TDI Pfeifen

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User 1135

Das Pfeiffen sollte der Lader sein, da kann man aber nix auslesen. Die Werkstatt müsste halt mal den Lader mechanisch prüfen (Wellenspiele).

Ein gewisses Pfeiffen ist normal, wenn es definitiv lauter wurde muss was faul sein. Bei der geringen Laufleistung gehe ich davon aus das dir keiner gesagt hat wie man mit einem Turbo umgeht oder?
 
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User 214

Naja, heutzutage hat ja jeder Diesel einen Turbo.
Wenn es existenziell wichtig wäre zu wissen, wie man damit "umgehen" muss, hätten die Werkstätten ja allehand zu tun. ;)

Aber es pfeifft nur in den ersten 2 Gängen?
Getriebe?
 
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User 141

Naja, heutzutage hat ja jeder Diesel einen Turbo.
Wenn es existenziell wichtig wäre zu wissen, wie man damit "umgehen" muss, hätten die Werkstätten ja allehand zu tun. ;)
Der tiefere Sinn deiner Aussage bleibt mir verschlossen. Nur weil Menschen offenbar alles mögliche machen, ohne den geringsten Peil davon zu haben, was sie tun, heißt das nicht, dass es dadurch nicht zu Schäden kommen kann.

Einen Turbo abkühlen zu lassen, wenn er gefordert wurde ist genauso existentiell wie beim Reifen den Luftdruck zu prüfen oder den Ölstand über Min. zu halten.
 
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User 248

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Einen Turbo abkühlen zu lassen, wenn er gefordert wurde ist genauso existentiell wie beim Reifen den Luftdruck zu prüfen oder den Ölstand über Min. zu halten.

So etwas von richtig! Mir brennt das Herz, wenn jemand nach richtigem Heizen auf der Bahn den Motor auf Schlag ausmacht. Da freut sich das Turbinchen. :rolleyes:

Ich habe ja meine Lehre in den 80ern gemacht, und da war das auf jeden Fall Pflicht!
 
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User 141

Mir brennt das Herz, wenn jemand nach richtigem Heizen auf der Bahn den Motor auf Schlag ausmacht. Da freut sich das Turbinchen. :rolleyes:
Das ist auch ein Vorteil, wenn Du einen Boost-Controller verwendest. Die Geräte, die ich bisher kenne, lassen den Motor nach dem Abziehen des Schlüssels je nach vorigem Lastprofil automatisch nachlaufen.

Bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der "Turboschäden" bei den weitverbreiteten Turbodieseln auf klassische Bedienfehler zurück gehen. Die Zahl ist einfach zu hoch.
 
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User 214

Der tiefere Sinn deiner Aussage bleibt mir verschlossen. Nur weil Menschen offenbar alles mögliche machen, ohne den geringsten Peil davon zu haben, was sie tun, heißt das nicht, dass es dadurch nicht zu Schäden kommen kann.

Einen Turbo abkühlen zu lassen, wenn er gefordert wurde ist genauso existentiell wie beim Reifen den Luftdruck zu prüfen oder den Ölstand über Min. zu halten.

Ein Automobilbauer der seine Turbos nicht so auslegt dass sie auch bei Bedienung von Unwissenden ihre geplante Lebensdauer erreichen ist entweder ein ökonomischer Volltrottel, oder er hat schlicht einen Knall. :D

Ich würde mal grob übern Daumen schätzen dass 80-90% aller Autofahrer noch nie auch nur einen einzigen Gedanken an ihren Turbo verschwendet haben.

Und womit? Mit Recht!
Ab einem gewissen Komplexistätsgrad hat eine Maschine die man vollständig verstehen muss um sie bedienen zu können im Konsumer-Bereich nämlich nix verloren.
 
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User 141

Ab eine gewissen Komplexistätsgrad hat eine Maschine die man vollständig verstehen muss um sie Bedienen zu können im Konsumer-Bereich nämlich nix verloren.
Ähm sorry, aber wie naiv bist Du denn? :happy:

Ich hab keine zur Hand, könnte mir aber gut vorstellen, dass ein Warnhinweis in der Bedienungsanleitung mancher Turbo-Fahrzeuge steht, was die Turbokühlung betrifft. So wird mit allem umgegangen, es kommt ein Hinweis in die Betriebsanleitung, die wird weiterhin von niemandem gelesen und es weiß auch weiterhin keiner Bescheid, wie er mit einem Produkt umgehen sollte.

Anders kann ich mir auch nicht erklären, dass viele Hersteller einen Ölverbrauch von z.b. 1l/1000km als Grenze des Tolerierbaren darstellen. Jeder einigermaßen versierte Mensch weiß, dass ein Motor, der dauerhaft diesen Ölverbrauch zeigt, technisch nicht in Ordnung sein kann.
 
