macht einen nachdenklich

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User 741

Das sollte mal ein gewisser niedersächsischer Kriminalpsychologe lesen. Der der den Brief da geschrieben hat hat mehr Ahnung davon (Notgedrungen) wie jeder Psychodoc.
 
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User 403

ich kann den verstehen nur habe ich nie einen Sinn darin gesehen mein leben einfach wegzuwerfen wegen einem Haufen Assiabschaum, und habs auch so ausgehalten.
 
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User 1916

echt trauriger Brief
ich könnt mich immer darüber aufregen, wie manche Menschen, andere die schon am Boden liegen immer noch weiter verprügeln müssen.
In meiner Schulklasse gabs nen ähnlichen Fall, es gab einige Leute die auf nen Ausgeschlossenen einprügelten und andere (wie ich) die ihn mit Nichtbeachtung straften, er war total allein und das schlimme ist wenn man ihm hilft steht man genau so allein da. Die Leherer unternahmen erst etwas als ein Schüler ihn in der Sporthalle mit nem starkem Seil strangulierte, vorher gabs mal nen paar Worte aber keine Strafen.
Ich muss sagen das ich Glück hatte, in der 6./7. Klasse gute Freunde gefunden zu haben.

edit: sollen sie die Killerspiele verbieten, irgendwann gibts nichts mehr zu verbieten, was dann?
 
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User 3249

Ich denke auf jeder Schule gibt es mindestens 2 Schüler die solch Situationen in Ähnlicher Form erdulden müssen.

Das schlimme daran ist,das es mehr Schwächlinge gibt die nur zusehen um selber nicht zu Opfer zu werden,als solche die den Tätern mal richtig auf die Fresse hauen und Charakterstärke zeigen.
Denn spätestens wenn die Täter merken,das ihre Aktionen keinen Zuspruch bekommen,hören sie damit auf.

Die Lehrer scheinen heute schon Überfordert zu sein,sobald sie ihren ersten Schultag als diese ausüben.

Wenn ich jemanden höre,der diese "Verschissenen Antiautoritäre Erziehung" befürwortet,lasse ich diesen sofort wissen was ich davon halte.

Und wenn Eltern sich damit herausreden wollen,das sie keine Zeit haben ihre Kinder zu erziehen,betrachte ich dies eher als absolute Unfähigkeit und Ablehnung gegenüber dem eigenen Kinde.

Diese "Hochgebildeten Dummschwätzer" aus der Regierung,die ein Ego Shooter Spiel als Anlaß für solch Amokläufe verantwortlich machen wollen,möchte ich alle auf dem Footballfeld zum Gegner haben.


Wie auch immer:

Was sich seid einigen Jahren in den Schulen abspielt,ist das Ergebniß der eigenen Wirtschaft.
Es wird alles dafür getan,das große Firmen auf kosten der Mitarbeiter immer mehr Gewinn machen können und die Menschheit selber auf schleichende Weise für den Wirtschaftswachstum versklavt wird.
Wir werden gezwungen alles dafür zu tun das es den Konzernen besser und besser geht und haben keine Zeit mehr in unseren eigenen 4 Wänden den Überblick zu behalten.

Entsprechend sind die Kinder Unbeaufsichtigt und Erziehen sich selbst.

Und wenn die Handvoll Menschen die noch die Möglichkeit "hätten" einschreiten wollen,kommen die Salatfressenden Jesuslatschenträger und nutzen gleich die Chance gegen diese "Erziehungsmaßnahmen" anzugehen !

Vor dem Erfolg hat Mutter Natur die ARBEIT gesetzt.
Aber viele wollen den Erfolg erzwingen,ohne etwas dafür tun zu müssen.
Und wenn der Erfolg ausbleibt, kommen diese mit Komentare wie:

"Schuld haben die Ego Shooter Spiele" !!!
 
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User 784

Yep. :]

Eigentlich kann man irgendwas hernehmen was zu Gewalt führen kann und dann darauf rumhacken. Ein Stein reicht aus, also liegts wohl nicht an den Möglichkeiten, wobei ich nicht nach Alabama ziehen möchte. :nervous:
 
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User 6431

mich macht der brief traurig und froh zugleich.
ich finds traurig was dieser mensch in seiner schulzeit ertragen musste, während wir unsere ersten partys und freundinnen hatten.

ich weiss wie es ist der depp zu sein, ich weiss aber auch haargenau wie es ist auf der anderen seite zu stehen. ich möchte nicht wissen wie oft ich mit dabei war wenn es darum ging "irgendeinen deppen" fertig zu machen.
heute tuts mir leid, ich kanns nicht ändern. heute versuch ich jugendlich klar zu machen, das es keine berechtigung ist jemanden fertig zu machen nur weil er mit 16 noch keine freundin hat oder gerne liest.

