Sim-Motion-Erfahrungs-Liste (Vor- und Nachteile sowie pers. Erfahrungen von vsp)

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User 12473

.

Hallo Sim-Motion-Gemeinde, wie versprochen meine Erfahrungsberichte


für meine von mir konstruierten und gebauten Motio-Simulatoren (DIY Prototypen)



SixMotion ... als Plattfor-Mover mit zusätzlichen Linear-Schlitten für Surge und Traction loss


QuattroMotion ... als Plattform-Mover mit e-Gurtstraffung und Sitz-Drehteller Traction loss


TriMotion ...als Seat-Mover mit mechanischer Surge-Gurtstraffung und Sitz-Drehteller Traction loss





in der ich meine persönlichen Erfahrungen sowie Eindrücke und Vor- und Nachteile hier niederschreibe.



Dieser Bericht / Liste wird nach meiner Erfahrung situative ergänzt und erweitert und erhebt auch

keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder allgemeine Richtigkeit !





Vorwort:

Ich hoffe, mit diesem Beitrag, den Einem oder Anderem eine Entscheidungshilfe an die Motion-Hand zu geben.


Jeder von uns hat differenzierte Erwartungen und Erfahrungen an das jeweilige Sim-Motion-System.

Wie Motion auf uns individuell wirkt, kann von Mensch zu Mensch im Detail sehr unterschiedlich sein.

Das liegt darin begründet, dass wir zur Zeit über kein "Intiutives-Motion-System" verfügen,

zumindest für den normalen Geldbeutel.

Meine von mir konstruierten Motion-Systeme samt Software, setzen ein zu erlernendes Motion-Profil voraus.


Des Weiteren bin ich davon überzeugt, wir stehen mit Sim-Motion erst am Anfang.

Welches Motion-System sich für die Masse auf Grund des Preises und der Leistung durchsetzt

und welche speziellen Motion-Systeme die Semi-Profis dann benutzen, wird die Zukunft zeigen.


Ich selber war Anfang diese Jahres begeistert genug um meinem 2-Dof-Motion-System adieu zu sagen

und baute mir den TriMotion mit der Z-Achse, die mir ein sensationelles Heavegefühl bescherte !

Danach war es um mich geschehen, der Sim-Motion-Virus hat bei mir voll zu geschlagen.

Ich wollte es wissen, was noch Möglich ist und wie es dann auf mich Wirkt.

Es folgt ein zweiter TriMotion mit Getriebe-Motoren, danach baute ich den QuattroMotion mit e-Gurtstraffer.

Schon beim Bau des QuattroMotion war es mir eigentlich klar, als High-End-Lösung sollte ich diesen

um ein X & Y - Linear-Schlitten ergänzen.

20 Tage später war es so weit, der QuattroMotion mit X & Y Linearschlitten stand auf seinen Motion-Beine

und begeistert mich seit dem .

Dem allem nicht genug, erweiterte ich zwischen durch, meinen TriMotion sowie mein QuattroMotion mit Drehteller-TL.



Wow was für ein Jahr,

voller Bewegung, Begeisterung und Neu-Entdeckungen.


Mit meiner Innovations-Freude für das Sim-Motion ist noch lange nicht Schluss !

Z. Beispiel. Traction loss für das Untersteuern, Geforce-System für den Sway-Effekt u.v.m.





Nun ist es an der Zeit, mal Resume zu ziehen !


Ich bin fest davon Überzeugt, meine Hardware könnte deutlich mehr an Motion-Erlebnis sowie Motion-Emotionen

produzieren, als es derzeit die Software zulässt !

Also, die Software bildet momentan noch den Flaschenhals !

Auch in den Motoren vermute ich noch ein wenig an Potential.

Linear-Aktuatoren sind zwar teuer aber auch gut und haben offensichtlich noch jede Menge an Power-Reserve.

Die Beschleunigung und Geschwindigkeit ist das A & O für ein möglichst reales Motion-Erlebnis

Im speziellen, die Frex Dura- bzw. HyperAxis sind deutlich günstiger als vergleichbare europäische, aber bei einem Schadensfall ist man auf sich alleine gestellt. Mechanisches- und Elektronisches-Grundverständnis ist hierbei von Vorteil.
Das Thema falsche initialisieren der Frex-Aktuatoren durch SimTools haben wir zwar in den Griff bekommen, aber ein "Geschmäckle" wie die Schwaben sagen, ist geblieben.
Die dadurch in Mitleidenschaft gezogenen oberen Kolbenstangen-Lager können wir mittlerweile auswechseln,
aber lieber wäre es mir, einen Deutschen preiswerten Aktuator-Motorenhersteller zu finden.
Denn auch in den jeweiligen Kennlinien steckt nach meiner Meinung noch Motion-Potential.

Mit den Getriebe-Motoren von SimuKit habe ich auch so meine Erfahrungen machen dürfen.
Auf Grund meiner damaligen nur rudimentären Motorenkenntnis, war ich offensichtlich zu gutgläubig und habe einfach bestellt.
Ich durfte nach längerem Reklamations- hin und her lernen, diese Motoren arbeiten nur zu verlässlich mit Federunterstützung !Welche Herausforderung ich in einer etwaigen Federunterstützung sehe sei mit folgenden Worten beschrieben.
Fehlende Motorleistung kann man zwar durch Zusatzfedern unterstützen, aber damit schränkt man sich unter anderem
in der Benutzbarkeit ein. Denn die Abstimmung auf das zu bewegende Gewicht ist nicht ganz ohne.
Ein zu stark ausgelegte Feder kann wie ein Katapult wirken.
Durch die Zusatzfeder kommt ein neuer und meist unbekannter Parameter dazu.
Das macht in Folge das finden einer optimalen Softwareeinstellung auch nicht einfacher.
Ein richtig ausgelegter Motor samt Gesamtübersetzung, bildet alles auf einmal ab
Beschleunigung & Geschwindigkeit sowie Federung & Dämpfung und das im Idealfall durch Software beeinflussbar.



Ich selber bin ein Verfechter von Antriggern, und weniger ein Fan von großen Motion-Ausschlägen.


Möglichst kleine Motion-Bewegungen im zeitlichen Einklang mit Bildeindruck und Lenkrad-Output

ist für mich das A&O um ein reales Rennerlebnis im Wohnzimmer erleben zu können.

Also möglichst kurz, präziese und auf den Punkt sollte das Motion kommen.


Dieses ist aber von Motion-Konstruktion zu Motion-Konstruktion ab und zu durchaus unterschiedlich.

Für meinen QuattroMotion als Plattform-Mover benötige ich größere und kraftvollerer Motionausschläge

als für meinen TriMotion als Seat-Mover.

Also jedes Motion-Profil muss individuell auf Mensch und Maschine step by step abgestimmt werden.

Wenn es dann einmal passt, hat man nicht nur jede Menge Freude und Spaß beim simulierten Fahren,

sondern das Ändern der jeweiligen Fahrzeugeinstellungen wie Spur, Sturz, Dämpfung, etc kann man im Motion-Output

direkt merken und beurteilen.

Z.Beispiel das Ändern der Vor- bzw. Nachspur merke ich im Traction loss verhalten.



Die mir wichtigsten Motion-Effekte für eine möglichst reales Renn-Fahr-Gefühl sind:

Heave

ohne Zweifel, für mich die Entdeckung des Jahres, kleine sowie große Bodenunebenheiten werden sehr real Abgebildet
und ich benötigte nur Sekunden um diese Motion-Gefühl verinnerlicht zu haben.

Surge-Gurtstraffung

ohne geht bei mir eigentlich gar nicht mehr !
Rennfeeling pur, wenn es einen beim Bremsen in die Gurte presst.
Das pulsieren der Gurte im oberen Schulterbereich beim Bremsen an der Schlupfgrenze entlang
ist für mich ein guter Indikator, um die Bremse fein dosieren zu können.

