Elektromobilität

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User 24216

Mein Kona schafft den Normverbrauch von 14,7 KWh im Sommer auch relativ easy über Land und städtisch bewegt. Heute bei Kälte auf der Autobahn waren's dann auch eher 22 mit 120-130.
Der nächste Elektro braucht auf jeden fall eine gut konditionierbare Batterie, sonst macht Langstrecke im Winter nicht richtig Spaß. hab heute mehr als 30% Ladeleistung eingebüßt, selbst nachdem ich vor der letzten Pause bei dann +4°C schon schnell gefahren bin hab ich keinen 75kW gesehen. In Göttingen bei -8°C hat er erstmal mit 25kW angefangen und ist dann kaum an 50 ran gekommen.
 
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User 10763

PROJECT ELECTROLLITE: KEVIN ERICKSON’S TESLA-SWAPPED 1972 PLYMOUTH SATELLITE


Kompletter Tesla Unterbau, Push Rod Suspension uvm., amtliches Projekt ^^
 
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User 2602

Vielleicht möchte mal jemand seine Meinung kund tun...

Mein Wagen ist bereits recht betagt, ich hatte schon öfter den Wunsch geäußert, demnächst mal etwas jüngeres zu kaufen.
Allerdings ist mir in letzten Monaten bzw. Jahre die Lust dazu vergangen. Eigentlich wollte ich meinen Wagen dann doch noch so lange halten, bis es zum Totalschaden kommt, bzw. bis sich die Kosten-Nutzen Rechnung zum ungünstigen verschiebt.

In letzter Zeit kam es immer zu diversen Altersreparaturen, nichts Großes, aber es läppert sich immer mal zusammen. Der Dieselpreis liegt mittlerweile bei rund 1.90 Euro oder drüber. Jahresfahrleistung sind bei mir um die 30.000 km. Ich gehe davon aus, das ich in den nächsten 1...2...3 Jahren sowieso ein neues Auto brauche.
Jetzt bin ich unschlüssig, ob ich einen Kauf nicht vielleicht doch vorziehen könnte.

Mein Autohaus hatte mir jetzt ein Angebot gemacht. Einen Mitsubishi Eclipse Cross Hybrid für 25.000 und paar Zerquetschte. Für ein Wagen dieser Größe und als Plugin Hybrid eigentlich ein super Angebot, würde ich sagen...
Vorteilhaft ist, der Wagen ist nicht so klein, für die 4-köpfige Familie ist gut Platz, Anhängelast ist auch ok, Kofferraum ist auch vorhanden und der Kaufpreis für so einen Wagen wäre günstig. Nachteilig wäre, im Verbrennerbetrieb ist er nicht ganz so sparsam, bzw. es gibt Autos, die sind sparsamer...

Ich habe mir das erstmal durch den Kopf gehen lassen, durchgekaut und geguckt, was Alternativen wären.
Beim durchkauen bin ich dann noch auf den Hyundai Ionic Plugin gestoßen. Laut Konfigurator würde ich mit dem, nach Abzug der Umweltprämie, auch auf runde 25.000 Euro kommen.
Der Unterschied wäre halt, er ist kleiner als der Eclipse, hat wenig Anhängelast, aber er wäre das effizientere Fahrzeug.

Der Preis beider Fahrzeuge läge ungefähr gleichauf. (Wobei der Mitsubishipreis konkret ist, der Ionic nur nach Konfigurator, keine Ahnung ob ein Autohaus da mitzieht.)
Die elektrische Reichweite liegt bei beiden so bei rund 50 km, (lt. Papier bei beiden 63 km). Das würde gerade so reichen, zur Arbeit zu kommen.

Tja, jetzt bin ich unentschlossen, wo ich eigentlich hin will...
Vielleicht wollt ihr mal was dazu sagen? Vielleicht gebt ihr mir ja dadurch einen Schubs in die eine oder andere Richtung...

Greetz
Karsten
 
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User 11940

Setz dich mal in beide Autos rein.
Ich hatte die letzten Jahre beruflich viel mit Mitsubishi zu tun, gerade mit Fahrzeugen die nach einem Leasing (+-4 Jahre) zurückgekommen sind und der Innenraum ist qualitativ etwas vom traurigsten was der Markt so zu bieten hat.
 
