Elektromobilität

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User 2602

Ich glaube, der Punkt an der Argumentation war wohl, das der Kaufpreis in den zwei...drei Jahren immer noch so hoch wäre, das der Wagen dann gebraucht für Gebrauchtwagenkäufer zu unattraktiv wäre. Es handelte sich um einen relativ veralteten Leaf. Als Neuwagen mit der Förderprämie ist es preislich wohl noch ok, als Gebrauchtwagen müsste man ihn dann aber wohl unter Wert anbieten, um Interessenten zu finden.
Er wollte die Fahrzeuge am liebsten als Neufahrzeug komplett vom Hof haben. So ungefähr war wohl der Sachverhalt.

Dazu mal eine Anekdote von mir.
Als ich so auf der Suche nach einem Ersatzauto war und über den Hof eines Autohauses schlenderte, sah ich einen Zoe.
Hab ich ins Auge gefasst. Der war etwas über zwei Jahre alt und sollte knapp 15500 Euro kosten. Hm, der Preis war zwar schon sehr deutlich über dem Budget, aber Angesichts dessen, das es ein E-Auto war, wäre ich noch gewillt gewesen, das Geld zusammenzukratzen.

Trotzdem war ich skeptisch ob das wirklich alles an Kosten gewesen sein sollte...
Also hab ich mir einen Verkäufer gesucht und ausgefragt. Nein, nein, der Kaufpreis wäre so korrekt, das stimmt alles, versicherte er mir.
Ich so, "wo ist der Haken?" "was kommt denn noch an Kosten dazu?" Keine weiteren Kosten, war die Aussage.
Ich, "was ist mit Batteriemiete, fällt da was an?!"
Ja, das ist korrekt, das käme dann tatsächlich dazu.
Welchen Preisrahmen denn, wollte ich wissen.
Je nachdem, monatlich so bei 80 - 100 Euro...

Der Punkt ist, meine Frau tankt vielleicht einmal im Monat 40 Euro in den Tank, bei mehr als das Doppelte nur an Batteriemiete, (wobei der Wagen dann aber noch nicht mal vollgeladen und 1 Meter gefahren ist), kann ich bei dem Angebot noch nicht mal mehr müde abwinken...

Ich schätze mal, auf Probleme dieser Art wollte der Leasinghändler mit seinem Abwiegeln vermutlich auch hinweisen...

Greetz
Karsten
 
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User 4652

Wenn du es wirklich mal ausprobieren willst, es gibt mittlerweile ein paar Vermieter wo man ein e-Auto für einen Monat oder so ausfassen kann. Kostet ein paar Taler, aber dann wüsstest du konkret ob es bei dir in der Umgebung wirklich so schlecht ist.
Dazu muss ich doch nicht erst ein E-Auto kaufen oder mieten um das festzustellen. Da kann man sich auch ohne Auto drüber informieren, bzw. ist bei mir sowieso alles recht überschaubar (kein großes Ballungsgebiet oder ähnliches), darum sage ich ja das es momentan für mich keinen Sinn macht. Ist jetzt nicht nur so dahergelabert weil ich keinen Bock drauf hab.

Mir hat neulich ein bekannter erzählt das bei denen in der Strasse sich die E-Autos mehren und manche sogar 2-3 Stück haben. Da meinte der Elektriker (weil er sich jetzt auch eine Ladestation in der Garage hat einrichten lassen) das in der Strasse nicht mehr viel Autos dazu kommen dürfen weils sonst irgendwie ein Problem mit dem Strom bzw. Leitungen geben könnte.

Kann das sein, hörte sich für mich erstmal komisch an. Ich kenn das von der Strassenbeleuchtung das da die Leitungen in der Regel für Lader zu schwach ausgelegt sind, aber das es im eigenen Haus auch zu Problemen kommen kann hör ich ehrlichgesagt das erste mal.
 
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User 24216

Hört sich für mich auch komisch an. Der Lader zieht ja auch nicht mehr als ein Herd oder z.B. eine große Kreissäge in der Garage. Dann müssten Drehstromanschlüsse ja quasi pro Straßenzug auch begrenzt sein.
Bei Freunden ist es eher ein Problem dass wohl die Leitung vom Haus zur Garage keine 11kW hergeben würde und sie entsprechend nicht mit voller Leistung laden könnten ohne da alles neu zu machen.
 
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User 10763

Crate Engines von Ford, Chevy kennen sicher die meisten Car Nerds und nun bietet Ford auch einen E-Crate Motor an.


"Der E-Crate-Motor mit der Teilenummer M-9000-MACH-E ist ab sofort bei autorisierten Ford-Teilehändlern oder online bei Ford Performance Parts erhältlich. Mit einem Verkaufspreis von 3.900 US-Dollar richtet er sich an Konstrukteure, die einen quer eingebauten Antriebsstrang suchen, um eine Reihe von Fahrzeugen zu elektrifizieren, von modernen bis hin zu Oldtimern, Lastwagen und SUVs."
 
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User 19329

Auf jeden Fall interessanter Ansatz. Insbesondere könnten jetzt Oldtimer, wo der Antrieb hinüber ist, Chancen auf ein zweites Leben bekommen. Aston hat das glaube ich mit einem DB5 gemacht.
 
