Rig Vorstellung - Peter Winkler

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User 18304

an alle RaceBass Interessierten
Mr. Latte hat einen kleinen Update zu den Federn geschrieben
er erklärt relativ gut den Vorteil


hier ein Auszug

I know some are asking about these from various forums and the full info for them is not yet been much talked about by myself. Let me give a bit more info to people here below but I can delete this if you feel it intrudes on your own rig thread.

I get asked how these can be installed:
As you have shown it's possible to totally isolate and make a profile frame section, to support seats/pedals and bolt directly into that. Or as we have looked into, possibly offering pre-drilled plates to easily accommodate different tactile installations. Such plates would allow BK Mini / Large BK / TST units to be installed.

These make it easier to then connect the tactile with the seat or pedals. Not only does this approach help to decouple the seat/pedals from the main rig but all the primary energy and detail from the tactile units being used. Now it is directly sent into the seat and pedals.

From my own isolation tests, these performed better than other pro-solutions I tried. In fact some costing up to 3x more. I do expect them to greatly help improve on the commonly used (rubber bobbins) we see lots of people using. Also like you tried with the "washing machine" vibration matt materials. These options, while offering some isolation they are limited in what they achieve.

As still in being beta form, I am keen on feedback from yourself and soon a few others with quite accomplished rig builds that have these coming. The desire is to have them thoroughly tested in the coming 1-2 months. My thanks also to the patience/support and show of faith to (Dimitris, Nicolay,Frank).

Some Queries I Have Been Asked
They do still need some refinement. However, their design easily allows them to be customizable. For example, using extended bolts with additional isolation layers could help improve the felt upper harmonics (needs specific materials). A user's needs may vary in what they require, so I see beyond just a fixed/compact single design as an option.

One considered, yet important aspect.....
For people that have rigs in upstairs rooms, apartments, or flats and need to restrict vibration noise that goes into the floor/other rooms. Yet still, also improve the energy/detail that goes into their seat/pedals. I have a couple of potential options in mind using extended bolts and additional materials. With at least two beta testers going to help with feedback in these scenarios.
 
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User 16032

Hallo Peter,

ich studiere schon sehr lange deinen ganzen Thread mit richtiger Begeisterung. Hut ab vor de ganzen Projekt.

Was mich jetzt richtig zum nachdenken gebracht hat war deine Tests und auch die Aussage über das Feedback über Tactile....Ich hatte vor mir über kurz oder lang ein SFX 100 zu bauen, jedoch hat mich das Thema Tactile nun völlig überrascht und überlege nun in die Richtung was zu machen.

Da mir deine Lösung dann doch aber etwas zu teuer wäre würde mich deine Einschätzung interessieren, was so die "Minimalvariante" wäre, um sag ich mal trotzdem Spass an der ganzen Sache zu haben.

Ich habe ein Motedis SDream mit Heusinkfeld Sprint und SC2 DD Wheel. Fahre in VR und ist alles relativ kompakt.

Von daher würde mich hier deine persönliche Einschätzung zu "was muss" um wirklich was sinnvolles zu haben aber nicht gerade 3k ausgeben zu müssen ;) - sehr interessieren.

Vielen Dank und beste Grüße
Borris
 
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User 18304

Hi Borris und alle anderen die sich diese Frage stellen,

eine sehr gute und berechtigte Frage. Einige Punkte hierzu habe ich schon geschrieben jedoch habe ich noch keine Meinung bezüglich "kleiner" Tactile 4.0 Ausführung geschrieben.

Ich möchte euch bitten mein Summary genau zu lesen - oder am besten alle Kapitel von Tactile 4.0

es ist wichtig zu verstehen warum ich es gemacht habe und wie ich darüber denke
am Ende geht es immer wieder darum zu entkoppeln damit die Hardware arbeiten kann ohne Energie zu verlieren
leider kann ich nicht wie Mr. Latte eine Erfahrung von über 8 Jahren Tactile Forschung anbieten
ich kenne den LFE, TST, mini LFE, Exciters und BassBump - und in diesem Segment kann ich auch meine Meinung kundtun
obwohl mit diesen Elementen schon sehr viel abgedeckt ist

wie würde mein low entry Screnario nun aussehen
vorerst würde ich mich nur auf den Sitz (für Immersionsfahrer) oder auf die Pedale (für Competitionfahrer) konzentrieren
Sitz RPM, Road, Shift Effekte
Pedal Slip, Lock, leichte Road Effekte

