seit Jahren (ETS/ATS/AC/ jetzt ACC).
Nachdem ich vom Triple Screen weg bin und mit VR in ACC nicht glücklich werde habe ich auch dort TrackIR hergenommen.
Die Genauigkeit hängt von deiner Einstellung ab und wie rabiat du den Kopf bewegst ;)
Ich mache eigentlich nur kleine Kopfbewegungen um halt in die Kurve reinzuschauen.
Etwas mehr Bewegung in ETS/ATS, aber dank der "Übersetzung" der Bewegung endet alles am Bildschirmrand um mich 180° umzudrehen.
Man gewöhnt sich halt mit der Zeit daran keine wilden Kopfbewegungen zu machen.
Dinge zu beachten: kein Streulicht im Sensor haben (Fenster im Hintergrund etc) weil das das System verwirrt (ist in Teilen einstellbar wie sehr er reagiert auf Fremdlicht).
Ansonsten ist es für mich ein "must have" mittlerweile.
Ohne möchte ich nicht mehr fahren wollen weil das "natürliche" umschauen irgendwann in Fleisch und Blut übergeht beim fahren.
 
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User 10955

Ich überlege nach dem Umstieg von VR zu Ultrawide auch, TrackIR zu nutzen. Würdet Ihr für Rennsims eher zu der Option VectorClip/Basecap oder TrackClip:Pro/Headset raten? Mir wäre eigentlich der VectorClip lieber, weil hier kein Kabel notwendig ist.
 
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User 14733

Ich benutze die passive Variante vom TrackIR (5).
Keinerlei Probleme damit.
Die aktive Variante kann wohl besser sein wenn der Raum hell ist aber ich mache einfach den Rollo runter bzw verdunkele das Fenster hinter mir.
das Ding (habe es mitgekauft aber nur mal getestet) ist auch recht filigran gebaut (Plasteteil halt...).
Gab auch mal von einem anderen Anbieter eine Cap mit 3 UV LED + Akku an der Cap.
 
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User 13109

Siehe meinen Beitrag oben. Da bin ich exakt darauf eingegangen.
 
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User 10955

Danke für die Infos. Dann werde ich erstmal die passive Variante testen, vielleicht werde ich ja von Problemen verschont.:-)
 
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User 23210

Die passive Variante sieht ganz schön wacklig aus. Ich hab mich jetzt für die aktive Variante entschieden und bin auch gleich auf dem Marktplatz fündig geworden 😁
 
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User 14733

Da ist nichts "wackelig" da kannst du beruhigt sein.
Man sollte halt vermeiden mit der Hand übers Schild von der Kappe zu fahren weil sonst ist es unten.
Kommt ungut beim fahren ;)
was ich nach Jahren geändert habe ist die Kappe selber.
Die (damals) mitgelieferte war alles andere als bequem...
 
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User 28487

Ich habe damals mal die TrackIR API mit einem kleinen kostenpflichtigen Programm und Webcam verwendet.
Was man daran gestört ist, dass sich eben das ganze Cockpit mitdreht, dh in den Kurven war meine Lenksäule nicht mehr hinter der Base sondern versetzt.

Gibt es da eine andere Einstellung das sich nur der Kopf des Fahrers aber nicht die gesamte Cockpitsicht mitdreht, dann würde ich dem ganzen nochmal einen Versuch geben, da das Tracking ansich gut funktioniert hat.
 
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User 14733

Kopf drehen und nur die Augen bewegen sind 2 paar verschiedene Sachen.
Natürlich dreht sich bei Kopfbewegung das Cockpit mit.
Du musst (kannst) aber die Achsen die die Körperbewegung (vor/zurück & hoch/runter) in der Software sperren.
So bleibt nur noch die reine Kopfwegung übrig (hoch&runterschauen & links/rechts).
Das macht das umschauen dann auch viel ruhiger.
Ich mache eigentlich mit dem Kopf kleine/minimalste Bewegungen und den Rest schaue ich mit den Augen.
Das kann VR nicht, da muss ich immer aktiv den Kopf drehen.
 
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User 26590

TrackIR hab ich mir selber gebaut, aktive Variante mit einer alten Playstation Cam:

Ist nicht super schwer umzusetzen, Software ist https://github.com/opentrack/opentrack/releases
 
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User 30840

Ich benutze die passive Variante vom TrackIR (5).
Keinerlei Probleme damit.
Die aktive Variante kann wohl besser sein wenn der Raum hell ist aber ich mache einfach den Rollo runter bzw verdunkele das Fenster hinter mir.
das Ding (habe es mitgekauft aber nur mal getestet) ist auch recht filigran gebaut (Plasteteil halt...).
Gab auch mal von einem anderen Anbieter eine Cap mit 3 UV LED + Akku an der Cap.
Wenn im Hintergrund Licht reflektiert, hilft der TrackClip auch nicht wirklich, aber er funktioniert viel besser im Dunkeln und die Software läuft deutlich stabiler. Mit der Cap-Antenne gibt's häufiger 'Abstürze', also dass sich das Tracking aufhängt. Zwar so gut wie nie während der Fahrt, aber nach Pausen. Mit dem TrackClip kommt das zwar auch mal vor, aber viel seltener. Das Tracking selber funktioniert nicht wirklich besser, wenn die Lichtverhältnisse stimmen. Ich zentriere auch häufiger mit TrackClip, was wahrscheinlich daran liegt, dass man Kopfhörer mit Kabel andauernd absetzt und etwas versetzt wieder aufsetzt, während man mit der Cap ja schon aufpassen muss, dass man die nicht vergisst auszuziehen, wenn man das Haus verlässt...
 
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User 14733

Gut dann hatte ich bisher wohl Glück weil mit der passiven Variante hatte ich nie Hänger/Abstürze etc.
Ich habe den Augen zuliebe aber hinter dem TV eine Lampe damit der Hintergrund etwas beleuchtet ist.
Ganz stockfinster muss ja auch nicht sein ;)
Und in der Software kann man ja die Empfindlichkeit noch etwas anpassen, da muss man halt mal etwas testen.
 
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User 30840

Eine Lampe habe ich auch benutzt, aber stört die Immersion und wer seine Augen schonen will, kann das auch anders, z. B. mit dem kostenlosen f.flux. Aber da man den TrackClip Pro ja auch nachträglich kaufen kann, muss man sich ja auch nicht dauerhaft entscheiden. Stabilere Lichtverhältnisse sollte man mit dem passiven Tracking schon haben und jetzt erinnere ich mich, dass ich mit der Cap den Raum je nach Wetter auch tagsüber abgedunkelt habe, bevor direkte Sonnenstrahlen beide Möglichkeiten stören können. Die Cap habe ich zwischen September 2020 und März 2021 benutzt und da war selten so hell wie jetzt tagsüber.
 

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