Hilfe bei Fahrradsuche? Gibts hier Radprofis?

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User 2602

Servus Leute.
Ich spiele mit dem Gedanken, mir am Zweitort ein Fahrrad zuzulegen. Ich habe daheim noch mein Eigenes. Und möglicherweise ziehe ich nächstes Jahr ganz und gar an den Zweitort.
Insofern möchte ich jetzt nicht sooo viel in ein zweites Rad investieren.
Ein gebrauchtes wäre mir ganz recht, wenn sich da was finden lassen würde... Oder einen Rahmen undd selbst was zusammenbasteln...

Allerdings hab ich von Fahrrädern nicht so viel Ahnung. Vielleicht gibts hier ja Profis, die mir mit etwas Ra(d)t unter die Arme greifen können.

Tja, Größe. Ich bin 1.90m, also denke ich, das es ein 28 Zoll Rad sein sollte? Diese Angabe bezieht sich jetzt auf die Räder? Gibt es aber auch unterschiedliche Rahmengrößen, in die man 28 Zoll-Räder einbauen kann?

Gefedert, ungefedert?! Nach allem was ich weiß, schluckt die Federung wohl eine Menge Energie, oder?
Allerdings fahre ich selten auf glatter Straße. Radwege gibt es bei mir kaum. Deswegen fahre ich Bürgersteig rauf, Bürgersteig runter, viele Rinnsteine, Regenabläufe.
Es ist eine alte Stadt wo ich wohne, es gibt viel Kopfsteinpflaster, weils antik und mittelalterlich aussieht. Straßen und Bürgersteige sind meist auch nicht im besonders guten Zustand.

Schlußendlich, stabil sollte es sein, sprich, verwindungssteif. Ich hatte mal ein geliehenes Herrenfahrrad, das hat ja ziemlich geschlackert. Weiß nicht ob es an dem dünnen Rahmen lag...?

Ich nutze Fahrradfahren überwiegend für schnelle Fortbewegung auf kurzen und mittleren Strecken. Das bedeutet das ich auch mal irgendwo quer durch fahre, also nicht immer der Straße folge. Wie gesagt, Bürgersteige überwinden, quer durch den Park, Wiesen, unbefestigte Feldwege.
Schweres Gelände wird jedenfalls wohl nicht vorkommen.

Tja, das wäre das was mir dazu einfällt. Keine Ahnung worauf es sonst noch ankommt. Es sollte quasi Allroundtauglich sein. Leicht zu fahren, also recht geringer Kraftaufwand und guten Leichtlauf. Anderseits auch so robust um mal eine härtere Gangart zu überstehen. Mir schwebt in etwa so was Mountain-Bike mäßiges vor, wie ich es hier im Forum gefunden habe...
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Vielleicht könnt ihr mir ja irgendwelche Tipps geben?

Greetz

Karsten
 
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User 784

Das ist ein Singeltrailbike. Die Dinger sind sehr leicht weil sie keine Schaltung haben. :) (Vorne auch nur ein Ketteblatt)
Außerdem kann dadurch weniger kaputt gehen und man muß wesentlich weniger warten! Kettenschaltungen sind sehr wartungsintensiv. :] Zumindest wenn sie staubig oder schmutzig werden. Bzw halten sie dann wesentlich länger und laufen geschmeidiger. ;)

Reifen machen viel aus was Gewicht kostet. Felgengröße ist eigentlich egal. Außer es geht dir um Tricks.

Ich würd nen MTB nehmen, 26" mit irgendwelchen Touringreifen. (Weiß jetzt nicht mehr welche das sind die so bewährt sind auch wegen Rollwiderstand, gibts aufjedenfall auch für 26" und sind relativ schmal, dadurch leicht) Große Auswahl und billig und stabil. Eine leichte Federgabel für die Front muß nicht sein. Normalerweise federst du ja mit den Armen dies ab. Im Gelände braucht man das Ding ja eigentlich für den Grip. ;) Macht auf jedenfall schon nen halbes Kilo bestimmt aus an Gewicht. Ansonsten so wie auf dem Bild.
Wenn du eine Schaltung haben möchtest solltest du sie pflegen, oder du bastelst herum welches Ritzel nötig ist für deine Gegend.