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User 24216

Naja, grundsätzlich ist die Investition in was neues derzeit immer ein Invest ins Ungewisse, man sollte sich relativ sicher sein dass man den dann auch bis Finito fahren will wenn man kauft. Beim Verbrenner/Hybrid/PlugIn kann dir keiner sagen wie die Welt dafür in fünf oder zehn Jahren aussieht. Beim Elektro wiederum sind die Entwicklungsschritte noch so groß dass mein Auto, das ich 2020 bekommen habe, jetzt schon technisch eher alt aussieht. Deshalb hab ich geleast, da kann sich dann wer anders mit dem Wiederverkaufswert rumschlagen.

Wenn du was sparsames willst, auf jeden Fall den Ioniq. Ich bin drei Jahre den Ioniq Hybrid ohne Steckdose gefahren, als ich den bestellt hab war der Plug-In noch nicht im Verkauf. Ich bin den im Stadt/Land Betrieb unter 5L gefahren und auf der Autobahn bin ich nicht viel über 5L gekommen. Das wird der Klotz von Mitsubishi wohl nicht können, und gerade wenn Du vom Diesel kommst und 30tkm fährst nicht irrelevant bei den Kosten. Allerdings hat der ein Serviceintervall vom 15tkm, damit musst du zweimal im Jahr in die Werkstatt. Finde ich allerdings positiv, 30ter Intervalle machen Motoren nicht unbedingt haltbarer...
Vom Platz her ist das natürlich eine andere Sache. Der Kofferraum vom Ioniq ist schon groß, mir als Single war er teilweise fast zu groß. Allerdings ist hinten die Sitzhöhe etwas eingeschränkt. Wenn Du einen Sohn hast, der tendenziell die 1,80 überschreiten wird, wird das Auto definitv irgendwann zu klein werden. Das ist halt der Preis für die bombastische Aerodynamik und den niedrigen Verbrauch.
Bin Erstaunt dass der Ioniq jetzt nach dem Facelift tatsächlich Anhänger ziehen darf, das durfte meiner noch nicht. Qualitativ hatte ich nix auszusetzen, obwohl ich meinen kurz nach Serienstart gekauft habe, was man ja normalerweise nicht run sollte.

Ich habe das Auto nach knapp vier Jahren abgegeben weil mir ein bißchen Elektro nicht mehr gereicht hat und ich den Elektrobumms immer haben wollte. Der 1.6er GDI wäre ohne Elektro Unterstützung wohl doch eher aufgeschmissen. Aber das kommt auch drauf an was du jetzt fährst. Bin dann auf den kleineren Kona Elektro mit 150kW Leistung umgestiegen.

Hast Du mal überlegt (auch wenn es ein paar Taler kostet) dir mal für einen oder zwei Monate einen Vollelektro zu leihen und zu schauen ob das evtl. doch in euer Leben rein passen könnte? Wenn du auf PlugIn rumdenkst scheinst Du ja eine regelmäßige Lademöglichkeit zu haben. Gibt dafür mittlerweile ein paar Anbieter. Bin aber halt auch irgendwie kein großer Hybridfan mehr.

Und dann ist da noch die Lieferbarkeit. Im Moment musst Du entweder nehmen was da ist, ohne lange zu zögern. Oder was bestellen das du dann irgendwann mal bekommst. Bei vielem liegen die Liefertermine wohl schon eher bei 2023. Und vermutlich wird das auch erstmal eher noch schlimmer als besser.
Ich muss mein Auto September nächstes Jahr abgeben. Und stelle mir die Frage wann ich wohl was neues bestellen muss um nicht Ende nächsten Jahres ohne Auto dazustehen...
 
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User 2602

Setz dich mal in beide Autos rein.
Ich hatte die letzten Jahre beruflich viel mit Mitsubishi zu tun, gerade mit Fahrzeugen die nach einem Leasing (+-4 Jahre) zurückgekommen sind und der Innenraum ist qualitativ etwas vom traurigsten was der Markt so zu bieten hat.
Den Eclipse hatte ich schon mal probegefahren, aber ich glaube, das war ein normaler, kein Hybrid. Aber davon ab, der Innenraum würde mich nicht schrecken. Solche Sachen sind nicht mehr Priorität 1 bei mir...