Rollen

Das Rollen in Verbindung mit Heave hinterlässt gerade beim An- und Überfahren der Curbs eine sehr real wirkende Fahrzeugbewegung.
Ähnliches Motion-Gefühl entsteht beim RallyeCross beim Anfahren und Überfliegen von Sprunghügeln.
Schräg abspringen, schräg in der Luft liegen und schräg auf einem Vorderrad aufkommen, Fahrzeug verreisen in einen Pendler und Gegenpendler, dass alles vermittelt ein gut Eingestelltes Motion schon sehr nahe an der Realität.



Traction-loss

Ich war lange der Meinung, das Sitzwangen-TL genügt mir eigentlich !

Weit gefehlt, Drehteller oder Linear-TL möchte ich nicht mehr missen !

Ins besonders beim RallyeCross, um einen gezielten Drift perfekt und dosiert aussteuern zu können, gibt es nichts besseres !

Oder z.B. das lose werdende Heck eines Formelfahrzeuges frühzeitig zu erfühlen.

TL hilft mir auch bei der Beurteilung von Änderungen der Fahrwerkseinstellungen !


Jedes mal wenn ich es Ausschalte, fehlt es mir mittlerweile dermaßen, dass ich eigentlich nur Schlangenlinie fahre.





Seat-Mover oder Plattform-Mover, welcher ist der Richtige für mich ?


Da ich vor einem Jahr für mich heraus finden wollte, wie die einzelnen Bauformen bzw. Konzepte auf mich im Sinne des

Motion-Outputs wirken, habe ich mich für zwei unterschiedliche Bauarten Seat-Mover und Plattform-Mover entschieden.


Jedes dieser Motion-System hat Vor- und Nachteile, zumindest ist das meine Erfahrung.

Ich erlebe es immer wieder, das die theoretischen Erwartungen an ein Motion-System beim Praxisversuch ratifiziert werden !

Annahmen, Vermutungen und nicht eigene gemachte Erfahrungen sind n.m.M. hier nicht wirklich zielführend.

Dazu kommt noch das individuum Mensch, mit seiner ganz individuellen Wahrnehmungsfähigkeit.

Ich bin immer wieder überrascht, welchen Input, Kommentare und Statements ich von Probefahrer erhalte.

Ins besonders die Zusammenarbeiten mit aktiven Rennfahrern hat mich nicht nur bestätigt,

sondern im Detail durchaus weiter gebracht.


Wer versucht ein Fahrzeugkonstruktion auf ein Renn-Motion-Simulator 1:1 zu übertragen,

wird am individuellen Mensch mit seinen persönlichen Empfindung scheitern.

Das einzige was ich aus dem Fahrzeugbereich erfolgreich habe Übertragen könne, ist meine Rennerfahrung

und die Erinnerung, wie fühlte sich die jeweilige Fahrsituation an.

Das was mir der jeweilige Race-Simulator geben kann, ist eine zu erlernende Information,

die ich dann einem fahrdynamischen Fahrzeugzustand zuordne.

Um so praxisnaher das gelingt, um so besser fühle ich mich in meinem Sim-Motion


Außerdem nach einem Jahr Motion weiß ich für mich, dass was ich vermutet oder erhofft habe,

hat sich dann mir oft mal in der Motion-Praxis ganz anders dargestellt und mich erleben lassen.

Zum Beispiel:

Das Thema statisch unbestimmtes System beim Plattform-Mover.

Was zunächst als Nachteil aussah, hat sich dann im Fahrversuch als Vorteil entpuppt.

Das Thema "relative Lenkradbewegung" beim Seat-Mover, finde ich sogar punktuell gut,

aber das Thema "relative Körperbewegung zur Pedalerie" störend.




Motion-Kinematik sowie Motoren-Performance

Die geometrische Grundkonstruktion, sowie die dazu passende Auswahl der Motoren

sind für mich maßgeblich entscheidend für den Motion-Output und damit für das Motion-Erlebnis !

Bei der Rigg-Geometrie sind die Hebelverhältnisse genau so zu beachten,

wie bei den Motoren die Leistungsparameter von Beschleunigung und Geschwindigkeit.

Alles muss für einen möglichst real wirkenden Motion-Erlebnis perfekt auf einander abgestimmt sein.


Wirkung des Motion:

All meine Motion-Systeme arbeiten mit dem jeweiligen zu erlernende Motion-Profil.

Ich bin der Meinung, das man real G-Kräfte nicht wirklich abbilden kann.

Deswegen lasse ich momentan die Sway-Effekte komplett raus aus meiner Motion-Einstellung.

Für die nahe Zukunft habe ich aber da so eine technische Idee, wie ich G-Seitenkräfte so ein wenig im Sitz spüren sollte.




Also hat man sich das jeweilige Motion-Profil erfahren und in seinem Gehirn abgespeichert,

so taucht man in eine immer realer werdende Renn-Situation.




Wer ist der Gewinner ?


Einen eindeutigen Gewinner gibt es für mich nicht.

Jeder der Motion-Riggs hat Vor- und Nachteile und man sollte das Preis/Leistungsverhältnis bei aller Begeisterung

nicht aus dem Auge verlieren.

Ich bin erstaunt, über die Komplexität des Motion-Outputs.

Jedes Motion-Rigg hat mich aufs neue überrascht.

Um so mehr an Motion-Output um so diffizieler und teurer wird es.

Oder anders ausgedrückt, die letzten 1/10 sec sind die teuersten.

Als Techniker möchte ich immer alles was geht, als Betriebswirt schaue ich auch auf die Kosten.

Deswegen fällt es mir verdammt schwer einen Gesamt-Hero zu benennen.



Aber jetzt erst ein mal zu den Vor und Nachteilen, bevor ich einen meinen Hero benenne





Seat-Mover versus Plattform-Mover.



Seat-Mover:


Vorteil:

- Hat weniger bewegte Masse und ist damit Agiler.

- Benötigt kleiner Motionausschläge, da für mich das entkoppelte Lenkrad ein Referenz ist.

- Er lässt sich mit meiner "Schwimmenden Lagerung" sehr gut in bestehende Alu-Riggs integrieren.


Nachteil:

- Der Sitz ist vom Rest des Riggs entkoppelt und somit wird man vom bzw. zum Lenkrad bzw. Pedalen bewegt.

Diese hat leider zur Folge, dass das Bremsdosieren an der Schlupfgrenze entlang so durch Aufschaukeln erschwert wird.

Diese Aufschaukeln, kann man zwar mit Surge-smoothing deutlich abmildern, aber ganz beseitigen kann man es nicht.

Das man beim Seat-Mover auch gegen das Lenkrad gedrückt wird, stört mich nicht wirklich, denn ich bin der Meinung,

auch im Realen Rennbetrieb wird man beim Bremsen leicht in Richtung Lenkrad gedrückt. Eigentlich sehe ich das als Vorteil.

- Bei meinem TriMotion als Seat-Mover wird die beim Bremsen entstehende Abstützkraft über die drei Motoren-Halterungen
abgeleitet. In wie weit dieses die Motoren und deren Leistung so wie Lebensdauer beeinflusst, kann ich nur vermuten und
ich sah es im meinem Fall als nicht kritisch an. Ich Bremse aber allerdings nur mit max ca. 40 KG.


Plattform-Mover:


Vorteil:

- Da Plattform, ist diese mit TL oder e-Gurtstraffer sehr gut erweiterbar, da genügend Platz vorhanden ist

- Bestehende Riggs, könnten so eigentlich auf diese Plattform montiert werden,
so fern die Motoren-Power ausreicht das Gewicht reaktionsschnell bewegen können.

