Das etwas andere DIY Projekt... Fuzis neues Rig Work in Progress

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User 16840

und heute ging es etwas weiter... ist aber alles noch in der Probierphase... wird sich noch etwas ändern... aber vielleicht habe ich morgen schon meinen ersten Entwurf fertig, den ich mal antesten werde...

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User 27223

Wow, das sieht ja schon mal sehr massiv aus.
Vlt wären in der Vesahalterung noch Querstreben förderlich, da hier ja eigentlich der Monitor drin hängt und ein schwingen in dieser so noch minimiert werden könnte.

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User 16840

Zum Monitor Mount kann ich aktuell noch nichts weiter sagen, aber den Gedanken von User 27223 werde ich auf jeden Fall bei Bedarf berücksichtigen... Ich nehme mittlerweile immer jeden Gedanken mit, man weis nie wozu das noch gut sein kann.

Aber heute habe ich an anderer Stelle weiter gemacht... Und endlich kann ich mal wieder ein positives Ergebnis präsentieren...

Mein neues TL Surge Element vorne ist endlich fertig... ist ja genug schief gegangen... Ich hoffe es morgen einzubauen...

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User 25228

Erst einmal, Respekt!
Ich habe erst vor kurzem dein Youtube-Video "Dream-Rig" gesehen und war total baff!

Zu deinem Video SFX Spindeln korrekt schmieren:

Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig! Im Kugellagerbereich funktioniert "viel hilft viel" nicht auf Dauer! Bitte immer das technische Datenblatt des Herstellers beachten!
Wichtig ist zudem nicht, dass die Spindel und ihre Kugelumlaufbahnen mit Fett gefüllt sind, sondern dass der Kugelumlauf der Mutter korrekt geschmiert ist. Gegenteiliges ist für die Bahnen der Fall. Fett ist ein super Magnet für Schmutz und Staub! (ist bei einem SFX Aktuator zugegebener Maßen eher zu vernachlässigen da er ja quasi gekapselt ist.) Zudem bewirkt ein zu hohes Maß an Fett in Bahn und Mutter dass die Kugeln zum gleiten anstatt zum Rollen neigen! Das ist für die Lebensdauer ein riesen Problem!
Bevor das falsche Fett und/oder die falsche Schmiermenge aufgebracht wird, ist es besser die Initialkonservierschmierung erst einmal "aufzubrauchen" und dann korrekt nachzuschmieren, das wird meist auch vom Hersteller so empfohlen!

Nochmal kurz und knapp nach Priorität:

1. geeignetes Fett für die Anwendung finden, (Mittelhubbetrieb, Mischbarkeit (da Konservierungsschmierung im Auslieferungszustand, hohe Geschwindigkeit und Dynamik)
2. richtige Menge für die Erstschmierung (meist 0,2-0,5g 2-3x bei Erstschmierung für 16x05er Muttern)
3. Nachschmierintervalle einhalten!!!

Freu mich schon auf mehr!

Mfg
Pascal
 
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User 16840

User 25228... Danke für Deinen Hinweis.

Da ich ja kein Ingenieur bin und öffentliche Diskussionen generell mittlerweile meide, habe ich das Video wieder gelöscht.
Wenn ich meinen eigenen Mist kaputt mache ist das für mich in Ordnung...

Tja wie man es macht, ist es offensichtlich nicht richtig... Wir haben ja aktuell die Spindeln sowohl geschlossen in den SFX150 als auch offen.
Das der Dreck auf den Spindeln, wenn Sie offen sind ein Problem ist, ist mir bewusst... aktuell haben wir dafür aber noch keine bessere Lösung.
Ich denke auch schon darüber nach, wie man die Spindeln schliessen und damit schützen könnte.

Zuletzt hatten wir etwas Stress mit den Spindeln... sie sind schon beim Einlaufen teilweise kaputt gegangen. Seit wir die Muttern aber mehr mit Fett voll pumpen (das überflüssige Fett geht ja eh raus), funktioniert das allerdings völlig ohne Schaden und die Spindeln laufen auch viel besser.