Naja, grundsätzlich ist die Investition in was neues derzeit immer ein Invest ins Ungewisse, man sollte sich relativ sicher sein dass man den dann auch bis Finito fahren will wenn man kauft. Beim Verbrenner/Hybrid/PlugIn kann dir keiner sagen wie die Welt dafür in fünf oder zehn Jahren aussieht. Beim Elektro wiederum sind die Entwicklungsschritte noch so groß dass mein Auto, das ich 2020 bekommen habe, jetzt schon technisch eher alt aussieht. Deshalb hab ich geleast, da kann sich dann wer anders mit dem Wiederverkaufswert rumschlagen.
Tscha, das Geld wird weg sein, da muss man sich nichts vormachen. Egal welches Auto man kauft. Bisher bin ich meine Autos immer so lange gefahren, bis sie relativ wertlos waren.
Allerdings hat der ein Serviceintervall vom 15tkm, damit musst du zweimal im Jahr in die Werkstatt. Finde ich allerdings positiv, 30ter Intervalle machen Motoren nicht unbedingt haltbarer...
Vom Platz her ist das natürlich eine andere Sache. Der Kofferraum vom Ioniq ist schon groß, mir als Single war er teilweise fast zu groß. Allerdings ist hinten die Sitzhöhe etwas eingeschränkt. Wenn Du einen Sohn hast, der tendenziell die 1,80 überschreiten wird, wird das Auto definitv irgendwann zu klein werden.
Autsch, 15.000 km verpassen mir einen Dämpfer. Meiner hat ein Wartungsintervall von 20.000 km, also prinzipiell auch jedes Jahr zweimal zur Inspektion. Jetzt, wo oftmals auch noch altersbedingte Reparaturen dazu kommen, recht unschön, bzw. die Inspektionen werden nicht billiger. Ein größeres Wartungsintervall wäre da schon vorteilhafter. Aber gut, es ist wie es ist...
Bis meine beiden Töchter so groß wären, das sie hinten an die Decke stoßen, dann gäbe es den Wagen wohl nicht mehr, glaube ich... :D

Ich habe das Auto nach knapp vier Jahren abgegeben weil mir ein bißchen Elektro nicht mehr gereicht hat und ich den Elektrobumms immer haben wollte. Der 1.6er GDI wäre ohne Elektro Unterstützung wohl doch eher aufgeschmissen. Aber das kommt auch drauf an was du jetzt fährst.
Ich habe einen Suzuki SX4 S-Cross 4WD. Irgendwas um die 120 PS. Diesel....Durchschnittverbrauch über die Jahre dokumentiert, bei 5,3 Liter.
Hast Du mal überlegt (auch wenn es ein paar Taler kostet) dir mal für einen oder zwei Monate einen Vollelektro zu leihen und [...]
Auch das war für mich ein Gedanke, vielleicht doch eher ein ganzes E-Auto zu nehmen, statt eines Hybrides.
Wir hatte sogar schon ein E-Auto. War der Firmenwagen meiner Frau, der auch privat gefahren werden durfte. Dafür wurde dann monatlich was vom Gehalt einbehalten.
Der Wagen war von vorn bis hinten gepampert, soll heißen, der war extrem günstig für uns. Geringe monatliche Gebühr, Wartung mit drin, Versicherung mit drin, Strom laden war kostenfrei. Dann beschloss die Firma, nach Leasingablauf, das nicht mehr für alle fortzuführen. Teilzeitkräfte und andere wurden ausgenommen. Zu teuer und die verfügbare Menge an E-Autos war begrenzt.

Meine Frau wollte gern weiter Elektro fahren, auch für mich war das okay. Leider hatten wir nichts gefunden, was preislich dem Niveau eines Zweitwagen entsprach. Außerdem galt zu dem Zeitpunkt immer noch, Strom ist teuer, Sprit ist nicht so teuer. Unterm Strich also, eine teure Anschaffung, der im Betrieb nichts spart und auch sonst keine Vorteile bietet.
Also hatten wir für 12.000 einen kleinen Verbrenner gekauft.