ich freu mich jedenfalls das dieser mensch, heute ein geregeltes leben hat und scheinbar auch spaß am leben. mehr leute sollten ihre erfahrungen so niederschreiben und im netz veröffentlichen. jugendliche vertrauen ihren PC mehr als ihren eltern und werden sich vermutlich eher dem internet anvertrauen.

mein kleiner bruder ist 17 jahre alt, ich sprech auch regelmäßig mit ihn über den zustand in seiner schule. was ich da teilweise hör ist echt unschön, die lehrer scheinen allesamt überfordert und/oder haben die LMAA einstellung.
vor 2 monaten hat sich ein 14 jähriges mädchen an der schule das leben genommen (war allerdings liebeskummer, kein mobbing) erst seitdem sind die lehrer dort wach geworden und setzen jetzt auch verstärkt schulpsychologen ein.

keine frage, ich empfinde keine sympathie zu irgendeinen amokläufer.. ABER, teilweise, kann ich nachempfinden das ein mensch der systematisch gemobbt wird, sich eines tages mit waffengewalt rächt.
schuld daran trägt unsere gesellschaft, aber auf keinen fall ein ego shooter.
 
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User 2992

Ich finde es eigentlich immer wieder erstaunlich, das solche Fälle nicht schon vorher publik werden. Das also die Mitschüler aus Angst selber der nächste sein zu können, lieber mitmachen oder wegsehen.
Eigentlich wird es ja erst dadurch überhaupt möglich.

Mitschüler mit Steinen bewerfen wäre bei uns glaube ich (ich hoffe ich täusch mich da nicht) nicht möglich gewesen. Da hätten doch zu viele Schiss gehabt, dass da was "ernstes" bei passiert.

Ich hab damals in der Grundschule auch zu einer Gruppe aus 3 Jungen gehört, die immer abwechsellnd als Opfer herhalten mussten, aber so schlimm wie im Leserbrief wars für mich/uns nicht.

Mich hat das Gymnasium gerettet. Da war ich endlich sozusagen mit gleichartigen "Loosern" unter einem Dach. Von diesem Tag an wurde ich nicht mehr gehänselt, aber auf nem Dorf oder in einer Kleinstadt wäre das sicherlich immer noch der Fall gewesen.

Eigentlich sind das doch die selben Probleme und Ursachen wie vor 100 Jahren. Neu sind nur die Computerspiele, aber die haben damit eigentlich gar nichts zu tun, davon bin ich inzwischen auch überzeugt.
 
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User 2340

Traurig ja, aber im Bezug auf das Thema Amoklauf unbrauchbar. Das beschriebene geschieht im Affekt, ungeplant und ist von daher für die Amoklaufanalyse gänzlich ungeeignet, denn diese Taten sind lange vor ihrer Umsetzung in die Realität bereits als Plan vorhanden und werden perfektioniert. Die soziale Isolation ist bei Amokläufern auch ganz anders geprägt, als in dem geschilderten Fall.
Die Rolle des Videospiels ist im geschilderten Fall auch völlig anders zu bewerten, als in den bekannten Amokfällen.
Im übrigen halte ich das Statement für gefaked, denn sonst wüsste der Autor aufgrund seines Studiums, dass der Vergleich auf Apfel-Birnen-Basis gemacht ist.
 
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User 2992

Ich glaub nicht, das das gefaked ist, aber das ist eigentlich auch egal.
Der Punkt ist, und der ist aus meinen eigenen Erfahrungen sehr gut nachvollziehbar, dass Menschen auf Grund von Mobbing zu solchen Taten "gebracht" werden und nicht wegen des Konsums von Computerspielen.

Bist du da anderer Meinung?

Ob geplant, oder im Afekt ist eigentlich egal.

Ferner ist der Text gekürzt und eventuell auch deswegen nicht 100% schlüssig.

3. denke ich, dass es kein Universal-Amokläufer-Syndrom gibt. Ich bin mir sicher, dass das bei jedem anders ist.

Ich war jedenfalls auch schon mal an dem Punkt, dass ich jemanden umbringen wollte, aber keine brauchbare Waffe zur Hand hatte. Ob ichs getan hätte, wenn ich die Waffe gehabt hätte weiss ich nicht.

Das ist auch alles nicht wirklich wichtig.

Wichtig ist doch, dass in unserer tollen Gesellschaft mitten in den "Heilen Welten" Leute so gemobbt und/oder gefoltert werden, dass sie solche Schritte in Betracht ziehen und teilweise auch gehen.