- Die Motoren-Position zu einander bzw. zum Schwerpunkt können einfach verschoben werden
und somit erhält man unterschiedliche Motion-Karakteristik was nicht uninteressant für mich ist.
Auch hier gilt, so fern die Motoren-Power ausreicht das Gewicht reaktionsschnell bewegen können.

- Als 4-Beiner ist es ein statisch unbestimmtes System.
Dieser theoretische Nachteil hat sich bei mir in der Praxis als Zusatznutzen entpuppt !
Beim harten Überfahren von Curbs entsteht so der Eindruck, das sich das Fahrzeug ein klein wenig verwindet.
Diese fühlt sich für mich sehr real an.
Diesen Effekt empfinden auch andere Rennfahrer als sehr real !

- Einer der generellen Vorteil von Plattform-Mover ist, dass der Pedal- und Lenkradbereich nicht leblos erscheint,
denn dieser wird in jede Motionbewegung mit einbezogen.
Je nach dem, wie man Beschleunigung und Geschwindigkeit der Motoren einstellt, kann das sehr lebendig und real
wirken.
Bei der mit Stefan erfahrenen Formelfahrzeuge-Einstellung, kurz, knackig und sehr heftig,
gleicht der Quattro-Motion einer schleudernde Waschmaschine.



Nachteil:

- Deutlich höheres Gewicht, was die Motoren stemmen müssen.

- Durch das höhere Gewicht, entsteht auch eine tief wirkende Schwingung im Motionbetrieb.

- Für meinen QuattroMotion als Plattform-Mover benötige ich kräftigere Motionausschläge
als für meinen TriMotion als Seat-Mover.

- Teurer in der Material- und Motorenanschaffung,
- da 4 Motoren samt Steuerung benötigt werden die in der Regel auch mehr Leistung haben sollten
- Mehr Alu-Profil für höhere Steifigkeit




Fazit:

Der TriMotion als Seat-Mover ist schlanker so wie kosten- und bauzeitgünstiger als der QuattrMotion als Plattform-Mover.

Der QuattroMotion bietet aber mehr Motion und Motion-Erweiterungsmöglichkeiten,

die das Motion-Erlebnis nicht nur verfeinern, sondern auch immer realer erscheinen lässt.






SixMotion, QuattroMotion, TriMotion, mit Sitzwangen-TL und Drehteller- oder Linear-TL sowie E-Gurtstraffer

Welche Erfahrungen, Vor- und Nachteile, habe ich erfahren dürfen ?


Ich fang aus aktualitätsgründen mit dem SixMotion an,

da ich diesen zur Zeit sehr ausführlich nach der erfolgten Revision teste.



SixMotion:

Bauform und allgemeine Beschreibung:

Basis war der QuattroMotion Plattform-Mover mit 4 DuraHyperAxis

und dieses Motion-Rigg habe ich jeweils mit einem linear arbeitenden Verfahrschlitten für Surge und TL erweitert.

Beim Bremsen und Beschleunigen wird durch den Surge-Effekt zusätzlich zur allgemeinen 4-Aktuatoren-Bewegung der

Plattform, ein Linear-Verfahrschlitten durch einen DuraHyperAxis nach vorne oder hinten bewegt.

Das Lenksystem ist entkoppelt und an den Grundrahmen montiert.

Also man bewegt sich mit der Armbeuge ein wenig Richtung Lenkrad und das genau fühlt sich für mich sehr real an.

Die HE-Pedalerie sind starr auf dem Verfahrschlitten montiert und geht mit dieser Surge-Bewegung in X-Richtung mit.

Somit ist das störende Komprimieren der Füße beim Plattform-Mover im Gegensatz zum Seat-Mover ausgeschlossen .

Der SixMotion löst die einzelnen Bewegungseffekte sehr präzise genau und feinjustierbar auf und bildet ein sehr

reales Renngefühl ab.

Gerade im Zusammenhang mit dem DD-Wheel und der 3-D Brille ist der SixMotion zur Zeit für mich

das so am realsten erlebbare Motion.

Teuer und bauaufwendig aber sau gut !

Die Art und Weise der oftmals sehr feinen Motionbewegungen und Kombinationen dieser,

macht das System für mich Premium !


Anbei ein Video, dass die feinen Bewegungen aufzeigen soll.

Aber es ist nur ein Video, das das "Mittendrin Gefühle und Emotionen" nicht wirklich aufzeigen kann.

Es sind die Kleinigkeiten, die mit solch einem Premium-Motion-System dann wirklich gut zur Geltung kommen.

Zum Beispiel beim Anfahren und Überfliegen der Sprungkuppe.

Man spürt formlich die Kompression, das sich schräg Neigen des Fahrzeuges und das auf dem einen Vorderrad zuerst aufsetzende Fahrzeug, das in Folge versetzen des Fahrzeuges mit seinen Bewegungen in Längs-und Querrichtung.

Beim Drift spürt man zu nächst ein lose werdendes Hecks sowie das immer mehr ausschwenken in Folge.

Beim Bremsen ohne ABS, das Blockieren eines Rades und die dabei entstehenden Längs- und Querkräfte.

Die Feindberührung, ob hinten oder vorne und seine daraus resultierenden Längs und Querkräfte.

Beim Überschlag ist es aber meist des vielen zu gut und ich betätige den Notaus.

All das realisiert man erst nach einer gewissen Zeit und wird deutlich spürbar beim Downgraden.


In welcher Graduierung man dann das erlebbare Motion haben möchte, ist Abhängig vom Investment.

Wie schon erwähnt, teuer aber sau gut.







SixMotion-Vorteile:

- Vielfältige und feine Abbildung der realen Motion-Bewegungen

- Dadurch sehr real empfundenes Renn-Motion-Gefühl

- Pedalerie von der Surge-Motion-Bewegung entkoppelt, somit wird man beim Bremsen nicht gegen das Brems- oder
Gaspedal gefahren oder gedrückt. Ein Aufschaukeln des Bremsbefehls entsteht so nicht !

- Pedalbereich durch kurze Heave-Impulse sehr lebendig und Renn-Real.
Dadurch wird das Dosieren der Bremse ab und zu, je nach Renn-Situation wie im Realen Rennbetrieb erschwert.
Die Rennfüße gezielt und situativ an Ort und stelle zu halten, wird einem so erschwert.




SixMotion-Nachteile:

- Bauzeit sehr zeitintensiv, ins besonders die Feineinstellung der Linearschlitten.

- Meine Materialkosten belaufen sich auf ca. 9.000,-€ ohne HE-Pedale, OSW-Lenze-Lenksystem und Sitz

- Mit 120 KG ohne Fahrer, ist das Motion-System kein Leichtgewicht

- Die Schwingungsresonanz der bewegten Masse ist sehr tief und mächtig
und aus diesem Grund auch nicht zu vernachlässigen.

- Pflege und Einstellarbeit des Linear-Verfahrschlitten ist noch in der Erprobung.


QuattroMotion mit Drehteller-TL und E-Gurtstraffer:

zur Zeit in Bau und bis Jahresende in der Testphase

PS.

Ich bin schon sehr gespannt, wie das Drehteller-TL sich im Vergleich zum Linear-TL auf mein empfundenes Motion-Gefühl auswirkt.

Des weitern bin ich gespannt, in wie weit der X-Verfahrschlitten durch den e-Gurtstraffer sich ersetzen lässt.

Durch dies bauliche Reduzierung, würde der QuattroMotion nicht nur um ca. 1.500-€ billiger ausfallen,

sondern diesen auch pflegeleichter machen.




QuattroMotion mit zusätzlichen E-Gurtstraffer:

Der Gedanke und das Grund-Rigg war schon Anfang 2017 da und haben leider bis Herbst auf seine Fertigstellung warten müssen.

