3D-Druckteile für das [DIY] 3KW Motion-Sim-Rig

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User 4938

Ist ja letztlich alles unbewegt...
:unsure: ... spricht der Slider, und fragt sich, warum alles um ihn herum ständig in Bewegung ist ...

Hast schon recht, aus Sicht des Sliders ist es natürlich das einzige Druckteil, das, bezogen auf die geometrischen Beszugspunkte des Raumes, in dem Dein Simulator steht, seine Position nicht ändern wird. Oder kaum, denn er kippelt ein wenig. So gesehen hüpft, außer der Hohlwelle, die auch nur ein wenig schwankt, der ganze Rest des Aktuators die ganze Zeit auf und ab. Und der Fuß tänzelt halt kaum merklich, ist aber natürlich auch vernachlässigbar, wenn man es nicht immer so genau nehmen möchte. Der Slider ist also (fast) das einzige immobile Teil des Aktuators, das einzige stationäre, und daher in seiner Funktion nicht sonderlich abhängig von einer intakten Form. Alles also nur reine Ansichtssache.

Sei dann bitte noch so nett und teile uns auch Deine Entscheidung darüber mit, wie Du die Bohrung für das Kugelumlaufgehäuse und die 6 Schraubenbohrungen nebst Gewinden einschleifen wirst, die jetzt wegen des Versatzes ohne Nachbearbeitung ja noch nicht passen können.
Oder braucht man die am Ende auch nicht? Man lernt doch nie aus ... ;-)
 
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User 3913

Hmm... :unsure: ...ich bin jetzt verwirrt und kann nicht einordnen, ob ich es mit dezenter Zustimmung, Sarkasmus, Missverständnis o.ä. zu tun habe ;-).

Die 6 Bohrungen/Gewinde sind (natürlich!) auf der Oberseite und von dem Versatz nicht betroffen.

Der leichte seiltiche Versatz von 0,75 mm befindet sich auf der unteren Seite, wo die Hohlwelle ca. 30 mm im Slider verschwindet und hat eine Höhe von 2,25 mm. Ich würde/müsste also dort ein wenig abschleifen, damit die Hohlwelle in den Slider passt sowie der Slider in das Alu-Profil und wäre der Meinung, dass das so gut wie keinen Einfluss auf die Funktion oder Stabilität haben sollte :unsure:.

Vermutlich ist das falsch rübergekommen - ich habe im ersten Post nicht daran gedacht habe, dass der Slider ja "auf dem Kopf" gedruckt wird, der Versatz also im Grunde nicht nach ca. 2,25 mm, sondern zum Ende bei knapp 89 mm aufgetreten ist. Sorry dafür...

Da das ganze Schreiben und Schleifen aber letztlich bald mehr kostet als das bisschen PLA, werde ich die 3 Teile einfach nochmal drucken.
Dank dem deutsche Zoll hab ich eh massig Zeit, die gehen mit den Aktuatoren gerade in die 5. Woche... :rolleyes2:.
 
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User 3913

Lustige Erkenntnis am Rande...

Ich habe ja kürzlich mal Filament von "Techbear" bestellt, weil genau am Tag meiner Bestellung das "Geetech" nicht lieferbar war.

Spontan war ich nicht ganz so zufrieden wie mit dem Geetech, weil es mehr Fäden zog und einen anderen Glanzgrad hatte...
Aber siehe da, der erste neue Slider, den ich gestern abend mit dem Techbear gedruckt habe, sieht aus wie geleckt! Nicht ein einziger Fussel/ Faden oder Kratzer, sieht fast aus wie "aus dem Laden" - einfach top (y). (Da werde ich den 4. später auch gleich auch mit durchschieben ;-))

Für die letzten Teile hatte ich den Drucker mit einem Gehäuse umbaut, vielleicht ist es den Filamenten ja dann doch zu warm darin... :unsure:
 
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User 4938

Vermutlich ist das falsch rübergekommen - ich habe im ersten Post nicht daran gedacht habe, dass der Slider ja "auf dem Kopf" gedruckt wird, der Versatz also im Grunde nicht nach ca. 2,25 mm, sondern zum Ende bei knapp 89 mm aufgetreten ist. Sorry dafür...

