Entscheidung Rennkommission, Bathurst

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Protest Mike Schneider (Ferrari) gegen Karsten Meiner (Cooper)

Entscheidung: Der Protest wird angenommen. Der Fahrer Karsten Meier hat beim nächsten Rennen ohne Qualifikation aus dem letzten Startplatz ins Rennen aus zu gehen. Weiterhin steht er bei diesem Rennen unter Beobachtung der Rennkommission.

Begründung: Dem Fahrer Karsten Meier wird in betreffender Situation unzureichende Rennübersicht sowie Unvorsicht vorgeworfen. Hierdurch kam es in einer Kurve bei hoher Geschwindigkeit zu einem folgenschweren Auffahrunfall, der das Rennende für Mike Schneider bedeutete.


Startunfall JRC

Entscheidung: Die Reko hat den Massenstartunfall im JRC begutachtet. Die Rennkommssion verurteilt den Fahrer Bernd Bartel (Lotus) dazu, beim nächsten Rennen in Runde 3 einen Boxenstop einzulegen. Sollte er vorher aussscheiden, hat er diesen Boxenstop beim übernächsten Rennen durchzuführen. Weiterhin werden dem Team Lotus 5 Punkte in der Teamwertung abgezogen. Zusätzlich steht der Fahrer Bernd Bartel während der nächsten zwei Rennen unter Beobachtung der Reko.

Begründung: Dem Fahrer Bernd Bartel wird mangelnde Rennübersicht und grob fahrlässiges Verhalten vorgeworfen. Er verpasst zunächst nach dem Start bei Turn 1 seinen Bremspunkt komplett. Hierdurch kommt es zu einem Auffahrunfall. Dieser Unfall löst eine Massenkollission aus, die vier Fahrern bereits auf den ersten Metern das Rennen kostete. Grobe Fahrlässigkeit wirft die Reko Bernd Bartel zusätzlich vor, als er - Sekundenbruchteile nach der Massenkollission und entgegen der Fahrtrichtung stehend - einen Powerslide bzw. U-Turn mitten auf der Fahrbahn ausübt, der zu einem weiteren Unfall und zum Ausscheiden eines weiteren, fünften Fahrers führt. Insbesondere dieses "Manöver" ist aus der Sicht der Reko als grob fahrlässig zu werten und ist somit ausschlaggebend für das gewählte Strafmass.

Roland Wagner
Uli Franke
Roberto Hernández
 
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