DTM DTM Saison 2021

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User 709

Hi
das ist aber nur die Lenkkraft, die anders ist. Ich meine die Lenkübersetzung. Z.B. das man in der Stadt beim Rangieren von Anschlag links nach Anschlag rechts nur eine Lenkradumdrehnung braucht. (Das ist vielleicht etwas extrem, aber wäre möglich.)
 
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User 19968

Und warum der Verweis auf Glock? Der fährt momentan nicht gut und wenn er sich nicht steigert, ist die Frage, ob er seinen Platz verdient hat, genauso berechtigt. Aber Flörsch ist doch komplett unabhängig davon zu beurteilen, was ein Timo Glock in einem anderen Team, in einem anderen Fahrzeug zeigt.
Sorry Bernd das sehe ich etwas anders.
Glock ist ein schneller Fahrer und sein bestes Ergebnis hat er ausgerechnet da eingefahren als er eine konventionelle Lenkung drin hatte.
Maxi Buhk fährt auch mit dem System und auch er liefert im Moment keine gute Figur ab.
Und auch er ist ein GT3 Spezialist, fährt seit Jahren den AMG und hat auch ettliche Rennen damit gewonnen.
Da ist also ganz klar ein Trend zu erkennen.
Wenn es wirklich diese 5/10 wären die Markus angesetzt hat, das wären dann aber im Qualy zB 7-8 Plätze. Also Mittelfeld und damit deutlich besser als sie im Moment abgestempelt wird.
Dazu kommt ja noch wie sehr vertraue ich dem System, wie wohl fühle ich mich damit, auch das wirkt sich aus.
Wenn 2 schnelle Fahrer und ein Rookie das gleiche System nutzen und alle 3 performen schlecht ist es absolut unwahrscheinlich das alle 3 zufälligerweise in dem Jahr einfach nur schlecht fahren.
Und wie gesagt Winkelhock kennt das System aus dem FF. Der weiß genau wie er die Lenkung eingestellt haben will damit es für ihn gut funktioniert, der hat auch das Vertrauen in das System, ein Vertrauen das die anderen Fahrer sich erst einmal erarbeiten müssen. Zudem kennt er den R8 auch noch sehr gut, hat ja schon ettliche Rennen damit gefahren. Er ist also dann doch deutlich im Vorteil.
Wenn ich mich richtig erinnere wurde letztes oder vorletztes Jahr das System auch schon in einem KÜS Porsche bei den GT Masters eingesetzt und der fuhr hinterher.
Das ist wie bei uns mit dem FFB, falsch eingestellt fühlt man sich nicht wohl, spürt nicht das was man spüren möchte und wird langsam.
Und das schreibe ich nicht weil Flörsch eine Frau ist oder ich sie absolut toll finde, ich bin der Meinung man muss jedem Rookie, gerade wenn man so ein System einsetzt deutlich mehr Zeit zugestehen denn die erfahrenen Fahrer zeigen ja auch das sie Probleme haben.
 
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User 5379

Naja, die Frage ist ja.
Wie komplizierst ist die aktuelle Lösung (die ja teils mechanisch und teils elektronisch sein dürfte) und versprechen sich die Hersteller durch Drive-By-Wire, das autonome Fahren bau- und systemtechnisch einfacher machen zu können.

So sehr es als Gimmick marketingtechnisch sicherlich nützlich ist, bezweifel ich, dass man es entwickeln würde, wenn man sich davon in der Serie nicht was versprechen würde.
 
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User 2446

Hi
im Rennsport sehe ich Drive By Wire mehr als Marketing und evtl. als Erprobung.
Das ist sicher auch ein Aspekt, aber es kann auch ein Vorteil sein.

Derzeit baut man das System in bestehende Autos ein, die man umrüstet. Konstruiert man ein Fahrzeug von Grund auf für dieses System, dann ergeben sich andere Möglichkeiten. Dann hat man eventuell keinen Gewichtsnachteil mehr und kann den gewonnen Platz effizient nutzen.