Ich hatte gestern mal rumgegoogelt, was es an E-Autos gibt, bis 35.000 Euro. Wenn man etwas familientaugliches mit halbwegs Kofferraum sucht, dann ist das Ergebnis doch recht ernüchternd. Skoda, Opel Mocca, ID3, Zoe vielleicht noch, obwohl diese auch eher als Kleinwagen geführt werden.
Ich habe dann mal mit einem Reichweitenrechner rumgespielt (ich fahre regelmäßig, oder öfters im Jahr, auch Autobahntouren von 400 km oder mehr) und bei 120 km/h und den derzeitigen Temperaturen, ist das Ergebnis schon (oder immer noch) erschreckend.

Ich bleib dabei, E-Autos haben für mich, abgesehen vielleicht von den richtig teuren Elektros, immer noch eher Zweitwagencharakter, wobei die Preise für mich aber eher Erstwagenpreise darstellen.
Nein, Vollelektrisch halte ich derzeit für mich immer noch für keine gute Lösung.

Ansonsten ja, Lademöglichkeiten wären vorhanden. Zwei unterschiedliche Ladesäulen fußläufig in 15 - 20 min. Entfernung. Oder halt eigenes Haus, aber derzeitig noch ohne Wallbox. Die Schwiegereltern wohnen demnächst bei uns im Ort, die hätten da dann auch eine Wallbox.

Ein Hybridfan war ich eigentlich auch nie, aber einen Verbrenner zu kaufen, wurde mir in den letzten Jahren ziemlich verleidet und Vollelektro sehe ich derzeitig auch immer noch nicht als Alternative an....
Ach so und um Missverständnisse auszuschließen, die 54 Km zur Arbeit sind eine Tour, d.h. abends muss der Hybrid dann mit Sprit nach Hause fahren....

Greetz
Karsten
 
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User 25461

Wir haben im Firmenfuhrpark mittlerweile mehrere Hybride und ein vollelektrisches Fahrzeug. Alle Hybride haben eins gemeinsam, die angegebene elektrische Reichweite ist in der Praxis wesentlich niedriger. Gerade bei kalten Temperaturen bleibt oft nur die Hälfte der theoretischen Reichweite übrig. Du wirst also nicht mal den einfachen Weg zur Arbeit elektrisch fahren. Meine Meinung, entweder vollelektrisch oder gar nicht. Die Hybriden lohnen sich nur, wenn deine tägliche Fahrstrecke innerhalb der elektrischen Reichweite liegt. Du wirst in der Praxis 3/4 der Strecke zur Arbeit mit Sprit fahren und fährst dann 250kg Zusatzgewicht unnütz herum.
 
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User 24216

Wenn du weiterhin die paar mal im Jahr 400km+ am Stück fahren willst wirst du noch ein wenig länger auf passende Elektros warten müssen. Mich stören an meinem Kona weniger die eher häufigen Ladestops mit der 64kwh Batterie, sondern mehr dass er so lange zum Laden braucht, gerade jetzt im Winter. Deshalb habe ich als Nachfolger eigentlich einen Kia EV6 im Auge, obwohl der mir eigentlich fast schon wieder zu groß ist für meine Zwecke.
Aber im Grunde würden mir 70-80kwh die sich zuverlässig, also mit gutem Plateau, mit 120-150kwh laden lassen schon reichen. Dann müsste ich im Winter auf 500-600km maximal zweimal für 10-20min stoppen. Die Stops an sich finde ich sehr angenehm, ich komme definitiv entspannter an als früher, wo ich mit dem Ioniq Hybrid maximal einen kurzen Stop gemacht habe. Nur die Länge der Stops jetzt im Winter nervt etwas.

Soll das dann der Erstwagen/ das einzige Auto in der Familie sein oder dein Pendelfahrzeug? Weil eine Zoe sehe ich noch weniger als Erstwagen für eine Vierköpfige Familie als meinen Kona. Die spielen beide in der Polo Klasse und die Zoe hat noch kleinere Akkus und weniger Ladeleistung, DC Schnellladen lässt sich Renault extra bezahlen.
Selbst mit ID3/Cupra Born kann das schon eher eng werden, die sind ungefähr auf Golf-Niveau.
Der Skoda Enyaq aus deiner Liste ist eher ein ID4, den würde ich als voll Familientauglich einschätzen. Nur haben die alle Lieferzeiten jenseits von gut und Böse, erst recht seit keine Kabelbäume mehr aus der Ukraine kommen. Aber als Enyaq 50, um als nackter Hirsch ins Budget zu passen, auch kein Auto das dir auf 400km+ viel Spaß machen wird. Unter Enyaq 60 würde ich da eher nicht gehen.