Seit dem bin ich genauso Begeistert von diesem Plattform-Mover, wie einst vom TriMotion als Seat-Mover.

Vorausgesetzt das Budget lässt es zu, würde ich aus heutiger Sicht den QuattroMotion bevorzugen.

Der QuattroMotion ohne e-Gurtstraffer hat einen Materialpreis von ca. 6.000,-€

und ist somit um ca. 1500,-€ - teurer als ein TriMotion.

Der für mich unabdingbare e-Gurtstraffer, in meinem Fall durch einen SCN5 oder SCN5-Slider realisiert,

bringt mir Renn-Immersion pur. Ohne geht eigentlich gar nicht mehr




Aber gerade das Prinzip der Plattform und deren daraus resultierenden Variabilität bzw. Auf- und Ausbaumöglichkeit

sprechen aus meiner heutiger Erfahrungs-Sicht für diesen !

Der eigentlich Mehrwert an Motion liegt in der Plattform begründet.

Die so gekoppelt verbauten Pedale und Fußbereich sowie das Lenkrad werden in das jeweilige Motion-Output mit einbezogen

und lassen diesen richtig lebendig wie im realen Rennfahrzeug erscheinen.

Des weiteren wirkt es etwas lebendiger beim Überfahren von Curbs.

Hierbei entsteht der Eindruck, das Fahrzeug verwindet sich ein wenig.

Mit meiner Videoanalyse bin ich auf folgende Erklärung für diese Fenonem gekommen.

Mit einer kleinen Zeitverzögerung steht das System nicht auf vier Beinen, sondern nur auf wackeligen drei Beinen

und wirkt so instabil.

Die Baugröße mit 150 cm x 70 cm und einer Sitzhöhe von 30cm fallen nach meiner Meinung sehr kompakt aus, aber mit einem Trockengewicht von 90 KG kein wirkliches Leichtgewicht. Leistung und Verwindungssteifigkeit zollen hier ihren Tribut.


QuattroMotion-Vorteile:

- mehr Motion im Lenkrad und Fußbereich

- Fahrzeugverwindung wird durch kurzzeitige Instabilität von 4-Beiner auf 3-Beiner sehr real abgebildet

- Simple robuste Grundkonstruktion mit keinem erwähnenswerten Pflege- und Service-Aufwand

- Kompakte und schlanke Bauweise (150 cm x 70 cm Sitzhöhe 30cm)



QuattroMotion-Nachteile:

- Gewicht von ca. 90 KG wollen bewegt werden.
Ist aber kein Thema mit den HyperAxis, die über genügend Power- und Performace-Reserven verfügen.
Ich Fahre dieses Motion-Rigg mit einer Geschwindigkeit von 9.000 bis 11.000 und einer Beschleunigung von 300 bis 400.
Frex Empfehlt für seine HyperAxis eine max. Geschwindigkeit von 15.000 und max. Beschleunigung von 500

- Dumpfe Geräuschentwicklung, der einer Waschmaschine im Schleudergang nahe kommt,
sobald man Formel-Power abverlangt. Ich selber fahre meistens eine etwas moderate Einstellung
und es fasziniert mich genau so. Das schont die Wirbelsäule und ist sozialverträglicher, zumindest in einer Etagenwohnung.










TriMotion mit DuraHyperAxis und zusätzlichen Drehteller-TL

Von Frex ein wenig inspiriert, habe ich diesen Motion-Simulator der neueren Generation,

im Herbst 2016 nach meinen Vorstellungen und Erfahrungen konstruiert und im Dezember 2016 gebaut.

Die größte Herausforderung war für mich die "Schwimmende Lagerung" für den konstruktiv bedingten Längenausgleich
des TriMotion-Gestells.

Die Erstinbetriebnahme und Jungfernfahrt war dann Ende 2016.

Whow war das ein Glücksgefühl.

Alles hat so wie ich es mir vorgestellt habe auf Anhieb funktioniert.

Ich war überwältigt vom Heave sowie vom sehr präzisen Motion-Output.

Das Positive Motion-Erlebnis hat das Konstruktiv bedingte Seat-Mover-Manko deutlich überstrahlt!

Erst als ich zum QuattroMotion wechselte, ist mir beim TriMotion der "tote Fußraum sowie das gegen die Pedale geschoben werden" eigentlich aufgefallen.

Bis dahin hatte ich ohne Probleme und mit sehr viel Spaß fast 100 Std im TriMotion verbracht.

Eigentlich war ich glücklich und zufrieden und wollte nicht mehr.

Was möchte ich damit Aussagen ?

Der TriMotion ist für mich nach wie vor gemessen am Kosten/Leistungsverhältnis die erste Wahl !

Mit seinem Materialpreis von ca. 4.500 € für ein komplettes Motion-Rigg der Neuzeit,

bestehend aus Lenkradhalter und Pedalhalter sowie dem eigentlichen TriMotion und den drei HyperAxis

und einer Bauzeit von 10 Std bekam ich ein sensationelles Motion !

Was will man eigentlich mehr, vorausgesetzt man kann sich mit dem Seat-Mover-Nachteil arrangieren

und ist nicht wie ich, ständig auf der Suche was sonst noch einen Bewegen könnte.


Das Seat-Drehteller-Traction loss samt e-Gurtstraffer ist eine gute Aufrüstmöglichkeit auch für den TriMotion !

Zuerst würde ich e-Gurtstraffer ( ca. 950,-€) nachrüsten und dann Drehteller-TL (ca 1.200,-€)




TriMotion-Vorteile:

- kostengünstiges und wartungsarmes Heave-Motion

- baut sehr kompakt und ist leicht in bestehende Alu-Rigg zu integrieren

- Mit den Linearantrieb sind feinste Motion-Bewegungen abbildbar


TriMotion-Nachteile:

- Geräuschentwicklung bedingt durch das "Zwitschern" der HyperAxis
Anmerkung: Für mich und für den Einen oder Anderen ist diese Geräuschentwicklung nicht so dramatisch

- Als Seat-Mover bewegt man sich gegen Lenkrad und Pedale ins besonders bei Pitch und Surge

- Aktuatoren-Kosten machen 4/5 der Gesamtkosten aus

Anmerkung: Die Linear-Aktuatoren sind in der Lage feinste Motion-Bewegungen zu realisieren
Dieser feine Motion-Output ist mir persönlich der Mehrpreis wert !.
siehe Side by Side Vergleich TriMotion mit HyperAxis versus TriMotion mit Getriebe-Motoren




TriMotion mit Getriebe-Motoren


Die zündende Idee für den Bau, war eigentlich der Bericht von JR und seinem low Budget Motion-Simulator mit SimuKit-Motoren-Kit.

Ich war sofort Feuer und Flamme für das TriMotion mit Getriebe-Motoren als low Budget Projekt

und dem Gedanken eines Side by Side Vergleichs-Test

Den etwas zeitintensiven Bauprozess samt der Leistungsdefizite der Getriebe-Motoren hatte ich unter bzw. überschätzt.

Eigentlich schon etwas naiv und gutgläubig, bin ich an diese Projekt heran gegangen.

Das am Ende des Tages doch was sehr ordentliches dabei heraus gekommen ist, lag am gutem Zureden von JR

und meiner Leidensfähigkeit und doch dem Willen was ordentliches auf die Motionbeine zu stellen.

Aber schlussendlich kam ein sehr gut funktionierender TriMotion mit Getriebe-Motoren dabei heraus.


Die nicht gezählten Stunden, samt dem Material-Invest von ca. 2.000 € stand ein enormer Lernprozess in Punkto Mechatronik

gegenüber, sowie ein TriMotion der funktional und qualitätsmäßig mich mittlerweile mehr als zufrieden stellte !


