Schulterblatt-Probleme --> kennt ihr das? Gibt es Leidensgenossen?

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User 27454

Ich möchte euch mal mit einem Thema belästigen, dass mir momentan echt zu schaffen macht.

Ich habe massive Probleme in den Schulterblättern / Schmerzen unter den Schulterblättern (nicht Schultern, die sind o.k.).

Die Probleme tauchen meist nach Rennen auf. Hier merke ich auch, dass ich sehr angespannt fahre. Die mag sicherlich mit daran liegen, dass ich erst ein halbes Jahr Simracing fahre, sehr ehrgeizig bin und mir hier noch Erfahrung fehlt.

Mein Rig habe ich nach den Vorgaben hier im Forum als auch nach meinen persönlichen Vorstellungen eingerichtet und ist mir sehr bequem.

Meine DD2 habe ich schon auf 20-25% gedrosselt.

Ich selber fahre viel Fahrrad, mache ein wenig Kraftsport und bin insgesamt schon sehr beweglich, obwohl schon 52 ;-) .

Meine Frage: Gibt es hier Mit-Leidensgenossen oder Schwarmwissen, wie ich diese Probleme dauerhaft loswerden kann.
Trainiert ihr speziell fürs Racing?
 
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User 14900

Hast du mal deine Sitzposition variiert?
Könnte auch an sowas liegen.
Generell sollte man, gerade wenn man sportlicher ist, keine Probleme haben.

Hast du im realen Auto auch das Problem?
Versuche doch mal diese Sitzposition nachzustellen.

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User 948

Wenn Du Schmerzen unter dem Schulterblatt hast müsstest Du auch so Probleme mit der Beweglichkeit haben.

Achte mal darauf ob Du beim fahren die Schultern hochziehst, das sollte man vermeiden

Da hilft dann auch kein Krafttraining, sondern bestimmte Übungen.

Man kann da auch per Krankengymnastik dran arbeiten, die können das zum einen prüfen ob das so richtig ist und dann eben auch etwas dagegen tun.

Grundsätzlich hilft alles was mit Rotation zu tun hat. Also Arme kreisen lassen, beide Richtungen.

Arme hinterm Körper nach oben ziehen usw.

Kann man dann auch mit einem Theraband machen. Rückenschwimmen hilft auch.

Aber Vorsicht, nicht übertreiben das kann nach hinten losgehen.
 
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User 656

Ich spiel ja Baseball, also Rücken, Schulter, Arm, Rotatoren, alles extreme Belastungen. Dazu sitzende Tätigkeit im Büro, was eben kontraproduktiv ist.

Also 1.: Sitzposition checken, weil schnellste Verbesserung

2. Wie Sönke gesagt hat, spezielles Training für Mobilität. KEIN Krafttraining! Schau einfach mal auf YT nach "Schulter Mobilität" oder "Rücken Mobilität" - da findest du zuhauf Übungen. Für die tieferliegende Muskulatur kann ich einen Schwingstab empfehlen, mit den richtigen Übungen taugt der für Arm, Schulter und Rücken. Und Übungen mit Theraband.
 
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User 2446

Klingt auch wirklich, als ob Du zu verkrampft am Lenkrad sitzt.

Ansonsten spricht ja alles dafür, dass keine besonderen Belastungen auftreten, wenn man Deine Beschreibung liest. Ich fahre z.B. mit deutlich höherer Kraft an der Wheelbase, bin alles andere als ein "Wandschrank" und treibe kein bestimmtes Training, kenne solche Beschwerden aber nicht. Ich drehe aber scheinbar auch relativ sanft am Lenkrad.

Merkst Du denn einen Unterschied zwischen allein gefahrenen Trainingsrunden und Rennen?

Um das Problem dauerhaft los zu werden, musst Du wohl irgendwie rausfinden, welche Bewegungen sich am stärksten auswirken. Ich persönlich würde mal versuchen, die Position des Lenkrads zu verändern. Andere Neigung, anderer Abstand zu Dir. Gut möglich, dass schon kleine Änderungen viel bewirken.
 
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User 220

Ich habe momentan auch dieses Problem. Hauptsächlich linker Schulterbereich. Das ist momentan derart heftig, dass die Schmerzen über den ganzen Tag anhalten und ich auch nachts im Liegen diese Schmerzen habe. Teilweise mit Taubheitsgefühl in den Fingern. Entweder is es ne Langzeitfolge jahrelangen Simracings, oder ich verkrampfe in letzter Zeit einfach zu stark.
 
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User 3116

Ich kenne ähnliches vom Mausarm, tut aber eher vorne an der Schulter weh. Das kriege ich immer, wenn ich zu lange zurückgelehnt mit ausgestreckten Arm am PC die Maus bediene. Vielleicht ist dein Problem ähnlich gelagert und dein Lenkrad ist zu weit entfernt?
 
