Formel 1 Plauderthread

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User 10

Übrigens fällt mir dabei auch Damon Hill ein, der ja nach seinem Titelgewinn zu Arrows ging und doch wirklich auch regelmässig bewiesen hat, dass man mit nem guten Fahrer auch mal mit nem unterlegenen Auto noch für überraschungen gut ist, als er dann mit der Karre auch mal vorne dabei war.

Aber Ferrari war damals doch vor allem so schlecht, weil sie so unzuverlässige Technik hatten, was ja auch an neuen Techniken lag (Schaltung, etc) Zu Schumachers abschluss war der Ferrari zuverlässiger als alle anderen Fahrzeuge.
Das lag aber wohl nicht am Mischael.
Und Ross Brawn kann aus Sch** auch kein Gold machen, wie man ja wohl bei Honda sieht.


also ich kann mich noch gut erinnern das Ferrari eine absolute lachnummer war, da klappte doch kein boxenstop und nix.
dieses pro und kontra MS geht mir so auf den senkel, warum wird krampfhaft versucht seine leistung herunterzuspielen ?
seine fehler werden ja auch nicht heruntergespielt, also wenn schon, denn schon.

wenn er an nix schuld hat was das auto betrifft, warum in gottes namen wollte ihn jeder haben und war bereit zich millionen zu zahlen ?
die insider wissen was so einer wert ist und suchen solche leute doch händeringend. Ralf hat sich doch dumm und dämlich verdient damit das seine arbeitgeber gehofft haben das er was von den genen seines bruders hat und das auto weiterentwickeln kann.

wenn ich so einen schwachsinn höre wie MS war kein racer oder er durfte immer mit dem besten material fahren, da fallen mir die schuppen aus meinen nicht vorhandenen haaren.
natürlich mag man den einen mehr, den anderen weniger aber einem weltmeister bzw. mehrfachen weltmeister der formel 1, alles absprechen zu wollen ist für mich nicht nachvollziehbar.
in der formel 1 gibt es keine zufalls weltmeister ! das ist nicht wie bei olympia wo ein guter tag reicht, es ist das ergebniß einer langen saison.
wer da sein auto nicht abstimmen kann, wind und wetter im griff hat, seine nerven im zaum hällt, im richtigen moment das richtige tut, der wird es nicht. glück kann helfen aber nur glück langt nicht.

ich habe höchsten respekt vor allen weltmeistern !

und was das mit dem sportlichen ehrgeiz zu tun haben soll wenn er z.b. zu Minardi gegangen wäre, das erschließt sich mir nicht.

was hätten den unsere objektiven Schumihasser hier geschrieben wenn er nach einer gewissen zeit punkte eingefahren hätte ?

nämlich das er nix dafür könne und nur das gute material und das viele geld und blub blabla.....und fallera.

und heuer ?

egal ob Massa, oder Lewis, der neue weltmeister wird mehr punkte haben als sein gegner und wird es verdient haben da kein besserer/schlauerer da war.

gruß
Rainer
 
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User 2992

also ich kann mich noch gut erinnern das Ferrari eine absolute lachnummer war, da klappte doch kein boxenstop und nix.
dieses pro und kontra MS geht mir so auf den senkel, warum wird krampfhaft versucht seine leistung herunterzuspielen ?
seine fehler werden ja auch nicht heruntergespielt, also wenn schon, denn schon.

wenn er an nix schuld hat was das auto betrifft, warum in gottes namen wollte ihn jeder haben und war bereit zich millionen zu zahlen ?
die insider wissen was so einer wert ist und suchen solche leute doch händeringend. Ralf hat sich doch dumm und dämlich verdient damit das seine arbeitgeber gehofft haben das er was von den genen seines bruders hat und das auto weiterentwickeln kann.

wenn ich so einen schwachsinn höre wie MS war kein racer oder er durfte immer mit dem besten material fahren, da fallen mir die schuppen aus meinen nicht vorhandenen haaren.
natürlich mag man den einen mehr, den anderen weniger aber einem weltmeister bzw. mehrfachen weltmeister der formel 1, alles absprechen zu wollen ist für mich nicht nachvollziehbar.
in der formel 1 gibt es keine zufalls weltmeister ! das ist nicht wie bei olympia wo ein guter tag reicht, es ist das ergebniß einer langen saison.
wer da sein auto nicht abstimmen kann, wind und wetter im griff hat, seine nerven im zaum hällt, im richtigen moment das richtige tut, der wird es nicht. glück kann helfen aber nur glück langt nicht.

ich habe höchsten respekt vor allen weltmeistern !

und was das mit dem sportlichen ehrgeiz zu tun haben soll wenn er z.b. zu Minardi gegangen wäre, das erschließt sich mir nicht.

was hätten den unsere objektiven Schumihasser hier geschrieben wenn er nach einer gewissen zeit punkte eingefahren hätte ?

nämlich das er nix dafür könne und nur das gute material und das viele geld und blub blabla.....und fallera.

und heuer ?

egal ob Massa, oder Lewis, der neue weltmeister wird mehr punkte haben als sein gegner und wird es verdient haben da kein besserer/schlauerer da war.

gruß
Rainer

Moment!

