Alurig und Motionv3 oder doch SFX100 (drift)

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User 31663

Hallo zusammen

Ich komme gleich zu meinem Anliegen und würde mich über eine Antwort freuen ;)

Ich würde mir gern 2 Artikel kaufen und bei meinem bestehenden Rig upgraden,
leider weiß ich nicht ob das geht, daher die Frage.
Gerade in Bezug auf Max Gewicht oder Bewegungsfreiheit

Ich würde gern folgende Sachen erwerben:

1x Next Level Racing Traction Plus
1xNext Level Racing Motion Platform V3

Mein Setup
Cockpit:
P1-X sim-racing cockpit 55 kg
Fanatec DD1 13kg
Fanatec Shifter 3.15 KG
Wheel 3 kg
handbremse 2 kg
Fanatec Pedale 10.4kg (ps kommen heute an :P )
Sitz (Rover 75 Fahrersitz) 25kg
Mein Körper gewicht 85kg

Das wären alle Aspekte leider wusste ich damals noch nicht das Next Lvl Racing sowas auf dem Markt hat.
Sonst hätte ich natürlich das Rig gleich gekauft mein jetziges P1-x werd ich halt niemals los :D.
Bei dem Sitz habe ich geschätzt es ist ein Rover 75 Fahrersitz leider jedoch habe ich dazu keine daten gefunden wie schwer dieser ist, wäre aber auch kein Problem diesen gegen ein ggf.
leichtern gemütlichen (Kein Schalensitz ) Sitz zu tauschen :) sollte schon von der Machart so einer wie im normalen KFZ sein :)
Ich habe halt Angst/Bedenken das gerade in Kombination mit addapter teilen es zu schwer wird, und die freiheit für den sitz fehlt da die halterung für den sifter sehr lang ist
und der Sitz sich dadurch denke ich nicht richtig bewegen kann.


Kurz nochmal zusammengefasst:

Kann ich bei dem Setup die Artikel nutzen oder brauch ich ein anderes rig/sitz?


und falls doch was wären die Mehrkosten für Adapter und co. und gibt es eine Anleitung mit dazu wie ich zb dann
die V3 Platform an mein P1x bekomme :)

oder würdet ihr mir anstatt zu einer Next Level Racing Motion Platform V3 lieber gleich ein simrig sr2 bzw SFX-100

gern auch für alternativen bereit

ich drifte und fahre Rally ausschließlich fahre also selten bis garkein rennen vlt noch gut zu wissen :)
daher auch eher so eine platform anstatt sr2 oder sfx100 da bei der platform es doch denke ich zumindest besser rüberkommt wenn man touge fährt :) oder ebusi :)

belehrt mich aber gern was besseren ich habe keine lust das falsche zu kaufen :/ nicht das ich mir dann selber in den a beiß genauso unsicher wegen dem alu rig wenn das doch gehen sollte behalte ich natürlich das rig und rüste auf :)

 

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User 16207

Servus,
meine Meinung dazu: Sitz, Pedalerie und Lenkrad müssen eine statische Einheit bilden. Im Auto bewegt sich auch nicht nur der Sitz und verändert damit permanent die Abstände zur Pedalerie und dem Lenkrad. Feinfühliges agieren wird nur erschwert, weil man neben den Bewegungen des Fahrzeuges auch noch seine eigenen kontrollieren muß. Ich würde mir das Geld für einen Sitzshaker sparen.
 
