3D-Druckteile für das [DIY] 3KW Motion-Sim-Rig

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User 27895

Hallo Nosferatu05,

nein ich drucke nicht nach den Grundeigenschaften wie aus der Dokumentation, zwar habe ich Sie gelesen und kenne den Inhalt aus mehreren Gründen.
Ich kenne meinen Drucker in und auswendig, und habe wie du siehst sehr viel gemoded an meinem Drucker, deshalb sind die Settings sehr inviduell abgestimmt. Das fängt beim Material an das ich nur PETG oder Carbon drucke, zudem gönne ich mir z.B. regelmässige Voll-Layer zwischen den Infill Schichten, und auch beim Infill nutze ich immer je nach Bauteil min. 30%-40% Infill etc... würde ich die Settings auf meinen 1:1 übetragen würde ich wahrscheinlich nur Murks rausbekommen, die Settings sind für einen bestimmten Drucker und Materialtyp sicher gut geeignet, aber wenn man davon abweicht sollte man genügend Erfahrung habe um seinem Drucker optimal einstellen und bediennen zu können. Wie gesagt ich habe jetzt mehrer Drucke mit 30 und 40 Stunden laufen gehabt, ohne Angst zu haben das was nicht geht. Wenn fertig bekomme ich eine Nachricht per Mail gehe in den Keller und nehme das oder die Bauteile von der Druckplatte.

Gruss

Josip
 
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User 3913

...wo hier gerade von "Stabilisierung der Achsen" beim Ender 5 die Rede ist...

Ich weiß noch nicht, ob ich mit dem/einem 3D-Drucker mehr mache als die SFX-100-Teile, daher bin ich gedanklich statt bei Prusa eher beim Ender, da aber schon den 5 Pro

Was kann denn die Trägerplatte da klaglos an Gewicht bewältigen?
Ok, man wird damit sicher keine massiven Würfel drucken, aber wenn man das Format einigermaßen ausnutzen würde, können da ja schon mal einige Kilogramm zusammenkommen - ist das nicht eine große Fehlerquelle, wenn die Platte dann nur einseitig gehalten/geführt wird?

Besser doch was Feststehendes, wo immer nur das gleiche Gewicht bewegt wird?
 
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User 27914

Es ist echt toll was da für Ergebnisse raus kommen. Aber du beschäftigst dich damit nicht erst ein paar Tage.
Ich habe bei mir die Druckqualität nun auch etwas feiner eingestellt. Vielleicht war das ja alles vorher so wie es ist schon gut, aber für mich persönlich nicht zufriedenstellend?
Ich habe sowas vorher nie benutzt, daher kenne ich keinen“normalen“ Ergebnisse :)
Ich habe für mich eine, wenn auch etwas unpraktische Lösung für das bed leveling gefunden.
einfach die Teile mit brim starten und dabei leicht nachjustieren bis es mir gefällt.
Trotzdem haftet kein Material an meiner Matte, wenn ich die Druckgeschwkndigkeiten aus den Programmen nehme. Ich MUSS auf 50 reduzieren, sonst hebt er mir die Kreise direkt wieder ab. Egal wie gut ich kalibriert habe. Die Temperatur bewirkt leider auch nichts. Weder rauf, noch runter. Plattentemp 50-60 auch kein Unterschied.

Fühlt sich richtig glatt an jetzt. Denke habe vorher zu tief eingestellt.
Jetzt drucke ich wieder langsamer, dafür sauberer. So werde ich den jetzt mal die 2 Bumper basteln lassen.
Die Sache mit 4 gleichzeitig ist eine tolle Idee. Habe ich natürlich auch sofort probiert. Ich schaffe es aber nicht, die komplette Fläche auf ein Level zu bekommen. Als wäre die Platte im mittleren UND hinteren Bereich zu niedrig.
Eins kann ich ausgleichen, aber nicht beides.
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User 27895

versuch mal 3Wetter Taft (extras Strong) Haarspray zu nehmen oder mit verdünnten Holzleim deine Matte dünn zu beschichten, kann man jederzeit mit warmen Wasser wieder entfernen :-)

Gruss

Josef
 
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User 13987

Ich würde es eher lassen. Wenn er ihn nicht ausgerichtet bekommt wird Taff auch nichts helfen. Und nichts ist ärgerlicher als 2 oder mehr Teile, die für den Popo sind, weil eines sich gelöst hat, dann lieber nacheinander, die Druckzeit ist ungefähr die selbe. Wenn du deinen Drucker kennst etc. kannst du das gerne machen, aber bei dir würde ich es nicht empfehlen.
 
