Anfänger-Fragen

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User 24641

Hallo miteinander,

Ich bin noch ziemlicher Neuling in IRacing. Wie die meisten bin ich mit dem MX5 gestartet und danach über die Ferrari Challenge in die C-Class gelangt.

Nun geht’s an die erste Liga, bei welcher es kein Fix-Setup mehr gibt. Genau da gibt’s für mich sehr viele Fragezeichen. Ins Auge gefasst habe ich den Porsche Cup und die Michelin Pilot Challenge

Ich komme aus der ACC- Ecke, bei welcher ich das vorgefertigte „aggressive Setup“ genommen habe und dann einfach den Reifendruck und Flügel etwas angepasst habe. Bei I-Racing, stellt sich bei mir schon von Anfang an die Fragen, mit welchem I-Racing Setup ich starten soll.

- Wann verwendet ihr High-Downforce Sprint, High-Downforce Endurance, Medium…/ Low….? Baseline?
- In ACC ist der Reifendruck sehr wichtig, (sollte da immer ca. 27.5psi sein) wie siehts hier aus? GT3 Fahrzeuge, GT4 Cayman, Porsche Carrera Cup
- Bei den TC und ABS- Stufen verstehe ich auch nicht, welche Stufe für welches Fahrzeug empfehlenswert ist.
Was bedeutet eine tiefere ABS Stufe, was eine höhere?
Wie siehts bei der TC aus?

Sorry für die für euch wahrscheinlich peinlich wirkenden Fragen…

Danke im Voraus

Gruss Sascha
 
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User 23210

Die Frage nach der Setup-Auswahl stell ich mir auch regelmäßig. Ich bin jetzt dazu übergegangen und hab die einzelnen Presets im Training ausprobiert. Natürlich fahre ich vorher ein paar Runden im Baseline-Setup, um einen Vergleich zu haben bzw. zu wissen, was genau mir nicht gefällt.

Ich nutze dann das Setup, welches sich für mich am besten anfühlt bzw. bei dem sich das Auto am besten fahren lässt. Die Zeitunterschiede sind für mich nicht so relevant, da ich eh nicht so schnell bin. Erfahrungsgemäß kann man mit unfallfreiem Fahren durchaus viele Plätze gut machen. Zusätzlich fühle ich mich im Zweikampf sicherer.

Ich muss allerdings noch anfügen, dass ich vom Setup-Bau so überhaupt keine Ahnung hab. Es gibt zwar einen ganz praktischen Setup-Guide: http://chrishaye.com/wp-content/uploads/2018/11/Setup-Guide-Crib-Sheet-V1.0.pdf
Allerdings bin ich mir dabei nicht sicher, in welche Richtung ich die einzelnen Werte in iRacing ändern muss:rolleyes2:

An den TC und ABS-Stufen spiele ich eigentlich nicht rum. Aber auch dort gilt "Versuch mach Klug". Sprich...ändere die einzelnen Einstellungen und schau, was für dich funktioniert.
 
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User 10436

Wann verwendet ihr High-Downforce Sprint, High-Downforce Endurance, Medium…/ Low….? Baseline?
Das ist natürlich Streckenspezifisch. Low-Downforce Strecke wie Monza natürlich Low Downforce Setup.
In ACC ist der Reifendruck sehr wichtig, (sollte da immer ca. 27.5psi sein) wie siehts hier aus? GT3 Fahrzeuge, GT4 Cayman, Porsche Carrera Cup
Reifendruck im Setup auf den niedrigst möglichen Wert stellen. Das ist mehr oder weniger Standard im Road Bereich.
Was bedeutet eine tiefere ABS Stufe, was eine höhere?
Wie siehts bei der TC aus?
In den meisten Fällen bedeutet eine höhere Stufe mehr Unterstützung, sowohl beim ABS als auch beim TC. Oftmals ist das aber aber so geregelt: ABS Stufe 1-11, Stufe 12 ist ABS off. Das steht aber auch in den Erklärungen, wenn man im Setup mit der Maus über den jeweiligen Einstellungspunkt geht.
 
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User 30598

Die ABS/TC-Einstellung ist ganz stark vom Fahrzeug und vom gewählten Setup abhängig.
Bezüglich IMSA Michelin Challenge hat z.B. der McLaren nur begrenzte Einstellmöglichkeiten, der Cayman da schon deutlich mehr, den BMW kenne ich nicht.
Ich fahre selbst im Cayman meistens Stufe 3 oder 4 (also eher wenig Eingriff), bei Strecken mit schwierigen Kurven in der Beschleunigungsphase (Phillip Island, Road Atlanta, Imola, z.B.) manchmal auch Stufe 5. Auf der anderen Seite hatten die meisten Setups von PDS in der vergangenen Saison Stufe 7 voreingestellt....
Ich würde da an Deiner Stelle zuerst keinen großen Wert drauf legen und erstmal "fahren lernen".
Und der Cup Carrera ist da on top eh noch mal speziell...
 
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User 24641

Besten Dank für die Rückmeldungen. Ich werde mal darauf achten und die TC und ABS Stufen ein wenig austesten.

Habe gestern mit dem Porsche Carrera Cup angefangen. Ist sehr anspruchsvoll zu fahren, aber macht richtig Laune.
 
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User 30598

Was beim Cup 11er noch viel wichtiger ist als bei den anderen Fahrzeugen ist die Bremsbalance. Die kann/muss/sollte bei einem 30-Minuten-Rennen auch schon mal gerne um 3-5% nach hinten wandern, etwa 1% pro 10 Liter Sprit.
Aber Vorsicht vor allem gegen Ende des Rennens, wenn die Reifen nachlassen. Die Bremsleistung verschlechtert sich doch ein bisschen mit mehr Balance nach hinten, am Anfang wird das durch die wärmeren Reifen kompensiert, gegen Ende dann aber nicht mehr durch den Reifenverschleiß.....
 
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User 24641

Interessant, das werde ich heute gleich mal ausprobieren. Danke für den Tipp
 
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