Rennsport - Track Development

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User 13206

Auf Inhalte wurde nicht eingegangen. Die Hockenheim Version war jetzt kein klassischer Laserscan, sondern ein 3D Scan.
Was besser oder schlechter ist, da lässt sich herrlich streiten, weil Laser Scan ist ja nicht gleich Laser Scan. Ist die Auflösung zu groß gewählt, ist der erhoffte Effekt auch weg, aber die Werbebotschaft da, die dann keinem hilft.
Ein 3D Scan (mit mehrere Kameras) wäre aufwendiger da hinterher die Daten verarbeitet werden müssen. Außerdem würden die feinen Bodenwellen fehlen. Dafür passt die Form und Größe der Strecke. Schade, wenn es keine lasergescannte Strecken haben wird. Das macht für mich enorm viel aus. Fake Bodenwellen-Effekte will ich nicht haben und die Tatsache dass die F1 Serie auch keine lasergescannte Strecken hat, ist mir auch ein Dorn im Auge. Aber wie Du angesprochen hast, ist Laserscan auch nicht gleich Laserscan, es kommt drauf an wie fein der Raster ist die dann in Anwendung kommt, hängt aber meist von 3D Model der Strecke ab wieviele Polygone bzw. Vertexs es besitzt. Ist es zu grob, würden auch die Bodenwellen fehlen.
Noch haben die Zeit, die restlichen Strecken lasergescannt darzustellen (oder zumindest die wichtigsten), das sollte schon finanzierbar sein für so ein Projekt. Das ist für mich und bestimmt auch für viele anderen enorm wichtig.
 
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User 15545

beißt euch nicht immer an diesem "Lasergescannt" fest.
Am besten mit nem mobilen Handscanner via Drone..
Es gibt viele Wege zu einem Super Ergebnis und nur weil einer 3D Scan ruft, heißt das noch lange nicht, dass wir von einer Punktwolke aus miteinander registrierten, hochaufgelösten Stationären Scans reden.
Wenn ich das ganze mit einem Mobilen Scanner in einem geringen Raster und entsprechend großem Rauschen des dunklen Asphalts Scanne, kommst du kaum unter 5cm Punktgenauigkeit. Da ist dann nichts mehr übrig von Hochgenauer Asphaltbeschaffenheit und Bodenwellen.
Stationär zu Scannen, mit hoher Auflösung kostet aber (Zeit und Geld, sowie später Performance)...
Ich würde mir eine Punktwolke und das Ergebnis daraus sehr gerne mal anschauen (egal welcher Sim bzw. gerne im Vergleich)..
Ich habe Beruflich (Vermessungstechniker) zugriff auf mehrere verschiedene Scanner... Da gibts schon drastische Unterschiede..
Und mal eben Fix abgescannt bringt nicht mehr als einen Korrekten Verlauf (+/- 5cm).
 
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User 2446

"Laserscan" ist halt auch nur eine Methode, Daten zu sammeln. Nicht die einzige, nicht automatisch besser als andere. Und was man aus den Daten macht, ist nochmal ein anderes Thema.
Zudem ist selbst der genaueste Laserscan mit der besten Umsetzung in eine Simulation sofort nicht mehr ein genaues Abbild der Realität, wenn an der Strecke etwas gemacht wird, was ja regelmäßig passiert. Also . . . nicht vom "Herstellungsprozess" blenden lassen, sondern das Ergebnis beurteilen.
 
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User 3116

iRacing Laserscan
 
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User 15545

Mit dem Leica C10 habe ich sogar schon gearbeitet. Was da raus kommt passt schon.
Die Standpunktdichte ist Ordentlich.
Wenn das gut in der Sim landet, dann passt das auch (habe mir jetzt nicht das ganze Video angeschaut).
Aber übrigens klippt man den Griff beim Scannen ab 😜
 
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User 948

Ich frag mich da schon ein paar Sachen:

1) Woher will man den Unterschied feststellen ob nun laser gescannt oder anderes ermittelt ??

2) Wird das jedes Jahr neu gemacht ??

Wenn nicht stimmen die Daten eh nicht mehr.
 
