Server für F1 2002

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User 170

Hi all,

ich lasse bis ca. 22 Uhr einen F1 2002 Server laufen.
Wenn ihr Lust habt teilzunehmen, dann connected bitte über folgende IP: 212.202.187.90 .
Der Server läuft über eine QDSL Leitung. Ich weiss noch nicht für wieviel Fahrer diese Leitung ausreicht aber ich denke, daß sich das schnell herausfinden lässt. Bis dann ;)
 
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User 170

Da es soviel Fun macht, lass ich den Server noch bis 0 Uhr laufen ;)
 
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User

@Wrecker
Wieviel Racer waren auf dem Server ?
Und wie war die Online-Qualität ?

Schade hab es erst heut gelesen, bin aber ein anderes mal dabei.
 
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User 170

Wir sind gestern nur zu 4. auf dem Server gewesen, aber es hat trotzdem ne Menge Spaß gemacht. Man konnte wunderbar im Pulk fahren und es gab keinerlei Warps. Ich starte den Server heute Abend ab 20 Uhr, wenn nichts dazwischen kommt. Ich hoffe, daß sich dann noch ein paar mehr VRler blicken lassen :)

Die IP werd ich rechtzeitig in diesen Thread posten.

Bis dann.
 
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User 120

Mhhh schade muss mir ja erstmal das Spiel kaufen :D ! Aber vorher kommt nen neues Wheel dran :(
 
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User 170

213.20.224.195 <--- das ist die IP des Servers, den ich ab jetzt wieder 2-3 Stunden laufen lassen werde.

Vielleicht wirds heute ja biserl voller.
 
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User 170

Also wir hatten heute Abend knapp 9 Fahrer auf dem Server und alles lief reibungslos. 1-2 Fahrer beklagten sich ueber dezente Warps, die jedoch auf deren Internet Verbindung zurückzuführen sind.
Also ich denke, daß der Server noch ein paar mehr Farher vertragen kann :) Leider gibts ein unkalkulierbares Risiko, es kann jederzeit passieren, daß F12002 einfach crashed so wie eben geschehen, ich lande dann auf dem Desktop und muss den Server neu starten, also bitte nicht böse sein. Ich denke, daß dieses Problem mit dem nächsten Patch behoben sein wird.

Btw. der Server steht wieder und es sind derzeit 5 Fahrer unterwegs: 213.20.224.195
 
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User

Ich war einer der Fahrer der sich beklagt hat ;)

Woran es lag, keine Ahnung. Mein Ping zum Server war vor während und nach dem Test unter 100ms.

Ich hatte leider nur eine DIA-Show, allerdings haben die anderen sich nicht über ein warping meinerseits beklagt ?

Schade, vielleicht werden für meine ISDN Leitung zuviel Fahrzeugdaten an meinen Client übertragen !

Allerdings hatte ich auch ruckeln als nur 4 eingeloggt waren ?

Mein FPS lag ständig bei knapp 60, also kein Performance - Problem.
 
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User 170

Also wie gesagt Du hast kein Stück gewarped.
Es sah total clean aus und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Deine ISDN Leitung die "paar" Daten nicht verarbeiten kann. Es war ja noch ein ISDN User anwesend und bei ihm gabs keine Probs. Naja morgen Abend kannst es ja nochmal versuchen, vielleicht klappts dann besser.
 
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User 15

Ich will jetzt nicht meckern.Ich will mich einfach nur mal ein bisserl wundern.Und zwar darüber das man in GPL seid annähernd 3 Jahren ohne nennenswerte Probleme Online Rennen mit 19 Leuten fahren kann.Das Jahr von 98 bis 99 war auch ein bisserl Mühsam,zugegeben.

Aber seitdem is doch nu ein bisserl Zeit ins Land gegangen.Und ich kapiers einfach nicht,das bei allen Möglichkeiten die heutzutage gegeben sind,es die Programmierer anderer Hersteller(ausser Papy)nicht schaffen von Anfang an ein vernünftiges Online Gaming auf die Beine zu stellen.

Die Referenz ist doch da.Eben Papyrus.Sind sich die Leute zu fein mal ein bisserl über den Tellerrand zu blicken,(und eventuell zu klauen)oder besteht da einfach kein Interesse überhaupt ne Online Community aufzuziehen??