Der Slider wird so gedruckt, wie er in der Datei war. Also die Gewindebohrungen zur Druckplatte hin. Grund ist der größere Überhang an der Bohrung der Hohlwelle, der auftreten würde, wenn man ihn umdrehen würde. Der würde dann in die Luft gedruckt, was nicht jeder Drucker bzw. Druckereinstellung hinkriegt. Mit Stützstruktur drucken ist nicht vorgesehen. Die Böden der Gewindebohrungen sind in der Original-Ausrichtung kein Problem, da ihre Fläche sehr klein ist.

Vorgesehene Druckausrichtung:

Slider_schnitt.JPG

"Experimentelle" Druckausrichtung:

Slider_schnitt2.jpg

Die vorgesehene Druckausrichtung ist übrigens bei allen SFX-Druckdateien "out of the box" schon richtig eingestellt, sonst wäre in der Dokumentation drauf hingewiesen worden.

Und ja, einfach mal eben neu drucken und nicht groß dran rumfeilen wäre die wesentlich bessere Lösung.
 
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User 3913

Mit Stützstruktur drucken ist nicht vorgesehen. Die Böden der Gewindebohrungen sind in der Original-Ausrichtung kein Problem, da ihre Fläche sehr klein ist.
Oh.... nicht vorgesehen - aber doch nicht verboten, oder? :oops:

...tatsächlich habe ich bisher immer 3 Lagen Raft drunter gelegt... :unsure:


Und ja, einfach mal eben neu drucken und nicht groß dran rumfeilen wäre die wesentlich bessere Lösung.
Bin schon mittendrin (y)

Edit: ahja - die Schräge erklärt natürlich sehr gut, warum so rum gedruckt wird.. so tief schaut man ja meist nicht rein
 
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User 3913

Slider-Geetech-Techbears-Techbears.jpg

Links der Erste mit Geetech, Mitte der Letzte mit Techbears, rechts einer der 3 Defekten mit dem Versatz.

Die Oberfläche Links mit Geetech ist matt. Die beiden Anderen mit Techbears sind einmal seidenmatt und einmal glänzend - das wird wohl entweder an der gedruckten Menge liegen (einmal einzeln, einmal 3 Stück) und/oder der Box um den Drucker herum, die ich nur bei den Dreien benutzt habe :unsure:
 
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User 23936

Meine SFX Teile hatte mir freundlicherweise ein Freund gedruckt, nun brauche ich aber doch hin und wieder ein paar Sachen und möchte mich selber dran versuchen. Daher nur die kurze Frage - welchen der Anycubic Drucker nimmt man denn: i3 Mega, Mega-S oder Mega zero?
 
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User 22939

@ Peter

Ich empfehle Dir den AC Mega-S. Hab ich auch direkt genommen als meinen 1. 3D-Drucker und alle Sachen vom SFX-100 damit "gebaut". Hat halt schon paar optimierte Teile gegenüber i3 Mega ab Werk dran (besserer Extruder usw.) was man (wenn man den Drucker dann später weiter verwenden will; kann dir sagen sobald mal Dich eingearbeitet hast in 3D-Druck usw. wird es ein weiteres Hobby ;-)) dann quasi automatisch sonst vom i3 Mega aus eh diese Verbesserungen nachher verbauen oftmals will; also wieso nicht gleich für den recht human Aufpreis dies mitnehmen ab Werk.
 
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User 82

Hallo Peter,

Ich besitze auch den Mega-S und bin zufrieden.
Du solltest für deine Entscheidung noch überlegen was du drucken möchtest und wo der Drucker stehen soll.
Es gibt Drucker mit größeren Druckbetten, falls du also vor hast große Figuren o.ä. zu drucken sollte man das berücksichtigen und zumindest die ersten beiden Anycubic sind nicht unbedingt leise und mMn nicht Wohnraumgeeignet. Durch Teiletausch bekommt man sie leiser aber mit dem Aufpreis bekommt man dann auch schon wieder andere Drucker die ab Werk schon leiser sind
 
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User 23936

Vielen Dank euch beiden für den Tipp. Der Mega S steht seit gestern im Haus und druckt bereits praktische Kabelklemmen für die Servo Kabel. Tolles Teil und sehr leicht zu bedienen.
 
