Afterrace | GTC Thirteen | Event 4 | Brands Hatch | 14.10.21 | Grid 1

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User 17930

At Waterloo, Napoleon did surrender
Oh, yeah
And I have met my destiny in quite a similar way

Fast es ganz gut zusammen, keine Pace, kein Vertrauen in die Reifen (trotz gutem Setup) und unterm Strich ein absolutes Waterloo, nicht nur für mich, sondern fürs Team. Immerhin konnten Felix und Marc als leuchtende Ausnahmen glänzen. Das Schiff is quasi abgesoffen, aber 2 Masten ragen noch übers Wasser :D

In 2 Wochen also Grid 2 für fast komplett VRL ... schöne Bescherung. Bis dahin!
 
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User 27826

Wiedermal ein Relativ bescheidenes Ergebnis, immerhin bester Audi.
Wichtigste ist den Humor nicht zu verlieren ;-)
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User 10866

Der Afterrace-Bericht fällt dieses Mal erstaunlich kurz aus. :sick: <- würd schon reichen ...

In der Vorbereitung hab ich mich mit Softs noch irgendwo im hinteren Mittelfeld gesehen. Auf dem Rennserver war dann aber schnell klar, da müssen die Medium her. An der Front hab ich einfach nicht den nötigen Grip gefunden - das wurde zur regelrechten Rutschpartie.

Die Startphase verlief erstaunlich gut, brachte aber wenig. Boxenstrategie verbockt. Ich bin mit Medium und 50% Sprit gestartet. Bevor die Überrundungen angingen hab ich mich dann auch noch weggedreht und beschlossen, den Abend anderweitig zu gestalten.

Ich und Grid1 - das wird heuer nix mehr 😅
 
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User 26795

Bei mir war es auch wieder mal ein dürftiger Abend...

Auch wenn ich mit den schnellsten Zeiten auf den Trainingsservern einigermaßen gut mithalten konnte, hatte ich aufgrund meines etwas unruhigeren Setups und mangels Übung auf der Strecke Probleme damit, diese Rundenzeiten auch konstant fahren zu können.
Um mit dem Dickschiff auf so nem Kurs schnell zu sein, musste ich häufig übers Limit, keine Ahnung wie oft ich auf dem Trainingsserver angeflogen bin...

Das Training gestern Abend sah dann zunächst vielversprechend aus, ich konnte mich lange sehr weit vorne halten und relativ konstant fahren, hatte aber das Pech, dass ich im Bayro nicht in der Lage war, die Mediums zu fahren, da selbst bei 18 Grad Luft und Strecke die Reifen auf der rechten Seite so gerade eben ihren Druck und ihre Temperatur gehalten haben.
Mir war also klar, dass ich am Ende des Qualifyings weit vorne am Besten vor so vielen Nissan wie möglich stehen musste, um eine Chance auf ein gutes Ergebnis zu haben.
Das die Strecke erst in den letzten fünf Minuten auf 100% Grip gekommen war half mir nicht wirklich, da ich aufgrund des Setups und auch meiner eigenen Unfähigkeit drei gute Runden an unterschiedlichen Stellen in den Sand setzte, so kam dann am Ende nur der zehnte Startplatz bei rum... :wand:

Der Start verlief dann auch nur mäßig gut, ich durfte durch Andreas' Dreher zwar zwei Plätze weiter vorne starten, hatte aber gut 100 Meter nach dem Start bereits Tobias W. neben mir (Nissan Power, da machste nichts...:rolleyes:), der mir auch einen leichten Schlag vorne rechts gab, nichts weltbewegendes, so wurde ich aber sehr weit nach außen gezwungen, wodurch sich Björn S. auch noch neben mich setzen konnte, mit beiden gab es leichte Kontakte, die ich zwar als Renngeschehen sehen würde, die mir aber trotzdem leichten Aeroschaden an der Front brachten.
Durch das beherzte Manöver beider Letztgenannten gegen Felix in Turn 3 kam es zu etwas Stau und zu einem Auffahrunfall, bei dem mir Ricco hinten drauf fuhr und ich dadurch noch Tobias W., ausweichen hätte da aber keiner können, rundum gelb war mein Auto dannach trotzdem.

