Die Doping-Tour

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User 657

Naja, es dopen halt immer ein paar. Bzw. es fliegen halt immer ein paar auf. Wird das bei Olympia anders sein? NEIN!

Spannende Tour bis jetzt, 1 Sekunde zwischen Evans und Schleck bei Halbzeit verspricht einiges. Schade, dass es die erwischt hat, die am Berg mit für den meisten Spaß gesorgt haben :happy: Aber Saunier stand auf meiner meiner "Wenn einer gedopt hat, dann..."-Liste eh ganz weit oben. Schon gut, dass die ganze Mannschaft raus ist, ich glaub ja nicht im Ernst, dass Piepoli den Etappensieg in Hautacam mit seinen 36 Lenzen einfach so rausgefahren hat :)
 
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User 403

Farce. Mal darf einer der Verdächtig ist fahren dem aber nix nachgewiesen ist und mal darf einer nicht, der genauso Verdächtig ist.

Ansonten laßt se fahren beim Fußball interessiert es auch keinen.

Ich werde ich mir das im TV nicht mehr angucken.
 
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User 3008

Interessant zu sehen, wie schlecht Cunego und Valverde fahren, wenn sie nicht dopen.. :)

Dass Piepoli und Ricco gedopt sind, war doch mehr als eindeutig. So kann man der Konkurrenz nicht wegfahren. Nur bei einem Fahrer bin ich mir sicher, dass er nicht gedopt ist, Jens Voigt. Ansonsten wäre er reif für einen Oscar. Er ist definitiv clean!
 
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User 3008

Er gibt ja immer wieder Interviews zu diesem Thema, ich kann mir wirklich nicht vorstellen , dass er gedopt ist. Ich kann mich aber täuschen..
 
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User 780

Immer dieses Farce-Gelaber. Das nervt mich langsam ohne Ende. Kaum Ahnung vom Radsport, aber sobald die Medien vom Doping berichten immer drauf einhauen.

Dass sich in Sachen Anti-Doping einiges getan hat, sehen die meisten aber nicht. Sicher ist die Situation im Radsport noch immer sehr kritisch, aber seit diesem Jahr ist man auf einem guten Weg. Ünnatürliche Leistungen wie die in den Armstrong-Jahren, die "furiose" Wiederauferstehung von Landis 2006 einen Tag nach seinem Einbruch oder das Bergsprinten von Contador und Rasmussen im letzten Jahr, all das hat man momentan nicht gesehen - außer von Ricco. Und ich bin richtig froh, dass sie ihn erwischt haben, weil ich bei ihm von Anfang an überzeugt war, dass er gedopt ist.

Wie gesagt, das System fängt an zu funktionieren. Sicher sind nicht alle noch im Rennen befindlichen Fahrer clean, aber auch als Realist darf man hoffen, dass ein großer Teil des Feldes fairen Sport betreibt. All die Sprüche a la "Die sind doch alle gedopt", "hahaha, Tour de Farce", "Wer guckt sich so eine Betrugsveranstaltung überhaupt noch an?" etcpp nerven einfach nur noch. Sobald jemand das Thema Radsport erwähnt, muss jeder, der zufällig vorbeikommt (über den Thread stolpert) erstmal wieder seinen schlauen Spruch ablassen, ohne wirklich Ahnung zu haben.

Sportlich gesehen ist die Tour 2008 übrigens sauspannend und abwechslungsreich.
 
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User 2992

Ich verfolge die Tour jetzt seit ca 15-20 Jahren.
Man muss schon sehr naiv sein zu denken das da nicht oder nicht mehr gedopt wird.

Die Frage ist nur wieviele. in der Vergangenheit haben auf jedn Fall alle großen Teams konsequent ihre Fahrer "vorbereitet".

Team Telekom war da kein Einzelfall.

Ic glaub nicht, dass sich da schon alles zum guten gewendet hat. Vielleicht ist es besser geworden, aber shen und dann dazu noch am TV kann man das nicht.

Wieso sollte Jens Voigt nicht dopen? Weil er ein schlechter Zeitfahrer ist und zu schwer für Bergetappen?

Jalabert hat seine Tour-Karriere als Sprinter begonnen und zweimal das grüne Trikot gewonnen. Zum Ende seiner Karriere gewann er das Bergtrikot.

Alles nur ne Frage des Trainings.
 
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User 890

Wer da vorne Mitfährt hat ausnahmslos "geladen". Nur mit Spaghettiessen geht dass definitiv nicht mehr.

Tragisch ist nur, dass jeder Jahr die selbe Leier vom Stapel gelassen wird. Wenn die Leute an den entsprechenden Stellen wollen dass die Doper auffliegen wäre es ein leichtes dies durchzuziehen. Aber solange alle die Augen verschliessen und nur von Ausnahmefällen quatschen wird dass nix. Ausserdem sollte man gleich noch die Strafen drakonisch erhöhren. Wer erwischt wird ist die nächsten 10 Jahre gesperrt. Alles andere ist augenwischerei.