So hab ich das auch nicht gemeint. Ich will MS Qualitäten gar nicht schmälern. Er sicherlich verdiehnt 7 mal WM und man hat im Vergleich zu seinen Teamkollegen fast immer gesehen, dass er besser war (bis auf diesen leidige Baricello-Park-manöver) Ich will ihm da nix absprechen. Ich mochte ihn nie aufgrund seiner teilweisen unfairen Manöver und seiner aalglatten Statements. Am meisten hat mich aber dieses Deutschgehabe von RTL und konsorten abgestossen, dass man ja als deutscher auf jedenfall Schumifan sein muss. Aber dafür konnte der Michael ja nix.

Aber niemand kann mir erzählen, dass der Ferrari deswegen das technisch zuverlässigste Auto war, weil der Mischael den fuhr. Ich glaub eher, dass es an der guten Fertigung lag.

Vielleicht konnte er ihn besonders schonend fahren, aber das ist Spekulation.

Aber wie du ja sagst: Am ende wird der Weltmeister am meisten Punkte haben und die bekommt man nicht alle mit Glück.
Säts Reit
 
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User 572

Aber niemand kann mir erzählen, dass der Ferrari deswegen das technisch zuverlässigste Auto war, weil der Mischael den fuhr. Ich glaub eher, dass es an der guten Fertigung lag.

Merkwürdig nur, dass sämtliche Experten und sogar Ferrari selbst sagt, dass Schumacher der war, der das Auto in der Entwicklung zu dem gemacht hat was Ferrari jetzt ist...
 
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User 2992

Was Strassenlage etc betrifft will ich das auch nicht bezweifeln, aber technische Zuverlässigkeit?

Potstausend, was ein Tausendsassa. Da war er auch noch Ingenieur!
 
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User 163

Nee...Ingenieur musste er auch nicht sein. Aber es braucht auch einen Fahrer, der analytisch genug sein kann, um auch kleine Fehler überhaupt zu erkennen und seinen Ingenieuren so zu vermitteln, daß diese es verbessern können.

Genau DIESE Fähigkeit spreche ich einem großen Teil der aktuellen und damaligen Fahrer ab! Da gibt es ganz sicher welche die nicht mehr bringen als "schiebt vorne" und "geht hinten auch nicht"
 
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User 728

Warst Du eh nicht damals mit Deinem Neffen (damals ganz Villeneuve vernarrt) vor Ort?

Ja, war ich.
Nur, um es klarzustellen - Villeneuve vernarrt war ich nie! (Er hat übrigens dieses Rennen damals gewonnen)


Zu Michael Schumacher:
Wer nicht sieht, dass es eindeutig mit dem Ferrari Team nach fast 20 mageren Jahren erstmals wieder bergauf ging, als sich Michael Schumacher ins Cockpit setzte, der will nicht sehen was ist, sondern nur das was er sehen will.

Ferrari war zu der Zeit, als Schumacher das Cockpit übernahm, weder besonders zuverlässig, noch waren sie von den Rundenzeiten her an der Spitze dran.
Leute, da ist das vielzitierte Toyota Team heute weit näher an der Spitze, als es Ferrari zu der Zeit war. Die waren nämlich in einem Rennen gleich mal eine Runde hinter dem Sieger, wenn sie denn mal das Ziel sahen.
(Wenn ich mich jetzt mal nicht ganz falsch erinnere)
 
Zuletzt bearbeitet:
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User 1163

Zum Thema Schumacher und seine Entwicklungsarbeit hat Eddie Irvine mal in einem Interview ein paar Hintergründe erläutert. (Leider nur in Englisch)