Unsere Erfahrung ist eben: Wenn in der Mutter das Fett nicht ordentlich verteilt ist (die Ursprungs Fettung reicht definitiv nicht aus) dann ist das der schnelle Tot für die Spindeln...

Wir würdest Du es denn anders machen? Bin hier für Input durchaus dankbar... Das Thema ist leider ein Problem, was uns bei den TL und Surge Spindeln verfolgt, sich aber seit unserer Vorgehensweise stark verbessert hat (und wir testen das ja mit mehreren Simulatoren... aktuell haben wir ja 4 von den Dingern am Laufen... da wo nicht ordentlich nach gefettet wurde... die waren nach 2 Stunden im Eimer...

Es mag ja richtig sein, das bei zu viel Fett das Gleiten Einzug hält... aber wer sagt mir, wann die Mutter innen genug Fett hat? Wie könnte man sowas prüfen?
 
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User 25228

User 25228... Danke für Deinen Hinweis.

Da ich ja kein Ingenieur bin und öffentliche Diskussionen generell mittlerweile meide, habe ich das Video wieder gelöscht.
Wenn ich meinen eigenen Mist kaputt mache ist das für mich in Ordnung...

Tja wie man es macht, ist es offensichtlich nicht richtig... Wir haben ja aktuell die Spindeln sowohl geschlossen in den SFX150 als auch offen.
Das der Dreck auf den Spindeln, wenn Sie offen sind ein Problem ist, ist mir bewusst... aktuell haben wir dafür aber noch keine bessere Lösung.
Ich denke auch schon darüber nach, wie man die Spindeln schliessen und damit schützen könnte.

Zuletzt hatten wir etwas Stress mit den Spindeln... sie sind schon beim Einlaufen teilweise kaputt gegangen. Seit wir die Muttern aber mehr mit Fett voll pumpen (das überflüssige Fett geht ja eh raus), funktioniert das allerdings völlig ohne Schaden und die Spindeln laufen auch viel besser.

Unsere Erfahrung ist eben: Wenn in der Mutter das Fett nicht ordentlich verteilt ist (die Ursprungs Fettung reicht definitiv nicht aus) dann ist das der schnelle Tot für die Spindeln...

Wir würdest Du es denn anders machen? Bin hier für Input durchaus dankbar... Das Thema ist leider ein Problem, was uns bei den TL und Surge Spindeln verfolgt, sich aber seit unserer Vorgehensweise stark verbessert hat (und wir testen das ja mit mehreren Simulatoren... aktuell haben wir ja 4 von den Dingern am Laufen... da wo nicht ordentlich nach gefettet wurde... die waren nach 2 Stunden im Eimer...

Es mag ja richtig sein, das bei zu viel Fett das Gleiten Einzug hält... aber wer sagt mir, wann die Mutter innen genug Fett hat? Wie könnte man sowas prüfen?
Alles gut, so wie du es machst ist es sicherlich nicht komplett verkehrt, zu viel Schmierung ist jedenfalls besser als zu wenig!!
Die Pumpenstoßangaben laut HIWIN sind sicherlich ein guter Anhaltspunkt, diese sagen 2-3 Pumpenstöße für die Erstschmierung, wenn entweder das Konservierungsöl vorher entfernt wurde, oder ein Fett verwendet wird, welches sich mit besagtem Öl mischen lässt.
Das Rollen der Spindel im Betrieb und unter Last sollte auf jeden Fall zu hören sein. Es mag verlockend "klingen" wenn es "geschmeidig und kaum hörbar" verfährt, das jedoch deutet aber in der Regel auf ein Gleiten hin!

Das Hauptproblem warum Spindeln aber im Hobby-Bereich vorzeitig das Zeitlich segnen ist aber deren Qualität... Ich habe es noch nie erlebt das eine qualitativ hochwertige Spindel sich frühzeitig verabschiedet, und das selbst bei solchen welche bis auf die Konservierungsschmierung nach Jahrelanger Nutzung kein Milligramm Fett gesehen haben.

Bei den üblichen China-Spindeln ist es ein bisschen Russisch Roulette, bei Taiwanesischen Erzeugnissen ist es schon deutlich besser (HIWIN, TBI). You get what you pay for stimmt jedenfalls öfter als man denkt!