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User 14733

Ich bin ETS2/ATS Suchti und habe lange Zeit nur den linken Arm zum lenken benutzt und diesen oben mittig am Lenkrad "abgelegt" (damit ich nicht umgreifen musste).
Das Problem war irgendwann da ich dadurch mit dem Oberkörper verdreht und den Arm hochgehalten hatte auch Schmerzen im Schulterbereich (einseitig halt, deswegen lies sich das auch abstellen nachdem es auftrat).
Also wirklich mal die Sitzposition überprüfen ob da irgendwas optimiert werden kann.
 
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User 13109

Bei mir verstellt sich beim Einsteigen leider schonmal die Lehne des Sitzes. Das merke ich nicht sofort. Aber nach dem Rennen umso mehr.

Bei längeren ETS Sessions habe ich das aber auch immer.
 
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User 13351

Die Probleme tauchen meist nach Rennen auf. Hier merke ich auch, dass ich sehr angespannt fahre. Die mag sicherlich mit daran liegen, dass ich erst ein halbes Jahr Simracing fahre, sehr ehrgeizig bin und mir hier noch Erfahrung fehlt.

Da du ja ein auf dich abgestimmtes Rig fährst, denke ich ist das der wesentliche Knackpunkt. Bin ebenfalls weit Ü50 und war immer ausreichend sportlich bin aber noch zu Zeiten gestartet als man sein Wheel generell an den Schreibtisch klemmte und mit rutschenden Bürostühlen zu kämpfen hatte - was nicht gerade förderlich für eine gesunde, entspannte Haltung war. Aber auch mit Rig/Playseat hats nochmal gedauert schlechte Gewohnheiten abzustellen.
Schau einfach mal unter welchen Rennbedingungen du dich wo (Stress- oder Anstrengungsbedingt) verkrampfst : Hände (verkrampft also am Lenker "festhalten" statt den einfach laufen zu lassen), Schultern (hochgezogen), Beine angespannt, drückst du dich mit dem Steiß unbewusst in den Sitz (was ich gerne bei Anspannung mache) etc. pp.
Wird sich sicher nicht von heut auf morgen abstellen lassen aber mit mehr Routine entspannt man sich auch mehr - allerdings nur wenn man angewöhnte Fehlhaltungen früh genug korrigiert bzw. sich wieder "entwöhnt"...;)
 
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User 27454

Da du ja ein auf dich abgestimmtes Rig fährst, denke ich ist das der wesentliche Knackpunkt. Bin ebenfalls weit Ü50 und war immer ausreichend sportlich bin aber noch zu Zeiten gestartet als man sein Wheel generell an den Schreibtisch klemmte und mit rutschenden Bürostühlen zu kämpfen hatte - was nicht gerade förderlich für eine gesunde, entspannte Haltung war. Aber auch mit Rig/Playseat hats nochmal gedauert schlechte Gewohnheiten abzustellen.
Schau einfach mal unter welchen Rennbedingungen du dich wo (Stress- oder Anstrengungsbedingt) verkrampfst : Hände (verkrampft also am Lenker "festhalten" statt den einfach laufen zu lassen), Schultern (hochgezogen), Beine angespannt, drückst du dich mit dem Steiß unbewusst in den Sitz (was ich gerne bei Anspannung mache) etc. pp.
Wird sich sicher nicht von heut auf morgen abstellen lassen aber mit mehr Routine entspannt man sich auch mehr - allerdings nur wenn man angewöhnte Fehlhaltungen früh genug korrigiert bzw. sich wieder "entwöhnt"...;)
 
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User 27454

Ich habe den Effekt tatsächlich eher bei Rennen, als beim Training. Wie André und einige anderen von euch schreiben, werden ich
a) meine Sitzposition noch einmal checken. Das Wheel habe ich schon mal näher zum Körper montiert. Empfinde es schon als angenehmer.
b) versuchen, auch in stressigen Situation versuchen, nicht zu verkrampfen. Das ist glaube ich der schwierigste Punkt :unsure:

Danke euch auf jeden Fall für eure Ideen und Hinweise (y)
 
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User 19329

Als Faustregel zum Lenkradabstand hab ich mal gelernt, dass bei 180° Einschlag die Schulter immer noch am Sitz "kleben" soll.
 
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User 13351

Vielleicht noch als alte Rennfahrer-Weisheit immer darauf achten das Auto die Arbeit machen zu lassen, anstatt das Auto auf die Strecke/Ideallinie zu zwingen. Ich weiß, das ist gerade als Neuling leichter gesagt als getan weil es halt einfach auch Erfahrung braucht (und auch - aber nur sekundär- von der Abstimmung abhängig ist) aber irgendwann sagt es dann "Klick" im Kopf und man muss sich dann während der Fahrt einfach nur immer wieder dran erinnern ebenso wie "slow in, fast out" - was ich mir z.B. auch heute noch öfters als eine Art Mantra vorsage wenn ich merke , dass ich nicht entspannt genug fahre und damit auch das Auto überfahre...;)
 
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User 14733

das mit dem "angespannt" fahren kommt aber auch unbewusst.
Ich muss mich auch oft genug "lockern" während des Rennens (zumindest nach der Startphase fällt es mir auf das ich "verkrampft" bin).
Man konzentriert sich halt dermassen das man alles andere rundherum vergisst...
 
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