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User 24216

Chevy scheint auch ein e-Crate zu bringen, Motortrend hat den wohl zur SEMA ins Project X geschraubt.
 
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User 24216

Sehr guter Über- und Ausblick zu E-Fuels, Wasserstoff und Akkus von jemandem der an allen drei Themen geforscht hat bzw. forscht.

 
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User 10763

Schon cool 😎

"Tesla FSD Beta 10.5 drives from SpaceX headquarters in Los Angeles, California to Tesla's former headquarters in Silicon Valley (Palo Alto, California) in post-thanksgiving nightmare traffic. Pure vision Autopilot handles it impressively well. 9 and a half hours of driving, more than 364 miles, all completely automated. One stop to charge in Kettleman City"

 
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User 615

Und der Bezug zum Thementitel ist, dass das ganze in einem Elektroauto passiert ist?
Mit einem Dieselverbrenner und großem Tank wäre der Stop unterwegs nicht nötig.
 
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User 10763

Ja schon. Aber ein Auto mit "Gehirn" ist auch sehenswert ^^ Ich finde das jedenfalls überaus beeindruckend. Auch wenn Tesla Fahrer sagen das ihnen der Wagen schon paar mal den Hintern gerettet hat weil er auf Situationen reagiert die sie selbst bis zum Eingreifen nicht auf dem Schirm hatten was normal einen Unfall bedeutet hätte. Das Auto hat halt den komplettet 360 Grad Überblick zu jeder Zeit.
 
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User 2275

Hast du dir das Video mal angesehen? Das ist für ein autonomes Fahrzeug eine höchst simple Strecke. Paar Meter über gut ausgebaute Straßen bis zur Autobahnauffahrt und dann stumpf über die Autobahn fahren. Wenn ein autonomes Fahrzeug DAS nicht hinbekommt, ist es völlig für die Tonne.

Was ich so gelesen habe, ich Tesla beim autonomen Fahren absolut kein Vorreiter, im Gegenteil. Musk hat wohl durchgeprügelt, dass Tesla dabei aus Kostengründen ausschließlich auf Kameras setzt, was gegenüber komplexeren Systemen diverse Nachteile mit sich bringt.
 
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User 10763

Ja alles easy, simpel, kein Highlight, schon tausend mal bei anderen gesehen, man kennts ^^

Ich weiß nur das was auf der Tesla Seite steht und da gehts um mehr als nur Kameras.

 
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User 2275

Ja alles easy, simpel, kein Highlight, schon tausend mal bei anderen gesehen, man kennts ^^
Fakt ist doch, dass solche Strecken, dazu bei trockenem Wetter, für autonome Fahrzeuge keine besondere Herausforderung sind. Das sieht ganz anders aus, wenn ein solches Fahrzeug bei Regenwetter durch eine innerstädtische Baustelle fahren muss und dann noch ein Kind zwischen geparkten Autos hindurch auf die Straße rennt.
 
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User 615

Fakt ist doch, dass solche Strecken, dazu bei trockenem Wetter, für autonome Fahrzeuge keine besondere Herausforderung sind.
Schön, dass das inzwischen "Fakt ist".
Hieß es nicht damals bei Einführung des "Autopilot" bei Tesla: "das geht nicht", "das wird nie funktionieren" usw.?
Kaum vergehen ein paar Jahre mit stetiger Weiterentwicklung und schon ist es Fakt.
Mal sehen was nach weiteren 5 Jahren so "Fakt ist".
 
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User 24915

Wer kennt sie nicht .... die tausenden autonomen Fahrzeuge die schon seid Jahren rum fahren ...im gegensatz zu tesla die jetzt erst um die ecke kommen mit so einer baby strecke ....:cautious:
 
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User 10763

Ist auch noch im Beta Status wofür man sich als Tesla Owner separat anmelden muss und noch lange nicht final. Auf was man sich da als Beta Tester einlässt darüber wird man sicher auch umfänglich aufgeklärt :)
 
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User 24216

Ich finde es aus Entwicklersicht schon erschreckend ein System in dem Zustand jedem average-Joe Kunden, der sich dafür freiwillig gemeldet hat, in die Hand zugeben. Bei allen anderen Herstellern die ich kenne bekommen sowas eingewiesene, ausgebildete Fahrer in die Hand, das würde im Zweifel nicht mal eine Freigabe für eine Wochenendflotte für Mitarbeiter bekommen. Aber da kostet jeder gefahrene Kilometer halt Geld...

Das sieht für mich nicht nach Beta aus, mehr so late Alpha. Eine Beta würde ich so definieren dass es eben von Zeit zu Zeit mal einen Abschalter gibt weil das System eine Situation nicht richtig einschätzen kann, schlechte Spurführung, alle paar hundert Kilometer mal ein wirklicher Eingriff nötig etc.
Das in dem Video sieht aus als würde man eher Angst davor bekommen. Was dem Hersteller dann nix hilft weil man es im Zweifel dann nicht mehr einsetzt. Da kommen dann auch keine Daten für rum. Ich würde es Innerstädtisch ziemlich sicher abgeschaltet lassen.
 
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