Sorry Bernd das sehe ich etwas anders.
Glock ist ein schneller Fahrer und sein bestes Ergebnis hat er ausgerechnet da eingefahren als er eine konventionelle Lenkung drin hatte.
Maxi Buhk fährt auch mit dem System und auch er liefert im Moment keine gute Figur ab.
Und auch er ist ein GT3 Spezialist, fährt seit Jahren den AMG und hat auch ettliche Rennen damit gewonnen.
Da ist also ganz klar ein Trend zu erkennen.
Wenn es wirklich diese 5/10 wären die Markus angesetzt hat, das wären dann aber im Qualy zB 7-8 Plätze. Also Mittelfeld und damit deutlich besser als sie im Moment abgestempelt wird.
Dazu kommt ja noch wie sehr vertraue ich dem System, wie wohl fühle ich mich damit, auch das wirkt sich aus.
Wenn 2 schnelle Fahrer und ein Rookie das gleiche System nutzen und alle 3 performen schlecht ist es absolut unwahrscheinlich das alle 3 zufälligerweise in dem Jahr einfach nur schlecht fahren.
Und wie gesagt Winkelhock kennt das System aus dem FF. Der weiß genau wie er die Lenkung eingestellt haben will damit es für ihn gut funktioniert, der hat auch das Vertrauen in das System, ein Vertrauen das die anderen Fahrer sich erst einmal erarbeiten müssen. Zudem kennt er den R8 auch noch sehr gut, hat ja schon ettliche Rennen damit gefahren. Er ist also dann doch deutlich im Vorteil.
Wenn ich mich richtig erinnere wurde letztes oder vorletztes Jahr das System auch schon in einem KÜS Porsche bei den GT Masters eingesetzt und der fuhr hinterher.
Das ist wie bei uns mit dem FFB, falsch eingestellt fühlt man sich nicht wohl, spürt nicht das was man spüren möchte und wird langsam.
Und das schreibe ich nicht weil Flörsch eine Frau ist oder ich sie absolut toll finde, ich bin der Meinung man muss jedem Rookie, gerade wenn man so ein System einsetzt deutlich mehr Zeit zugestehen denn die erfahrenen Fahrer zeigen ja auch das sie Probleme haben.
Es muss aber einfach eine positive Entwicklung sichtbar sein. Spätestens, wenn ein anderer Fahrer unterstreicht, dass das Space Drive System eben nicht den ganzen Rückstand erklären kann. Das gilt für alle, die damit unterwegs sind, unabhängig vom Grad der Erfahrung. Das ist die Jobanforderung. So schnell fahren, wie möglich.

Und wenn es so schwierig ist, muss man die Frage stellen, warum ein Fahrer sich darauf einlässt. Oder anders gedacht, warum man ihm kein anderes, kein normales Auto gibt. Meine schnellsten Leute mache ich ja nicht extra langsamer.
Am Ende weiß man ja, was übrig bleibt, wenn ständig erklärt werden muss, warum jemand nicht die gleiche Leistung bringt, wie andere. Die Erklärungen sind irgendwann egal. Dann muss man eben was ändern und zeigen, dass man doch mehr kann. Oder man bleibt in Erinnerung als jemand, der immer nur davon geredet hat, was möglich wäre, aber nie den Beweis dafür erbracht hat.
 
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User 19968

Wie gesagt schick sie einmal mit abgestimmten Auto und Space Drive auf die Strecke und eben einmal mit abgestimmten Auto mit konventioneller Lenkung.
Wird die Zeit besser dann ist der Fall doch klar.
Fährt sie dann immer noch auf dem momentanen Level muss man sich überlegen wie es weiter geht.
 
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User 9179

Die Boxenstopp Regeln in der DTM sind aber auch Blödsinn, wenn man ein frühes SC erwischt wie jetzt während manche schon drin waren haben diejenigen die noch keinen Pflichtstopp absolviert haben ja absolut keine Chance mehr.
 
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User 561

Ja, dachte ich auch gerade. Man könnte auch an der Gefahrenstelle Doppelgelb schwenken und die Safetycarphase übers Radio ankündigen. Kostet maximal eine Runde und zerpflückt nicht das komplette Klassement.
 
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User 9179

Was war das denn für eine Aktion vor der NGK Schikane? Das kann doch nicht gut gehen.
 
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User 21781

Das Safety Rating von einigen da wird aber heute echt in den Keller gedrückt :LOL:
 
Zuletzt bearbeitet:
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User 15324

Ich kann ja verstehen das sich beim Start oder Restart diverse Möglichkeiten für einen Platzgewinn ergeben aber das was vergangenen Sonntag gezeigt wurde lässt daran zweifeln das es sich um Profis handelt. Der Three-Wide wurde von Turn 1 bis Turn 3 völlig hemmungslos durchgezogen und zum Teil sogar mit einem "Four-Wide" übertroffen. Das Hineinstechen in kleinste Lücken (zum Teil nicht einmal vorhanden), erinnerte ganz stark an ein nicht organsiertes "Public-Rennen" im Simracing von ACC. Wobei selbst dort mittlerweile rücksichtsvoller gefahren wird.