Leider war das dann auch spürbar, gerade am Heck, was mir dann auch ein paar Runden später einen Strandausflug in Turn 1 einbrachte und mich bis auf P18 zurückwarf.
Da zu dem Zeitpunkt das Vertrauen ins Auto weg war und das Rennen eh schon gelaufen war, entschied ich mich trotz Softs für einen frühen Stop, um das Auto reparieren zu lassen. So hieß es dann aber 45 Minuten mit den neuen Softs durchzuhalten...:teufel:
Meine Pace nach dem Stop war dann wieder ganz gut, an Borris kam ich sehr schnell vorbei, nach einigen Runden bin ich dann aber auf Josef aufgelaufen, der mich gut auf Trab gehalten hat...
Ich wollte auf der einen Seite meine Reifen etwas schonen, also nicht jede Kurve voll am Limit fahren, so kam ich aber nicht vorbei, und von Fehlern konnte ich nicht profitieren, meine Ungeduld brachte mir sogar selbst zwei dicke Schnitzer...:nut:
Da mich das gut 15 bis 20 Minuten gekostet hat, in denen ich meine volle Pace nicht ausnutzen konnte plus die Fehler, die mich auch wieder hinter Gerijon zurückwarfen, hatte ich meinen Abstieg gedanklich schon unterschrieben.
Doch dann kam ich durch einen Fehler von Josef doch vorbei und versuchte dannach, aus den schon ordentlich verbrauchten Softs alles rauszuholen was ging, denn mit P23 war ich zu dem Zeitpunkt immernoch auf den Abstiegsrängen...
Durch die unterschiedlichen Boxenstrategien kamen am Ende viele nochmal eng zusammen, was vor mir dann einige Zweikämpfe brachte, die ich dann ausnutzen konnte, um näher zu kommen, Gerijon hat mir seinen Platz dann in T1 mit nem Kiesbettausritt geschenkt, Jonas hat seinen Wagen dann meine ich abgestellt und an Frank S. konnte ich mich dann auch noch vorbeiarbeiten.

So konnte ich dann mit P20 immerhin sicher meinen Abstieg verhindern, war am Ende aber trotzdem ne miserable Leistung... :rolleyes:
 
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User 2446

Heute schwanke ich zwischen Zufriedenheit und Ehrgeiz. War ein tolles Rennen mit gutem Ergebnis, aber ich hatte mir eigentlich sogar mehr erhofft und Manuel hat ja gezeigt, was das Auto auf der Strecke konnte.

Das Wetter hat mich etwas ratlos gemacht. Bei 20° war ich schnell unterwegs, bei 14° musste ich schrauben, da das Auto nicht so richtig einlenken wollte, hab's aber gut hin bekommen, aber gestern wäre die eine Abstimmung so gut wie die andere gewesen. Ich habe auf die neuere gesetzt und wenn ich jetzt sehe, dass ich im Trainingsrennen schneller war, war's vielleicht die falsche Wahl. Lag aber vermutlich doch eher am Fahrer.

Quali war ok. So richtig in Tritt gekommen bin ich nicht. Platz 13 war eigentlich kein Grund zur Klage, nur schaut man dann auf die Abstände und denkt an die eigenen Zwischenzeiten . . . ja, da wäre schon noch was gegangen und wenn man ein Auto hat, das auf den Geraden schwächelt, kann halt jede Position weiter hinten sehr weh tun.

