Galeria Kaufhof macht jetzt Nägel mit Köpfen...

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User 3205

Mein Gott mein Gott...wie traurig dieses Land doch ist:(

EDIT: Und die Moral von der Geschichte: Es wird sich nix ändern. Meine Games lasse ich mir so oder so importieren, und wer sie haben will, kommt ohnehin an die Spiele ran..sinnlos...
 
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User 548

So nimmt man Produkte aus dem Programm die eh schlecht laufen, nur Kosten produzieren (Alterskontrolle etc.) und somit keinen Gewinn erwirtschaften. Das ganze verkauft man der Allgemeinheit als 'weiteres Zeichen für unsere Gesellschaftspolitische Verantwortung', auch eine Art von Marketing ;).
 
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User 572

...beim nächsten Amok-Fahrer werden dann auch die Race-Sims aus'm Programm genommen.:teufelswerk:
 
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User

Na solange weiterhin Schusswaffen zuhause in der Schublade liegen, braucht man sich doch auch nicht mit Killerspielen abzugeben.
 
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User 1720

falsch:
... und 2 regale weiter stehen kettensägen massaker und co....

DVDs und Bluray-Discs sind auch betroffen, alle Filme mit dem USK-Siegel "ab 18" verschwinden ebenfalls aus dem Sortiment.
lol:

DAS sogenannte Killerspiel schlechthin, Counterstrike, dann wohl auch weiterhin bei Galeria Kaufhof verkauft werden wird, da Valves Schooter ja eine Jugendreigabe ab 16 Jahren erhalten hat...
 
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User 262

Bin ich der Einzige hier, der seit Jahren keinen Kaufhof mehr von innen gesehen hat? :gruebel: Wenn´s sche macht....

Edit: Die ekelhaften Unterwäschen-*ich sperr meine Tochter in den Keller ein und mach Kinder mit ihr* schnüffler sind ja harmlos :puke:
 
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User 780

Edit: Die ekelhaften Unterwäschen-*ich sperr meine Tochter in den Keller ein und mach Kinder mit ihr* schnüffler sind ja harmlos :puke:

Sagt das jemand?

Gibts hier noch jemanden, der die Aktion nicht bescheuert findet?

Ein Händler darf immernoch selber entscheiden, welche Produkte er anbietet und welche nicht. Moralisch bedenklich wäre es natürlich, das bereits eineinhalb Wochen nach dem Amoklauf im großen Stil marketingtechnisch auszuschlachten, aber das scheint bislang ja auch noch nicht zu geschehen.

Es ist aber immer wieder erstaunlich, wie erzürnt die Gamer über solche Nachrichtigen sind. Es ist ja schon bezeichnend, dass sich in diesem Forum bereits kurz nach dem Amoklauf, über 40% der Posts mehr mit dem Thema, was denn nun wieder auf die Ballerspielcommunity zukommt, beschäftigt haben.

Seid doch mal ehrlich: "Ballerspiele" sind nicht gerade eine der größten Errungenschaften der Zivilisation. ;) Natürlich ist an der Polemik (Mensch -> Ballerspiel -> Amokläufer) nichts dran, klar. Aber ist es so falsch, wenn Kaufhäuser so etwas nicht verkaufen wollen, Politiker sich dafür einsetzen, dass solche Spiele für Jugendliche schwerer zu bekommen sind, etc.?

Warum reagieren Gamer immer gleich so angefasst? Warum fehlt in der Beziehunug die Fähigkeit zur Selbstkritik? Ist mir ein Rätsel.

So, um ein paar Argumenten gleich mal vorzubeugen:
1. Ja, ich weiß, das nicht jeder Shooter-Spieler Amokläufer wird.
2. Ja, ich weiß, dass, das Nicht-Verkaufen von Ballerspielen nicht Amokläufe verhindern wird.
3. Ja, ich weiß, dass dazu erstmal andere Maßnahmen (Kontrollien zur Einhaltung von Waffengesetzen) getan werden müssten.
4. Der Vergleich mit Rennspielen ist dahergesucht...es ist im Enddefekt denn schon etwas anderes, schnelles Autofahren zu simulieren, als das Töten von Menschen zu simulieren.
und 5. Ja, auch ich spiele CoD, FarCry, GTA u.ä. Aber auch wenn man solche Spiele spielt, sollte man doch trotzdem die Möglichkeit haben, das Thema kritisch zu betrachten oder nicht?
 
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User 692

ja steffen, stimme dir in allen punkten zu.
was sollen auch ältere leute, die sich nicht mit videospielen beschäftigen von games mit titeln wie killzone halten?

nach solchen tragischen geschehnissen aber irgend eine halbherzige ruckzuck-aktion aus dem ärmel zu schütteln und sich dann selbst auf die schulter zu klopfen, von wegen wir nehmen unsere verantwortung ernst..tzzzz

das, was werner geschrieben hat, trifft wohl eher zu, artikel für nur eine "begrenzte" käuferschicht sind nicht sehr ertragsreich, versucht mal, indizierte filme oder games bei media markt oder saturn zu bestellen.

ich bin übrigens absolut für jugendschutz aber nicht für erwachsenen-bevormundung!
 