Ich denke, dass der psychologische Hintergrund dabei auf jeden Fall sehr komplex ist. Da brauchen wir nicht darüber zu spekulieren.

Der Gesellschaft hilft man aber nicht durch das Verbot von Computerspielen, sondern in dem man Menschen dazu bringt sich gegenseitig zu respektieren.
 
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User 1461

Was kann man eurer Meinung nach zb. als Lehrer und Eltern tun wenn man von so einer Situation weiss?

Welche Fehler hat der Autor gemacht?
 
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User 3249

Ich denke zuerst ist es mal wichtig zu beachten,inwieweit sich die Jugend noch als Jugend betrachten läßt.

Stellenweise habe ich das Gefühl,ab dem 10. Lebensjahr gibt es einen Knall und alle wollen so schnell wie möglich Erwachsen werden.

Die Mädels lassen sich schon mit 13 Jahren "besteigen",als ob es das Normalste der Welt wäre.

Die Jungs hängen mit 15 vollgedröhnt in den Ecken und haben eine Klappe am Hals als wären sie Unsterblich.

Woher kommt diese Haltung gegenüber dem eigenen Ich ?

Wer bringt diese Junge Gesellschaft dazu,etwas zu verkörpern zu wollen,wofür andere Generationen weitere 10 Jahre gebraucht haben ?

Was ist der Sinn und das Ziel dieser Verhaltensweise ?

Es kommt mir so vor,als wäre da ein Wettlauf im Gange,aber ein Wettlauf mit welchem Ziel ?

Um was geht es bei dieser Sprinterentwicklung ?

Warum dieser Gnadenlose Kampf gegen Mutter Natur ?

Warum der Grenzenlose Angriff auf den Alkohol,die Gewaltbereitschaft und die Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen ICH ?

Es gibt so viele Fragen zu beantworten und so wenig plausieble Erklärungen für dieses Verhalten der 14-20 Jährigen !

Dieses schneller ..höher...weiter...und bitte immer ein Tuch Extremer als gestern.
 
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User 948

Es ist eigentlich egal ob das nun ein Fake ist oder nicht.

Es ändert ja nichts an dem Gedanken an sich
 
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User 2321

Das ist unsere Gesellschaft, wer nicht dem Mainstream folgt, ist schon verdächtig, komisch, ein Loser.

So läuft es und das ist kein Problem der Jugend, vornerum sind alle furchtbar tolerant, aber was bringt es, wenn es hinter der Fassade ganz anders aussieht.
 
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User 6431

eben, ottmar hat es eigentlich aufn punkt gebracht.
schlimm genug das wir, (die gesellschaft) menschen dazu bringt sich oder anderen gewalt zuzufügen.
wenn sich jeder mal dazu gedanken macht und sich beim nächsten mal einfach vorstellt, er selbst sei es den er da gerade für eine belanglosigkeit anfährt. dann würde das schon für einen guten schritt in die richtige richtung beitragen.
weil mobbing in der form, gibt es nicht nur bei teenagern.
ich für mein teil, versuche den gegenüber grundsätzlich so zu behandeln wie ich es von ihn erwarte. ich pflaum nicht die kassiererin im supermarkt an die schon seit 6 stunden an der kasse sitz weil die schlange endlos ist und ich nörgel auch nicht in der bäckerrei rum nur weil die alte dame vor mir meint sie müsse in 10 cent stücken bezahlen. die frau hinter der theke kann da nichts für. ich habe festgestellt.. die menschen geben mir diese freundlichkeit dankbar zurück ;)
 
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User 670

Was kann man eurer Meinung nach zb. als Lehrer und Eltern tun wenn man von so einer Situation weiss?

Welche Fehler hat der Autor gemacht?

Ob es ein Fehler war, will ich nicht beurteilen. Was mir aufgefallen ist: Anscheinend hat er nicht mit seinen Eltern gesprochen und wollte sie sogar raus halten.
Und die Eltern haben nichts getan. Vielleicht aus Desinteresse, vielleicht, weil sie nichts wussten.
 
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User 1461

was sollen dann die Eltern machen?!

IMHO so ne interessante Frage weil das mobben glaub ich Gesellschafts und somit auch Zeit unabhängig ist. Solche Gruppendynamiken entstehn IMHO während der sozialisation und sind somit praktisch urinstinkt gesteuert...

Auf dem Weg zum "unabhängigen Mensch" testen Kinder zuerst bei den Eltern die Grenzen aus und dann in der Peer Group.
 