Wie lange denkst du denn dass der aktuelle noch durchhält? Ich spekuliere drauf dass Ende nächsten Jahres vielleicht mal die ersten Ioniq5, ID3/4 Mustang Mach E als Leasingrückläufer tu haben sein müssten und man die als junge Gebrauchte abgreifen kann.

54km oneway ist natürlich heftig. Aber wie ich schon schrieb, aus eigener Erfahrung, und von allem was ich so mitbekomme, sind Verbrenner mit Longlife Watrungszyklen von 30tkm schneller durch als mit 15tkm. Ich hatte von 2008-2012 einen Roomster mit 1.6er Sauger der eigentlich als unzerstörbar gilt. Denn konnte ich mit Longlife Intervall bestellen und bin ihn mit 30tkm im Jahr auf Autogas gefahren. Nach 150tkm musste die Steuerkette raus, die bei dem Motor eigentlich nie ein Problem war. Ähnliches höre ich auch von anderen.
Wenn du günstigen Service mit langen Intervallen willst ist Elektro eigentlich dein Ding. Aber Reparaturen an Fahrwerk und Co werden da bei 30tkm im Jahr auch nach vier, fünf Jahren mal auftreten, das passiert mir der Laufleistung zwangsläufig.
Ich bin sehr froh nicht mehr dauernd 30km+ am Tag fahren zu müssen.
 
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User 13109

Nur zur Info: Ich habe 31 km zur Arbeit (Also 62 hin und zurück) Mein Cupra soll ja laut Werbung bis zu 67 KM elektrisch fahren können. Hab mich da sehr drauf gefreut, weil wir auf der Arbeit landen können bzw auch sollen. In Realität komme ich 37 KM weit... Und nein: Ich rase nicht. Ich wohne aber auch nicht im flachen Norddeutschland, sondern schön im Bergischen Land.
Also das mit dem Plugin habe ich mir schöner vorgestellt. Nicht, dass es bei dir vielleicht auch so ist.
 
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User 15219

Plugin hat auch den Nachteil das man dem ICE nix gutes tut wenn man zu 90% elektrisch fährt. Stichwort ölverdünnung.
 
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User 15376

Nur zur Info: Ich habe 31 km zur Arbeit (Also 62 hin und zurück) Mein Cupra soll ja laut Werbung bis zu 67 KM elektrisch fahren können. Hab mich da sehr drauf gefreut, weil wir auf der Arbeit landen können bzw auch sollen. In Realität komme ich 37 KM weit... Und nein: Ich rase nicht. Ich wohne aber auch nicht im flachen Norddeutschland, sondern schön im Bergischen Land.
Also das mit dem Plugin habe ich mir schöner vorgestellt. Nicht, dass es bei dir vielleicht auch so ist.
Die Plugin Hybride sind auch nicht so gut darin zu rekuperieren, oder?

Ich war mal mit einem i3 rund um Freiberg unterwegs, da ging es ordentlich runter und hoch. Angezeigte Reichweite hat mit der gefahren danach ziemlich gut übereingestimmt, obwohl ich jetzt nicht gerade rumgeschlichen bin, weil die Kiste bergab halt wieder viel zurückgewonnen hat.

Ist aber sicher je nach Auto unterschiedlich.
 
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User 24216

Ja, wie stark man Rekuperieren kann hängt immer davon ab mit wieviel Ladestrom der Akku umgehen kann. Da sind wenigen Zellen in den Plugin Akkus natürlich schneller am Anschlag als im BEV. Im normalen Hybrid habe ich es im Schwarzwald regelmäßig geschafft den Akku voll zu machen, aber der im Vergleich auch winzig.
Nicht uninteressant finde ich auch immer die Frage was macht das Auto wenn man den Akku relativ leer gefahren hat und vom E- in den Hybridmodus wechselt, und bis zu welcher Geschwindigkeit funktioniert der Hybridmodus? Mein Ioniq hat auch auf der Autobahn bei 140 noch den Verbrenner abgeschaltet wenn es für die kleine E-Maschine ausreichend Bergab ging.

Ölverdünnung dürfte im Usecase von Karsten weniger ein Problem werden wenn er eine Strecke eh mit dem Verbrenner fahren muss.
 