Genau dass selbe kann man auch noch bei anderen Sportarten durchziehen.

Vielleicht etwas radikal, aber meine Meinung
 
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User 331

War doch klar das es immer wieder welche versuchen. :rolleyes:

Neulich im Radio: Ein Radfahrer ist gestürzt, alle seine Blutbeutel sind dabei geplatzt. :D
 
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User 88

@ Steffen
Im Sommer ist es nunmal Radsport, im Winter Langlauf und Biathlon. Und natürlich alpiner Skilauf. Sollen wir jetzt im Juli auf die Langläufer "einprügeln"?

Da wie dort gibt es in der Weltspitze (oder bei denjenigen die sich dafür halten) meiner Meinung nach niemanden der nicht nachhilft.

die olympischen Spiele? Gehen mir am Allerwehrtesten vorbei. Fussball? Ich weiss was Abseits ist, das reicht.
 
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User 93

Ich fasse mich mal kurz:

Ist für mich nicht mehr interessant!
Wenn man sich bei jeder Übertragung nur noch fragen muss, ob XY was genommen hat oder eben nicht, dann hat das nichts mehr mit Sport zu tun. Zumindest ist das für mich dann nicht mehr sehenswert. Kann man sich auch BodyBuilding reinziehen, da weißte jedenfalls vorher, dass die da alle Dreck am Stecken haben. :D
 
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User 3550

Immer dieses Farce-Gelaber. Das nervt mich langsam ohne Ende. Kaum Ahnung vom Radsport, aber sobald die Medien vom Doping berichten immer drauf einhauen.

Dass sich in Sachen Anti-Doping einiges getan hat, sehen die meisten aber nicht. Sicher ist die Situation im Radsport noch immer sehr kritisch, aber seit diesem Jahr ist man auf einem guten Weg. Ünnatürliche Leistungen wie die in den Armstrong-Jahren, die "furiose" Wiederauferstehung von Landis 2006 einen Tag nach seinem Einbruch oder das Bergsprinten von Contador und Rasmussen im letzten Jahr, all das hat man momentan nicht gesehen - außer von Ricco. Und ich bin richtig froh, dass sie ihn erwischt haben, weil ich bei ihm von Anfang an überzeugt war, dass er gedopt ist.

Wie gesagt, das System fängt an zu funktionieren. Sicher sind nicht alle noch im Rennen befindlichen Fahrer clean, aber auch als Realist darf man hoffen, dass ein großer Teil des Feldes fairen Sport betreibt. All die Sprüche a la "Die sind doch alle gedopt", "hahaha, Tour de Farce", "Wer guckt sich so eine Betrugsveranstaltung überhaupt noch an?" etcpp nerven einfach nur noch. Sobald jemand das Thema Radsport erwähnt, muss jeder, der zufällig vorbeikommt (über den Thread stolpert) erstmal wieder seinen schlauen Spruch ablassen, ohne wirklich Ahnung zu haben.

Sportlich gesehen ist die Tour 2008 übrigens sauspannend und abwechslungsreich.

Mag ja sein, dass sich im Kampf gegen Doping vieles verbessert hat. Jedoch müsste auch Dir bewusst sein, dass unseriöse Mediziner immer einen kleinen Schritt voraus sein werden. Und zu der Aussage „ihr habt ja keine Ahnung“ kann ich nur sagen: mit jedem überführten Betrüger fällt das Ansehen der Sportart. Mit Deinem Beitrag wirst Du niemand überzeugen können, dem professionellen Radsport Vertrauen zurück zu geben.

Ich habe den Glauben und an der Seriösität am Radsport verloren. Noch vor einigen Jahren habe ich mittags die Arbeit unterbrochen, um die Bergetappen zu verfolgen. Heute schaue ich mir nicht mal mehr den Videotext an.

Bei Dr. Fuentes wurden u. a. Blutbeutel gefunden, die eindeutig spanischen Fahrern zuzuordnen waren. Genau dieser spanische Verband hat alles in Frage gestellt und seine eigenen "Sportler" geschützt. Hätte sich Jan Ullrich dem spanischen Verband angeschlossen, er würde noch heute fahren (siehe Johann Mühlegg)!

Lobeshymnen, auf welchen Fahrer auch immer, werden auf Jahre hinweg einen bitteren Beigeschmack haben. Dazu bedarf es nicht viel "Ahnung vom Radsport".
 
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User 2545

Immer dieses Farce-Gelaber. Das nervt mich langsam ohne Ende. Kaum Ahnung vom Radsport, aber sobald die Medien vom Doping berichten immer drauf einhauen.


unterschreib ich zu 100 %

18 jahrelang Straßenradsport betrieben.