Die SFX-Partlist beispielweise schlägt eine Kugelumlaufspindel samt Mutter in 250mm Gesamtlänge vor, welche gerade einmal 30€ kosten soll. Für eine vernünftige Mutter zahlt man alleine schon 60-80€ und dabei rede ich bei weitem nicht von HIWIN...

Es bringt jetzt aber auch nichts, denn die Spindeln sind meist für diese Anwendung gut genug von der Präzision der Fertigung her. Ein deutlicher Killer sind aber auch Späne im Umlaufkanal der Kugelumlaufmutter! Bei Linearlagern bspw. mache ich es teilweise so, dass ich Sie über Nacht in einem Fettlösemittel tauche, anschließend mit einer Druckluftpistole versuche so gut es eben geht auszublasen, ablüften lasse und dann am nächsten Tag erst schmiere.

Meine Empfehlung daher, vorher gründlich entfetten und reinigen, dann nach Herstellerangaben mit vernünftigem dafür geeignetem Fett schmieren, lieber zu viel als zu wenig, 3 Pumpenstöße sollte ein guter Anhaltspunkt sein.
 
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User 12473

Oliver
warum deine Kugelumlaufspindeln eine so geringe Standzeit haben, kann man nur Vermuten,
da man das Schadensbild und Schadensverlauf nicht kennt.

PrinzipiellIch teile ich die Erfahrung von Pascal.
Belastung , Qualität und dann erst die etwaige Schmierung.

Zum Thema Qualität und Belastung:
Hast Du schon mal Spindel mit Messing-Kupfer Spindelmuttern in Betracht gezogen ?
 
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User 16840

Bei mir sind die nicht kaputt gegangen... aber beim Kollegen...
und das lag definitiv an mangelnder Schmierung... sind wir uns alle einig.
Nachdem die Spindeln getauscht und ordentlich geschmiert wurden waren die Probleme weg.
 
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User 16840

So... heute Morgen war es dann endlich soweit...

hier mein erster Teststart mit dem neuen Surge-TL System... bisher läuft alles sauber...

Ich muss aber noch ganz viel machen, bevor ich tatsächlich fahren kann...

 
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User 16840

So... jetzt...


Also was ich definitiv schonmal sagen kann...
Monitor am Rig... Ich bin seit heute Fan davon...
Zumindest bisher funktioniert der Aufbau, wie man sich das wünscht >> kein Nachschwingen oder flexen erkennbar...
Und die Immersion hat sich für meinen Geschmack deutlich nach oben geschraubt.

Das neue System... Viel kann ich dazu noch nicht sagen, weil es aktuell nur auf circa 30% zum
Einlaufen läuft... aber bisher ist zumindet alles ruhig... das ist mir immer das Wichtigste...

Denn Ruhe bedeutet, das es funktioniert wie es soll...

Jetzt stehe ich direkt vor der nächsten Unbekannten (Ich habe davon keine Ahnung) Herausforderung:

Ich muss meine Lenksäule definitiv verlängern, weil der Motor auf jeden Fall hinter den Monitor muss, damit ich den Monitor weiter runter setzen kann... Dann wird das alles nämlich noch besser...

FOV Optimieren kommt dann natürlich auch noch.

Was auch schon klar ist... Ich kann (es geht einfach nicht, weil mir sofort kotzübel davon wird) den Monitor nicht so nah ran holen wie andere das machen... Im Gegenteil... werde noch etwas vor müssen damit... weil ich das einfach Null vertrage, wenn er zu nah an den Augen ist...
Da dreh ich völlig am Rad... echt unfahrbar für mich...

Aber auch wenn er etwas weiter weg ist... Die Immersion ist so deutlich besser!!! Das ist zumindest meine Meinung stand jetzt...
Mal sehen ob das so bleibt... Das zeigt sich, wenn ich richtig rein balllere demnächst...
 
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User 12473

Oliver,

Das mit dem Monitor-Abstand zu den Augen, hatte ich auch schon bei einem sehr Prominenten Besuch bei mir.
Ich habe noch eine Lenkstockverlängerung, die Dir helfen könnte, das Lenksystem weiter nach hinten zu versetzen.
 