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User 2602

Alle Hybride haben eins gemeinsam, die angegebene elektrische Reichweite ist in der Praxis wesentlich niedriger. Gerade bei kalten Temperaturen bleibt oft nur die Hälfte der theoretischen Reichweite übrig. Du wirst in der Praxis 3/4 der Strecke zur Arbeit mit Sprit fahren und fährst dann 250kg Zusatzgewicht unnütz herum.
Tja, diese Befürchtung hatte ich auch, ich hatte jedoch gehofft, das der Effekt nicht so groß wäre. Das es dennoch knapp für den Weg zur Arbeit reicht. Aber gut, mit Winter hast du natürlich recht. Aber dieses Problem hast du ja auch mit den Vollelektros. Wenn dann nach Reichweitenrechner bei 0° dann am Ende gerade mal die Hälfte der Reichweite stehenbleibt...

Das mit dem Zusatzgewicht ist mir bewusst. Die doppelte Maschine und das jeweils unnütze Gewicht hat mich bisher auch immer abgeschreckt. Aber ich sag mir, solange der Verbrauch der Sache angemessen ist, könnte ich dann doch damit leben. Der Ionic soll beispielsweise im Verbrennerbetrieb um die 5 Liter verbrauchen. Da er damit nicht wesentlich mehr verbraucht als jetzt mein altes Auto, aber dafür in teilen elektrisch fahren könnte, fände ich es okay.

Aber, ich sage schon mal, von dem Mitsubishi habe ich mich verabschiedet. Wäre ein super Familienauto gewesen und günstig zu haben, aber die Folgekosten und die Effizienz lassen dann vermutlich zu wünschen übrig.
Soll das dann der Erstwagen/ das einzige Auto in der Familie sein oder dein Pendelfahrzeug?
Eigentlich beides. Also Erstwagen + Pendelfahrzeug. Meine Frau fährt eine Hutschachtel, kofferraummäßig wärs bei dem schon mit einem großen Wocheneinkauf eng.
Von daher sollte ein Kompromiss gefunden werden. Zum Pendeln, der aber auch mal 4 Personen samt Gepäck aufnehmen könnte.
Wie lange denkst du denn dass der aktuelle noch durchhält? Ich spekuliere drauf dass Ende nächsten Jahres vielleicht mal die ersten Ioniq5, ID3/4 Mustang Mach E als Leasingrückläufer tu haben sein müssten und man die als junge Gebrauchte abgreifen kann.
Keine Ahnung. An sich rechne ich nicht mit einem plötzlichen Totalausfall. Der Wagen wird hauptsächlich 54 km Landstraße bewegt, moderates Tempo, Stadtverkehr fast gar nicht, kein Stop-and-Go, er wird gewartet. Trotz alledem waren in letzter Zeit halt einige Altersreparaturen zu machen, die gekostet haben. Ich hoffe das es nur eine Pechsträhne war. Aber wer weiß... Das könnte so weiter gehen, oder vielleicht auch nicht...

Das mit den jungen Gebrauchten E-Autos ist ja auch so eine Sache für sich. Bei denen gibts keine Förderung mehr, das heißt, die Kisten sind in meinen Augen dann immer noch enorm teuer für ein gebrauchtes Batterieauto. Zumindest empfand ich so, als ich zuletzt für meine Frau ein E-Auto finden wollte.

Wie gesagt, der Mitsubishi ist raus. Ich werde mal bei Gelegenheit den Ionic anschauen und probefahren und mal gucken wie das so ist.
Ansonsten werde ich erstmal nichts überstürzen. Vielleicht ist es vorerst doch besser, seine Kröten jetzt möglichst zusammenzuhalten.
Mittlerweile sind wir hier bei 2,16 Euro für Diesel angekommen. Ich bin pessimistisch und erwarte für die nächste Zeit eine Kostenlawine. Der Strompreis wurde bei uns für dieses Jahr noch nicht angehoben, Heizen und Wasser schon, allerdings noch moderat.
Ich gehe davon aus das dies im nächsten Jahr noch deutlich nach oben geht, + Lebensmittel, Bedarfsgüter etc... Grundsteuer wird vermutlich auch kräftig teurer werden...
Falls mein Auto doch plötzlich die Hufe strecken sollte, dann werde ich improvisieren müssen. Irgendwas was stinkt und qualmt und irgendwie von A nach B kommt.
Ansonsten bin ich gespannt, wie sich die Verhältnisse hier noch entwickeln werden...