Fazit:

Der TriMotion mit Getriebe-Motoren ist so für mich mittlerweile eine kostengünstige low Budget Möglichkeit

Mit seinen Materialkosten von ca. 2.000,-€ und Minimum 30 bis 40 Std Bauzeit

hat man am Ende des Tages ein doch sehr ordentliches Motion-System der Neuzeit und vor allem mit Heave.

Ich kann es aber nur demjenigen empfehlen, für den der Weg das Ziel ist.

Hohe Leidensfähigkeit und Durchhaltevermögen sind bei diesem Projekt nach meiner Erfahrung fast unabdingbar.

Diejenigen den der Lernprozess und das Durchhaltevermögen nicht so gelegen kommt, kann ich eigentlich nur davon abraten.


TriMotion mit Getriebe-Motoren Vorteile:

- geringe Materialkosten gemessen am Motion-Output

- sehr leiser Motoren

- großer Lerneffekt mit hohe Identifikation für sein eigenes DIY-Motion-System



TriMotion mit Getriebe-Motoren Nachteile:

- ordentliches bzw. ausreichendes Motion-Output nur mit Federunterstützung z. Zeit möglich.

- Präzession der China-Motoren, ein wenig gewöhnungsbedürftig

- Plug and Play now way

- Mechatronische Fähigkeiten sind aus meiner Erfahrung fast unabdingbar

- sehr lange Bauzeit

- höherer Wartungs- und Service-Aufwand, da mehrere bewegte Teil verbaut sind.


Anmerkung:
Der DIY ist sehr gut beraten, wenn er sich im Vorfeld mit der Thematik im Detail vertraut macht..
Die Mechanik und deren Wirkungsprinzip ist das eine, die Elektronik und deren einzeln zu kombinierenden Bauteil das andere.
Erst wenn man diese Zusammenspiel und deren Möglichkeiten genau Verstanden hat, wird das Projekt erfolgreich gelingen.

Eigentlich habe ich diesen Motion-Simulator mindestens zwei mal vom Grunde auf gebaut.
Den einen zum lernen und den anderen aus Alu um am Ende des Tages das Ergebnis zu erhalten, mit dem ich wirklich zufrieden war




Meine persönliche Rangliste nach folgenden Kriterien:


reales Rennfeeling

Six-Motion bzw. QuattroMotion mit Linear-Verfahrschlitten für Surge und TL

QuattroMotion mit e Gurtstraffung und Sitz-Drehteller-TL

TriMotion mit HyperAxis

TriMotion mit Getriebe-Motoren

2-Dof Seat-Mover






Generelle Anmerkung zum Test-Modus:


Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten teste ich noch mit SimTools 2.1

Für den Side by Side der beiden TriMotion-Systeme habe ich mir extra ein zweites OSW-Lenze-Lenksystem,

sowie ein zweiten Satz HE-Pedale zu gelegt.

Nach dem ich leider nur über 5 Linear-Aktuatoren verfüge, muss ich jetzt aber bei jedem Motion-Rigg-Wechsel

die Aktuatoren von einem auf das andere Motion-Rigg ummontieren.

Durch diesen Wechsel ist eine Neueinstellung leider meistens Notwendig

Hierbei entsteht immer ein Zeitverzug von mindestens 1-2 Tag.

Dabei gehen oftmals kleine aber auch durch aus für mich entscheidende Motion-Informationen verloren.

Somit ist ein Side by Side Vergleich mir mit den Linearantrieben mir zur Zeit nicht wirklich möglich.

Na ja, vielleicht findet sich ein Sponsor.



Ab und zu führt mich beim Testen meine eigene Tagesform in die Irre !

Oder anders ausgedrückt, ich selber stehe mir im Wege mit meinen Motion-Empfindungen.

An diesen Tagen denke ich, irgendwie hat es sich doch anders angefühlt und fange an etwas an den Einstellungen zu verändern.

...und dann schlägt der Fluch der guten Tat so richtig zu!

So geschieht es immer wieder das ich unbewusst den einen oder anderen Schalter in SimTools umlege,

ohne es wirklich zu realisieren. Danach fühlt sich das Motion irgendwie anders oder im günstigsten fall deutlich anders an.

Zuerst suche ich dann meistens nach einem technischem Defekt, der bis jetzt glücklicher weiße aus geblieben ist.

Dann schaue ich über die Einstellparameter um dann doch schlussendlich das Motion-Profil

von Motio-Effekt zu Motion-Effekt von Grunde auf neu zu erfahren.

An solchen Tagen wird mir dann der Film "und ewig grüßt das Murmeltier" ins Gedächnis gerufen.

nobody is perfect.


Selber Motion testen und erfahren

Ich werde immer wieder gefragt, wie real ist das Motion ?

Im wahrsten Sinne des Wortes es selber zu erfahren, ist die beste Antwort auf diese Frage.

Ich erlebe immer wieder Tester, die sofort versuchen das Motion zu Vergleichen mit was auch immer

Volle Pulle drauf und am besten mit einem Mondfahrzeug.


Ich selber wende da einen anderen Motion-Coaching Ansatz an

Meine Testpersonen werden Step by Step an mein Motion-Rigg und deren Einstellung herangeführt.

Zuerst starte ich nur mit dem DD-Lenksystem und schalte dann sehr dosiert Step by Step Heave, Rollen, Surge, Pitch und TL dazu.

Ich fordere die Tester auf, zu nächst einmal nur auf den Lenkoutput zu achten und zu erlernen,

was dieser Lenkoutput einem erzählen will.

Dann folgt Heave, Rollen etc. im selbigen Schema.

Danach erhöhe ich die Intensivität, bis sich der Tester wohl fühlt.

Dann lasse ich ihn diesen erst mal fahren um es zu verinnerlichen.

Danach folgt das pers. Feintuning.

Also welcher Motion-Effekt soll mehr und welcher weniger spürbar sein

Die NOS in IRacing eignet sich hierfür nach meiner Meinung am besten.


[
In diesem Sinne


Keep SimRacing ...in Motion

Fortsetzung folgt, sobald ich was neues an Motion erfahren durfte.




23.02.2018

Aus gegebenen Anlass,


In meinen beiden Thread`s

"TriMotion bewegt mich und QuattroMotion bewegt mich" habe ich meine Beiträge deaktiviert.



Begründung:


In diesen beiden Thread hatte ich meine Planung, meinen Bau sowie meine erste Testfahrt per Video dokumentiert,

um euch an meinem DIY-Projekt während der Entstehungsgeschichte teilhaben zu lassen.

Meine Motivation für diese Thread war, euch Mut für euer eigenes DIY-Projekt mit eigener Planung und Bau zu machen.


Nach dem meine Motivation für diesen Thread von den einen oder anderen leider anders interpretiert wurde,

und ich immer wieder Aufgefordert wurde Bauanleitungen, Teilelisten und Beratung zur Verfügung zu stellen

habe ich meine Folge-Beiträge deaktiviert um meinerseits keine weitere Begehrlichkeiten zu schaffen.

Ich hoffe so kehrt wieder Ruhe für mich in mein geliebtes Hobby ein.


Dennoch habe ich diesen Thread hier belassen, da ich momentan der Meinung bin,

er schafft keine Begehrlichkeiten sondern dient nur der Information.




Ich bedanke mich für Euer Verständnis
 
Zuletzt bearbeitet:
U

User 12473

An dieser Stelle noch ein paar Worte zu meiner eigenen Motivation für mein DIY-Motion-Projekt


Mein Ziel beim DIY-Motion-Projekten war und ist, meine eigene Idee in die Tat um zu setzen und dabei lernen zu können.

Die Einmaligkeit eines Eigenen Motion-Projektes, sowie der Lerneffekt stand schon immer in meinem DIY-Vordergrund

und nicht durch past and copy schnell zu einem Produkt zu kommen.