@Andreas: dann darfst du aber keine ausdauersportart mehr anschaun.
 
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User 3008

Das ist derr Punkt der mir auch immer durch den Kopf geht!

Man kann sich doch nicht freuen, dass man einen Idioten mehr ertappt hat, sondern der Radsport geht um jeden weiteren Berugsfall kaputt! Basso, Ullrich, Vinokourow, Rassmussen haben den Radsport kaputt gemacht. Ich hab mir auch mal vor wenigen Jahren jede Etappe angeschaut. Da gab es aber noch soviele Idole. Und jetzt? Ist doch fast nichts mehr los. Die "Stars" sind weg! Fast alle gedopt! Der Radsport ist kaputt!
 
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User 780

mit jedem überführten Betrüger fällt das Ansehen der Sportart. Mit Deinem Beitrag wirst Du niemand überzeugen können, dem professionellen Radsport Vertrauen zurück zu geben.

Ich habe den Glauben und an der Seriösität am Radsport verloren. Noch vor einigen Jahren habe ich mittags die Arbeit unterbrochen, um die Bergetappen zu verfolgen. Heute schaue ich mir nicht mal mehr den Videotext an.

Glaubst du, ich habe Vertrauen in den Radsport? Garantiert nicht! Mir ist bewusst. dass über Jahre flächendeckend systematisch gedopt wurde, sei es Team Telekom, US Postal oder ONCE...wirklich fast alle. Und alle großen Fahrer, mit denen ich jahrelang mitgefiebert habe in den Bergen, Ullrich, Armstrong, Beloki, Heras, Mayo, Gonzales Galdeano, Pantani, Vinokourov, Hamilton, Rumsas, Basso, Mancebo, Karpets, Rasmussen Landis, wohl auch Valverde, etcpp, die wurden alle des Dopings überführt oder man kann zumindest ziemlich stark davon ausgehen, dass sie gedopt waren. Natürlich habe ich dadurch den Glauben in einen fairen Radsport verloren.

Aber ich habe daraus auch gelernt, den Radsport weitaus kritischer zu betrachten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei Astana immer noch systematisch gedopt wird. Genauso wohl bei Saunier Duval, was ich allerdings vor der Tour nicht gedacht hätte. Bei Columbia befürchte ich es auch, wenn vielleicht auch nicht das gesamte Team. Aber die Sprintstärke eines Cavendishs macht einen schon nachdenklich. Bei Ricco war mir eigentlich von Anfang an klar, dass er dopt und mein erster Ausruf heute, als ich von seinem positiven Test im Radio gehört hatte, war "Jawoll!", weil damit endlich Gewissheit war, was schon lange befürchtet wurde.

Aber ich denke auch, dass der Radsport eine Zukunft hat und dass das systematische Doping von ganzen Teams eingedämmt werden kann. Und ich als TV-Zuschauer habe das Gefühl, dass man seit diesem Jahr auf einem guten Weg ist. Natürlich wird es immer Doping geben, weil immer irgendwelche neuen Präparate gefunden werden und die Dopingjäger lediglich darauf reagieren können. Aber das flächendeckende Doping der letzten Jahrzehnte ist rückläufig, da bin ich mir recht sicher. Das ist doch schonmal etwas.

Und die Freude an den Etappen ist bei mir fast ungebrochen. Denn der Sport an sich ist faszinierend wie eh und je. Der Radsport ist sicherlich nicht kaputt.
 
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User 657

Da gab es aber noch soviele Idole. Und jetzt? Ist doch fast nichts mehr los. Die "Stars" sind weg! Fast alle gedopt! Der Radsport ist kaputt!

Wieso gibt es heute keine Idole mehr? Versteh ich nicht...nur weil andere nicht mehr mitmachen?!?! Wir haben diese Tour eine sehr spannende, Evans ist stark, Mentschow gehört auch wieder zu den Favoriten. Dazu Schleck, auch Bernhard Kohl, der ist stark gewesen in den Pyrenäen. Da kann doch super mitfiebern! Die Etappe nach Hautacam war sehr schön anzusehen, die Spannung am letzten Berg zum greifen nahe...

Und nicht vergessen: Jens Voigt. Fährt zwar nie vorne mit, aber was der über den Tourmalet geleistet hat...mein lieber Mann. Für mich Fahrer der Etappe nach Hautacam. macht im Peloton das Tempo, dass hinten reihenweise Favoriten purzeln gehen. Und dann noch 3 Kilometer im Schlussanstieg Lokomotive...da kann man auch mit solchen Leuten mitfiebern :]
 
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User 440

Ach, ist er wieder unterwegs, der Eilige-Medikamente-Transport?

Das Schicksal des umfallenden Sacks Reis in China interessiert mich inzwischen deutlich mehr.
 
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