Die Aktion von Liam Lawson löste bei mir schon in der Anbremsphase Gelächter aus. Leider war ihm eine ähnliche Aktion am Samstag geglückt und Er versuchte es nun völlig unnötig mit der Brechstange. Biegt Er dann beim Einlenken auf der Stelle im 90° Winkel ab?

Die erstklassige BOP führt natürlich dazu das das Feld eng beieinander liegt und zusätzlich kann man auf der Kurzanbindung nur recht schwer überholen. Gerade dann wenn die Rundenzeiten der einzelnen Fahrer nicht stark auseinanderliegen. Auch die Aktion am Samstag von Winkelhock (als er Lawson) drehte, ist völlig unverständlich. Zumal es sich um einen Fahrer handelt der eigentlich reichlich Erfahrung besitzt. Selbst im Simracing sticht an dieser Stelle nur Jemand hinein der absolut keinen Plan von dem hat was Er da tut.


Die sollten besser ein Head-Up-Display mit Helicorsa in die GT3 einbauen. ;)
 
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User 561

Ich kann die Aktion von Lawson sogar ein Stück weit nachvollziehen. Er ist ja nicht neben den Audi gefahren, als dort kein Platz mehr war, sondern der Audi hat ihn bis auf die Wiese rausgedrückt und keinen Platz gelassen, als er schon daneben fuhr. Und da hat er sich wohl gedacht "mit mir nicht, Junge". Im Ausgang wars natürlich unglücklich, aber wenn der Gegner bei Dir einmal mit so etwas durchkommt, merkt er sich das.

Ganz anders sieht es da aus mit optisch einigermaßen harmlosen Aktionen. Dass einer der BWT-Mercedes (Götz?) Ammermüller in der Mercedes-Arena einfach Vollgas vor sich her in einen Dreher geschoben hat und damit davon kam, fand ich schon sehr fragwürdig.
 
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User 13109

Ja, das sehe ich genauso. Lawson wurde der Platz immer enger gemacht und an der Stelle der Grasnarbe auf die er gedrückt wurde, ist auch das Bremsen nicht mehr so lustig. Das konnte dann nicht mehr gut gehen. In meinen Augen war auch die Strafe an Lawson falsch. Das hat bei ihm doch vermutlich zum zweiten Reifenschaden geführt. Der erste wurde ihm von Götz (?) auch zugeführt. Schon mies, dass der Riesensplitter vorne das so kann.
 
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User 27719

Interessant ist hier ja auch das zB bei Mick Schumacher immer davon geredet wird das man ihm Zeit geben muss, mit der Begründung das er im ersten Jahr ja nie so gut war. Warum also wird so etwas einer Sophia Flörsch und den anderen Rookies nicht zugestanden?

Der entscheidende Unterschied ist doch ganz einfach erklärt: Mick Schumacher ist sicherlich ein Fahrer, der seine Zeit braucht um auf Touren zu kommen. Aber unterm Strich hat er eben auch im Nachwuchs Rennen und Meisterschaften gewonnen, ergo eine Talentprobe erbracht die ihn auch dazu berechtigt, heute da zu sein wo er eben ist. Name hin, Name her. Selbst ein Nikita Mazepin hat in den Nachwuchskategorien Rennen gewonnen und sich über das Superlizenz System auch sportlich für die F1 qualifiziert, was ansich schon nicht einfach ist - und der wird aktuell in der F1 maximal als "Oligarchen Sohn" und "typischer Paydriver" belächelt und - ebenso - permanent besprochen. Das war auch in der Formel 2 schon nicht anders. Von dem her finde ich es verkehrt, das zu vergleichen.

Bei Sophia Flörsch passt halt Wunsch und Realität meines Erachtens nach nicht ganz zusammen. "Das Ziel ist die Formel 1" hört man ja immer wieder. Die Realität ist eben dass Sophia Flörsch so weit von der F1 weg ist, wie Wien von San Francisco. Heute wird eben alles gegendert und natürlich lässt sich eine Frau auch super vermarkten. Aber wenn wir uns ehrlich sind: sportlich qualifiziert sie nichts für einen Platz in der DTM. Spacedrive (als Nachteil) hin, Spacedrive her. Natürlich ist ihr Geschlecht der Grund warum sie so oft im Gespräch ist. Das wäre aber auch so, wenn sie erfolgreich wäre. Siehe: Danica Patrick. Nur war die eben auch 6 Jahre lang eine solide Top 10 Fahrerin in einer großen Rennserie mit über 20 Stammfahrern.