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User 27830

Ich traue mich mal zu behaupten:
Der Großteil wird später nicht feststellen können, ob die Strecke nun Laser-, 3D- oder sonst wie gescannt ist oder „frei“ modelliert.
Wenn die Details vorhanden sind und das ganze realistisch aussieht, macht das feeling hauptsächlich erst mal die Physik Engine - denn wenn die Müll ist bringt die beste Strecke nix
 
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User 20791

iRacing ist die einzige Sim der die lasergescannte Daten mit so eine Dichte verarbeitet und 1:1 Pixelgenau dargestellt. So wünsche ich es mir auch in anderen Sims.
und genau da beisst sich die Kuh in den Schwanz. Beste Laserscanns und schlechtes FFB sind halt auch kontraproduktiv.
1:1 pixelgenau soll heissen? Pixel ist kein Meßwert ohne Angabe der DPI.
Und ich glaube kaum dass die 1 Vertex pro mm setzen, dann würd sich ein Mesh einer Strecke im Speicher nicht mehr ausgehen. Bei einer Strecke von 1km mit 10m Breite hättest du schon 10hoch10 Punkte. Realistisch? Nein
Diese Meshes werden nach dem Scannen weichgezeichnet bis zum geht nicht mehr und übrig bleiben dann die Bodenwellen und ein paar charakteristische Kanten. und das bekommst du locker mit einer viel weniger auflösenden Technologie hin.
Schöner Werbefilm für die Fans, aber .......naja
 
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User 19968

iRacing ist die einzige Sim der die lasergescannte Daten mit so eine Dichte verarbeitet und 1:1 Pixelgenau dargestellt. So wünsche ich es mir auch in anderen Sims.
Ähm Du meinst so wie in Sebring wo sie dann noch mit einer Dampfwalze mit Bügeleisen drüber sind um die Strecke zu glätten? :ROFLMAO:
Vergleiche Sebring RF2 mit Sebring Iracing, da gibt es dann doch ein paar Unterschiede.
 
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User 13206

Ähm Du meinst so wie in Sebring wo sie dann noch mit einer Dampfwalze mit Bügeleisen drüber sind um die Strecke zu glätten? :ROFLMAO:
Vergleiche Sebring RF2 mit Sebring Iracing, da gibt es dann doch ein paar Unterschiede.
Also ich spüre sehr deutlich die Bodenwellen...
 
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User 13206

und genau da beisst sich die Kuh in den Schwanz. Beste Laserscanns und schlechtes FFB sind halt auch kontraproduktiv.
1:1 pixelgenau soll heissen? Pixel ist kein Meßwert ohne Angabe der DPI.
Und ich glaube kaum dass die 1 Vertex pro mm setzen, dann würd sich ein Mesh einer Strecke im Speicher nicht mehr ausgehen. Bei einer Strecke von 1km mit 10m Breite hättest du schon 10hoch10 Punkte. Realistisch? Nein
Diese Meshes werden nach dem Scannen weichgezeichnet bis zum geht nicht mehr und übrig bleiben dann die Bodenwellen und ein paar charakteristische Kanten. und das bekommst du locker mit einer viel weniger auflösenden Technologie hin.
Schöner Werbefilm für die Fans, aber .......naja
Klar, wenn die Steuerung und FFB Effekte bzw. Physikengine Mist ist, nützt die beste lasergescannte Strecke auch nichts.
Mit 1:1 meinte ich eher dass der Strecken-Raster ziemlich Dicht ist uns so möglichst viele Kontaktpunkte generiert werden können. Wenn die Strecke aber zum Schluss, wie Du sagst nochmal in LowPoly umgewandelt wird, verschwindet viele solche Daten wieder. Das auf dem Video wird wohl eher das Rohmaterial sein, aber nicht die fertige konvertierte Strecke im Spiel. Eine High-Poly Strecke in 3dsmax wird wohl viele Millionen Verticles haben die kaum eine Grafikkarte rendern kann in einem Spiel. Da hast Du recht. Ist eben Marketing....
 
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User 21046

Tatsächlich könnte gerade die UE5 hier neue Sensationen schaffen. Nanite macht ja absurde geometrische Details und das fließend ohne LoD Stufen möglich und die Strecke muss ja nicht verformbar sein. Also wären damit auch hoch detaillierte Scans nutzbar. Muss natürlich dann auch die Physik Engine mitspielen und das mit entsprechender Abtastrate auch erfassen können. Vielleicht liegt da dann wieder der Haken.
 
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User 24972

Ähm Du meinst so wie in Sebring wo sie dann noch mit einer Dampfwalze mit Bügeleisen drüber sind um die Strecke zu glätten? :ROFLMAO:
Vergleiche Sebring RF2 mit Sebring Iracing, da gibt es dann doch ein paar Unterschiede.

Oder Oultonpark. Bei ACC extrem holprig und bei iRacing praktisch glatt.

Es ist doch egal ob lasegedcannt oder nicht. Wer von uns will denn die Bodenwellen beueteilen können, ob die wirklich existent sind auf der Strecke oder nicht. Es wird praktisch jedes Jahr an einer Strecke gearbeitet, da bringt es nicht viel jede kleine Bodenwelle zuscannen.

