REKO-Bericht VRGT3 - Shanghai

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
U

User 29559

Es sind keine Proteste eingegangen.

Einführungsrunde:

Tobias R. (+folgende Fahrer)
Auf der langen Gegengeraden überschreitet Tobias die zulässige Geschwindigkeit für 5s um mehr als 5%. Bei der detaillierten Analyse des Vorfalls ist der REKO eine Schwachstelle im Reglement aufgefallen, welche umgehend behoben wurde (rot hervorgehoben).

§3.6.2 Der Pole Man ist verantwortlich für das Tempo. Die Vorgabe ist 100-120 km/h. Bei engen Schikanen kann natürlich langsamer gefahren werden.
§3.6.4 Es darf maximal ein Abstand von 8 Wagenlängen im Single File zwischen den Fahrzeugen sein.
Sollte sich aufgrund eines Unfalls oder ähnlichem eine Lücke von mehr als 8 Wagenlängen bilden, ist es erlaubt die Tempovorgabe entsprechend §3.6.2 zu missachten und auf maximal 140 km/h zu beschleunigen. Dies gilt ebenso für verunfallte Fahrzeuge um auf das Feld aufzuschließen.

§3.7.1 Tempolimit
- straffrei bei sehr geringfügigen (<5%) oder kurzen Übertretungen (<2s)
- leichtes Vergehen wenn das Fehlverhalten ohne Konsequenzen bleibt


Im vorliegenden Fall bewegte sich die Spitze am Tempolimit (inkl. Toleranz) und Tobias muss aufschließen damit die Lücke 8 Fahrzeuglängen nicht überschreitet. Die folgenden Fahrer tun es ihm gleich. Das Überschreiten der Geschwindigkeit (inkl. Toleranz) war insofern gerechtfertigt. Die obig beschriebene Regelanpassung wird dieses Dilemma in Zukunft verhindern.

Strafe:
keine

Chris E.
Chris hat massive Verbindungsprobleme und sieht während der Einführungsrunde und dem Rennstart streckenweise die anderen Fahrzeuge nicht. Er fährt dennoch weiter - auch unter deutlicher Missachtung des Tempolimits (>200m/h). Für andere Fahrzeuge ist Chris noch sichtbar, inkl. Kollisionsdetektion. Dies führt zu erheblichem Chaos sowie individuellen Nachteilen für einzelne Fahrer:
  • Heinz-Peter V. wird zweimal von hinten gedreht (T3 + Gegengerade nach T13), er erleidet erheblichen Schaden am Fahrzeug und muss am Ende der Einführungsrunde zum reparieren in die Box
  • In der Haarnadel (T14) wird Sascha W. getroffen und beim bilden des Double Files gehindert
  • In der ersten Runde kommt es zu weitere kleineren Zwischenfällen
Nur durch großes Glück wird weiteres Chaos in der Einführungsrunde vermieden. In Runde 2 erfolgt dann der finale Disconnect und beendet die Serie an Zwischenfällen.

§2.2.3 Verbindung zum Server
Der Fahrer muss über eine Internetanbindung mit mindestens 1 Mbit Up- und Download verfügen. Von der Nutzung von kabellosen Internetzugängen, z.B. dem lokalen Einsatz von WLAN oder mobilen Netzwerken wie UMTS, wird aufgrund in der Regel stark schwankender Verbindungsqualität dringend abgeraten. Jeder Fahrer hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Verbindung zum Server keine hohen Latenzen oder Latenzschwankungen aufweist und er die anderen Fahrer nicht durch Verbindungsprobleme wie z.B. "Warpen" gefährdet oder behindert. Erweist sich die Verbindung eines Teilnehmers zum Server während einer laufenden VR-Veranstaltung als nicht ausreichend stabil, so kann der Teilnehmer zum Verlassen des Servers aufgefordert werden. Kommt der Teilnehmer der Aufforderung nicht nach, wird er aktiv vom Server entfernt; in diesem Fall sind weitere Sanktionen möglich. Stellt ein Fahrer während des Fahrens selbst fest, dass er Verbindungsprobleme hat, hat er die Ideallinie sofort zu verlassen, bis die Verbindung wieder in Ordnung ist. Setzt ein Fahrer trotz wissentlicher Verbindungsprobleme und daraus folgender Behinderung seiner Gegner das Rennen fort, so kann eine nachträgliche Strafe bis hin zur Disqualifikation ausgesprochen werden.