Erster Schritt und das ist der wichtigste - ohne diesen ist die Arbeit für die Katz und selbst ein LFE und TST um 1000EUR kann euch keine ordentlichen Ergebnisse liefern - überlegt euch eine ordentlich Entkopplung - Waschmaschinenplatte, Gummidämpfer oder warten bis es die RaceBass Federn gibt.

var1) unter den Sitz 1x LFE, 1x TST209
var2) unter den Sitz 1x LFE, auf die Schale 2x EXC
var3) unter die Pedale 1x LFE (oder den advance - obwohl den habe ich nicht getestet), 1x TST209

wie gesagt habe ich verschiedene Kombinationen aus RaceBumps und mini LFE probiert und konnte für mich kein gutes Ergebnis erzielen - ergo möchte ich es auch nicht empfehlen .....

LG - Peter
 
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User 18304

möchte mit euch noch eine kurze Projektzusammenfassung aus der Sicht von Mr. Latte teilen
für alle die sich fragen warum er mich kontaktiert hat und warum ich dieses Monster Projekt gestartet habe
 
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User 18304

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User 26065

hast du schon etwas mit den multi-layer effekten experimentiert?
Hallo, Peter!
Nein, nicht wirklich, bin bisher nicht dazugekommen.
Aktuell reichen mir meine Einstellungen, ich hab' inzwischen sogar nur mehr 3 Shaker (2 in den Pedalen und den BS200i unterm Sitz).
Für mich am Wichtigsten sind die Wheelslip Effekte für Heck und Front, die funktionieren im Moment genauso, wie ich sie brauche.

lg
michi
 
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User 16032

Hallo Peter, hallo Michi,

Vielen Dank euch schonmal für eure Antworten. Ich werde mich mal durch all die entsprechenden Berichte „wühlen“☺️
Ist natürlich schon ein krasser Vergleich zwischen der Version von dir Michi und das von Peter / Mr. Latte.

Was ich jetzt schonmal gelernt habe, ist, wie wichtig die richtige Entkopplung ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es mit der richtigen Entkopplung auch einfacher, „günstigere“ Komponenten zu verwenden. Zwar nicht was die hochwertige Hz-Range teilweise angeht, jedoch bzgl. der Power.
Mal gespannt ob ich hier dann durch lesen aller Berichte eine - theoretische -, preisliche Zwischenlösung finde.
Auf diese Entkoppler von Mr. Latte jedoch bin ich gespannt, wann diese verfügbar sind und was diese Kosten. Ich denke die sind wirklich schonmal essentiell und ich finde ansonsten im Netz nichts vergleichbares was gut entkoppelt jedoch kein bis geringes Flex hat…
 
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User 18304

ja das hast du richtig verstanden :-) - je besser die Entkopplung ist desto schöner können sich auch schwächere Komponenten austoben.
 
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User 18304

habe nicht gleich darüber geschrieben - ACC und RF2 Regen laufen nun auch in 1440p mit etwas höheren Einstellungen
die Preise sind ja immer noch fern von "normal" - habe diese Karte aber zu einem recht "guten" Kurs bekommen
feedback - leider geil - hatten letzten Dienstag RF2 GTE Sebring bei Regen - und JA ein paar mehr Details sehen echt super aus
war der Kauf notwendig - NEIN - bin ich happy - JA
mehr kann ich darüber nicht berichten ....

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User 27811

Ja, die Karte ist einfach nur geil. Ich werde aber noch ein wenig warten.
Mein Glückwunsch zu der Karte und zu deinem ausgenommen raffinierten Rig.
Du holst ein mit deinen Berichten sehr gut ab.
 
