After Race | Event 4 | Mugello| Grid 2

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User 19501

Wird ja langsam zur Gewohnheit, dass ich die After Race Threads aufmache, kappa

Vor dem Rennen rumgetestet welche Strategie wohl am besten wäre. Der Hard war zwar angenehmer zu fahren aber definitiv zu langsam, falls man es schaffen sollte, den Med ohne Patzer durchzubringen. Von daher den Entschluss gefasst 2x MedStints mit einem 1L Stop und einem Tirechange Stop zu fahren. Dass es ein 90 Min Rennen mit 2 Stops war kam dem Porsche auf dieser Strecke auch sehr entgegen, da die Temps gerade so kühl genug waren um den Med auch im Rennen fahren zu können und volle 60Min auf den Schlappen wohl auf lange Sicht den Tod bedeutet hätten.

Im Quali durch gerade mal gut 20 Fahrer die ungewohnte Situation gehabt, das Quali nicht mit 100% Grip zu fahren, den Umständen entsprechend aber eine Zeit geliefert die ich als okayish bezeichnen würde, P18 am Ende. 2 Positionen mehr wär sicher gegangen aber Pustekuchen. Das Rennen ging immerhin 90 Minuten und das man im Porsche mit Meds nicht wirklich gut gegen die Soft Fahrer darsteht ist auch nichts Neues.

Rennstart erstmal wild, um ein Haar wieder vor der ersten Kurve abgeräumt worden aber mit etwas Glück und genügend Vorsicht seitens meines Hintermannes (Danke dafür an der Stelle) konnte Ich es nochmal saven. Dann vom großen Wirbel der ersten Runden ordentlich profitieren können und bis auf P13 vorfahren können.

Dort dann allerdings einen Alexander G. beobachten können, der sich im Porsche vergeblich die Zähne am Nissan von Markus S. ausbiss und eh Ich ebenfalls dahinter hängen und Zeit verlieren würde, entschied Ich mich meinen 1L Stopp zu machen.

Kam auf P20 hinter den beiden Porsches von Alexander P. und Edgar O. raus, an die Ich mich die nächsten Runden Stück für Stück rankämpfen konnte.

Edgar kam an Alexander vorbei und konnte sich absetzen, während Ich anfing Alexander unter Druck zu setzen. Doch dann kam uns der willigste M6 der gesamten GTC in die Quere und machte seinen Unwillen darüber dass wir an ihn vorbei wollten deutlich in dem er uns Thekenspoilerfahrende Porsche in seinem Bimmer jedesmal auf der Geraden auslachte. Alexander platzte nach ein paar Runden wohl der Kragen und schickte sich nach einem etwas ungestümen Manöver selbst ins Aus. Sodass nur noch Ich mit der unüberwindlichen Polizeieskorte voraus meine Runden drehte. Ich überlegte bereits zu dem Zeitpunkt einen Undercut zu machen, allerdings verwarf ich die Idee zunächst wohlwissend, dass mich mein zukünftiges Ich lynchen würde wenn ich 12 Runden vor Plan reinkäme und am Ende mit noch abgefahrenen Meds rumgurken würde.

Allerdings machte Ich in der Arrabbiata den Fehler, die Dirty Air des M6 zu unterschätzen (sollte an dem Tag noch öfter passieren) wodurch ich zwar ein paar Sekunden und auch 2 Positionen gegen Jan-Luca G. und Borris G. verlor. Sollte aber gar nicht so schlimm, sein denn so hatte ich zumindest wieder ein paar Runden clean Air und konnte mich relativ fix wieder an den Polizeikorso ranarbeiten.

Jan-Luca musste wohl irgendwas verbrochen haben und wurde von Inspector Guido zu einem Sbinalla verurteilt und Borris wurde als Mitwisser auch gleich mit gezwungen abzubremsen und mich wieder durchzulassen. Somit begann der 2. Akt BigBoi gegen Thekenspoiler und diesesmal hatte Ich fest den Entschluss gefasst, sollten noch 5 Runden auf der Tankuhr stehen und ich immernoch das fette Grinsen von Guido durch die Heckscheibe hindurch in seinem Rückspiegel sehen, zum Undercut reinzukommen.