Greetz
Karsten
 
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User 615

Ich liebäugele auch schon seit Jahren mit Elektromobilität. Die aktuellen Spritpreise lassen den Umstieg immer attraktiver erscheinen, wenn da nicht die Einstiegshürde Kaufpreis wäre. Leasing- bzw. Finanzierungsangebote bei Elektroautos sind irgendwie noch unattraktiver. Scheint derzeit ein reiner Verkäufermarkt zu sein. Sieht man an den ewig langen Lieferzeiten.

Ich hatte gestern mal rumgegoogelt, was es an E-Autos gibt, bis 35.000 Euro. Wenn man etwas familientaugliches mit halbwegs Kofferraum sucht, dann ist das Ergebnis doch recht ernüchternd. Skoda, Opel Mocca, ID3, Zoe vielleicht noch, obwohl diese auch eher als Kleinwagen geführt werden.

"Ungefähr" in dem Preisbereich geht es auch mit Tesla's Model 3 los. Mit kleinster Reichweite, Hinterradantrieb und abzüglich Umweltbonus liegt man bei etwa 37.000 Euro. Das Fahrzeug scheint derzeit die kürzeste Lieferzeit zu haben. Oder anders gesagt: der ist tatsächlich erhältlich.

Besonders attraktiv erscheint mir allerdings der MG5 momentan. Den habe ich mal "konfiguriert", also geschaut, wie der kleinste Preis ist. Mit 32.000 Euro vor Abzug der Umweltprämie erscheint mir der zur Zeit unschlagbar zu sein. Leider kann man bisher nur eine "Anfrage" starten, so dass völlig unklar ist, wann der verfügbar wäre.
 
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User 24216

Naja, ich fürchte dass die Strompreise wohl recht zeitnah nachziehen werden, die letzte Erhöhung an den Ladesäulen ist noch nicht lange her. Tesla hat wohl gerade schon erhöht. Dass der Dieselpreis so derbe hoch geschossen ist liegt wohl daran dass viele Heizöl bestellt haben, in der Sorge es könnte nächsten Winter noch teurer sein. Der kommt dann Richtung Sommer evtl auch wieder unter den Preis von Super.
Zuletzt war der Elektro auf Langstrecke nicht wirklich günstiger als ein Diesel, einen Kostenvorteil hat man nur wenn man zu Hause zum normalen Strompreis laden kann und in der Stadt wo der Elektro einen deutlichen Verbrauchsvorteil hat.

Der Markt ist gerade halt ziemlich angespannt. Dauernd muss irgendwer seine Bänder anhalten, kurzfristig einen Plan B für Ausfälle bei Zulieferern, sei es durch fehlende Chips oder weil plötzlich eine "Spezial Operation" stattfindet, in der Tasche haben zu müssen ist mittlerweile in der Branche leider Standard geworden. Zuerst wird die Ausstattung gekürzt, und wenn nichts hilft steht das Band.
Entsprechend schlecht ist die Verfügbarkeit, von Neuwagen. Und wenn du tatsächlich schon eine Bestellung kaufen hast kann dir keiner sagen wann der kommt und ob du wirklich alle Extras bekommst die du bestellt hast.

Das führt im Gebrauchtmarkt dazu dass da die Preise auch hoch gehen, weil viele, die eigentlich einen Neuwagen wollten, dann doch auf einen Gebrauchten umschwenken. Entsprechend verhalten sich die Preise.
 
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User 2602

"Ungefähr" in dem Preisbereich geht es auch mit Tesla's Model 3 los. Mit kleinster Reichweite, Hinterradantrieb und abzüglich Umweltbonus liegt man bei etwa 37.000 Euro. Das Fahrzeug scheint derzeit die kürzeste Lieferzeit zu haben. Oder anders gesagt: der ist tatsächlich erhältlich.
Ne, anders, die 35.000 Euro die ich mir als Grenze gesetzt hatte, war noch vor Umweltbonus. Abzüglich der Prämie würde ich dann auf Fahrzeuge max. um die 26...27.000 Euro hoffen.
Aber diese Fahrzeuge sind, wie gesagt, wenig attraktiv. Es gibt zwar ein paar, die teils etwas über 350 km schaffen, aber reell bleibt davon im Alltag wenig über. Reicht aus, um zur Arbeit zu pendeln, aber mal nach Hamburg und zurück (als Beispiel), wird dann zum Teil schon grenzwertig.
Dafür ist es mir, wie gesagt, noch zu teuer, wenn man den Maßstab nimmt, das ich mir früher für 15-17.000 € einen Jahreswagen Kombi gekauft habe, der uneingeschränkt funktioniert und fährt, zieht und Koffer und Kisten schluckt.
37.000 € ist für mich total unrealistisch, Tesla hin oder her, ich hab genügend andere Rechnungen zu zahlen.

