An alle Netzteilelektroniker

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User 83

Tach zusammen.
Ich habe ein Asus A 7 V 333 Board mit einem AMD XP1800+
einer Geforce 4 Ti4200 und ner FritzCard in den AGP bzw. PCI Slots, dazu zwei Festplatten und DVD und CR-Rom Laufwerk an den IDE Ports.
Jetzt zur Frage.
Da das ASUS Board ja von zu hause aus ein Überwachungsprogramm mitbringt, welches die Drehzahlen und die Spannungen überwacht, hab ich es mal im Hintergrund laufen gehabt.
Jetzt hab ich Probs bzw. Frage zum +12 Volt Eingang
+ 5 Volt kommt stabil mit 4,811 Volt rein
Vcore kommt stabil mit 1,776 Volt
+3,3 Volt schwankt minimal um 3,248 Volt.
Also alles im Lot.
Aber +12 Volt kommt mit minimum 12,825 um die Ecke, liegt meistens bei 12,998 und in der Vollast bei 13,145 Volt. Das sind meines Erachtens knapp 10%
Muss ich mir da Sorgen machen, oder taugt das Asuseigene Messprogramm sowieso nix ?
Das Netzteil ist "von ich weiß nicht wem" aber 300 Watt und nagelneu. Meine CPU Temp. ist bei Vollast 55 Grad. (falls das einer wissen muss)
 
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User 147

solange nix abschmiert wuerde ich mir keine sorgen machen.

ich wuerde sagen: schalte solche messprogramme erst an, wenn du probleme hast. nicht vorher.
ich hab ein 550W netzteil und da schwankt es auch schon mal.
das netzteil ist da aber zumindest kein problem.

ist wie im auto:
wenns klappert mach das radio lauter.
 
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User 204

@Detlef
Wer misst, misst Mist.

Ist zumindest meistens so.
Solange Dein Rechner nicht aus unerfindlichen Gründen dauernd abschmiert, musst Du Dir wirklich keine Gedanken machen.
Ausserdem steigt die Spannung ja, was mir ja auch bisschen unerklärlich ist.

@Axel
Genau, deswegen ist auch das Radio das wichtigste beim Auto.
 
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User 83

Ich seh schon....

Euch beiden ist noch nicht das passiert, was mir bereits zweimal passierte.
Neues Board, Einbau, 1 Woche Spaß.
Dann: Board Kurzschluß und Festplattenbrand.
Zum Glück: Beides Garantiefälle
Dann neues Board und neue Festplatte.
Zwei Wochen Spaß.
Dann: Ram Kurzschluß, Andere Festplatte verbrannt.
Zum Glück: Wieder Garantiefälle
Dann war ich es aber satt, kaufte ein neues Netzteil dazu und siehe da: Seit dem kein Ärger mehr.
Nun sind zwei Jahre um.
Also neues Board und neue Graka.
Dann, nach drei Tagen: Rechner bootet nicht und ist tot. Nach wechsel des Netzteiles sofort kein Terror mehr. Aber dadurch aufgeschreckt lass ich das Überwachungstool mitlaufen.
Und jetzt kommt es: Wenn ich zu niedrige Spannungen hätte, wäre es mir egal, weil es nur zu Systeminstabilitäten käme. Wenn nicht nicht gerade ein Rennen mit euch fahre, ist mit so ein Absturz schnuppe. Aber: Hier hab ich 10% Überspannung !!
Und Überspannung heisst auch : Kurzschluss, Abbrand, Verkokelung, Abtötung von Hardware.
Und das wird auf Dauer teuer, weil auch nicht alles unter Händler- bzw. Herstellergarantiegarantie fällt und auch nicht jeder Händler so kulant ist wie meiner und auch nicht jeder Hersteller so wie Seagate.
 
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User 115

Regel #1 bei PC-Hardware: Finger weg von Noname-Bauteilen. Sind scheiße, machen viel Ärger und kosten am Ende mehr als Markenware. 13V auf der 12V-Schiene mögen im Moment gehen, aber über kurz oder lang verreckt Dir irgendwas garantiert. Fazit: Netzteiltausch. Meine Empfehlung: Enermax oder Engelking.
 
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User 83

Na dann...

danke für die Antwort.
Ich hab mich soeben mal mit deinen Tipps beschäftigt.
Testberichte gelesen
Forenberichte gelesen.
Mannomann.
Erstens fiel mir die Kinnlade runter. 175 Euro für ein Netzteil. Irre.
Dann aber las ich nicht die Werbung ( sprich bezahlte Testberichte) sondern User Forenthreads.
Da stellte sich raus: Enermax ist nicht spannungsstabil
was mich also nicht weiter bringt.
Engelking ist wohl vergoldet und alle fragen sich, wie man für so wenig Watt soviel Euros hinlegen muss.
Aber so isset immer. Frag 10 Leute , dann bekommst du 11 Antworten.
 
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User 222

Hi,

also meiner Meinung nach bewegt sich Dein 12 V Pegel an der Spezifikationsgrenze.
Siehe hier: ATX-Spezifikation Man beachte die Fußnote in der Tabelle.
Der Pegel sollte die Grenze von 12V +- 10% bei einer kurzzeitigen Leistungsspitze nicht über-/unterschreiten (So hab ich´s verstanden).
Dauerhaft sind +-5% erlaubt.
Vielleicht solltest Du die Ausgangsspg. des Netzteils mal mit einem Digitalmultimeter nachmessen, anstatt dem Messprogramm zu vertrauen (aber Vorsicht, STROM 8o ).
 
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User 83

das war nett

...von dir. Der Link war extrem informativ.
Und die Tabelle, die du ansprachst sehr faktenreich.
Hast Recht. Ich bin am Ende der Spezifikation für Notfälle und Spitzenleistungen. Und bei mir ist das fast normal.
Jetzt muss ich mir doch so ein sauteures Teil kaufen gehen. :baby:
 
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User 269

Ich habe auch ca 13 V, statt 12 V. Scheint am Board zu liegen. Hoffe die Spannung wird nicht richtig ausgelesen.

In diversen Foren habe ich dieselben Probleme entdeckt, trotz unterschiedlichster Netzteile!!

Ciao BF
 
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User 204

Also meines Wissens werden mit +12V doch nur Lüfter und die Laufwerksmotoren von Festplatten und CD-Roms versorgt.
Und so'n Motor ist doch nicht spannungsempfindlich.

Leadman soll übrigens auch gute Netzteile herstellen.

Engelking dürfte weit übers Ziel hinausgeschossen sein, falls man nicht den Super-Rechner hat mit dem Mega-Stromverbrauch. Schliesslich läuft ein Grossteil der PC's mit Noname-Netzteilen und so'n Engelking ist dagegen far beyond.
 
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User 179

Original von Detlev Rueller
Tach zusammen.
+ 5 Volt kommt stabil mit 4,811 Volt rein

stabil? könnte schon etwas höher sein. bei meinem enermax sind auch nur 4,85v drauf- und man glaubt qualität gekauft zu haben. diese spannung soll auch oft für systemabstürze verantwortlich sein ( wenn zu niedrig)
 
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User 33

also ich bin sehr zufrieden mit enermax...... habe das 430 watt netzteil seit knapp 1,5 jahren und meine werte...:

12 volt------11,936
5 volt--------4,945
3,3 volt------3,312

und das sehr konstant


gruss boris
 
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