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User 988

Ferner ist der Text gekürzt und eventuell auch deswegen nicht 100% schlüssig.

Kurz nach dem Amoklauf in Winnenden hat uns ein sehr ernster Leserbrief erreicht. Da es aufgrund der Länge des Briefes nicht möglich ist, diesen komplett in der M! Games abzudrucken, möchten wir das auf diesem Wege nachholen.



Habe das selber in meiner Schulzeit erlebt und erlebe es aktuell auch in meiner Berufsschulklasse das ein, zwei Leute von den "coolen" verbal fertig gemacht werden.

In der Realschule hab ich mich einfach Nachmittags mit den "Opfern" getroffen und was mit denen unternommen, war sogar besser als ich mir vorher gedacht habe. Hat echt Spaß gemacht. Wobei es Überwindung gekostet hat, weil wie wird man behandelt wenn das die anderen mitkriegen usw.
Und aktuell in der Berufsschule mach ich einfach das Maul auf und sag den "coolen", dass die einfach mal die Fre55e halten sollen und ob sie nicht merken wie peinlich sie eigentlich sind. Ein älterer Mitschüler unterstützt mich dabei. Ich verstehe solche Leute einfach nicht.

Ich bin persönlich dann zu dem Punkt gekommen wo es mir herzlich egal war, was die anderen gedacht haben. Bin ein sozialer Mensch und wenn ich meinen Klassenkameraden die damals gemobbt wurden irgendwie helfen konnte, dann wurde das gemacht.
 
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User 2992

was sollen dann die Eltern machen?!

IMHO so ne interessante Frage weil das mobben glaub ich Gesellschafts und somit auch Zeit unabhängig ist. Solche Gruppendynamiken entstehn IMHO während der sozialisation und sind somit praktisch urinstinkt gesteuert...

Auf dem Weg zum "unabhängigen Mensch" testen Kinder zuerst bei den Eltern die Grenzen aus und dann in der Peer Group.

Warum er sich nicht an die Eltern gewand hat schreibt er ja selber: Weil er wusste, dass es dadurch noch schlimmer wird. Er wäre dann die Petze und seine Peiniger würden noch wehementer versuchen ihn fertig zu machen. Eltern können halt nicht rund um die Uhr dabei sein. Also können sie Ihr Kind nicht direkt schützen.

An dem Punkt, wo er soweit war, das er ständig gehänselt und misshandelt wurde hätte nur noch abhauen geholfen, aber wie, wenn man noch minderjährig ist. Trotzdem tun das ja einige und landen dann oft hier in Berlin in der anonymität der Großstadt, wo sie keiner kennt und somit auch niemand verfolgt. Hier gibts etliche Strassenkids mit solchen Geschichten.

Was können Eltern tun?
Schwierig. Meine Eltern haben von meinen Problemen damals auch nichts mitbekommen, weil ich sie nicht erzählt habe & ich mir auch nichts hab anmerken lassen, bzw Ausreden hatte. Das schreib der Autor ja auch. Ich denke dass Eltern da sehr aufmerksam sein müssen und ein sehr feines Gespür für veränderungen haben müssen. Aber wenn sich Kinder nicht anvertrauen können die eigentlich auch nichts machen. Ich denke, dass ich an Stelle der Eltern versucht hätte weg zu ziehen, aber das sagt sich ja so einfach, wenn man Haus und Job hat. Dann fängt man an abzuwägen und letztendlich denkt man warscheinlich, dass es doch alles nicht so schlimm ist.

Ich denke, dass vor allem Lehrer konsequent durchgreifen müssen und die "Redelsführer" in Ihre Schranken weisen müssen und den anderen klar machen müssen, dass sie als Gruppe stärker sind, aber das sagt sich so leicht.

Im Grunde müssten sämtliche Menschen in diesem Land ein Gewissen haben und dementsprechend Leben, aber wer hat das schon.
 
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User 2321

...
Ich denke, dass vor allem Lehrer konsequent durchgreifen müssen und die "Redelsführer" in Ihre Schranken weisen müssen und den anderen klar machen müssen, dass sie als Gruppe stärker sind, aber das sagt sich so leicht.
...

Da fällt mir gerade etwas ein, das uns unsere ehemalige Musiklehrerin, die frisch aus dem Studium kam, erzählt hat.
Nämlich, dass in pädagogischer Fachliteratur für Lehrer wortwörtlich solche Sätze drinstehen: "Der Außenseiter ist gut für die Klassengemeinschaft, da er den Rest der Klasse vereint." und außerdem noch "Der Außenseiter ist meist dick, trägt eine Brille oder ist ausländischer Herkunft".
 
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