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User 27914

Meine Tests haben gezeigt, das wenn ich langsam anfange, sich auch nichts ablöst.
Nur wenn ich mit dem im Drucker eingestellten Tempo von 100 arbeite, passiert das.
Ich weiß, das marc gesagt hat, das er bei sich noch nie an den internen Einstellungen vom Drucker dran war, aber bei mir funktioniert das nur auf diese Weise richtig.
Auf dem Glas würde ich das Drucken von 4 Teilen auch zu riskant finden.
Aber auf der Matte, wenn 1x die erste Schicht drauf ist, hebt sich über den kompletten Druckvorgang nichts mehr ab.
Hat wer eigentlich einen Tipp, wie man das einfach lösen kann, ohne die Matte zu knicken.

Beitrag editiert. Sorry
 
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User 13987

Abkühlen lassen hilft meistens.

Von dem Rest den du geschrieben hast habe ich kein Wort verstanden :D
 
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User 13987

Ich weiß nicht mehr, welchen Slicer du mittlerweile verwendest. Bei Cura gibt es die Option die ersten x Ebenen die Geschwindigkeit auf die gewünschte Druckgeschwindigkeit zu beschleunigen, heißt er wird von Ebene zu Ebene schneller. Oder die Geschwindigkeit für die erste Ebene einstellen.
 
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User 4938

Danke Jungs, daß Ihr die Frühschicht bei Nosferatu übernommen habt! Schläft der Kerl eigentlich nie? :D

Hat sich ja wieder viel getan diese Nacht. Jetzt wird es also demnächst noch ein Ender 5... aber denk' dran, auch der beste Drucker druckt nur vernünftig, wenn man ihn auch im Griff hat.

Und Dein Druckteil von dieser Nacht sieht doch gut aus, bis auf das Warping, wo sich das Teil halt beim Drucken von der Platte gelöst hat.

Was die Druckplattenhaftung und das Ablösen bei PLA angeht, da ist sie wieder, die Sache mit der Geduld. PLA ist eigentlich sehr unkritisch was die Haftung angeht. Da braucht es lediglich ein gutes Bettlevelling und die richtigen Einstellungen bei der Temperatur und der Kühlung für die ersten Schichten, dann kann man auch komplett ohne Druckbettheizung drucken. Und zum Ablösen lässt man die Teile einfach etwas abkühlen, dann ziehen sie sich leicht zusammen und lösen sich oft von alleine von der Platte, gerne so ab 30 Grad. Wenn Du das Ablösen forcierst, beschädigst Du Dir am Ende noch die Platte.

Ich würde bei PLA jetzt nicht mit zusätzlichen Beschichtungen der Platte anfangen, damit die Teile halten. Wenn es ohne nicht geht, wäre das ein deutliches Zeichen, daß mit Deinen Einstellungen etwas nicht stimmt, oder mit dem Drucker. In meinem Cura-Profil habe ich z.B. solche Sachen berücksichtigt, die Temperatur für die Platte und für den Druck, die Geschwindigkeit, sowie die Einstellung für die Kühlung sind für die ersten Schichten eine andere als für den Rest vom Druckteil. Aber wie gesagt, das Levelling muß stimmen, und die Werte können je nach Drucker und Filament auch anders sein.

Falls Du später mal z.B. mit ABS druckst, sieht die Sache wieder anders aus, das haftet schon viel weniger gut, aber auch da klebe ich nix auf die Platte, habe allerdings auch eine Druckerumhausung.
 
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User 27914

Schlafen wird überbewertet.

Habe genau deine Einstellungen verwendet. Ergebnis war wirklich gut.
Aber es hielt nicht auf dem Glas.
jetzt drucke ich wieder mit deinen Einstellungen, aber auf Matte.
Wie bekomme ich es denn hin, das die Teile keine Rillen mehr haben? Muss ich dazu nur die Infill percentage erhöhen? Ich möchte glatte Teile haben ohne das man sieht wo der Drucker lang gefahren ist.
 
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User 27895

Hallo,

nein, Infill deint zu auffüllen des Gedruckten Innenkörpers 100% wäre massiv bi 0% hättest du nur eine Innenhülle und eine Aussenhülle, je höher der infill um so schwerer das Druckteil, bzw. um so langer wird die Druckzeit.