Sie ist schneller als 99,5% der Leute hier im Forum und das nagt bei vielen am Ego, also wird jede Möglichkeit genutzt sie runter zu machen.

Ja, im Gegensatz zu 99,9% der Leute hier im Forum ist sie aber auch ein Profi, der vom Rennsport lebt. Ich nehme wieder Nikita Mazepin als Beispiel: der ist ebenso schneller als 99,9% der Leute hier im Forum, dennoch bespricht ihn das Internet permanent. Und das obwohl er ein Mann ist...
 
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User 15678

Auch wenn es die Ergebnisse am Ende nicht widerspiegeln, haben wir von Winkelhock eine Leistung gesehen, welche Flörsch bis dato nicht abrufen konnte. Hartes Racing und Kämpfe bis weit in die Punktepositionen. Beim ersten Rennen auf P8 liegend hätte es für Winkelhock auf den frischeren Reifen sogar noch Richtung Top5 gehen können, dass der anschließende Fehler dumm war, brauchen wir nicht diskutieren.

Als Flörsch in Zolder die neuen Reifen bekommen hat, verlor sie trotzdem gut eine Sekunde pro Runde auf die davorfahrenden, welche auf alten Reifen unterwegs waren.

Dass die Kritik an Flörsch sich schön langsam wie eine Kassette auf repeat anhört mag ja sein, die Kritik bleibt aber auch berechtigt. Sie bekommt immer besserwerdende cockpits, bei konstant schwachen Ergebnissen. Etwas, was man ihr durchaus vorhalten kann. Vor allem wenn andere Piloten wie z.B. aus der F1, F2, etc. dieselbe Kritik einstecken müssen.

In der Formel 1 wird immer gemeckert, wenn Paydriver tatsächlichen Talenten den Sitz stehlen. Influencer welche die gleiche Tat begehen scheinen aber in Ordnung zu sein.
 
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User 11940

Mir ist eigentlich ziemlich egal wer in der DTM gewinnt.
Ich will den TV einschalten und gut unterhalten werden.
Das gelingt der Serie mit den GT3 Autos jetzt hervorragend, viel besser als ich erwartet hätte.
Mir gefällt das Format auf jeden Fall besser als die GT Masters aber das ist wohl Geschmackssache.

Klar, einige diskussionswürdige Manöver waren dabei, vor allem Winkelhock der als Gaststarter, mit mehr Erfahrung als die meisten Piloten im Feld einen Meisterschaftskandidaten so amateurhaft wegdreht - das muss nicht sein.

Sind halt 23 Rennfahrer die alle gewinnen wollen, wenn die alle hintereinander herfahren würde sich auch jeder beschweren ;-)
 
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User 13109

Mir gefällt das Format auf jeden Fall besser als die GT Masters aber das ist wohl Geschmackssache.
Definitiv! Kannst du denn ausmachen, woran das liegt?

Bei mir ist es wie angesprochen einmal die Sache mit den Fahrern. Heute fährt der mit dem, übermorgen mit jemand anderem. Dann hast du einen Top Fahrer, der sich mit jemand ganz langsamen das Cockpit teilen muss und damit keine Chance auf Punkte bekommt.
Als zweites: Es sind irgendwie zu viele Autos am Start. Hört sich doof an, aber man bekommt eh nur die ersten fünf bis zehn gezeigt, alles andere geht unter und jedes Rennen sind das dann auch irgendwie wieder andere. Bei einem ansoluten Top Fahrer wie Daniel Keilwitz, weiß man ja mittlerweile nach dem Rennen schon gar nicht, ob der überhaupt mitgefahren ist. Ich weiß nicht, ob man das jetzt nach vollziehen kann.

Und bisher fand ich das ganz angenehm in der DTM mit der Fahrerkonstanz. Die meisten Fahrer haben einen viele Jahre begleitet. Es waren nur sehr wenige dabei, die nur ein/zwei Saisons dabei waren. Das war in meinen Augen auch etwas besonderes. Ich hoffe, dass das durch das GT3 Konzept nicht verloren geht. Der GT3 Fahrerpool ist ja nunmal sehr groß und man sieht ja auch einige, die in quasi jeder GT3 Serie mit fahren etc.

Das wären so meine Punkte.
 

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