Der Start lief auch nicht schlecht. Tobias im Nissan kam nach vorne, da er gut den zusätzlichen Platz nutzen konnte, der nach Andreas' Malheur in der Aufwärmrunde für die linke Seite da war und Marc müsste da im Porsche mit der besseren Linie in Kurve 3 noch vorbei gefahren sein. Sonst ist nicht viel passiert und ich sortierte mich hinter Riccos Lanzo ein, der mir dann für einen großen Teil des ersten Stints den Nerv ziehen sollte. Geradeaus ging der Stier auch mit vollem Tank einfach besser, in den schnellen Kurven kam ich ran, aber hatte halt keinen Platz, um daneben zu fahren und in Kurve 2 hat er einfach sehr gut Tempo mitgenommen und ließ keinen Angriff zu.
Als Andreas aufgeschlossen hatte, habe ich mich nicht groß gewehrt und hoffte eigentlich, dass sich dadurch eine Chance ergibt, von einem entstehenden Kampf vor mir zu profitieren, aber da wusste Ricco auch, wann er zurückstecken muss. Statt Attacke nach vorne, durfte ich mich dann nach Kräften gegen René hinter mir verteidigen. Das zweite prägende Erlebnis im ersten Stint.
Ein kleiner Fehler von Ricco in Kurve 1 eröffnete dann die Chance. Rechts war genug Platz für mich, ich kam in der Bremsphase daneben und habe meinen Platz maximal ausgenutzt. Ich denke, außen wäre noch eine Fahrzeugbreite übrig gewesen und die kleine Berührung geht in Ordnung. Einmal vorbei konnte ich dann auch dort, wo der McLaren sich richtig wohl fühlt, den Schwung mitnehmen und erst mal eine kurze Zeit mit stabilem Abstand zu René fahren, der auch überholt hatte. Ein Fehler zum Ende des Stints ließ den Abstand verpuffen und ein zweiter kleiner Fehler in Kurve 4 hätte fatal enden können, aber hier war mir einmal das Glück hold. Ein Rutscher bugsierte mich genau vor Renés Nase und eine daraus reultierende Berührung ließ sein Auto ausbrechen, nicht aber meins. Dann noch an Alessio vorbei, der sich mal den englischen Rasen anschaute und ab in die Box.

Tribut zollen musste ich dann meinen teils wenig konstanten Rundenzeiten. Durch die schlüpfte Max relativ knapp an mir vorbei. Dass der seinen Stopp schon hinter sich hatte, war mir klar. Wieder ein Fahrzeug auf Medium vor mir, das auf der Geraden besser ging. Das kam mir doch irgendwoher bekannt vor.
René und auch Björn waren nach ihren Stopps zwar hinter mir, haben mich aber nun absolut problemlos überrumpelt. Sagte nicht kürzlich wer, ich sei schwer zu überholen? Das hat noch nicht jeder bemerkt... Besonder Björn ging auf Start/Ziel an mir vorbei, als hätte er gerade den Overtake-Button gefunden.
Als Nächstes kamen dann meine beiden Teamkollegen heran. Verflucht noch eins, wie viele Nissans waren denn da im Feld? Da muss doch irgendwo ein Nest sein!
Benny war auch verblüffend motiviert, an mir vorbei zu gehen. Da musste ich mich erst mal breit machen, statt mich wieder auf Max zu konzentrieren. Dann war's aber doch so weit und ähnlich wie bei Ricco zuvor, konnte ich vor Kurve 2 nach innen, war am Einlenkpunkt daneben, habe geschaut, dass ich dem Gegner nicht großzügig viel Platz einräume und konnte mich wiederum mit etwas Lackaustausch durchsetzen.
Der Rest waren dann noch ein paar geschenkte Positionen. Jonas, Ricco und René waren alle mal neben der Strecke. Die Gründe kannte ich nicht, die Gelegenheiten habe ich aber natürlich dankend angenommen, um am Ende auf Platz 12 das Ziel zu erreichen.

Wie gesagt, für die Plätze, die man in der Quali nicht holt, büßt man im Rennen, wenn man auf den Geraden schwächelt. Es waren mühsame, aber schöne Kämpfe und es motiviert einfach, wenn man immer das Gefühl hat, Druck nach vorne machen zu können. Ich hoffe, ich kann den Schwung in die nächsten Rennen mitnehmen und vielleicht ein wenig näher an Manuel ran fahren, der uns mit seinem Podiumsplatz fast alleine auf Position 3 in der Teamwertung katapultiert hat. Bloß jetzt nicht zufrieden und bequem werden, sondern weiter nach Verbesserung streben.