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User 4652

Tolles Video mal wieder. Ich mags auch nicht wenn der Monitor näher ist als 65cm, wirkt auf mich irgendwie komisch dann.

Was willst du denn für eine Verlängerung anbringen? Ne richtige Lenksäule oder nur ein verlängertes Zwischenstück zwischen Base und Wheel.

Die längste die ich bisher gesehen hab gibts hier bei simlab mit 200mm :


Ansonsten bei einer Lenksäule ist die mir günstigste bekannte Version mit einer Audi A4 B7 Lensäule die man auf ebay oft zwischen 20 und 30 Euro findet :


Dazu braucht man dann halt noch nen Adapter für die base und ne passende Lenkradnabe. Wir haben da vor einiger Zeit in einem Community Projekt mal ein paar herstellen lassen. Die Zeichnung hab ich noch.

Hier auf Seite 8+9 sieht man ein paar Bilder wie man sowas lösen kann. Bei mir siehts etwas anders aus, hab aber momentan keinen Zugriff auf mein Bilderarchiv.

 
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User 16840

Hallo User 12473 und User 4652...

also ich hatte mir heute Nacht noch die Verlängerung mit 200mm von Simlab bestellt, hatte das in einem Threat hier schon gesehen gehabt, allerdings habe ich etwas Zweifel oder bin unsicher, ob mir die 200mm reichen werden (da mein Lenkrad auch in der Entfernung weiterhin verstellbar sein soll)... Ich muss das aber erst ausprobieren um das sicher sagen zu können.

Deshalb würde mich mal interessieren, wie lange Deine Lenkstock Verlängerung denn wäre, Florentin?
 
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User 12473

Lenkstockverlängerung ist von Simlab mit 200mm und einem Rohrdurchmesser von ca 50mm
 
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User 12473

Oliver,
Ich persönlich würde zunächst einmal den Bildschirm hinter dem Lenkrad-Motor setzen
und so den passenden Seh-Abstand und Höhe ausprobieren, natürlich unter Berücksichtigung der FOV und weitere Bildschirmeinstellungen siehe Unten.
Danach würde ich, wenn mich der Motor zu sehr stört, über eine Verlängerungswelle bzw. Adapter nachdenken

Ich bin aber der Meinung, dass der Motor im Bildschirmvordergrund eigentlich nicht wirklich stört,
sofern man in IRacing folgende Bildschirmeinstellung wählt !

Screenshot (1084).png

wichtig hierbei ist nach meiner Erfahrung und Empfehlung von Basti, dass man 3 Bildschirme aus wählt und dann oben rechts unter den Monitorangaben den passenden FOV von IRacing errechnen lässt.
Das Bildschirm-Lenkrad habe ich auf "Statik" gestellt, weil ich im Porsche RSR die Lenkrad-Datenanzeige in der Simulation haben wollte.
Ansonsten würde ich die IRacing-Lenkrad Darstellung einfach weg lassen und den Bildschirm so platzieren, dass mir der Augenabstand passt und die Höhe mit meinem org Lenkrad einen passenden Bildeindruck (im Fahrzeug Mitten-Drin sitzend) vermittelt.
Mit meinem Samsung G9 habe ich so ein FOV von 107 erhalten und mein Bildschirmeindruck empfand ich als Mitten-Drin im Fahrzeug.

Ich hoffe meine Erfahrung hilft Dir hier ein wenig weiter
 
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User 16840

Ich habe aktuell wenig Zeit zum Antworten... aber das hier muss noch sein...
Und am Ende sieht man eine Nahaufnahme wie die Mechanik arbeitet... lief noch nie besser...
Ist ja auch kein Wunder... bei den Lagern... (das die TL Gleitlager Spiel haben weis ich selber... müsst Ihr also nicht fragen... is normal... weil die Druckteile innen etwas Spiel haben... spielt aber keine große Rolle im Moment... Das funktioniert auch so... die Lager werden so vermutlich halt schneller kaputt gehen... das wird in der Alu Version dann behoben.

 
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User 4652

Krass, das sieht übelst gut aus :love:

Deine Monitorhalterung scheint auch alles gut abzufangen.
 
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