Will man effektiv zu einem sicheren Produkt mit Support kommen,

so ist man nach meiner Erfahrung besser mit einem gewerblichen Produkt beraten,

denn diese spart Zeit, Nerven und obendrein Geld.


Also wenn eure Motivation vorrangig der Lernprozess ist, dann kann ich euch von ganzem Herzen zum DIY raten.

DIY-Motion kostet Zeit, Geld und Nerven, aber am Ende des Entstehungsprozesses ist es Euer mit eigener Idee und Fleiß

entstanden Wunsch-Motion, dass nach meiner Erfahrung dann obendrein auch noch neue Wünsche wecken kann.



Ich habe all meine Begeisterung und Erfahrung für jeden nachlesbar hier im Forum veröffentlicht.

Bitte habt dafür Verständnis, dass ich aus Rechtlichen- sowie Haftungsgründen keine persönliche Beratung ,

Bauanleitungen oder Teilelisten bereitstelle.


Ich hoffe Ihr habt dafür Verständnis


Danke
 
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User 12473

Ein Jahr ist fast wie im Renntempo für mich vergangen.

Meine Erfahrungen mit der Mission Sim-Motion habe ich schon hier nieder geschrieben:



Hier und jetzt möchte ich all denen Dank und Hochachtung aussprechen,

die mich auf meinem Weg zum Sim-Motion begleitet haben.


Eigentlich ist das schon zwei Jahre her, wie ich mich mit diesem Hobby infiziert habe.

Henning war der erste, der mich mit seinem damaligem 2-Dof-Motion-Rigg begeistert hat.

Es war zwar eine teure aber zu gleich sehr begeisternde Probefahrt, durch die ich nicht nur meine Leidenschaft für Sim-Motion

entdecken durfte, sondern auch eine Sim-Racing-Freund für mich gewinnen konnte.


Aber es gab da noch den Einen oder Anderen, der mittlerweile zu meiner Sim-Racing-Freundschaft ich zählen darf.

Hans, JR, Saxoon, Michael und Basti, dankt Euch für das Eine oder Andere motivierende Gespräch und Input.


Ich wünsche Euch allen Sim-Racing begeisterten ein Glückliches und Frohes 2018.


Auf das all unser Sim-Racing-Visionen in Erfüllung gehen !
Geändert von vsp (24.12.2017 um 15:42 Uhr)
 
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User 12473

Test-Erfahrung von Stefan der am 06.01.2018 meinen QuattroMotion ausprobiert hat.

Stefan fährt im realen Motorsport Formelfahrzeuge

und wollte für sich in Erfahrung bringen wie real mein QuattroMotion Formelfahrzeug-Rennfeeling umsetzt bzw. abbildet.


Sein Testbericht könnt ihr hier nachlesen: https://forum.virtualracing.org/show...gt-mich/page15

Beitrag 149

Beitrag 154
 
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User 12473

Boris hat mir Fragen zu meinen beiden TL-Systemen gestellt.


Ich denke meine Antworten und Sichtweise könnte auch für Andere von Interesse sein.


Ich verwende für beide TL-Systeme (TriMotion mit Drehteller-TL & QuattroMotion mit Linerar-Schlitten-TL)

einen Linear-Slider mit einem Arbeitsweg von 150mm und 30KG.


Ich benutze maximal 100 mm bei beiden Systemen.

Bei IRacing auf derr NOS so +-30mm und im RallyCross +- 50mm


Beide TL-System in ihrem jeweiligem Motion-Verbund geben mir ein sehr gutes Fahr und Driftgefühl.


Wie schon gesagt, ich plane noch ein Side by Side Test
 
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User 17556

Hallo Florentin, Hast Du mittlerweile mehr Erfahrung im Vergleich zwischen Drehteller TL und linear TL gewonnen? Ich habe nun alles hier liegen, um den fünften Aktuator in mein Rig zu integrieren. Im Moment erscheint mir das linear TL die bessere Option, aber vielleicht liege ich falsch. Deine Erfahrung würde mich brennend interessieren. Dankeschön.
 
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User 12473

Hallo Florentin, Hast Du mittlerweile mehr Erfahrung im Vergleich zwischen Drehteller TL und linear TL gewonnen? Dankeschön.

Hallo Boris

Habe leider noch keine Zeit für den Aufbau des zweiten QuattroMotion mit Drehteller-TL gefunden.


Aber ich habe letzte Woche meine TriMotion wieder in Betrieb genommen

und habe mich mit dem TriMotion und seinem Sitz-Drehteller-TL sehr wohl gefühlt.

Ich habe mich auf Anhieb wieder Zuhause bzw. mit dem Fahrzeug verbunden gefühlt.

Es hat halt alles miteinander einen sehr homogenen Motion-Eindruck bei mir hinterlassen.


Und genau das ist der Punkt,

jedes Motion-Konzept samt seiner Geometrie bzw. Kinematik wird hier ein differenziertes Motion-Output produzieren.

Woran das im Einzelnen liegt, ist nicht einfach zu validieren.


Allerdings ich denke, nur ein sehr sensibler Fahrer wird den Unterschied zwischen den beiden TL-Systemen detektieren können.

Also bis auf weiteres, würde ich aus Kostengründen an deiner Stelle auf das Sitz-Drehteller-TL gehen.




Mein Ideen-Pool an Motion will aber kein Ende nehmen !



Letzte Woche war Stefan E. in England bei Cranfield Universität bzw. https://www.cranfieldsimulation.com/

und ist dort deren Formel-Simulator probe gefahren.

Was Ihn besonders bei diesem Simulator begeistert hat war das Untersteuer-Modul, sowie die G-Kraft-Simulation.


Also deswegen denke ich zur Zeit über ein Motion-System nach, dass nicht nur

das Übersteuern sondern auch das Untersteuern wieder gibt, sowie die G-Kräfte realer darstellt.


Keep SimRacing ...in motion
 
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User 17556

Hab mir die Cranfield Sachen angeschaut, aber nicht verstanden wie das Untersteuern simuliert werden soll. Kann mir dazu jemand nähere Infos geben? Danke.
 
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User 12727

Hallo Boris,

ich bin bei Cranfield gewesen und habe den Simulator getestet.

Der Simulator hat verschiedene Motion Cueing "Ebenen". Die unterste Ebene ist das Unter/-Übersteuer Modul. Darauf steht die Plattform mit vier
D-Box Aktoren. Der Sitz im Monocoque hat zwei Linearschlitten Ebenen für surge und heave. Beim Bremsen geht bspw. die D-Box Plattform vorne runter und surge schiebt den Sitz zusätzlich nach vorne. Dazu kommt dann das pneumatische Airbag-System, das in erster Linie sway abbildet.

Man merkt im Motion das Überbremsen der Vorderachse, Untersteuern und auch den Traktionsverlust in Schikanen, wenn man zu schnell einlenkt und die
Vorderachse keinen Grip aufbaut. Ich füge mal Fotos ein. Die gebogene Führung hinten hat einen weiteren Radius als die Führung vorne.

Viele Grüße
Stefan 20180126_115916.jpg 20180126_115921.jpg 20180126_115931.jpg 20180126_161624.jpg
 
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User 17556

Hallo Stefan,
vielen Dank für die Bilder. Nochmal zur Klarstellung: Kann der gesamte Schlitten unabhängig voneinander vorne und hinten separat auf den gebogenen Schienen bewegt werden?
Dann könnte ich mir vorstellen wie das geht. Beim Übersteuern bewegt sich das Heck, beim Untersteuern die Front. Richtig?
Danke & Gruß
Boris
 
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User 12473

Hallo Stefan,
vielen Dank für die Bilder. Nochmal zur Klarstellung: Kann der gesamte Schlitten unabhängig voneinander vorne und hinten separat auf den gebogenen Schienen bewegt werden?
Dann könnte ich mir vorstellen wie das geht. Beim Übersteuern bewegt sich das Heck, beim Untersteuern die Front. Richtig?
Danke & Gruß
Boris


Hallo Boris

Seit mir Stefan von seinem Besuch bei Cranfield Simulator berichtet hat, mache ich mir auch über diese Simulationsthemen Gedanken.