"Testing is not my favorite occupation, but it's like another day in the office, you get down to it, and do the job in hand. It's a misconception to say that Michael is great at testing and I'm not. I've had a lot more input in set up than people think. DC remarked that Ferrari were missing Michael's technical input and feed back when I took over as number one. Basically, Michael is an amazingly talented driver, but I don't think test driving was his particularly strong point . He is so talented that he'll just drive through a problem. Sometimes that much natural talent can be a hindrance when you're testing small changes in a car. In 1997 he tried out the biggest aerodynamic step forward we'd ever had at Ferrari. He didn't like it and they put it back in the truck. I didn't test it then as he just said it was awful, but I tested it the following week and went a half a second faster. The biggest step forward we've ever made and it was sitting in the back of the truck at Nurburgring!
Undeterred, we eventually got him to try it again and he found he went a half a second faster, so naturally he used it on the car. Michael was like that when he first came to Ferrari and didn't want the two pedal system which I'd been using, initially saying he wanted to stay with the three pedal, until he found out he could go quicker and that it was the way forward. Sometimes I feel Michael can be resistant to trying anything new. Occasionally you have to go with the flow and just do it, see what it's like and then decide if it is worth it or not.
It was the same when we started testing this year. Michael drove the car for the first three weeks and then I drove it at Mugello, and I thought "Shit, there's something very strange at the rear end". I came in and complained about it and found they'd been testing for three weeks with too stiff a rear end. They softened it off and the car then felt fantastic.
Some people have cited his testing at Benetton as an example of his brilliance on the track. He went one and a half seconds quicker than Johnny at one test, and so instantly became the test maestro. I can't talk about Benetton, but I know what goes on at Ferrari and it isn't as simple as that. I'm not taking anything away from his brilliance on the track, he is a genius, but that doesn't mean he can automatically excel at everything else.
But, to give him his due, Michael is highly motivated and he has the ability to get everyone working to his tune, which is a very good quality to have in a sport like Formula One. No one can accuse him of not putting in the hours; sometimes, it's difficult to get him away from the track. ...Michael... is outstanding at getting the most from the car... Perhaps Michael and I have taken things from each other. I am better at spotting what's not right with the car and he's been a maestro at teaching the finer points of motor racing, and how to squeeze that extra few tenths from the car by driving it a little differently. And there's no doubt that when push came to shove at the end of the season, he was right there behind me. He's great team-mate - my dream number two."
 
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User 2992

Der kann ja sogar witzig sein:
"Wenn er (gemeint ist hier Montezemolo) den Singapur GP als Zirkus ansieht, dann müssen wir dafür danken, dass er die Clowns gestellt hat", wird Ecclestone in der Mail on Sunday zitiert. "Nach dem Wochenende von Ferrari sollte der Präsident den Mund halten und geduckt herumlaufen", so Ecclestone weiter.

Upps, das hat gesessen.
 
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User 2162

Lol das ist wirklich ein Witz was eckelstein da durch die windungen die er hat schwirrt
 
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User 1245

Versteh ich auch net.
Warum kann man eigentlich nicht auch noch Zusatzpunkte vergeben (Qualy Sieger, schnellste Rennrunde oder so). Gibts ja woanders auch, oder? Mal abgesehen davon, daß es Zeit wird den Sieg wieder mehr zu belohnen.
 
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User 657

Wie bescheuert is das denn? Kann der endlich mal abtreten, der gute Herr? Alte Herren werden ja langsam stur in ihren Gedanken, und das hat noch nie jemandem geholfen. Der soll Platz für nen jüngeren machen, der hoffentlich etwas konservativer denkt ;)
 
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User 3217

Der hat die F1 100 Jahre zugesichert bekommen...das wird leider so schnell nicht passieren.:(
 
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User 256

Muss ich einfach loswerden. Damals wie heute waren 1. die Fahrer keinen deut besser und 2. gab es genauso strittige FIA Entscheidungen die zu Diskussionen führten.
Bsp.
Gestern erst auf Premiere die besten Grand Prix gesehen und zwar Japan 89. Duell Prost gegen Senna, Strecke Suzuka. Prost liegt vorne, zum Ende des Rennens ist Senna deutlich schneller und setzt natürlich nach der R130 vor der Schikane zum überholen an. Als Senna neben ihm ist zieht Prost einfach rüber und fährt Senna in die Kiste. Alles deutlich vor dem Einlenkpunkt für die Schikane. Beide kollidieren und während Prost direkt aussteigt und gelassen davon schreitet (denn so wäre er jetzt Weltmeister), fuchtelt Senna wild mit den Händen und will von den Marshalls angeschoben werden und weiterfahren. Die Karre springt auch wieder an, er läßt die Schikane aus und beschleunigt durch den Notausgang. Er stand dort ca. 30 Sekunden. Frontspoiler ist natürlich hin, muss jetzt noch eine ganze Runde drehen um sich dann einen neuen Spoiler zu holen. Auch hier hat es knapp 30 Sekunden gedauert bis dies vollbracht war. Nach diesem ganzen Hin und Her kommt Senna schließlich wieder als 2. auf die Strecke und liefert eine Aufholjagd vom feinsten. Warum? Er mußte gewinnen um die WM-Entscheidung bis nach Adelaide zu verschieben.
Soweit mein kleiner Exkurs zum Japan 89 Rennen. Jetzt kam es aber. Die FIA hat Senna dann nachträglich Disqualifiziert. Wegen Abkürzen der Strecke. Prost wurde Weltmeister. Zur damaligen Zeit war der FIA Präsident ein Franzose.
 
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