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User 23936

Nach den ersten vier Wochen fängt mein Anycubic Mega S an zu zicken. Das Bett haftet kaum noch, und die Teile verbiegen sich brutal. Ich musste nun einen der SFX Füße nachdrucken und habe nach einer halben Stunde abgebrochen. Ergebnis siehe Anhang.
Bislang unternommen habe ich: Bett mit Isopropanol gereinigt, und neu gelevelt. Bett-Temperatur wurde von 60 auf 65 Grad erhöht. Und dennoch sieht das Ergebnis so aus. Irgendeine Idee / Tipp?
 

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User 22939

@ Sebastian

Kollege hat von einem Anycubic Mega gesprochen. Das Gerät hat keine solche Einstellung (ist halt kein Prusa oder ähnliches Gerät wo die Funktion Standard in der FW ist ;-)).

@ Peter
Ist halt leider "Warping" bzw. Elefantenfuss. Ob die geänderte Bett-Temperatur was bringt, hängt halt ab ob du mittlerweile nen anderes Filament (Hersteller oder nur Charge) verwendest; dann wirst wohl eh erstmal Testdruck wieder machen müssen (ist deshalb immer am Besten absolut identisches Filament einzusetzen wenn man sich den Stress nicht machen will; grad bei den günstigen "Stoffen" ist oftmals leider arge Schwankung in Qualität zu bemerken).
Bzw. hast Du mal geschaut ob die Feedrate weiterhin ähnlich wie davor läuft? Insbesondere hoffe ich hast nicht zufällig an dem Einstelldrehrad am Feeder mal die Spannung hoch-/runter gedreht beim Fila-Wechsel, oder? Weil dann müsstest mal ne Extruder-Kalibrierung durchführen (ist recht einfach, findest viele Anleitungen schnell bei Tante Google dafür). Nicht das es sich halt ein wenig Unterextrusion eingeschlichen hat. Kann aber auch sein dass nicht mehr genug "gefördert" wird weil z.B. Anpressdruck nicht mehr passt bzw. innen im Feeder sich Abrieb gesammelt hat (dass dann durchrutscht beim Feeden).

Grundsätzlich würde an deiner Stelle auch mal statt mit "Skirt" auf nen "Brim" gehen. Damit könntest diese Haftungsprobleme auf dem Bett ein wenig in den Griff bekommen (mach ich bei so Teilen durchaus bei meinen beiden Druckern AC Mega S wie auch beim Prusa MK3S). Findest in CURA (gehe mal davon aus das du diesen Slicer verwendest).
 
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User 23936

User 6899 / User 22939 Vielen Dank für die Tipps. Ich denke, ein Großteil der Probleme verursacht das Isopropanol, von dem ich jetzt durch Recherche erfahren habe, dass man sich damit keinen Gefallen tut, bzw. es unbedingt mit Wasser verdünnen sollte.
Gesagt, getan - Bett neu gereinigt mit Iso/Wasser, noch einmal neu gelevelt und siehe da - das Ergebnis kann sich sehen lassen. Temperatur habe ich auch wieder auf 60 Grad zurückgestellt. Läuft also erstmal wieder.
 
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User 15157

@ Sebastian

Kollege hat von einem Anycubic Mega gesprochen. Das Gerät hat keine solche Einstellung (ist halt kein Prusa oder ähnliches Gerät wo die Funktion Standard in der FW ist ;-)).