Gruss

Josef
 
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User 4938

Genau wie newbie sagt, Infill sollte bei 20% bleiben, damit die Teile stabil sind. Zeigst Du bitte nochmal, was genau Du jetzt mit "Rillen" meinst?
 
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User 27914

Diese Rillen!
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so sieht das Druckergebnis 1:1 immer aus.
Drucke ich aber sowas wie den Mod für den Ender 5 von vorhin, habe ich keine Rillen. In der Oberfläche.
die Einstellungen sind absolut identisch...
Dieser Bumper sieht immer so aus, als hätte man ihn aufgeschnitten. Als würde das Deckelstück fehlen damit die Oberfläche glatt ist.
 
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User 21684

eine "glatte" Oberfläche kriegst Du bei einem 3D-Drucker nie hin (wie auch?). Es gibt zwar so irre Techniken wie ironing, aber glatt wird das auch damit nicht.
 
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User 13987

Zum Einen kannst du die Layerhöhe reduzieren, resultiert dann in engeren vertikalen Abständen der Layer aber auch in extrem längerer Druckzeit. Wenn du mit den Rillen die einzelnen Pfade, zum Beispiel die Walls, meinst kauf dir eine 0.1 Düse, dann liegen die "Rillen" enger beieinander. Also - 0.1 Nozzle und 0.08 Layerhöhe - nächstes Jahr (ich meine 2021) bist du fertig :P

Die Außenhülle kannst du ja nachher bearbeiten (fillen, spachteln, was auch immer), wenn es dich wirklich so stört.

edit: Ich find schon krass, wie glatt es nach dem Ironing aussieht, allerdings habe ich dann immer die Ansätze sichtbar und die Flächen sehen halt aus, wie aus mehreren Flächen zusammengesetzt. Habe aber auch nie viel damit experimentiert.
 
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User 27914

Ich glaube ihr versteht mich falsch.
Bei den ersten Layern beim Druckvorgang habe ich eine Ebene, „glatte“ Fläche. Die Laufspuren vom Druckkopf meine ich nicht.
Es sieht oben aus, als würde man Spaghetti bündig aneinander legen. Es betrifft auch nur den Druck dieser ganzen Motorengeschichte! Benchy hat das auch nicht gehabt.
Untere Schichten sind immer glatt und nach oben hin Spaghettiwege.

Bei dem Riesen Teil was ich gestern Nacht gedruckt habe, da ist das nicht! Ich weiß nicht warum und ich habe auch keinen Namen dafür. Seht ihr das denn nicht?
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User 4938

Bilderrätsel: finde den Unterschied (Tipp: rechts in den Einstellungen)

Concentric.jpg

Lines.jpg


Und in meinem Druckerprofil für die SFX-Teile steht dort was genau? :stuhl:

Es kann jetzt sein, daß er beim Bump stop mit den SFX-Einstellungen von 8 Wandlinien jetzt gar kein anderes Muster auf diesen winzigen Flächen erzeugen kann, auf meinen Bildern oben ist das auch ein anderes Profil zum Verdeutlichen des Unterschieds bei weniger Außenwandlinien. Bei 8 Wandlinien bleibt dort gar kein Platz mehr für ein Oberflächenmuster, das zwischen die Wandlinien gedruckt wird, da nur Wandlinien vorhanden sind.
 
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User 4938

Lines2.jpg

Concentric2.jpg


Gucksdu: Bei 8 Wandlinien gibt es keinen Unterschied mehr bei einem anderen Oberflächenmuster. Bei größeren Teilen oder weniger Außenwandlinien schon.

Nein, ich habe für das SFX kein neueres Profil gemacht als das, womit ich die Teile gedruckt hatte, und das habe ich gepostet. Warum sollte ich? Allerdings habe ich seitdem bestimmt 30-50 neue Profile gemacht für andere Druckprojekte, da mache ich mir für jedes meist ein neues Profil, oder ändere vergleichbare auf die jeweiligen Anforderungen ab.

Das, was Du jetzt hier in meinen Bildern siehst, ist einfach nur ein Cura-Standardprofil, daß ich gerade nur verwendet habe, um so einem Vogel aus dem Forum irgendwelche Detailfragen zu beantworten. :D
 
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