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User 57

Ein Automobilbauer der seine Turbos nicht so auslegt dass sie auch bei Bedienung von Unwissenden ihre geplante Lebensdauer erreichen ist entweder ein ökonomischer Volltrottel, oder er hat schlicht einen Knall. :D

Du glaubst auch immer an das Gute im Menschen, oder? :D Ich behaupte mal das Gegenteil, da sich ja an den enstehenden Schäden 'ne goldene Nase verdient werden kann. Man muß die Dinger nur so auslegen, daß sie möglichst nach Ablauf der Garantieleistung übern Jordan gehen: das ist dann die "geplante Lebensdauer".

Übrigens dachte ich beim Lesen des Threadtitels, es gehe hier um die Fahrer/Besitzer dieser Maschinen :P.
 
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User 214

Da habt ihr beide Recht, allerdings ist das ein anderes Thema.
Klar kannst Du die geplante Lebensdauer knapp über der Garantiezeit ansetzen, das musst Du dann halt nur gegen einen evtl enstehenden Imageschaden abwägen.

Gleiches gilt für die lustige Hinweis-Politik.

Ist aber wie gesagt ein völlig anderes Thema.
 
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User 1127

Ich habe mir vor drei Wochen meinen ersten TDI zugelegt (gebraucht mit 137tkm) und BIN bei Übergabe vom netten Verkäufer auf eben die Wichtigkeit hingewiesen worden, den Motor nach schnellerer Hatz etwas nachlaufen zu lassen! Ich hätte es wirklich nicht gewusst!
Da der Wagen im unteren Drehzahlbereich eine schwankende Kraftentfaltung zutage legte (mal zieht er ab 1600-1800U/min sauber los und manchmal tut sich da nichts und ich musste zurückschalten), wurde eine ausgiebige Probefahrt mit angeschlossenem Laptop gemacht. Bei Beschleunigungsversuchen schüttelte der fahrende Mechaniker auch immer wieder ungläubig den Kopf. Anschliessend ging der Wagen auf die Bühne, nochmals Lappi angeschlossen und immer wieder Motor start, kurz Gas geben und aus...
Irgendwann sagte man mir, daß der Lader defekt sei und gewechselt wird 8o Zum Glück hab ich beim Fachhändler gekauft und er trägt die Kosten allein!
Falls das das Problem gewesen sein soll, kann man den Turbo also auch über die Elektrik prüfen!

Das mit den Fahrern als Pfeifen ging mir genauso ;)
 
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User 780

Ähm sorry, aber wie naiv bist Du denn? :happy:

Aber unrecht hat er auch nicht. Turbomotoren wie die TDIs von VW sind Motoren für die Masse. Und VW kann sich nicht erlauben, hochsensible Aggregate in Breitenmodelle einzubauen, die bei kleinen Bedienfehlern sofort ernsthaften Schaden nehmen. Denn wenn die Lader wirklich so leicht in die ewigen Jagdgründe zu schicken wären, wie ihr das hier darstellt, dann müssten wohl eine Menge innerhalb der Garantiezeit gewechselt werden...und ich glaube es wird schwer für VW, zu beweisen, dass es wirklich ein Bedienungsfehler war. ;)
 
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User 141

Denn wenn die Lader wirklich so leicht in die ewigen Jagdgründe zu schicken wären, wie ihr das hier darstellt,
Wo, könntest Du das bitte präzisieren? Ich habe gar nix irgendwie "dargestellt". Es ist nunmal nicht gut für glühende Turbinen, sie ohne Kühlung stehen zu lassen. Aber das ist genau wie den Motor warmfahren. Tausende Autofahrer machen das nicht und haben trotzdem keine verfrühten Motorschäden. ;)
 
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User 2992

Naja, die Garantie-Zeit werden die meisten TDI-s ja halten. Danach muss es eh der Kunde zahlen. Mein Vater musste bei seinem Wagen ja auch nach 32.000 km das Getriebe wechseln. Garantie war abgelaufen, VW wollts nicht mal billiger machen. Dem Händler wars dann peinlich und der hat dann den Preis etwas abgeschwächt. Grundsätzlich hat ja auch schon der ADAC öffter angemahnt, das ein Auto heutzutage ja vor allem über die Reparatur- und Wartungskosten Gewinne bringt.

Insofern sind Bauteile, die Pünktlich nach 3-5 Jahren den Geist aufgeben natürlich pures Gold für die Autoindustrie, solange Fahrzeuge halt mehr nach Image, als nach Zuverlässigkeit gekauft werden. Oder interessiert sich jemand wirklich für die Pannnenstatistik vor dem Autokauf?
 
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User 214

Aber das ist genau wie den Motor warmfahren. Tausende Autofahrer machen das nicht und haben trotzdem keine verfrühten Motorschäden.

Eeeeeben. Weil sie 'drauf ausgelegt sind auch dann annehmbar lange zu halten wenn der letzte Depp damit 'rumeiert.... wie ich Naivling :rolleyes: ja vorhin schonmal angemerkt hatte. :p
 
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