Lauf #4; Neste Frühlings Rally Finnland; 12.05.2016 - 25.05.2016>>

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Die Rallye Finnland (offiziell Neste Oil Rally Finland und "1000 Lakes Rally" bzw. 1000-Seen-Rallye), ist eine Rallye-Veranstaltung, die jährlich im August auf den Schotterstraßen in der Gegend rund um die finnische Stadt Jyväskylä ausgetragen wird. In Finnland selbst ist die Rallye unter dem Begriff Jyväskylän Suurajot bekannt.
Die Rallye existiert seit den 50er-Jahren. Ursprünglich wurde sie nur als nationale Veranstaltung ausgetragen, doch bereits seit drei Jahrzehnten stellt sie den finnischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft dar. Bekannt ist die Rallye für die hohen gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten, ihre vielen Sprungkuppen sowie die schöne Lage der Streckenabschnitte inmitten der finnischen Wälder und Seen.
Die bekannteste und legendärste Wertungsprüfung der Welt ist Ouninpohja, welche für die VRRC Version der Finnland Rally, wie gewohnt, in Abschnitte unterteilt ist. Legendär ist diese hauptsächlich aufgrund ihrer spektakulären und weiten Sprünge. Die Zahlen sollte sich jeder Motorsportler auf der Zune zergehen lassen; Durchschnittsgeschwindigkeiten bis 130 km/h; Höchstgeschwindigkeiten bis 200 km/h; 33 Wertungskilometer beheimaten 170!! Sprünge. 2003 stellte Markko Märtin mit seinem Ford Focus WRC auf dieser Prüfung den (offiziellen) Rekord von 57 Metern Sprungweite bei einer Geschwindigkeit von 171 km/h auf. Den absoluten Weitsprungrekord der Finnland-Rallye hält allerdings bereits seit 1975 der Finne und ehemalige Rallycross-Pilot Jussi Kynsilehto, der mit seinem Beifahrer, dem Rallye-Journalisten Martin Holmes aus England, in der damaligen SS23 – Raikuu mit einem Ford Escort RS1600 72 Meter weit flog – worauf sich das Auto viermal überschlug und beide Insassen aus dem zerstörten Fahrzeug befreit werden mussten. Holmes hatte sich im Streckenaufschrieb verlesen und mit „full over crest“ eine Kuppe angekündigt, die erst 300 Meter weiter kommen sollte. Im Jahre 2004 überschritt der norwegische Rallyefahrer Petter Solberg die von der FIA höchstzulässige Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h, woraufhin die Ouninpohja-Prüfung 2005 in Ouninpohja-West und Ouninpohja-Ost zweigeteilt wurde. Für 2008 wurde Ouninpohja dann aus Sicherheitsgründen nicht mehr gefahren. Im Jahr 2012 kehrt die Wertungsprüfung wieder in das Programm der Rallye Finnland zurück.


Allgemeine Tipps

Es erwartet uns also eine halsbrecherische Vollgas-Rally. Das gefährliche hierbei ist dass man, sehr schnell fahren muss, gleichzeitig jeder Fehler bei diesem Tempo das direkte Aus bedeuten kann. Das Setup sollte hier so eingestellt werden dass das Fahrzeug beim "landen" fahrbar bleibt und nicht unkontrollierbar verzieht. Das realisiert man indem man den Vorderrädern unter Druck etwas den Grip entzieht. Dies kann man mit der Druckstufe der vorderen Dämpfer (reduzieren) einstellen. Ansonsten ist hier das "standard" Setup deutlich besser bei der Musik. Der korrekte Winkel und der Lenkeinschlag beim Absprung sind hier das entscheidende Merkmal. Es gelten folgende Regeln: So gerade wie möglich abspringen. Keine Lastwechsel (Lenken, gas geben, bremsen) beim Absprung. Zudem ist es nicht ratsam immer so weit als möglich zu springen. Erstens zerstört Ihr Euch das Fahrzeug auf Dauer und zweitens hat das Fahrzeug nur Vortrieb wenn die Räder den Boden berühren. Es muss also der Mix zwischen schnellstmöglicher Anfahrt und kürzester Flugzeit gefunden werden.

So wird's gemacht.