Ich vermute auf Grund von Stefans Bericht, dass Cranfield als University schon jede Menge an theoretischen sowie praktischen Erfahrungen

in Punkto Race-Simulation verfügen.



Also welche kinematischen Funktionen hinter der Konstruktion sich verbirgt, kann ich anhand der Bilder nur vermuten.

Auf der Untersten Ebene sind vorne und hinten jeweils eine Laufschiene zu sehen, die allerdings einen unterschiedlichen Radius aufweisen.

Meine Vermutung:

Dadurch das es zwei Laufschienen mit zwei unterschiedlichen Radien sind, hat man auf der einen Seite somit den Drehpunkt nach Außen gelegt

und auf der anderen Seite kann man diese Simulations-Ebene nur parallel in Y-Richtung verschieben und nicht gegenläufig oder alleine.

Wenn ich so darüber Nachdenke, diese Lösung ist die Synthese aus meinem Y-Linear-Verfahrschlitten und dem Drehteller-TL.

Wie auch immer den Eindruck des Untersteuern dabei simuliert werden kann, ist sicherlich ein Zusammenspiel von dieser Kinematik

samt Softwareeinstellung. Lt meiner Information verwendet Cranfield seine eigene Software hier für.

Schlussendlich wird alles im Kopfe zusammen gemischt.


Also Versuch macht Klug.




Eine sehr bauaufwendige Alternative zum Simulationsthema Unter- und Übersteuern habe ich zwar schon auf dem Zeichenbrett,

aber ich bin noch auf der Suche nach einer einfacheren Lösung.


Über das andere Simulationsthema "Air-Geforce" mache ich mir auch momentan meine Gedanken.

Ich denke ganz entscheidend für das reale Empfinden ist die Ansteuerung in Punkto Schnelligkeit Sensibilität und Präzession.
 
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User 12727

Ich habe Cranfield heute angeschrieben und ein paar Infos bzgl. des Unter- / Übersteuer Moduls gebeten - ebenso zu ihren Erfahrungen in Sachen
Langlebigkeit und Wartungsintervalle für die D-Box Aktoren.

Wenn ich weitere Infos habe, melde ich mich...

Viele Grüße
Stefan
 
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User 12473

.

Mein GForce-System habe ich nun fertig gestellt.



Mein DIY GForce-System besteht aus einem Hydraulikzylinder, der Luft von der Linken Kammer in die rechte Kammer verschiebt.

Im Renn-Sitz habe ich jeweils links und rechts ein speziell geformtes Luftkissen, im seitlichem Lendenwirbel-Bereich verbaut.

Die Luft wird vom Sway-Effekt von Links nach Rechts bzw. umgekehrt hin und her geschoben.

So entsteht bei etwaigen G-Kräften durch den Sway-Effekt ein Druck im jeweiligen
seitlichem Lendenwirbel-Bereich
.


Ich habe auch mit bis zu drei Luftkissen pro Seite experimentiert die miteinander auf jeder Seite verbunden waren.

Dadurch hatte sich der jeweilige Druckpunkt untereinander verschoben und das Druck-Gefühl wurde für mich schwammig und undefinierbar.



Damit habe ich nun 7 Motion-Effekte auf meinem Quattro-Motion realisiert:

Com 1-4 für die vier Grundplattform-HyperAxis für Rollen, Pitch, Heave, Surge

Com 5 für Traction loss

Com 6 für eGurtstraffung

Com 7 für GForce bzw. Sway


Leider bedient SimTools zur Zeit nur 6 Interface mit Com 1-6,

so dass ich Com 7 bzw. GForce zur Zeit nur im Austausch von Com5 oder Com 6 betreiben kann.

Ursprünglich dachte ich, ich könnte die Doppelbelegung von SimTools ( HyperAxis Port 0 oder 1) hier für verwenden.

Das Funktioniert aber leider nicht wirklich.

Meine Anfragen bei SimTools hat leider auch noch keine Lösung ergeben.


So war ich mal wieder zu schnell, und kann leider diese zusätzliche GForce-Funktion zur Zeit nur alternativ benutzen.



Ja mit diesem GForce-System mach der Sway-Motion-Effekt auch wirklich Sinn

und ist durchaus ein Bereicherung bzw. vervollständigt meines Motion-Rigg !






Keep SimRacing ...in motion
 
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User 12216

Hi Florentin,

hab ich das richtig verstanden?
Du hast nen großvolumigen doppelt wirkenden pneumatikzylinder genommen der grundsätzlich in Mittelstellung ist und bewegst den mit nem SCN Aktuator?

Gesendet von meinem MI MAX 2 mit Tapatalk
 
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User 12473

Hallo Robert


Ja das hast du richtig verstanden.

Ich habe ein HyperAxis mit einem Pneumatikzylinder kombiniert.


Mein erster Prototype:


Anhang anzeigen 62469


Das ich solch ein GForce System in mein bestehendes QuattroMotion implementieren wollte,

auf den Geschmack hat mich der Stefan mit seinem Bericht von Cranfield-Simulation gebracht.

Auf diese schnelle Umsetzungs-Idee bin ich durch ein Facebook-Beitrag bzw. Bild gekommen,

auf das mich ein Freund aufmerksam gemacht hat.

Das dort abgebildete System, stammt offensichtlich von Frex, allerdings mit drei Luftsäcken pro Seite.



Mit Sicherheit wäre ich mal wieder nervenschonender und kostengünstiger gefahren,

wenn ich gleich das Frex Air GForce einfach bestellt hätte.

Aber, ich will meine eigenen Erfahrungen machen ...learning by doing.



Ich stehe aber allerdings hier auch mal wieder erst am Anfang !


Um so mehr ich in das Thema eintauche, kommen mir immer wider neue Gedanken und Umsetzungs-Ideen

In wie weit man drei oder sogar nur einen Luft- bzw. Hydrauliksack benötigt,

bin ich momentan beim Austesten, mit verschiedenen Hydraulikzylinder und Luftsäcken.

Ob Luft oder sogar eine Hydraulikflüssigkeit die bessere Wahl ist, da bin ich auch noch am validieren.

Am Ende zählt für mich meine persönlich empfundene Race-Immersion.


Bei mehr als einen kombinierter Luftsack auf einer Seite, stört mich momentan mein Gefühl,

dass sich die Luft von einem zum anderen Luftsack durch Druckverlagerung etwas undefiniert verschieben lässt.

Also will man mehrere Luftsäcke auf einer Seite Positionieren und synchron arbeiten lassen,

so ist nach meiner Erfahrung die Erweiterung auf parallel arbeitende GForce Systeme unumgänglich.

Ob das dann noch Zielführend ist oder overdressd ?

Auch hier gilt, Versuch macht Klug und daher bin ich am Bau eines Parallelsystems.



Auf der anderen Seite bin ich aber der er Meinung, das Gefühl von wirklichen G-Kräfte kann man mit

normalen Möglichkeiten nicht wirklich darstellen oder simuliert abbilden.


Deswegen setze ich in diesem Fall auf Antriggern.

Das Antriggern der Sway-Effekte im Sitz funktioniert nach einer Eingewöhnungszeit bei mir immer besser !

Deswegen reicht mir momentan ein richtig dimensionierte Luftsack je Seite.

Es sind hier die Nuancen der Fahrbahnbeschaffenheit sowie der Farzeug-Bewegungen,

die man durch das Air GForce-System hier jetzt punktgenau vermittelt bekommt.

Z.B.