Wenn ich aber jetzt recht überlege ist nichts so unaktuell wie die letztjährige Saison.Also denk ich mir........knickt das mim Patch.F1 2003 will schliesslich auch wieder reissenden Absatz finden.

In diesem Sinne

Uli
 
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User 30

Uli, die Antwort liegt in der Schwierigkeit der Sache. Eigentlich muss man sich eher wundern DASS es bei Papyrus funkioniert als das die anderen es nicht hinbekommen. Wir reden hier immerhin über das Internet.

Papyrus hat seit 1993/94 (ICR1/NASCAR) einen Multiplayermodus, zuerst über Modem, dann über das Hawaii Network. Und noch bei GPL glaubten die Entwickler zunächst selbst nicht daran das online-racen wie wir es heute haben mit dieser Engine bereits möglich sein könnte.

Das sind mindestens 5 Jahre Erfahrungsvorsprung vor allen anderen Entwicklern. Und dieser lässt sich auch durch einen Blick über den Tellerrand nicht ganz so einfach aufholen. Dazu müsste man sehr hohen Aufwand in dieses Feature stecken, und dazu ist es *noch* zu unwichtig.
 
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User 30

@Thorsten:

Die Datenrate hattest du gestern auf 22 eingestellt. Wenn du diesen Wert niedriger wählst sollten theoretisch noch mehr Leute draufpassen, und auch die ISDN'ler etwas entlastet werden.
 
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User

Datenrate "22".

Da gibt es einen Client und Server Wert. Was sagen die Werte aus ?

@Thorsten
So leicht gebe ich nicht auf. Klar werd ich es nochmal probieren, jedenfalls solange die Mitstreiter das Login-Lag tolerieren ;)
 
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User

@Uli

IMO: Warum sollte ein Hersteller einen teuren Netzwerkcode entwickeln ? Für ein paar hundert Online-Racer !? Mit sowas riskiert man sein Unternehmen. ;)

Die Hersteller wollen 100.000 Exemplare an Offline-Spieler verscherbeln. Einen Entwicklungsschub könnten die Spielekonsolen bringen.
 
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User

Na ja, Alexander.

Heute gilt als gesetzt, dass das Internet-Spiele die Zukunft sind.
Es holpert noch, aber die Richtung ist klar.

Man sehe sich nur die Entwicklung des Battle-Net an.

An dieser Tendenz kann man nicht vorbei und EA hat das ja auch schön aufgenommen und entwickelt sich und die Spiele in diese Richtung. Diese Investition wird sich auszahlen. Sie wird nötig sein, um als Entwickler zu überleben.
Sierra zum Beispiel ist da generell führend und in der Historie der Sierra'schen Schwierigkeiten hat die Onlinedominanz der Sierra-Spiele vieles durchaus proper lindern können.

Nun muss man halt sehen, dass Geoff C. ein Engländer ist und wenn Engländer über den Rand schauen, dann sehen sie halt meist nur viel Wasser und dunkle Abgründe, um mal zu polemisieren.
Der gute Geoff hat Jahre gebraucht, um sein Team zu öffnen. Und wer weiss mit wieviel Druck vom Publisher...!?!?

Geoff mag ein toller Programmierer sein und ganz bestimmt ein Freak. Aber er ist definitiv ein lausiger Stratege und Manager.

Irgendwie erinnert mich das an zwei andere Rennspiel-Enthusiasten...

Internet-Funktionen sind heute sehr wichtig, damit man auch morgen noch kraftvoll zubeissen kann und wie Alex meiner Meinung nach völlig zurecht anmerkt (und er ist der Fachmann): Sowas ist nicht mit einem Entwicklungszyklus abgehakt, nur weil man die wininet.dll kennt.

Zu guter letzt: Das Internet wird schneller schneller als alles andere.
Am Ende werden dennoch die erfahrensten einen Vorsprung mit auf die Zielgerade nehmen...
 
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Ich mag mir die Zusatzbemerkung gestatten, aber wenn Geoff sich nicht bald dem Druck seiner Publisher gänzlich beugt, dann wird sich der gute totlaufen.

Die Zeit der Freaks geht dem Ende entgegen.