Ergebnis

Zwischenstand & Meisteschaftsstand

Wetterbericht (Stand 12.05.2016 - 16:30 Uhr)

1. Tag (Donnerstag) - Sonnig
2. Tag (Freitag) - Sonnig
3. Tag (Samstag) - Vormittags bewölkt, Abends Regen
4. Tag (Sonntag) - Regen


Ablauf

Tag 1
SS# 1 - 7,51 km - Kailajärvi (Abend, klar, Service-Area)

Tag 2
SS# 2 - 15,05 km - Kontinjärvi (Mittag, sonnig, Service-Area)
SS# 3 - 7,43 km - Naarajärvi (Mittag, sonnig)
SS# 4 - 16,20 km - Kakaristo (Abend, klar, Service-Area)
SS# 5 - 8,04 km - Iso Oksjärvi (Nacht, klar)

Tag 3
SS# 6 - 16,20 km - Kakaristo (Morgens, bewölkt, Service-Area)
SS# 7 - 8,10 km - Kotajärvi (Morgens, bewölkt)
SS# 8 - 15,05 km - Kontinjärvi (Morgens, bewölkt, Service-Area)
SS# 9 - 7,51 km - Kailajärvi (Morgens, Regen)

Tag 4
SS#10 - 8,10 km - Kotajärvi (Morgens, Regen, Service-Area)
SS#11 - 15,05 km - Kontinjärvi (Morgens, Regen, Service-Area)
SS#12 - 16,20 km - Kakaristo (Morgens, Regen)

(Gesamt 140,44 km Wertungsprüfung)


BITTE BEACHTEN:

Aufgrund der immer noch nicht 100% gelösten Probleme mit dem Racenet, bitte vor dem betreten der Finnland Rally (gilt für jedes betreten) bitte für folgendes Sorge tragen, damit Probleme vermieden werden bzw. minimiert werden.

1. Achtet darauf dass ihr eine saubere Internetverbindung habt, unterlasst downloads etc. wenn möglich.

2. Vor dem betreten der Meisterschaft, KEINE weiteren Fahrten in Dirt Rally vornehmen. Am besten vor dem betreten der Finnland-Lobby das Spiel (und Steam) neu starten.

3. Bei einem Racenet-Verbindungsabbruch, Steam neu starten und erneut versuchen (Spiel nicht verlassen)

4. Wenn der vorherige Punkt ohne Erfolg bleibt dennoch die Lobby mit "Speichern und Beenden" verlassen.

5. Ihr dürft bei einem unverschuldeten Verbindungsabbruch die Rally bei Etappe 1 neu starten (geschieht beim nächsten betreten automatisch!)
- Reglement §7.6 beachten (§7.5 außer Kraft gesetzt!)



In diesem Sinne - onneksi olkoon!!
 
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Bitte entschuldigt die Verspätung, aber dies war die letzte Woche nicht anders machbar. Ich selbst habe ein paar Tests gemacht und hatte seither keine Probleme mehr mit dem Racenet, wenn ich mich o.a. Dinge gehalten habe. Das kann natürlich auch Glück gewesen sein, dass kann ich nicht mit abschließender Sicherheit sagen! Viel Erfolg uns allen!
 
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User 14959

Danke für deine Mühe.

Ich bin leider, bedingt durch einen Folgeschaden eines Überschlags in WP2, ausgefallen - Motorschaden in WP8.
 
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Ups... Das hatte ich noch nie... Wie kam das einfach beim fahren ausgegangen?
 
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User 14959

Ja, der wechselt dann in diese "Totalschaden"-Ansicht.

War bei den ersten WPs unkonzentriert, was letztendlich zu einem Überschlag mit zwei Reifenschäden geführt hatte.
Danach war das Auto ziemlich krumm und die meiste Service-Zeit ging für den Kühler drauf.
Der hatte dann schon nach WP4 oder so 0%, wodurch ich immer nur den Kühler reparieren konnte.
Bei WP8 habe ich ihn dann nochmal repariert, aber nach ca 50% der WP war dann der Motor hinüber.

Ich habe auch nicht damit gerechnet sonst hätte ich den Motor auch nicht so hochgedreht, aber man lernt nie aus.
Eine gute Zeit wäre es sowieso nicht mehr geworden, da der Reifenschaden + Zurücksetzen schon viel Zeit gekostet haben und ich dann immer noch mit einem defekten Reifen ins Ziel musste.
 