Die Strecke sollte zumindest identische Masse haben. Der Winkel der Kurve sollte auch stimmen. So ist dann praktisch jede Kurve gleich in jedem Spiel. Das ist dann das was ich mir wünsche.

Ob ich jetzt 2 Bodenwellen mehr habe oder nicht, ändert nicht viel an der Strecke oder am Fahren
 
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User 24972

Ähm Du meinst so wie in Sebring wo sie dann noch mit einer Dampfwalze mit Bügeleisen drüber sind um die Strecke zu glätten? :ROFLMAO:
Vergleiche Sebring RF2 mit Sebring Iracing, da gibt es dann doch ein paar Unterschiede.

Oder Oultonpark. Bei ACC extrem holprig und bei iRacing praktisch glatt.

Es ist doch egal ob lasegedcannt oder nicht. Wer von uns will denn die Bodenwellen beueteilen können, ob die wirklich existent sind auf der Strecke oder nicht. Es wird praktisch jedes Jahr an einer Strecke gearbeitet, da bringt es nicht viel jede kleine Bodenwelle zuscannen.

Die Strecke sollte zumindest identische Masse haben. Der Winkel der Kurve sollte auch stimmen. So ist dann praktisch jede Kurve gleich in jedem Spiel. Das ist dann das was ich mir wünsche.

Ob ich jetzt 2 Bodenwellen mehr habe oder nicht, ändert nicht viel an der Strecke oder am Fahren
 
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User 19968

Ob ich jetzt 2 Bodenwellen mehr habe oder nicht, ändert nicht viel an der Strecke oder am Fahren
Ähm doch das tut es schon.
Je nachdem wo die Bodenwellen sind ändert das zB Kurvengeschwindigkeit, Linie und damit auch die Rundenzeit.
Natürlich werden Strecken immer wieder aktualisiert (naja Sebring mal ausgenommen), aber wenn zum Erscheinugsdatum der Strecke solche Wellen, Kanten, Löcher, was auch immer vorhanden sind, dann gehören sie auch mit da rein.
Ob das jetzt mit einem Laserscan oder auf andere Art gemacht wird ist mir dabei völlig egal. Hauptsache die Strecke ist eben so real wie technisch möglich nachgebildet.
 
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User 10079

Authentische Bodenwellen sind für mich auf jeden Fall enorm wichtig.

Wenn die fehlen würden, wäre es auch für mich auch ein sehr massiver Minuspunkt.

Deshalb habe ich GT7 komplett liegen lassen nach 2 Tagen ausprobieren.

Man spürt auf der NOS gar nichts, und das konnte ich nicht mehr so hinnehmen, wenn man iR verwöhnt ist über 10 Jahre.

Hoffe das macht Rennsport besser, wie auch immer.

Gesendet von meinem 2107113SG mit Tapatalk
 
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User 16997

Soweit ich weiß arbeiten die existierenden Sims mit relativ lang existierenden Physik Engines. Mit allen Vor- und Nachteilen. Sollte Rennsport tatsächlich von Grund auf etwas Eigenes entwickeln, und das gleich mit einer Grafik Engine kombinieren, die in einigen Punkten wirklich neue Möglichkeiten schafft, kann das interessant werden.
Ich freu mich schon. Überbrückt die Zeit für AC2. German Automotive Engineering... vielleicht können wir das auch in der simulierten Realität ganz gut :-) Schlimmstenfalls eine Sim mehr, die mir die Wahl schwer macht, welche ich am liebsten anwerfe.
 
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User 4396

Selbst wenn der Detailgrad der lasergescannten Strecke in der Sim recht hoch ist, braucht es eben auch eine hohe FFB-Abtastrate.
Fahrt mal mit 250km/h über die Strecke. Das macht ca. 70 Meter pro Sekunde. Selbst wenn man mit einer recht hohen FFB-Rate von 360Hz rangeht, sind das 20cm pro Hertz. Jetzt nehmt mal die standardmäßigen 60Hz FFB-Rate von iRacing. Da legt ihr pro Hertz ca. 1,15m zurück. Die Unebenheiten können da noch so detailliert sein, aber wenn es im FFB nicht ankommt, bringt es auch nichts.

Am Wichtigsten ist doch eigentlich dass generell Kurvenradien, Streckenbreite, Gefälle, Neigungen 1:1 passen. Denn dann passen auch die Linien, die man fahren kann, im Vergleich zur Realität. Die Methoden, um das zu erreichen, können unterschiedlich sein, und Laserscan muss nicht unbedingt das einzige Mittel sein.
Kieselsteingenauer Asphalt bringt letztlich nur Textur ins FFB, aber bei den Geschwindigkeiten, die man fährt, sollte man das nicht überbewerten.
 
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