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User 20791

Gegenmeinung: SimXperience Stage Seatmover waren jahrelang State of the Art, da würd ich nicht so einfach sagen ein Seatmover wäre schlecht.
Perfekt wärs halt, wenn man für seinen persönlichen Einsatzzweck, beide Philosophien testen könnte.
Der persönliche Aufwand kommt halt auch noch dazu.
Nicht jeder hat 2 rechte Hände um ein SFX100 bauen zu können. Und ein Lötkolben und Verkabelung ist auch nicht jedermanns Sache. Kommerzielle Aktuatoren gehen halt dann rasch ins Geld.
Den Platzbedarf darf man auch nicht vernachlässigen. Eine Nextlevel V3 kannst du halt auch ohne zusätzlichen Platzbedarf auf das kleine SDream daraufpacken. Aber für einen kleinen 19" Schrank und die dicken Kabelwürste brauchst halt dann doch etwas mehr.
Ich bin übrigens schon beide gefahren und obwohl speziell die Z Achse bei SFX wesenlich besser kommt , liebe ich es wenn mich mein Sitz beim hart Anbremsen so richtig schön nach vorne drückt.
 
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User 16207

Ja, ich kenne auch beide Prinzipien. Stellt sich die Frage, will ich Entertainment, mich einfach durchschütteln lassen oder suche ich die Illusion, mich mit einem Auto über eine Strecke zu bewegen. Warum das mit dem seatmover nicht funktioniert, habe ich bereits erklärt. Weil irgend etwas mal state of the art war, macht das Teil nicht besser. Es gab halt nichts besseres, wie die Titulierung schon sagt.
Wer aber Spaß daran hat, warum nicht?
Hier steht ein Invest von 9000€ im Raum!? Bei der Summe würde ich mich wirklich umsehen, die Sachen selbst testen und mir eine eigene Meinung dazu bilden. Dann klärt sich auch schnell die Frage nach dem Sitz.
 
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User 18304

sfx :-) mit gurtstraffer und oben drauf ein gutes tactile
die zahl meiner "real" gastrennfahrer steigt wöchtenlich und das feedback ist atemberaubend
 
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User 4938

Bei einem Simulator im Heimgebrauch geht es weniger darum, wie nah seine Konstruktion einem echten Rennauto gleicht, sondern darum, wie gut er die vom Gehirn erwarteten Bewegungen und Beschleunigungen simuliert. Wenn man argumentiert daß Sitz und Pedale zu jeder Zeit eine feste Einheit bilden müssen, weil das auch im Auto so ist, vergisst völlig, daß dort alle Kräfte die auf einen einwirken, reine G-Kräfte sind. Diese Kräfte zu erzeugen bedeutet einen Simulator zu bauen, der im Raum große Wege mit großer Beschleunigung in alle möglichen Richtungen macht, was nur im Profi-Rennbereich mit sehr viel Technik und Geldeinsatz (und auch nur bis zu einem gewissen Limit) möglich ist.

Und unser Gehirn lässt sich verdammt gut verarschen. Noch einfacher, wenn man z.B. mit VR fährt, visuell völlig von der realen Umgebung abgeschnitten wird und als einzigen Bezugspunkt nur noch das simulierte Renngeschehen und Teile des Fahrzeuginneren vor Augen hat.

In dieser Richtung machen Seatmover schon einen verdammt guten Job, es fehlen aber vor allem die Bewegungen in Z-Richtung. Platformmover können auch diese abbliden. Sind beide kräftig und schnell genug, mit einer guten Umsetzung der Telemetriedaten der Sim, schaffen sie eine verdammt gute Simulation. Die Eingewöhnungszeit, auch abhängig davon, wie sehr man sich überhaupt darauf einlassen will, kann unterschiedlich sein. Manche bauen sich auch noch einen Seatmover zusätzlich auf die Plattform und finden so für sich, nach Testen beider Systeme, die beste Kombination.

Außerdem gibt es so viele zusätzliche Systeme für Plattformen, die die Immersion unheimlich steigern können, wie Surge, wo der Sitz nach vorne und hinten fährt, oder auch "nur" Gurtstraffer, die quasi den gleichen Eindruck beim Bremsen und Beschleunigen erzeugen. Oder Traction Loss, das Untersteuern simuliert, oder auf der Vorderachse Untersteuern. Selbst geschwindigkeitsgesteuerte Ventilatoren können einem durch Fahrtwindsimulation helfen vorzugaukeln, man säße in einem Open Wheeler. Die Effekte einzelner Systeme auf das Gehirn sind manchmal unglaublich. Oder eben Tactile Feedback.