Der Aufbau von Querbeschleunigung sowie der Übergang in den Driftbereich

oder

das An und Überfahren von Curbs spüre ich nicht nur anhand der Verwindung in meinem Plattform-System,

sondern auch ganz gezielt im Sitzbereich durch das Air-System.

oder.... oder .... in vielen Nuancen und ins besonders bei dem Formelfahrzeugen.


Am Anfang dachte ich, nice to have.

Um so mehr ich es in Benutzung habe, möchte ich es nicht mehr missen.

Ich bin restlos geflasht, wie die einzelnen Motion-Systeme, wenn diese gut und homogen Zusammenspielen,

auf einen wirken können.

Ja es ist wie ein großes Puzzel, das am Ende des Tages zusammengesetzt das vollständige Abbild

von Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrzeug-Bewegung ergibt.



Das alle hat natürlich seinen Preis !


Im Fall meines Air-GForce-Systems, waren die Luftsäcke am billigsten.

Die Hydraulikzylinder schlagen dann mit großem Abstand zu.

Der größte Kosten-Faktor ist aber der HyperAxis,

den ich aber glücklicherweise noch in meinem Fundus für meinen geplanten Hexapod hatte.

In wie weit man diesen dann gegen einen kostengünstigeren SCN tauschen kann ?

Mit Sicherheit ist das davon abhängig welchen Hydraulikzylinder man finale benutzt

und dieses ist wiederum abhängig welche Luftsäcke man dann finale verwenden möchte.


Also Versuch macht Klug und dabei bin ich gerade.

Wie gesagt momentan verwende ich einen Luftsack auf einer Sitzseite,

aber ich experimentiere auch mit mehreren bzw. unterschiedlichen Größen.

Die Größe und Form der Luftsäcke ist nach meiner Erfahrung sehr entscheidend für die erlebte Immersion des Sway-Effektes.




Ein weiter momentan ungelöstes Thema ist das integrieren bzw. das Anschließen und betreiben des GForce an SimTools !

SimTools hat leider nur 6 Interfaces mit 6 Comports.

All diese Comports sind bei meinem QuattroMotion mittlerweile belegt:

Com 1-4 für die 4 Plattform-HyperrAxis

Com 5 für Traction loss

Com 6 für e Gurtstraffung


Die zwei 4Motion-USB-Com Box von Frex haben eine definierte Zuordnung Com1 zu Ausgang A, Com 2 zu Ausgang B .....

Momentan bin ich am suchen, wie ich diese Zuordnung wie folgt ändern kann.

Com 1 auf Ausgang A&B.

Klingt eigentlich einfach, aber egal was ich bis jetzt mit Win 10 versucht habe,

hat leider bis jetzt nicht zum gewünschten Erfolg geführt.

Frex verweist auf HyperAxis Portierung, hat aber mir leider noch keine Aussage bezüglich der Comportzuordnung seiner 4Motion-Box mitgeteilt.

Dustin von SimTools verweist auch nur auf die SCN und HyperAxis Portierungsmöglichkeit.

Solange ich das nicht gelöst habe, ist das GForce leider nur eingeschränkt bei meinem derzeitigen QuattroMotion verwendbar.

Eingeschränkt in der Form, das ich zur Zeit einer meiner derzeitigen Motion-Effekte zu Gunsten des GForce deaktivieren muss.



Dennoch das GForce Sitz-System zeigt mir jetzt schon deutliches Immersionspotential auf.

Mit dem so umgesetzten GForce Druck-Impuls im Sitz, macht der Sway-Effekt für mich erst richtig Sinn !

Anmerkung:

Bis jetzt hatte ich den Sway-Effekt bewusst noch nie bei meinen Motion-Systemen verwendet,

denn ich bin der Meinung, dass dieser Sway-Effekt auf den herkömmlichen Aktuatoren nichts zu suchen hat !

Nach meiner Erfahrung sind zugemischte Sway-Effekte auf meinen Motion-Systemen eher kontraproduktiv,

da diese Sway-Impulse so zugemischt sehr schwer für mich zu detektieren und zu differenzieren sind.

Die zugemischten Bewegungsimpulse von Sway vermischen sich auf diese Art und Weise zu sehr und undefiniert mit den

anderen Motion-Effekten wie Heave, Rollen etc. auf den Plattform-Aktuatoren.

Wenn man dem isolierten GForce-System bei der Arbeit zusieht,

dann versteht man wie viel Bewegungsimpulse da so initialisiert werden.

Anbei ein Video:




Mit dem isolierten GForce-Sitz-System, kann ich nun die Sway-Impulse sehr gut orten und interpretieren.

GForce Druck auf der rechten Sitzseite, bedeutet für mich, ich werde in den Sitz auf der rechten Seite gedrückt.

Wie gesagt, die nun so deutlich für mich detektierbaren Sway-Nuancen im Sitz, machen das Formelfahren sehr erlebnisreich

und nachvollziehbar.



Noch ein paar Worte, warum ich das hier Poste


Es ist für jeden erreichbar bzw. umsetzbar, da solch ein Air-GForce bei Frex für einen nach meiner Meinung fairen Preis

zu kaufen ist.

Des weiteren, wie gesagt ich bin erst am Anfang der Möglichkeiten, wie man solch ein Air GForce umsetzen kann oder könnte.

Für mich war die Variante mit dem HyperAxis eine sehr schnell und kostengünstige Umsetzungsmöglichkeit,

weil der HyperAxis schon im meinem Fundus war.

So war ich in der Lage, solch ein System innerhalb einer Woche auf die Motionbeine zu stellen.

Den mein Ziel war es, es selber zu bauen und ausgiebig testen zu können.

Ich rede und schreibe auch nur über Sachverhalte, die ich selber erlebt und in diesem Fall ausgiebig erfahren habe.

Ob mich mein Motion schneller macht, das ist nicht mein Kriterium,

sondern wie realistisch ich es empfinde und dabei Spaß habe.

Wie schon gesagt, die feinen Nuancen des Sway-Effektes machen das System für mich so wertvoll.

Ob man es dann Schlussendlich benötigt, merkt man erst nach paar Tagen, wenn man es dann mal deaktiviert.



Mit Sicherheit gibt es auch noch andere und vielleicht bessere Möglichkeiten die Sway-Effekte umzusetzen.

Ich hoffe durch meine Bericht den Einen oder Anderen auf den Geschmack für sein eigenes DIY Projekt zu bringen.


Keep SimRacing ...in Motion
 
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User 12473

Das Video bestätigt mal wieder meine Sim-Motion-Erfahrung


Einsteigen und los toben lassen ist offensichtlich keine gute Idee !

Denn im Kopf wird alles zusammen gemischt und das will wie alles im Leben erst einmal erlernt werden !

Meine Erfahrung , ein gezieltes ranführen an Simacing und ins besondere an Motion-Simulation ist da unumgänglich !


Rennfahrern sagt man zwar nach, die können sich sehr schnell an neue Situationen anpassen, aber da gibt es auch deutliche Unterschiede.

Zumindest ist das meine praktische Erfahrung.


Das es dem Kollegen schlecht wird, wäre für mich als Couch ein deutliches Zeichen, dass es hier in diesem Falle leider nicht so ist.

Also mit kleiner Pause zurück zum Start und persönliche Sim-Motion-Einstellung step by step erfahren lassen.



Weniger ist manchmal mehr!



Keep SimRacing ...in motion
 
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User 16334

Wieso sollte sich der Wagen/Sitz beim Untersteuern eigentlich bewegen? Tut er doch real auch nicht. Das findet doch nur im Kopf statt, wenn Lenkbewegung und erwartete Richtung nicht mehr übereinstimmen, oder? Ich meine, im Extremfall bewegt sich der Wagen doch einfach geradeaus weiter, obwohl gelenkt wird.
 
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