Parallelen zu anderen Themen sind durchaus kein Zufall. Heute gewinnt auch niemand mehr ein F1-Rennen, wenn er sich bis morgens volllaufen lässt und dann mal eben kurz in die Karre steigt, wie das in den sechzigern noch vorkam.

Es geht in allen Bereichen nicht mehr ohne das Ganze. Schrullige Einzelkämpfer sind out. Man betrachte sich den Absturz von Programmier-Legenden wie Roberts, Garriott mitsamt ganz Origin. Sid Meier dümpelt noch etwas und ein Warren Spector hält sich, weil er gelernt hat Einflüsse von aussen aufzunehmen.

Früher war man Programmierer und suchte sich einen Publisher.
Heute sucht sich der Publisher einen Programmierer.

Unter diesem Aspekt ist die Strategie der jährlichen Neuauflagen von EA ein Management-Highlight, weil es Geld bringt und Entwicklung ermöglicht, die unglaublich wichtig sein wird.

Effizienter Code wird trotz steigender Rechenleistung immer wichtiger. Es gilt jetzt, Features zu beherrschen und modulare Programm-Einheiten zu entwickeln, die den Kern bearbeiten und nicht den Pudel.

Schon bald wird es mehr und mehr Firmen geben, die gar kein Spiel mehr programmieren, sondern nur Aspekt-Module (nenn ich jetzt mal so).

Ein Grafiker malt ja auch keine Fische mehr, sondern Texturen für Fische, die der Designer baut, wofür ein Mathematiker ein frei verformbares und perfekt skalierbares Drahtgitter errechnet, das vom Biologen die korrekten Steifigkeiten, Gelenke etc. bekommt.

Wetter zum Beispiel wird man einkaufen können. Die Sonne wird von alleine wandern und Schatten und Lichtbrechungen werden von einem platzierten Objekt ganz automatisch gebrochen, reflektiert oder farbverändert. Wolken werden interagieren und das Windmodul wird eine tote grafische Darstellung wie es heute üblich ist zum Leben erwecken. Die Umgebung lebt und wer lange genug stehen bleibt, wird sehen, wie es dunkel wird.

Gleiches Spiel mit Schadensmodellen, die immer funktionieren. Entscheidend sind nur die Parameter, denn auch in der realen Welt ist es nicht anders: Geschwindigkeit, Beschaffenheit, Winkel und Material etc.

Und schon wird man schon in der Startaufstellung abspritzen, weil Blätter über die Strasse wehen, Schatten über die Strecke tanzen und der Boxengassenturm das Licht bricht. Und dieses Modul wird in NASCAR ebenso funktionieren, wie in F1-2002, in einer Flugsimulation oder Tomb Raider - 17.

All diese Dinge finden sich zum Teil in heutigen Programmen wieder und sind für manchen Publisher weit wichtiger, als das Spiel selbst, das nur durch Verkaufserfolg die Weiterentwicklung ermöglichen soll.

Ein tolles Beispiel für so ein Unternehmen ist id-Software, deren Spiele die wichtigste Aufgabe darin sehen, als Werbung für die Engine zu dienen. Und eine erfolgreiche noch dazu.
Und wenn dann ein Stratege und Visionär auch noch ein Freak und geiler Programmierer ist, dann heisst er John Carmack, oder wir werden ihn noch kennenlernen. ;-)
 
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User

Die Entwicklung is ja nicht neu.

Nimm dir irgendeine Branche, die den Weg vorher schon gegangen ist.

Automobile werden heute im Wesentlichen ja auch nicht anders gebaut.

Mitsubishi macht den Motor, Ford ein Fahrwerk und am Ende funktioniert das alles als Volvo und hilft jedem, weil Mercedes und Mitsubishi eine Firma sind, wovon Chrysler damit wieder weiss, die mit Honda....

Und überall sind Recaro-Sitze drin und Brembo-Bremsscheiden (Edit: das editier ich jetzt mal nicht. *lol*) , sowie ne Magneti-Zündung und ne Sachs-Kupplung.

Der aufgezeigte Weg ist nicht mal visionär, sondern einfach nur alt.

Geschichte ist nie Innovativ. Sie wiederholt sich immer. Im Erfolg, wie im Misserfolg.

So hängen selbst Mathematik und Religion als Thema untrennbar zusammen, aber das ist ne andere Story.... ;-)
 
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