@ Peter
Ist halt leider "Warping" bzw. Elefantenfuss. Ob die geänderte Bett-Temperatur was bringt, hängt halt ab ob du mittlerweile nen anderes Filament (Hersteller oder nur Charge) verwendest; dann wirst wohl eh erstmal Testdruck wieder machen müssen (ist deshalb immer am Besten absolut identisches Filament einzusetzen wenn man sich den Stress nicht machen will; grad bei den günstigen "Stoffen" ist oftmals leider arge Schwankung in Qualität zu bemerken).
Bzw. hast Du mal geschaut ob die Feedrate weiterhin ähnlich wie davor läuft? Insbesondere hoffe ich hast nicht zufällig an dem Einstelldrehrad am Feeder mal die Spannung hoch-/runter gedreht beim Fila-Wechsel, oder? Weil dann müsstest mal ne Extruder-Kalibrierung durchführen (ist recht einfach, findest viele Anleitungen schnell bei Tante Google dafür). Nicht das es sich halt ein wenig Unterextrusion eingeschlichen hat. Kann aber auch sein dass nicht mehr genug "gefördert" wird weil z.B. Anpressdruck nicht mehr passt bzw. innen im Feeder sich Abrieb gesammelt hat (dass dann durchrutscht beim Feeden).

Grundsätzlich würde an deiner Stelle auch mal statt mit "Skirt" auf nen "Brim" gehen. Damit könntest diese Haftungsprobleme auf dem Bett ein wenig in den Griff bekommen (mach ich bei so Teilen durchaus bei meinen beiden Druckern AC Mega S wie auch beim Prusa MK3S). Findest in CURA (gehe mal davon aus das du diesen Slicer verwendest).
Natürlich hat der Anycubic eine Einstellung für die Z Achse! Gewindestangen links oder rechts drehen und mit einer Schieblehre den Abstand messen. Gruß Basti
 
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User 22939

@ Bastian P.

Ich hatte ja auch geschrieben "in FW" (in Firmware) wo es keine solche automatische Korrektur meines Wissens gibt bei dem Gerät (was wohl gängigerweise dann als "Z-Offset" bezeichnet wird den Kollege Sebastian ansprach). Natürlich kann man an der Z-Achse die Höhe grundsätzlich etwas anders einstellen, aber über das ganze Bett gesehen bringt das dann nur einen einzelnen Wert den man nicht mehr weiter verbessern kann (wenn etwas uneben wäre). Wenn das nicht vollkommen verstellt sein würde, wird man mit dem normalen "BL" dies eh ausgleichen können und eh bessere Ergebnisse erzielen können.
Kollege Peter hat aber ja auch schon gesagt dass er das Bett neu gelevelt hat (ich mal davon aus mit den normalen Bordmitteln des AC Mega S, sprich den 4 Einstellschrauben) und jetzt funktioniert es für Ihn ja auch schon wieder (y).

Wenn man so Leveling-Problem aber öfters mal haben sollte, wäre ein Tip vor mir zum Verbessern des Handling mit dem Mega S der Flgende:
Es ist bei dem Gerät durchaus eine Wohltat (aber leider nicht ab Werk vorhanden) wenn man das "Manual Mesh Leveling" aktivieren kann welches über ein Firmware-Update auf gängige Marlin-FW zu erhalten wäre. Habe mir dies vor längerem (als mein Mega S mal "rumgezickt" hat) eingespielt (ist die Version von David Ramiro) und kann sagen durchaus positiv berichten dass man dann damit über das manuell durchgefahrene Druckbett-Profil recht spitze die "krummen" Eigenschaften des Betts rausoptimieren kann. Seitdem ich dies auf dem Drucker laufen habe, musste ich jedenfalls kein einziges Mal mehr das Bett neu über die Schrauben einstellen, weil es trotz recht vieler Druckarbeiten mit dem Gerät vom Bett richtig stabil bleibt (obwohl bei festsitzenden Druckobjekten (drucke viel ABS) zwangsläufig auch schon mal etwas fester im kalten Zustand "rangehene" manchmal muss).
Kann ich jedenfalls (obwohl es etwas Arbeit macht, grad wenn man noch nie ne FW am 3D-Drucker erneuert hat) durchaus jedem ambitionierten AC Mega / Mega S Besitzer empfehlen und dieser steht damit in meinen Augen nicht wirklich so viel manchem Druckern mit einer Auto-Bedleveling Funktion nach (die BL-Sonde hat mich beim Prusa MK3S jedenfalls durchaus auch schon zur Weißglut gebracht) :-).
 

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