Greetz
Karsten
 
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User 13109

So sehr, wie sich das vielleicht negativ angehört hat mit meinem Cupra:
Durschnittsverbrauch mit an der Firma laden (derzeit 3 Tage Woche): 3,5 - 4,3 Liter
Durchschnittsverbrauch auf Urlaubsreisen (da nutzt ein voller Akku wenig) 5,5 - 6 Liter

Das finde ich jetzt nicht sooo schlechte Werte insgesamt.
 
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User 2602

So sehr, wie sich das vielleicht negativ angehört hat mit meinem Cupra:
Durschnittsverbrauch mit an der Firma laden (derzeit 3 Tage Woche): 3,5 - 4,3 Liter
Durchschnittsverbrauch auf Urlaubsreisen (da nutzt ein voller Akku wenig) 5,5 - 6 Liter

Das finde ich jetzt nicht sooo schlechte Werte insgesamt.
Ich finde das jetzt auch erstmal vollkommen okay. Dafür, das der Wagen dann auch auf Langstrecke genutzt werden kann und dabei trotzdem nicht über Gebühr säuft, ist es akzeptabel.

Greetz
Karsten
 
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User 24216

Naja, aber das war früher. Heute bekommst du für das Geld einen Fabia Kombi und mit Glück einen i30 Kombi als Jahreswagen, mal schnell bei mobile durch gescrolled. Für Focus Astra i30 eher ab 20k aufwärts und Golf 25k.
Die Kosten quasi das was du bereit bist für einen neuen Elektro auszugeben.

Auf was basiert deine Aussage "reel bleibt von der Reichweite nicht viel übrig"? Das lässt sich so pauschal oft nicht sagen.
Deshalb der Vorschlag mal ein potentiell interessantes Fahrzeug ein zwei Monate zu leihen und schauen ob es wirklich für dich so schlimm ist. Aber das Auto das du gerne hättest gibt es glaube ich nicht.
 
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User 2602

Aber das Auto das du gerne hättest gibt es glaube ich nicht.
Richtig, das ist wohl das Problem.
Aber du hattest es von dir aus ja selber auch angesprochen, die Entwicklung schreitet (hoffentlich) noch immer voran und du warst auch nicht bereit, ein Elektroauto voll zu kaufen.
Und da habe ich halt auch meine Zweifel. Ich will ungern 25.000 Euro auf den Tisch legen, (was, nebenbei, für mich eine Menge Geld ist), um dann dafür lediglich ein eingeschränktes Mobilitätsauto zu bekommen, welches dann nach zwei Jahren veraltet und kaum wiederzuverkaufen ist.
Auf was basiert deine Aussage "reel bleibt von der Reichweite nicht viel übrig"? Das lässt sich so pauschal oft nicht sagen.
Ich habe z.B. hier geguckt. https://efahrer.chip.de/elektroautos/opel-mokka-e_20360
Hab mal spontan einen Opel Mocca rausgegriffen. Thoretische Reichweite 322 km.
Nach dem Reichweitenrechner auf der Seite, bei 15 Grad und Tempo 110, werden wohl anscheinend nur 218 km übrig bleiben.
Reicht, wie gesagt aus, um zur Arbeit zu kommen, aber darüber hinaus wirds dann schon enger.

Nebenbei, um noch mal auf den Mitsubishi Eclipse Hybrid zu sprechen zu kommen, der könnte auch noch als Hausbatterie eingesetzt werden. Ans Haus anstöpseln und den gespeicherten Strom wieder einspeisen. Keine Ahnung aber, ob das jetzt in irgendeiner Weise relevant wäre...

Greetz
Karsten
 
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