Auf Videos von SImulatoren erkennt man übrigens als Außenstehender so gut wie gar nichts, auch mit ganz viel Erfahrung in diesem Bereich kann man nur sehr wenig auf die Güte der Simulation schließen. Als ich z.B. die ersten Videos vom SFX im Betrieb sah, war ich auch skeptisch, ob das mit den offensichtlich kleinen Verfahrwegen von max. 100 mm der Aktuatoren wirklich mehr ist als nur "Entertainment, bei dem man sich ein wenig durchrütteln lässt". Als ich ihn dann schließlich selbst gebaut habe und zum ersten Mal, mit völlig harmlosen Standardsettings und vorerst noch limitierter maximaler Motordrehzahl gestartet hatte, spürte ich in den ersten Sekunden, was für ein unheimliches Potenzial darin steckt. Später, beim Austesten der Limits bei den Settings, fand ich heraus, daß das Limit eher bei mir liegt als beim System. Wenn man einfach zu früh eine Pause braucht oder wenn die Brille zu sehr wackelt um noch etwas erkennen zu können zum Beispiel. Sachen, die einem durchaus im realen Rennbetrieb auch unterkommen. Mit VR schraubt man diese Limits automatisch noch mehr runter, weil es einen einfach zu sehr mitnimmt. Ich hatte schon Besucher, die haben geschrien oder sind ganz langsam gefahren, weil sie Angst vor den Bewegungen hatten.

Austesten ist das Stichwort, und das benutzen was einem persönlich am meisten zusagt, einem das beste Gefühl gibt. Viele, die anfangs sagten, daß sie so nah wie möglich am realen Renngeschehen bleiben wollen, haben später Sachen drangebaut oder eingestellt, die sie mal heftigst abgelehnt haben. Einfach, weil es sich für sie noch besser anfühlte. Es gibt mittlerweile auch schon so einige Rennfahrer-Berichte, die z.B. auf das SFX schwören, obwohl sie schon in Profisimulatoren saßen.

Ganz nebenbei, um einen SFX-100 zu bauen braucht es weder Lötkolben noch erweiterte Elektriker- oder Elektronikerkenntnisse. Mit dem SFX-Shield steckt man nur Kabel ein, und die Treiber zu bestromen ist etwa so schwierig wie eine Leuchte anzuschließen. Und ein 19-Zoll-Servergehäuse braucht es auch nicht unbedingt, meine Treiber passten problemlos in einen Miditower vom PC.

Für welches System man sich nun entscheidet ist reine Geschmacks- und Gefühlssache, aber eben am besten testen. Persönlich habe ich mich nach einigen Erfahrungen für das SFX entschieden, daß sich auch prima erweitern lässt und mich auch nach 2 Jahren immer wieder aufs Neue beeindruckt und überzeugt. Und für die oben genannten Summen hat man nicht nur die komplette Rigkonstruktion dazu, sondern auch noch Top-Hardware für Wheel, Pedale, VR-Brille, Monitore, und noch so einiges mehr. Beliebig an seine eigenen Bedürfnisse anpassbar, und eine Community, die ständig weiterentwickelt.
 
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User 561

Ich habe aus verschiedensten Diskussionen hier im Forum herausgelesen, dass die Illusion im Gehirn für die unterschiedlichen Leute tatsächlich unterschiedlich funktioniert. Es scheint wirklich nicht das pauschal bessere Konzept zu geben.
Manche fühlen sich auf einer Plattform besser aufgehoben, manche im Seatmover, je nachdem, auf welche Reize das eigene Hirn besser anspringt. Manche sagen, dass das Richtung-Lenkrad-geschoben-werden die ultimative Illusion erzeugt, für mich ist das der Immersion-Killer.