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Autsch... Ja Sieg oder Kernschrott ist hier die Devise... Ich wette wir haben hier die meisten Ausfälle...

- - - Aktualisiert - - -

Tut mir leid für Dich...

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Am Wochenende noch ein Setuptest dann geht's los...
 
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User 14959

Danke.
War ich selbst Schuld in den Tests ganz gut gefahren und heute einfach etwas zu viel gewollt.

Wie einst schon ein weiser Bayer meinte: "Ich habe mich wegen der vielen Sprünge nie glücklich gefühlt. Ich hätte gerne auf diesen tollen Schotterstrecken Rallyes bestritten, aber der Gedanke an ständige springende Autos passte mir nicht." :D

Finnland ist halt einfach eine verdammt schnelle Strecke die kaum Fehler verzeiht.
Ich fahre Standart-Setup. Sobald ich an Federraten rumspiele wird das bei mir nix mehr.
 
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User 6638

Mhh Ich kann die Karre nun eigentlich auch schon abstellen oO

Etappe 2 Kühler bei 86% nach nem Frontalcrash in den Baum. Nach der Etappe drei 0% ohne großen Crash. Kann jetzt nur noch auf ankommen fahren und schön gemütlich. -.-
 
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User 14959

Ich frag mich ja, was die Mechaniker 30 Minuten am Kühler basteln, in der Zeit hat man ja einen Neuen verbaut inkl. Verschlauchung :p
 
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Meine Vermutung der Ausfälle bestätigt sich schon... Mal gespannt. Finnland könnte das "Zünglein an der Waage" sein...
 
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Erste Etappe durch... hab die drei ganz großen Sprünge nicht voll genommen und dennoch ist der Radiator bei 91%... Hmmm.. Seppo wie schaut den der Kühler bei Dir aus? Zudem war ich nicht zufrieden. 2 Sekunden liegen lassen weil ich zwei Böcke in der Linie hatte. Ne halbe Sekunde weil der letzte Knick eigentlich flat out geht und nochmal ne Sekunde weil meine Kiste bei 200km/h abgeriegelt hat, also immer noch zu kurz war. :( Hätte wohl doch nochmal ne Runde testen sollen. Na egal ab der nächsten Etappe sollte dann die Übersetzung passen. Die Rally macht zum fahren eigentlich Spaß. Die Rally jedoch, gewinnt man im Kopf. Schlaft gut und bis die Tage.

Toller Einstand für's "neue" Auto.
 
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User 12635

Respekt Mic... saubere Zeit. Bin mit meiner 1.Prüfung super zufrieden. Wahnsinnig schneller hätt ich nicht mehr gekonnt zumindest nicht ohne größeres Risiko... Wenn ich mir deine Punkte durchlese, wo noch alles Zeit bei dir liegengeblieben ist 8o
Die letzte Ecke fährst du flat out 8o 8o Bin im übrigen auch meilenweit zu kurz übersetzt, eine längere Übersetzung bringt mir aber keinen Zeitgewinn.
Egal... Wie gesagt, bin mit meiner 1.Stage super zufrieden, war aber im Service geschockt über den Zustand meines Autos. Also mein Gedanke.. wenn ich so weitermache komme ich nie und nimmer durch. Somit nächste Prüfungen bewusst Speed rausgenommen und wie so oft, unterlaufen mir dann immer mehr Fehler (u.a. beim Abzweig rausgebremst). Und trotz langsamerer Fahrt... mein Polo ist bereits jetzt in einem desolaten Zustand. Kann mich im Service fast nur um den Kühler kümmern.
Die Rallye ist noch lang und ich habe keine Ahnung, wie ich fahren müsste um das Auto besser zu schonen.?(
 
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User 13230

Super Start von mir. Nach ca 1 Minute nen Baum geküsst und rechtes Hinterrad kaputt. Dadurch natürlich 3 mal wieder irgendwo reingebrettert und gedreht. Also ich bin Glücklich wenn ich die Hälfte schaffe bevor der Wagen kernschrott ist :-D
 
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Danke Dir. Den Respekt kann ich nur zurückgeben. Bin einige Sekunden hinter meiner PB geblieben, welche ich im Training mehrfach bestätigt hatte. Deswegen bin ich gar nicht zufrieden. Andererseits bin ich im Training auch über die Sprünge alle flat out gegangen. Der Sprung bei der Messung war im Training bei ca. 75 Meter (200km/h) und im Rennen nun ca. 45m bit ca. 170 km/h. Also das war schon angezogene Handbremse.