Jetzt geht's nach Watkins Glen. Schöne Strecke. Da heißt es natürlich wieder, die Gerade "überleben", um dann in den schnellen Kurven die Vorzüge des Autos auszupacken. Schauen wir mal, wie gut das gelingt. Hauptsache es läuft besser, als meine letzte Erinnerung, die von einem kapitalen Crash in der ersten Runde geprägt ist. Wir werden sehen...
 
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User 358

Jetzt geht's nach Watkins Glen. Schöne Strecke. Da heißt es natürlich wieder, die Gerade "überleben", ...
:teufel: :saevil: :pfeif:

Endlich mal wieder eine Nissanstrecke :p Brands Hatch war ja alles andere als das...oh (no) wait!

Im Gegentum! Eigentlich ging das Monster auch hier prima...ich mein, wenn selbst die Jungs von Aurora es schaffen, zwei Autos in die Top 10 zu stellen, dann kann es sich ja eigentlich nur um eine Nissanstrecke handeln!!!! :giggel: :wall::stinke:

Bei meinem Rennabend war diesmal alles drin - ergebnistechnisch mit P10 am Ende - gemessen am Potential (P3) - zwar richtig richtig bescheiden und enttäuschend, vom Funfaktor her aber durchaus eines der interessanteren Rennen.
Durch die unterschiedlichen möglichen Strategien je nach Fahrzeugtyp lief es ja von Beginn an darauf hinaus, dass wir im Nissan alle anderen vollbetankten Fahrzeuge vor uns her- bzw. wegschieben würden...und das ausgerechnet auf einer Strecke, auf der es nicht mal mit dem sonst "winkend-vorbei-fahren"-OP-Auto möglich ist, easy peasy die Pace dann auch auf die Strecke zu bringen.

Dementsprechend ging ich mit einer sagen wir selbstbewusst-aggressiven Grundeinstellung ins Rennen. Die Quitting ließ nicht lange auf sich warten...am Start gab es zur Belohnung Dank z.T. zu viel Lackaustausch eine gelbe Front und ein gelbes Heck - großartig! :daumen: Dennoch ging der OP-Hobel immer noch recht gut vorwärts. Nach meinem Stopp war das Auto dann wieder heile und wurde zur absoluten Monster-Über-OP-Gerät-Waffe. Schnell lief ich auf Jan R. - ebenfalls im Nissan - auf, der wiederum hinter Alessio im mediumbereiften Audi hing. Ich aktivierte den Hyper-Aggro-Modus und so gelang mir tatsächlich recht zügig und dank (zu) wenig Gegenwehr ein hartes und noch halbwegs faires Manöver in der Hawthom Bend gegen Jan...also nur noch schnell an Alessio vorbei schon winkt die Chance aufs Podium....denkste!
Ich wollte das Manöver in der Hawthom Bend noch toppen, indem ich mich innen vor Dingle Dell ( :tadel: ) neben Alessio quetschte, doch dieser spielte nicht mit und so flog ich richtig schön ab. Wie diebisch sich Jan wohl als lachender Dritter gefreut haben muss?! ^^

Damit war mein Rennen auch praktisch gelaufen. Kurz vor Schluss haben wir noch im RS-Racing-Train den armen Ricco ordentlich zum Schwitzen gebracht, ohne uns teamintern gegenseitig abzuräumen - immerhin!

Summa summarum also doch recht viel Action, zu viel Lackaustausch, ein Tick zu viel Aggressivität und die Aussicht auf eine tolle Strecke, auf der ich mir vor gut 14 Jahren den Sonnenbrand meines Lebens geholt habe...:hurt: Na das kann ja nur heiß werden...:racer:
 
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User 2446

Also bei Deinem Bericht, Tobias, denke ich mir, jaaaa . . . . das Auto hätte mehr her gegeben . . . :giggel:
 
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