Für mich persönlich war immer die Plattform das Nonplusultra (damals nach meinem ersten Test 2014 auf Vesaro) und ich konnte mit einem Seatmover einfach gar nichts anfangen. Zu der Zeit schwor die Mehrheit noch auf den Seatmover. Inzwischen erscheinen mir die Meinungen eher ausgeglichen zu sein, mit Tendenz zur Plattform.
 
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User 4938

Das ist es, jeder reagiert da unterschiedlich, bzw. braucht eine andere "Antriggerung" für ein gutes Gefühl. Richtig vergleichen mit der Realität kann sowieso nur jemand, der schon in einem echten Rennwagen auf einer echten Rennstrecke unterwegs war. Für die Anderen gilt eher die Frage: "fühlt es sich so an, als wäre ich gerade in einem Rennwagen unterwegs?" Und da spielt es keine Rolle, ob es tatsächlich 1:1 vergleichbar ist, oder ob nur meine Rennfahrerfantasien bedient werden.

Früher war ich auch so drauf, daß alles so detailgetreu wie möglich vom realen Vorbild übernommen wird. Bis ich irgendwann herausgefunden habe, daß es einfach unbequem ist, die Sitz- und Lenkradpositionen wie im realen Vorbild perfekt zu übernehmen, oder daß ich mich in einer ultraharten Rennschale einfach früher unwohl fühle und die Session beenden will, sogar unkonzentriert werde weil es irgendwann weh tut. Seit ich ein paar Sachen Richtung Komfort verändert habe, macht es wieder viel mehr Spaß und ermöglicht längere Sessions. Und bin keine Zehntelsekunde langsamer geworden, eher im Gegenteil, weil ich mich nun wohler fühle. Meine Kumpels, reine Schreibtischfahrer, aber durchaus nicht langsam, fanden meinen Sim früher einfach scheiße, weil unkomfortabel. Mit den Abänderungen nehmen sie ihn gleich ganz anders an und finden ihn mittlerweile richtig gut, obwohl ich kaum noch an Settings und dergleichen verändert habe.

Manchmal muss man sich auch einfach fragen, will man überhaupt die gleichen Bedingungen wie im Rennsport, diese Belastungen? Will ich tatsächlich extra Fitnesstraining machen, um mich in meinem Simulator besser zu fühlen? Erlaubt ist, was Spaß macht.

Es gibt tatsächlich viele Wege, die Realität zu simulieren. Neben den schon erwähnten Gurtstraffern und "Simwind" gibt es auch schon durchaus erfolgreiche Erfindungen mit Luftkissen, die sich unter dem Sitzpolster füllen und leeren, und wohl auch eine erstaunliche Simulation der Druckstellen an Körperteilen bieten, die auch im Rennauto getriggert werden. Oder wo der Kopf (Helm) über Seilzüge bewegt wird, alles im Heimbereich. Irgendwann findet vielleicht einer heraus, daß er die perfekte Brems-Immersion hat, wenn ihn ein Gummistößel auf die Nasenspitze tippt, oder ein Brett auf die Stirn kloppt, ganz egal. In ein paar Jahren fahren wir vielleicht mit Helmen, die nur noch die entsprechenden Hirnregionen reizen, und unsere heutigen Wackeldackel werden nur noch belächelt, wer weiß?

Die Simulation mit den realistischsten Effekten ist immer noch diese hier:

🤪
 
Zuletzt bearbeitet:
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User 31663

und nochmal die info für alle es wird damit kein rennen gefahren sondern gedriftet^^ und tractionlos soll aufjedenfall noch mit dazu kommen ist es möglich dies dann an einem sfx100 nachzurüsten ?
 
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User 4938

Klar ist das möglich, von der Konstruktion her hat man die freie Wahl, und die Software unterstützt das Zuweisen der entsprechenden Effekte ebenso. So einige Konstruktionen findet man auch im Owner's Club zum Nachbauen.

Hier mal ein paar Lösungen:




 
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User 3913

Oh - gleich mal schauen, wo ich die „Kabelkästchen“ aus dem Dirt-Video herbekomme ;-)
 

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