Soweit kam es glücklicherweise nicht. Zwar war ich auf der Geraden in etwa so Chancenlos wie ein Bobbycar gegen einen Top Fuel Dragster, aber im ersten Sektor konnte ich meinen Aerovorteil + den Porsche Signature Move: Wahnsinnige Beschleunigung nutzen und mich neben Guido setzen. Dabei kam es zu einem etwas unsauberen Kontakt, den Guido wohl auf seine Kappe nahm und eh die Staatsanwaltschafft gegen ihren eigenen Mann ermitteln würde, ließ er mich dann doch vorbei. Damit war das Duell auch gegessen, da ich mich mit 1-2 Sekunden pro Runde schnell von ihm absetzen konnte.

Ein paar Runden später entdeckte Ich den gerade wieder aus einem Dreher anfahrenden Edgar ausgangs T12 und Ich wurde etwas zu gierig auf die Position und vergaß, dass ich ja im Porsche war und Curbs wie Lava behandeln muss. Ergebnis, fast Abflug und weitere Sekunden Zeitverlust. Immerhin tat mir Edgar eine Runde später nochmal den selben Gefallen und Ich konnte ihn vor meinem planmäßigen langen Stopp noch überholen.

Raus kam Ich auf P18 direkt vor ihm und wir lieferten uns auf frischen Meds ein nettes Fernduell. Wir schlossen schließlich auf Alexander P. und Markus W. auf. An Markus kam ich relativ fix vorbei und hatte damit etwas Puffer auf Edgar, allerdings unterschätzte Ich hinter Alexander mal wieder in der Arrabbiata die Dirty Air und fuhr über die Wiese.

Alexander musste, wie ein paar weitere Vorausfahrende, noch zu seinem 2. Stopp rein und so waren es nur noch Edgar, Markus und Ich die knapp 30 Minuten vor Schluss um die Positionen 13-15 kämpften. Ich konnte mich die nächsten Runden gut an Markus ranarbeiten und war vor der letzten Kurve bereit auf Start Ziel das Manöver zu setzen, da der Ferrari eins der wenigen Fahrzeuge ist, dass der Porsche actually überholen kann, nur soweit musste ich gar nicht gehen. Markus verbremste sich in der letzten Kurve und machte mir so einfacher als wahrscheinlich beabsichtigt die Bahn frei um Jagd auf meinen Markenkollegen Edgar machen zu können.

Aus dem ersten Stint wusste ich dass Edgar auf 2 Runden älteren Meds unterwegs war und dass er die Kurveneingänge deutlich aggressiver fuhr als Ich. Von daher 2 Indizien dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis ihm seine Hinterreifen einmal den Dienst quittierten, solange Ich ihn ausreichend unter Druck setzte. Bereits knappe 20 Minuten vor Schluss geschah genau Das ausgangs der Arrabbiata und Ich fand mich auf P12 wieder.

Von dort versuchte Ich noch so gut Ich konnte auf meinen abbauenden Meds auf Dominik W. und Wolfgang N. aufzuholen, aber ohne einen Patzer von einem der Beiden erwies sich das als unlösbare Aufgabe, weswegen Ich die letzten 10 Minuten immer mehr auf Sicherheit fuhr um nicht den gleichen Fehler wie Edgar zu machen. Lediglich Wolfgang überschoss 8 Minuten vor Schluss noch die Casanova und musste im Kies mit ansehen wie ich ihm noch den 11. Platz abluxte, den Ich die letzten Minuten safe bis ins Ziel trug.

Alles im Allen, kein perfektes Rennen, mit nur mit ein paar Fehlern weniger wäre Top10 machbar gewesen, aber im Vergleich zu den letzten GTC Rennen auf jedenfall eher in dem Positionsbereich in dem Ich mich sehe und in die Richtung in die Ich hinmöchte.

Man sieht sich dann beim nächsten Mal, bis dahin stay safe everyone

Stream gibs hier: (Und ja mir ist bewusst, dass es "Mujello" und nicht "Mu-Gello" ausgesprochen wird, old habits die hard)

 
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