Der Unterschied zum Rennrad wäre mehr Komfort und robuster, wobei beim Rahmen das so ne Sache ist, die können auch sehr empflindlich sein in der Mitte der Rohre um Gewicht zu sparen und man sollte das Teil dann auch nicht in jede Ecke schmeißen. :D

Ansonsten wenn du mit Schutzblechen und Licht fahren willst wegen sauberen Klamotten und Nachts kann ich dir leider nicht helfen. Hatte dafür immer nur sehr gebrauchte billig Damenräder, die für die City in München (relativ eben) ihren Dienst sehr gut taten. Das ganze bischen prepariert (meist Züge und Bremsen und Schaltung) und schon ging das Ding schon gut ab. Wog allerdings auch ne Tonne. :D Aber es hat nie einer geklaut, solange man es einfach verschloß.
 
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User 1331

ich habe gerade auf normalen Strassen die Federgabel vorne Schätzen gelernt da sie die ganzen kleinen Schläge, Stöße und Vibrationen wegfedert. Ansonsten hab ich nen stinknormalen Alurahmen und gekost hat mich die Kiste 250€ und trotzt über 2 Jahren irischen Wetter und Strassen i9mmer noch 1a in Schuss. Ich fahr das ding aller halben Jahre zu meinen Fahrradhändler der schaut sich die Kiste durch und erneuert mir bremsen und stellt die Schaltung ein wenn nötig. Reifen habe ich sone art geschnittene Slicks drauf keine Ahung wie die heissen gehen aber gut ab (besonders wenn Glatteis ist *au*)
 
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User 2823

@Thomas
Continental Sport Contact heißen deine Reifen wahrscheinlich ;)

So zum Thema:
Für den beschrieben Einsatzort würde ich dir auch zu einem MTB raten, ruhig vorn mit ner Federgabel.
Wichtig ist bei deiner Größe, dass du dir keinen zu kleinen Rahmen andrehen lässt, denn die gibt es in verschiedenen Größen. Ich wurde da mal kräftig falsch beraten und musste mir noch ne längere Sattelstütze holen.

Ein vollgefedertes Rad macht meines Erachtens nur Sinn, wenn man viel im Gelände unterwegs ist. Für die Stadt braucht man das wirklich nicht.
 
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User 2992

Doch, für die Eisdiele! ;)

Bei der beschriebenen Fahrweise würd ich auch n großen MTB Rahmen mit höchstens Vorderad federung empfehlen.

Ich finds aber schwierig zu empfehlen, weil jeder ne andere Fahrweise hat. Ehemalige x-Trailer und sonstige Radakrobaten A.D. fahren Bürgersteige eh anders hoch und runter als Otto-normal-biker und schrecken auch vor Treppen nicht zurück (dabei sollte dann aber kein Aktentäschen im Körbchen auf dem Gepäckträger liegen)

Insofern könnte es auch n altes Herrenrad mit ner Nabenschaltung tun, was ich inzwischen auch am liebsten fahre, weil man das
a) wenig warten muss und
b) auch mal über nacht in der großen bösen Stadt stehen lassen kann, ohne dass es gleich geklaut wird.

Also zu ner wirklich sinnvollen Beratung gehören einfach mehr details. Wie sportlich, alltagstauglich leicht (tragen) usw. son Rad sein darf/soll.
 
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User 6736

Wichtigste ist passende Geometrie also nicht 28Zoll gucken sondern Schrittlänge, Oberohrlänge etc.

Hardtail MTB reicht für deine Zwecke, Fully gibts anständige eh erst ab 800€ aufwärts und das brauchste nicht.