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User 18304

Drehschalterkappen - Encoderkappen - selber machen

möchte nun mein erstes Thema angehen und vorstellen - wie könnt ihr euch ansehliche Kappen (Encoder oder Drehschalter) selber herstellen - dies am Beispiel meines Cosworth Projektes - starten wir mit meinem Bild

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hierbei handelt es sich um einen std PLA Druck - nicht geschliffen - nur grundiert - Filler - Farbe - aber dazu mehr in der Erklärung

1) ladet euch auf Thingiverse den passenden Encoder Knopf herunter - oder macht euch mit Fusion360 euer eigenes Desing

2) dann ab zum 3D Drucker - wie gesagt verwende ich hier std PLA - 100% infill und so langsam wie möglich

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3) nach dem Druck bearbeite ich die Kappe - Gewinde schneiden und das Loch für den Encoder Schaft aufbohren - hier vertraue ich der 3D Druck Genauigkeit nicht.

4) Dann verpasse ich diesem Werkstück eine dünne Schicht Grundierung

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5) nach der Grundierung kommt der Füller - dieser füllt uns die unerwünschten 3D Druck Rillen - hier könnt ihr schon einige Schicht auftragen - je kleiner der Teil und je genauer die Konturen desto feinfühliger auftragen - sonst zerstört ihr die Feinheiten des Werkstückes

6) Schleifen - bei diesem Werkstück habe ich nicht geschliffen - einfach zu klein - aber ihr könnt hier gerne mit einer 400er Körnung den Baby-Popo Effekt nach dem Filler erstellen - ihr könnt auch gerne noch feiner schleifen - meine Erfahrung mit 400 ist sehr gut

7) Lackieren - bei diesem Werkstück kam Schwarz Matt zum Einsatz - 2-3 Schichten und euere Kappe ist fertig


3.JPG


FAZIT:
Natürlich sind Encoder Kappen in ALU unschlagbar - aber leider gibt es relativ wenige zu kaufen - und meisten passen sie nicht zum Original. Wenn ihr die Kappe selber zeichnet ist die ALU Produktion leider sehr teuer - viele Firmen verlangen Prototypkosten - das kann gerne mal 150EUR sein - und dann liegt man pro Kappe bei 70-80EUR inkl Sandstrahlen und eloxieren. Da diese Investion nur für das perfekte Lenkrad in Frage kommt (Cosworth - MCL 720S) versuche ich meine Kappen anfangs mit dem oben beschriebenen Verfahren zu testen. Bin ich zufrieden wird die Kappe beim Profi bestellt. Die 3D Druck Kappe hält erstaunlich gut - die Madenschrauben bleibt im Gewinde - im Vergleich zu der ALU Kappe wackelt die 3D Druck Kappe etwas und sitz nicht so perfekt - aber ganz offen - das erste Bild sieht doch super aus.
Ein tolle Alternative zu dem PLA 3D Druck ist Resin - hier ist die Oberfläche schöner - der Druck stabiler - und das Ergebnis noch besser - Resin Drucker ist schon im Einsatz - aber leider habe ich noch keine vorzeigbaren Ergebnisse.

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User 18304

Wassertransferdruck - Teil 1

viele unserer DIY Projekte brauchen Carbonoberflächen - Carbon Skinning kennen wir ja schon von User 20913 auf seinem Cosworth Lenkrad - eine durchwegs aufwendige aber sehr sehr schöne Öberfläche.

Ich persönlich möchte mich im Wassertransferdruck verbessern.
Hier meine ersten einfachen Tests

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soweit so gut und ich bin mal zufrieden damit - sehen wir uns das mal an wie es auf Lenkradbauteilen aussehen könnte

McLaren 720s Rückseite

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ich denke sehr brauchbare Ergebnisse - sehen wir uns das an meinem Langzeitprojekt Lotus Evora GT4 an

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für dieses Thema habe ich einen lokalen Experten aufgesucht - er hat mir alle notwendigen Materialen verkauft und eine kurze Einschulung gegeben.

Vorbereitung
Grundierung - Filler - Schleifpapier (wusste gar nicht wie viel Unterschied Profimaterial ausmacht - und gar nicht teurer)

Druck
Wanne - Folie - Aktivator - Klarlack

da ich von den Ergebnissen so beeindruckt bin habe ich den Drucker gefragt ob er einen Internetshop hat. Er meinte in 3.4 Woche ist dieser Online - ich werde euch dann sofort Links zu den gekauften Materialen zur Verfügung stellen - inklusive einer kurzen Beschreibung wie ich die Teile vorbereitet habe und wie gedruckt wurde.

weiter zu Teil 2
 
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