Naja auf die Frage wie man fahren muss, kann ich nur eine sehr unangenehme Antwort geben:
Langsamer über die Sprünge, udn mit dem Tempo dass die Front nicht "einsinkt". Eigentlich sollten im optimalen Fall die vorder und Hinterräder zeitgleich landen. Bei mir landen immer erst die Vorderen Räder. In Natura umgeht man dies wie folgt: Man geht etwas vom gas vor dem Sprung, um dann kurz vor dem abheben wieder gas zu geben. Die Gewichtsverteilung geht nach hinten und das Fahrzeug hebt die Schnauze. Bekomme das in Dirt aber nciht sauber hin.
Dakt ist: Der welcher am Ende von uns das Auto am stärksten rannimmt OHNE auszufallen gewinnt die Rally! Denn Auto schonen hätte auf der ersten Etappe ca. +10 sek bedeutet.

Aufgrund der neuen Punktesituation (Da soll nun keine Grundsatzdiskussion entstehen, es ist ja für alle da vorne sehr "unschön", also auch für mich) zerrt das ganz ordentlich an meinem Nervenkostüm und macht die Finnland sehr sehr unangenehm für mich. Andererseits, wenn die Fahrer vorne das Nervenflattern bekommen und es taktisch serh schwer ist alles einzuschätzen und abzuwägen, ist das Ziel eigentlich erreicht. Ich glaube wir erleben in der Finnland noch die ein oder andere Überraschung.

Wir sind ja keine Ogier's... :D

Wer noch Probleme mit dem fahren hat: Vielleicht hilft das HIER. Da wird das mit den Jumps nochmal erklärt.
 
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User 6638

Ich werde einfach versuchen die Sprünge möglichst gleichmäßig zu nehmen und vllt. Nochmal die Dämpfer umbauen. Den Motor Versuch ich nun erstmal durch eine lange Übersetzung und frühes schalten zu schonen. Mal sehen wie lang der Polo so noch mit macht.

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Da muss es ne Setuplösung geben... die Rekordfahrten sind alle deutlich "nose up"... meins deutlich "nose down". :( Das ärgert mich!
 
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User 12635

Ja Mic, wie man reel die Sprünge nimmt wüsste ich, aber hier wird das Auto schon arg zerstört.
Meine Bestzeiten sind eigentlich immer deutlich schneller, aber bei einer Rallye ist mir das Risiko zu hoch. Im übrigen hätte ich auf WP 2 + 3 das Auto über die Sprünge geschont und trotzdem ist der Schaden enorm. Wenn ich noch langsamer über die Sprünge fahren soll, muss ich jedesmal zurück schalten. Bin gespannt, wie sich das noch entwickelt. Großartig langsamer möchte ich aber nicht mehr fahren. War auf WP 3 schon weiter hinter meiner Bestzeit zurück.

Hat irgendjemand Erfahrung? Wie weit kann man den Schaden am Kühler ausreizen? Verliert man vor dem Kühlerexodus Leistung, oder wie wirkt sich das aus?
 
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Ich sag ja das wird ne herbe Geschichte... Wenn ich ne lösung Habe sag ich sie Dir NACH darf Rally... ;)
 
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User 6638

Also der Motor leidet halt immer mehr je weniger Kühler. Deshalb bin Ich bei mir auch die nächste WP gespannt mit 17% Kühler ... Leistungsverlust hab Ich aber nicht festgestellt

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So Setup noch ein wenig verändert, vorne nun deutlich unruhiger. Bin auf SS2 2x mal leicht von der Strecke unten gewesen. Die Büsche am Rand sind relativ hart... Egal. Motor ist derzeit bei 95%, der Rest des Fahrzeuges bei 93%-94%. Nach 3/12 Etappen ein wenig zu viel für meinen Geschmack. SS1 0,9 Sekunden vorne, SS2 0,5 Sekunden vorne... Das artet in Stress aus. Etappe drei war Fehlerfrei mit etwas mehr Agression, wollte den "Ausritt" aus Etappe 2 wieder gut machen... Aber meine Fresse ein Ritt auf der Rasierklinge...
 
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