Wenns ein MTB sein soll lass dich hier beraten, schreib was mit machen willst etc. und die helfen:

MTB-News.de - Mountainbike News & Artikel von Bikern für Biker

wenns nen Rennrad sein soll

Rennrad-News.de | Forum



http://www.bike-discount.de/shop/k95/a6110/ltd-comp-black-anodized-2008.html?mfid=41

Cube is in Preis-Lesitung, wie ich finde unschlagbar.

Kenne mich aber im MTB bereich nicht so aus..eher im Rennrad bereich.
 
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User 2602

Danke euch, das ist doch schon mal hilfreich...
Reifen machen viel aus was Gewicht kostet. Felgengröße ist eigentlich egal. Außer es geht dir um Tricks.

Ich würd nen MTB nehmen, 26" mit irgendwelchen Touringreifen.
Nö, um Tricks geht es mir nicht. 26"? Hat das irgendeine Bewandniss?

Ansonsten wenn du mit Schutzblechen und Licht fahren willst wegen sauberen Klamotten und Nachts kann ich dir leider nicht helfen.
Muß nicht. An meinem Rad daheim hab ich halt auch nur Ansteckschutzbleche. Reicht mir. Wenn überhaupt...

Wichtig ist bei deiner Größe, dass du dir keinen zu kleinen Rahmen andrehen lässt, denn die gibt es in verschiedenen Größen.
Ah, da war ich mir nicht sicher. Gibt es da genormte Größen, sowas wie S,M,L,XL und so...?:D Das man das einteilen kann nach große Menschen oder kleine Menschen?

Bei der beschriebenen Fahrweise würd ich auch n großen MTB Rahmen mit höchstens Vorderad federung empfehlen.

Ich finds aber schwierig zu empfehlen, weil jeder ne andere Fahrweise hat. Ehemalige x-Trailer und sonstige Radakrobaten A.D. fahren Bürgersteige eh anders hoch und runter als Otto-normal-biker und schrecken auch vor Treppen nicht zurück

Tja, ich bin mir nicht sicher... Vorderradfederung oder nicht. Daniel sagt ja schon, macht auch was aus an Gewicht.
Zu Haus hab ich ein Fully. Radakrobat und Extrembiker bin ich mit Sicherheit nicht. Ansonsten ist mein Fahrrad für mich sowas wie ein Jeep unter den Fortbewegungsmitteln. Sollte also auch mal etwas härtere Gangart und Behandlung abkönnen. Ich fahr halt mit Fahrrad um unkonventionell von A nach B zu kommen.

Treppen konnte ich aus Ermangelung an Möglichkeiten noch nicht ausprobieren. Aber wenn es mir zum schnellen vorankommen hilft, warum nicht...:)
Ich mach mir halt Sorgen, wenn ich mal von einer Kante runterspringe, oder auf einer Schlaglochpiste die ganzen Löcher treffen, das der Rahmen drunter leidet. Oder eben die Felgen. Früher hab ich schnell mal Achten produziert. Das Fully steckt die Energie noch gut weg, aber bei einem ungefederten gibts ja immer einen Mordsschlag, der durchs ganze Rad geht...

Schaltung wäre allerdings ganz nett, aber muß keine 21-Gang sein...

@Kiste, danke für die Links, vielleicht laß ich mich da mal beraten.

Allerdings, ich wollte eigentlich kein Neuteil. Gebrauchtrad reicht mir...

Greetz

Karsten
 
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User 784

26" daher weil du dann eine große Auswahl an MTB Rahmen hast, die stabil, leicht und günstig sind. :)
 
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User 249

Hi, Karsten :)

26"? Hat das irgendeine Bewandniss?

Ist die Reifengrösse. Jeder Rahmen ist für nur eine Grösse vorgesehen. Die Gängigsten sind 20" (BMX), 26" (MTB) und 28" (Touren- und Trecking- und Rennbikes)
Grob gesagt.

Ah, da war ich mir nicht sicher. Gibt es da genormte Größen, sowas wie S,M,L,XL und so...?:D Das man das einteilen kann nach große Menschen oder kleine Menschen?

Hat auch wieder, wie alles, mit deinen Wünschen, deinen Vorstellungen und dem Einsatzzweck zu tun.
Sicher ist es richtig den Rahmen der Grösse entsprechend zu kaufen. Bei MTB´s kommt aber dazu, dass man sich ja vielleicht mal gerne während der (Ab-) Fahrt uffn Nuschel legt. Stell´ dir vor du rutscht vonne Pedalen ab und landest mit... du weisst schon... auf dem hohen, weil du bist ja gross, Oberrohr. :pfeif:
Ich persönlich habe einen kleineren Rahmen (MTB) als mir eigentlich zusteht. Ist auch steifer, hat mehr Beinfreiheit und die fehlenden Zentimeter hole ich mit meiner Sattelstange wieder raus.
Musste selber wissen, wie du fährst.
Und ja, es gibt Rahmen von Herstellern in S, M und L. Andere Hersteller geben die Grösse in Zentimeter an. Wenn ich mich recht Erinnere wird das Sattelrohr gemessen von Mitte Tretlager bis Mitte Oberrohr.

Ich mach mir halt Sorgen, wenn ich mal von einer Kante runterspringe, oder auf einer Schlaglochpiste die ganzen Löcher treffen, das der Rahmen drunter leidet. Oder eben die Felgen. Früher hab ich schnell mal Achten produziert. Das Fully steckt die Energie noch gut weg, aber bei einem ungefederten gibts ja immer einen Mordsschlag, der durchs ganze Rad geht...

Also meine Erfahrung ist:
Federgabel: Auf jeden Fall. Ist viiiel angenehmer und gesünder. Fakt.
Ist aber auch schwerer und teurer.
Das zusätliche Gewicht, bei mir ca. 600-700 Gramm schätze ich, nehme ich locker in Kauf. Isses allemal Wert, ohne wenn und aber. Wohne in der 3. Etage und mein Rad wird NIE draussen oder im Keller angeschlossen bzw. eingeschlossen. :) Achte wirklich auf jedes Gramm, aber Federgabel geb´ ich nie mehr her. :p
Bezahlt habe ich für meine Billig-RockShox 200DM. Jawoll, DeMark! Habe sie eingebaut und mich seitdem nicht mehr drum gekümmert. Funktioniert wie am ersten Tag.
War ein Schnäppchen damals (ca. Anno 2000), als RockShox ihre ´INDY-Reihe´ einstampfen oder umbenennen musste. Hatte glaube ich rechtliche Gründe. So habe ich eine Indy S oder so unter anderem Namen und zu einem sensationellen Preis bekommen.
Nebensache.
Aber der Preisunterschied zwischen Feder oder nicht ist schon enorm, oder kann´s sein.

Um den Rahmen würde ich mir auch nicht allzuviel Gedanken machen, vorausgesetzt du hast ´nen ´vernünftigen´. Da du wahrscheinlich wie ich selten bis gar nicht Rennen fährst oder die grosse Downhillorgie startest, da sollte der Rahmen ewig halten.
Empfehle übrigens Alu-Rahmen plus Federgabel.
(Cannondale bietet (immer noch?) lebenslange Garantie auf ihre Rahmen!)

Achso, noch´n Gedicht. Meine Felgen, Mavic 221 SUB oder irgendwas (keine Lust nachzugucken), sind noch viel älter als meine Gabel. Selber eingespeicht und die Laufen wie neu. Sind sehr leichte und schmale MTB-Felgen aber machen alles, auch Treppen und so´n Zeuch, locker mit.
Will sagen, um ´ne acht in eine korrekte Felge zu bekommen musste dich schon ganz schön anstrengen. Oder vielleicht fahren wie ein Bekloppter. :happy:

Die Teile an den Bikes sind mittlerweile gut gereift und man kann beim Kauf kaum was verkehrt machen, was die Haltbarkeit betrifft.
Einigermassen vernünftige und vorausschauende Fahrweise vorausgesetzt. ;)

Zum Schluss noch was zur Schaltung.
Standard sind beim MTB momentan 27 Gänge. Wieviel du brauchst weiss ich natürlich nicht, aber alles andere als 27 Gänge am MTB bedeutet Mehrkosten und Umbau. Oder es ist sehr alt, wo du dann aber wieder Schwierigkeiten mit Ersatzteilen bekommen könntest.

Hoffe, mein Senf hilft dir ein wenig. :rolleyes:
Ist alles nicht so einfach gestrickt wenn man was vernünftiges haben will. Für MEIN Bike, wie ich es jetzt seit ca. 10 Jahren fahre, habe ich ungefähr 2-3 Jahre alle BIKE Ausgaben gelesen und mich informiert wo´s nur geht. Hat sich gelohnt. Den einzigen ausserplanmässigen Ärger den ich je hatte waren die ´klappernden´ Bremsen. Die ersten XT V-Brakes von Shimano haben oder hatten die Angewohnheit, dass nach ´ner Zeit die Lager anfangen zu ´klappern´ Ist bekannt bei Shimano und man hat ein `Tuning-Kit´ dafür auf´n Markt geschmissen. :]

So, jetzt aber genug und ratzfatz inne Heia. :o
 
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User 2602

Hi, Karsten :)

Hoffe, mein Senf hilft dir ein wenig. :rolleyes:

Ja, tut es. Danke für deine Mühe. Ich werd also mal rumgucken ob ich irgendwo was gebrauchtes aufreißen kann. Federgabel denke ich mir mittlerweile, muß nicht unbedingt sein. Wenn schon eine dran sein sollte, auch gut, wenn nicht, kein Problem.

Ich hab momentan so ein olles Leihrad, hat auch keine Federgabel und nix, und ich lebe aber trotzdem noch..:D

Standard sind beim MTB momentan 27 Gänge. Wieviel du brauchst weiss ich natürlich nicht, aber alles andere als 27 Gänge am MTB bedeutet Mehrkosten und Umbau. Oder es ist sehr alt, wo du dann aber wieder Schwierigkeiten mit Ersatzteilen bekommen könntest.
Naja, das ist wohl hauptsächlich was für Extrembergradfahrer... Ich als Flachlandtiroler würde auch locker mit weniger auskommen.

Mal eine Frage zur Bremse, was wäre denn da toll? Scheibenbremse wäre mir eigentlich zu aufwendig. Dachte an eine V-Brake. Aber eigentlich hab ich da nicht so die Ahnung von. Lediglich das die Scheibenbremsen in allen Lagen eine gute Bremsleistung zeigen...

Greetz

Karsten
 
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User 403

vielleicht wurde es schon gesagt aber: 26" felgen sind stabiler als 28". Es gibt dafür mehr auswahl an Federgabeln und auch Reifen im breitem Bereich falls du eine haben willst. Breite Reifen verringern den Rollwiederstand nur unwesentlich und in etwas rauheren terrain sind sie dann so gar besser vom Rollwiederstand her. Allerdings spielt ab ca. 30 km/h der Luftwiederstand ne Rolle. Deshalb sind die dünnen dinger dann von der Seite her wieder besser.

Scheibenbremsen haben den Vorteil das wenn sie eingefahren sind im Regen deutlich besser als V-brakes ziehen. Aufpassen blockierendes Vorderrad auf nassen Asphlat bei ner Vollbremsung muss jetzt berücksichtigt werden :D

Allerdings gibt es auch hydraulische Felgenbremsen. Magura oder so heißen die glaube ich. Die sollen auch nicht so schlecht sein.

Achso aufs Gewicht solltest du evtl. auch gucken. So n 14 oder gar 17kg Metallbock n Berg hoch zu prügeln macht dann weniger Spaß als wenn es nur 10 oder 11kg wiegt. Aber das ist dann auch wieder ne Geldfrage. Leichter = teuerer.

(Cannondale bietet (immer noch?) lebenslange Garantie auf ihre Rahmen!)
Aber nicht mehr führ Fahrradkuriere die zum dritten mal mit nem Rahmenbruch ankommen. :D Okay der Kollege wog auch 100kg und hat es auch fertig gebracht die massive Eisenverbindung zwischen den beiden Pedalarmen im Lager zu shreddern :D

Alurahmen sind imo zur erste Wahl. Rostet so gut wie gar nicht, meist geringes Gewicht und mittlerweile relativ stabil. Titan ist zu teuer und nicht unbedingt viel besser.
Carbon würde ich lassen. Einmal das Rad falsch zur Seite umgekippt und du kannst mit etwas Pech das teure Teil in den Sondermüll schmeißen und auch scheiß teuer. Auch können korrodierende Schauben den Rahmen kaputt machen.

Edit: gerade für dich viellicht auch etwas untrainierten Flachlandtourer könnten etwas mehr Gänge durchaus konfortabler sein, weil dir einfach etwas die Power fehlt. So kannst du das Drehmoment feiner wandeln damit du immer mit ca. 60-90 upm durchzeihen kannst. :D. Eins stimmt allerdings bei Kettenschaltungen hat man zwar oft 27 Gänge durch überschneidung. Effektiv aber weniger. Meist fahr ich z.B. eh nur vorne 2 und hinten 5-6. Auch soll es eine gute 14 Gang Nabenschaltung geben die auch wirklich 14 effektive Gänge hätte. (War sie von Rohloff?)
 
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User 249

Meine Meinung zu Bremsen:

Soltest besser vorher wissen was du willst. (Beim Selberbau)
Der Rahmen und auch die Gabel müssen für die bevorzugte Bremsanlage vorbereitet sein. Sprich, für ´ne Scheibenbremse brauchts was um die Scheibe anzubringen (Adapterlösungen werden gar nicht empfohlen, habe mich allerdings auch schon länger nicht mehr informiert); für ´ne V-Bremse oder Hydraulische Felgenbremse brauchts die Anschraubsockel dafür.

Was die Bremsleistung betrifft sind Scheibenbremsen wohl ´n Tick besser. (Und cooler ;) ) Nur denke ich, dass ´ne ordentliche V-Bremse locker reicht. Sind billiger und leichter.

Keine Wünsche offen lässt ´ne Hydraulische Felgenbremse. :]
Leider nicht billig und auch nicht so leicht wie ´ne V-Bremse, aber jeden Cent wert.
Bin wie schon gesagt nicht mehr auf dem Laufenden, aber mit Hydraulikbremsen von Magura haste so ziemlich das Beste was Gummi auf die Felge bringt, daran wird sich nichts geändert haben. Egal ob Felge oder auch Scheibe.

Ansonsten kann ich, nicht nur bei Bremsen, uneingeschränkt Produkte von Shimano empfehlen. Kaufen, einbauen, vergessen.
Ohne Ausnahme nur gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht.
Vielleicht ist Shimano etwas ´langweilig´ weil Massenware aber für mich, der keine Lust auf Experimente hat, optimal.

Mein bevorzugter Dealer

Achso, Empfehlung... ?(
Ansichtssache.
Wenne nur bremsen willst reicht ´ne V-Brake von Shimano:
Roseversand Shop MTB Rennrad Trekkingrad Versand Fahrrad

Alles andere ist schon für Spezialisten. Sei es weil sie ALLES kaputt bekommen, dann ist schon was ´stabileres´ angesagt. Oder sei es sie fahren Rennen, Downhill, Freeride, Trial, Marathon und was es noch gibt.
Oder sie berücksichtigen den ´Coolnessfaktor´! :rolleyes: Selbst wenn die 3 Mann Firma in Buxtehude die Sattelstange 4-Mal so teuer verkauft, sie schwerer als die Konkurrenz ist, sie merkwürdige Geräusche macht, COOL ist sie! Steht halt der richtige Name ´drauf. :D
Zusätzlich gibt´s noch mich.
Ich weiss, dass ich mit viel billigeren Teilen genauso gut fahren könnte. Will ich aber nicht. :p
Bremsentechnisch fahre ich persönlich seit ca. 12 Jahren oder so XT V-Brakes von Shimano. Ein Traum, immer noch.
Und wenn die Magura HS33 Hydraulikfelgenbremse nicht sooo geil wäre und daher bestimmt doch noch Mal an mein Bike kommt, würde ich die XT V-Brake bis zum Tod fahren.

Wenne dich dann für Scheibe, V-Brake oder Hydraulische Felge entschieden hast (gibt noch Trommelbremse und Rücktritt!?), dann müssteste mal ´n bisschen ´rumhorchen. Welche schlafft bei Nässe ab, welche schleift, welche hält nicht lange, welche ist perfekt, wie siehts mit Service aus und, und, und...


Möchte nochmal betonen, dass ich mit meinem Bike plus Teile nicht unbedingt sorgfältig oder schonend umgehe.
Putzen is schonmal überhaupt nicht ´drin.
Dann Grossstadtrally mit allem was das Herz begehrt. Fahre zwar ´nur´ von A nach B, aber das Kind mit einem Geländefahrrad in mir lässt jede Tour zu einem Cross Country Race werden. :happy:
Will damit sagen, falls ich hier Teile empfehle dann können die auch was ab. Auch die oben verlinkten recht billigen Deore V-Brakes sind schon für´n Normaleinsatz, und wie ich fahre IST normal für ein Mountainbike, ganz ordentlich. Bin ich selber 2 Jahre gefahren.
Alles übrigens bei begehrenswerten 65KG.



Auch soll es eine gute 14 Gang Nabenschaltung geben die auch wirklich 14 effektive Gänge hätte. (War sie von Rohloff?)

IST von Rohloff. Mir aber etwas zu teuer, sonst hätt´ ich die wahrscheinlich schon, purer Luxus. :sabber: UND geländetauglich, so´n Nabendynamo suche ich seit 1973, der auch ´ne ´härtere Gangart´ mitmacht. Einziges Manko für mich wäre der ´Drehgriffschalter´ bei Rohloff. Mag´ ich nicht.

www.rohloff.de - SPEEDHUB
 
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User 2602

Jetzt muß ich noch mal eine Grundsatzfrage stellen. Neulich war ich mal in einem Fahrradladen und hab mal nach Gebrauchträdern gefragt.
Der Verkäufer hat dann tatsächlich ein Mountainbike hervorgezaubert. Sah so ganz gut aus.
Der Preis betrug 300 Euro... Puh...

Jetzt mal gefragt, ich hab mein Mountainbike vor schätzungsweise 5 Jahren im Baumarkt gekauft, für 200 Euro. Ist immer noch tiptop in Ordnung.
Deswegen, muß es ein Gebrauchtrad für 300 Euro sein, wo mein Fully Neu gerad mal zwei Drittel gekostet hat und auch funktioniert und immer noch in Ordnuung ist? Tut es auch ein Mountainbike gebraucht für 50 - 100 Euro?
Oder anders gefragt, wo besteht der Unterschied zwischen einem Bike für 200 Euro und einem Bike für 500 Euro oder mehr...?

Greetz

Karsten
 
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User 784

Am Gewicht und es darf keine Geräusche machen, beim Fahren, Bordstein runter, Wiegetritt, Bremsen, Schalten.
Kann gut sein das alle Verschleißteile ihren Dienst kurz danach versagen, besonders Bremsbeläge und Züge, sowie Schläuche auch wenn die Reifen neu sind.
Kettenwechsel benötigt meist auch dank verspätetem Kettenwechsel und Dreck (Öl und Metallschmiere) Ritzenwechsel. Die vordere Kurbel ist da nicht so anspruchsvoll. Das Tretlager sollte auf keinen Fall Geräusche machen oder unrund laufen.

Qualität der Bauteile die kaum verschleißen, wie Rahmen sollte höher sein (geringeres Gewicht bei gleicher Stabilität, oder gar stabiler).
 
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User 23

Ein Fully für 200 € ausm Baumarkt ist vorsichtig gesagt, ab Werk Metallschrott. Für 200 € kriegt man mit viel Glück ein einigermaßen brauchbares komplett ungefedertes Cityrad mit 7 gang Nabenschaltung, aber nicht mehr. Wenn dir bisher sowas ausgereicht hat, dann kauf irgendwas... Und da wird hier über Bremsanlagen, Federgabeln und Schaltungen philosophiert die allein bereits mehr Kosten als Karstens altes Rad. Ts.
 
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User 6256

ich hab für mein 28" cube nature 2005 knapp 800,- bezahlt.

fährt heute noch wie eine 1. um billig fahrädern 200-400,- (neu) würd ich einen bogen machen, in fast allen teste kommen da immerwieder grobe teils hoch gefährliche mängel ans licht.

bei der schaltung würde ich auf rapid fire wert legen. bei den bremsen tuns meiner meinung nach ordentliche v-brakes vollkommen.

sehr gut finde ich anpassbare "vario" vorbauten - der rücken wirds danken! und mit am allerwichtigesten bei fahrten über 40min ein guter sattel... ich bin nach vielen hindundher probieren bei einem brooks "b17 pre aged" gelandet.
 
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User 2602

Tja, was soll ich sagen, ich bin ein absoluter Noob, was Fahrräder angeht. Das einzige was ich von den Rädern gesichert weiß, ist, das sie in der Regel nur zwei Räder haben.
Ich hab auch keinerlei Ahnung was mir ausreicht. Ich hab bisher nie viel Augenmerk auf Fahrräder gelegt. Sie fuhren, mehr hatte mich nicht interessiert. Insofern hab ich auch keine Vergleichsmöglichkeiten oder will mir Beurteilungen erlauben.

Heut war ich mal bei einem Fahrradladen gewesen. Dort stach mir gleich ein Mountainbike ins Auge. Ungefedert, aber das war mir ja eh wurscht. 21 Gang. Und, tja, mehr kann ich euch eigentlich auch nicht sagen. Weil, wie gesagt, ich über die Marken keinerlei Kentnisse hab.
Hab auch schon wieder vergessen von wem das Rad ist.

Aber ich bin damit gefahren. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber es kam mir vor als ob es deutlich geschmeidiger fährt als mein "ab Werk Metallschrott" ;)
Wirkt so insgesamt von der Handhabung und so deutlich hochwertiger. Aber wie gesagt, das kann ich nicht wirklich beurteilen. Auf jeden Fall ist es nicht schlechter wie mein Altes, eher besser. Mir gefällts eigentlich.

Mal sehen was die bessere Hälfte sagt. Wenn alles klar geht, dann hol ich das die nächsten Tage.
Dann stell ich mal ein Foto ein und ihr könnt mir dann sagen was für ein Idiot ich bin... :D ;)

Greetz

Karsten

*EDIT* Ach so, das Bike ist gebraucht...
 
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User 2823

gebraucht... wollt schon fragen was für ne alte 21 Gang Gurke dir dein Radhändler da andrehen will ;)
Wenn ich das richtig sehe kannst du dir kaufen wasimmer du willst, soll ja nur 2 Räder haben und fahren, das machen die Meisten. Die einen besser, die Andren schlechter. Aber das wirst du nicht merken ;)

Bezahl nicht zuviel für die Gurke, 7fach ist wirklich schon etwas älter...
 
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User

nach knapp zwei jahren ohne bike, kann ich am samstag endlich mein neues mtb abholen. nach langen hin und her mit verschiedenen internet shops habe ich mich letztendlich doch dazu entschlossen vor ort zu kaufen.

LTD_team_black.jpg
 
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User 988

Naja, das Rad ist glaube ich außerhalb der Preisvorstellungen von Karsten.
Aber sieht schon richtig nett aus, auch wenn ich mich eher mit Rennrädern als mit MTBs auskenne.

Was hastn da für ne Ausstattung drauf?

@ Karsten: Hab noch ein MTB im Keller, Hinten 9-Fach Schaltung, Shimano XT. Ist eigentlich ein ganz ordentliches Rad, ist auch nicht im Wettbewerb oder so eingesetzt worden.
 
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