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User 2764

Seh ich auch eher wie Werner. Und den Zusammenhang zwischen größter Errungenschaft und gegen den Verkauf der Spiele, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Es gibt vieles was die Welt nicht braucht. Trotzdem macht es mir spaß und ich will nicht drauf verzichten. Noch dazu wenn es nicht einmal das Problem ist.

Was du sagst, das die Jugend dahingehend geschützt werden muss, ist vollkommen richtig. Aber wo besteht der theoretische Unterschied im Kaufhof ziwschen "aus dem Programm nehmen" und "kein Verkauf an Minderjährige"? Doch nur darin, dass wir als Erwachsene eine Kaufquelle weniger haben, nicht mehr und nicht weniger oder? Sehe in der Aktion überhaupt keinen Sinn bzgl. des Jugendschutzes.

Es macht mich immer sauer, wenn man versucht mir vor zu schreiben, was ich spielen darf und was nicht. Man verbietet doch jetzt auch keinen Schützenverein. Vielleicht reagiert man auch direkt angepisst, weil es immer die Schuld von Counter-Strike ist. Ich weiss es nicht.

Weil du Rennspiele ansprichst. So weit her geholt ist der Vergleich zu den Spielen/Filmen nicht. Hier in Wuppertal hat sich ein 19-Jähriger zusammen mit seinem Freund direkt nach dem Kinobesuch "The Fast and the Furious" tot gefahren, mit wohl ca. 120 innerorts aus der Kurve geflogen. Ich würde die Anzahl Todesfälle solcher Leute, die Filme oder z.B. NFS Underground nach fahren wollen, höher einschätzen als die durch Amokläufe.

Warum kommt das nicht auf die Bild Titelseite? Zu wenig Tote? Haben wir uns an Verkehrsunfälle gewöhnt? Zu abwegig das von einem Spiel/Film herzuleiten?
 
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User 141

Es ist aber immer wieder erstaunlich, wie erzürnt die Gamer über solche Nachrichtigen sind.
Findest Du das so erstaunlich? Ich finde viel erstaunlicher, dass es offenbar keine anderen Gründe zu geben scheint, als das jemand mal ein Ballerspiel gespielt hat. Ich spiele sowas nicht, aber ich brauche als Laie nur die Umgebungsvariablen kurz zu scannen und habe ganz schwer das Gefühl, dass es hier eine Menge anderer Ursachen für das Austicken des Tim K. gibt, als nur die Tatsache, dass er Ballerspiele gespielt hat. Mir ist es einfach zu wenig, immer wieder auf diesen einen Punkt zu kommen. Und mir wäre es persönlich wirklich Titte, ob die Dinger verboten werden oder nicht. Aber dass jetzt - mal wieder - alle Ü50-Politiker der Ansicht sind, dass diese "bösen Computerspiele" Schuld sind, ist mir einfach zu billig. Genauso billig finde ich es von Wirtschaftsunternehmen in eine vermeindlich sozialverantwortliche Rolle zu schlüpfen und sich "Volkes Stimme" auf diese Weise anzubiedern.
 
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User 7

Genauso billig finde ich es von Wirtschaftsunternehmen in eine vermeindlich sozialverantwortliche Rolle zu schlüpfen und sich "Volkes Stimme" auf diese Weise anzubiedern.

Billig ist fast zu harmlos, ich finds absolut ekelhaft. Aber genug Leute fallen wieder auf diesen Marketing Schachzug rein.
 
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User 679

100% agree Andreas

Natürlich steht es allerdings der Kaufhof Kette frei anzubieten was sie für richtig halten. Es ist ja nicht so, dass diese Spiele keiner mehr verkaufen wird. Und es wird auch keine Initialzündung für die Verbannung von Spielen und Filmen mit einer Freigabe ab18 damit geschaffen.

Ich glaube allerdings nicht das dieser Markt, mit den Filmen und Spielen, ein kleiner ist. Denn wenn man sich die Verkaufszahlen von z.B. GTA4 anschaut, da geht schon eine hübsche Summe über den Ladentisch. Schwierig zu werben für Läden, aber lohneswert allemal.

Und um nochmal darauf zurück zu kommen, dass sich auch hier direkt sehr viele erzürnte Gamer melden wenn sie solche Nachrichten hören statt über die eigentliche Tat zu diskutieren oder das betrauern von Menschenleben ist bedauerlich.
Allerdings wird es von Seiten der Politker und Parteien und allen die sich noch dazu berufen fühlen auch so propagiert. Es wird ja auch direkt nach solchen Taten auf die Spieleindustrie eingedrescht weil es einfach ist und man als Politker und oder Partei auch mal gerne von der eigenen Unfähigkeit in Sachen Sozial-, Kinder- und Jugendpolitk abzulenken.
Dort sollte die Ursachenforschung hingehen. Es ist schnell mit einem Absatz abgetan zu sagen, wir schaffen die Spiele ab. Aber das sich dadurch nichts ändern wird, werden die gleichen Leute erst dann sehen, wenn die nächsten Jugendlichen eine solche Tat begehen, weil sie eventuell perspektivlos sind oder zu hohen Erfolgsdruck nicht mehr standhalten, oder weil sie von Zuhause einfach keine Bestätigung oder Liebe erfahren. Was auch immer.
Hier sollte man ansetzen. Und nicht so eine lächerliche Show anziehen wie sie im Moment geschieht.

Just my 2cent
 
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