§3.7.1 Tempolimit
- mittleres bis schweres Vergehen wenn es zu einem Unfall kommt


Die REKO sieht im Verhalten von Chris eine grobe Fahrlässigkeit und disqualifiziert ihn vom Rennen laut §2.2.3. Weiterhin wird Chris im Sinne des §3.7.1 bestraft, da es zu mehreren schweren Unfällen kommt.

Strafe:
Chris E. - Disqualifikation + schweres Vergehen - 15 SP

Die REKO erwartet in Zukunft, dass dem Reglement entsprechend bei offensichtlichen Verbindungsproblemen sofort die Idealline verlassen und Geschwindigkeit signifikant reduziert wird um Anderen zu signalisieren, dass Probleme bestehen und überholt werden darf.

Heinz-Peter V.
Nach einem Dreher verursacht durch Chris E. in T3 und dem Verlust seines Startplatzes fährt Heinz-Peter im späteren Verlauf der Einführungsrunde auf seinen eigentlichen Startplatz zurück.

§3.6 Ablauf Fliegender Start:
§3.6.13 Verunfallte Fahrer müssen sich ganz hinten im Grid auf ihrer vorherigen Startseite einordnen. Ein leichter Kontakt zwischen Fahrzeugen ohne Verlassen der Fahrbahn, sowie ein verlassen der Fahrbahn ohne Kontakt werden hierbei nicht als Unfall gewertet, wenn noch nicht das gesamte Feld überholt hat.


Beide vor ihm fahrende Fahrzeuge von Chris E. und Peter S. verzögern in Kurve 7 extrem stark und signalisieren Heinz-Peter, dass sie diesen vorbei lassen. Er hätte zwar nicht überholen dürfen, hat aber so weitere Unruhe im Feld vermieden. Außerdem war er am Unfall der zum Platzverlust führte nicht schuld.

Strafe:
Heinz-Peter V. - Verwarnung - 0 SP

Peter S.
Peter verletzt fast über die gesamte Runde das Abstandsgebot. Da er ohnehin letzter ist, wird niemand benachteiligt. Zudem spielt das Verhalten von Chris E. (siehe Bewertung oben) wohl eine entscheidende Rolle.

§3.7.2 Abstand
- leichtes Vergehen bei Abreißenlassen im Single File um mehr als 8 Wagenlängen.(50m)


Die REKO belässt es in diesem Fall bei einer Ermahnung. Auch der letzte Fahrer im Grid hat sich an die Regeln zu halten.

Strafe:
Peter S. - Verwarnung - 0 SP

Christian Bae.
Christian lässt nach T6 den Abstand für ca. 2 Sekunden auf bis zu 59m anwachsen. Dies ist mit der Ausfahrt aus der Haarnadel und einem schlagartigen Beschleunigen seiner Vordermänner Gordon F. bis Sascha W. zu begründen.

§3.7.2 Abstand
- straffrei wenn der maximale Abstand für weniger als 2s überschritten wird


Strafe:
keine

Sascha W.
Sascha lässt den Abstand unmittelbar vor dem Einsortieren auf knapp 70m anwachsen. Dies ist aber dem Umstand geschuldet, dass er von Chris E. eingangs der Haarnadel geschnitten wird. Sascha schließt schnellstmöglich wieder auf seinen Vordermann auf

§3.7.2 Abstand
- leichtes Vergehen bei Abreißenlassen im Single File um mehr als 8 Wagenlängen.(50m)
- mittleres bis schweres Vergehen bei Abreißenlassen im Double File um mehr als 2 Wagenlängen.


Strafe:
keine

Startsichtung bis Ausgang T4

Die Startsichtung ergab keine weiteren Vorkommnisse - sauberer Start.

Zusammenfassung:
  • Chris E. - Disqualifikation + schweres Vergehen - 15 SP
  • Heinz-Peter V. - Verwarnung - 0 SP
  • Peter S. - Verwarnung - 0 SP
Gesammelte Verwarnungen:
  • Heinz-Peter V. - 2
  • John K. - 1
  • Guido B. - 1
  • Peter K. - 1
  • Gordon F. - 1
  • Emanuel W. - 1
  • Sascha W. - 1
  • Chris E. - 1
  • Peter S. - 1
 
U

User 13132

Also die Verwarnung für mich finde ich nicht in Ordnung, wenn andere wie Peter D. nicht die Regeln kennen.
 
U

User 20724

User 13132 Nur weil vergessen wurde, den Thread zu schließen, heißt das nicht, dass Diskussionen über Reko Entscheidungen aufkommen dürfen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben